CH297189A - Verfahren zur Herstellung eines 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepins.

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CH297189A
CH297189A CH297189DA CH297189A CH 297189 A CH297189 A CH 297189A CH 297189D A CH297189D A CH 297189DA CH 297189 A CH297189 A CH 297189A
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sep
dibenz
azepine
dihydro
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung eines     6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepins.            Die        vorlie-ende    Erfindung betrifft die       1lorstellung    von     6,7-Dihydi-o-5II-dibenz[e,e]-          ;:zepin    und seinen Derivaten. Diese neuen       Verbindungen    sind therapeutisch verwend  bar. Vor allem besitzen sie     adrenolytisehe    Ei  gensehaften, die die physiologische     Wirkung     des     Epinephrins    hemmen oder umkehren.  



  Gemäss der     vorliegenden    Erfindung wer  den die erwähnten Verbindungen durch     Um-          Setzung    des     o,o'-bis-(Brominethyl)-biphenyls     mit Ammoniak oder einem     prünären    oder  sekundären Amin hergestellt.  



       Geehrnete    primäre Amine sind zum Bei  spiel die gesättigten oder ungesättigten Al  kylamine, die     Arylamine,    die Cyeloalkyl-    Amine, die     Aralkylamine,    die     Oxyalkylamine     oder die     Dialkylaminoalkylamine.    Diese pri  mären Amine führen zur Bildung der in       6-Stellung    mit dein entsprechenden Radikal  substituierten     6,7-Diliyclr        o-5H-dibenz        [c,

  e]        aze-          pine.    Die gebildeten Produkte können ihrer  seits mit Säuren in ihre Salze oder mit     qua-          ternisierenden    Mitteln in ihre     quaternären     Salze umgewandelt werden. Als Bespiel lie  fert die Umsetzung des     o,o'-bis-(Brommethyl)-          biphenyls    mit     Allylamin    das     6-Allyl-6,7-di-          hy        clro-5H-dibenz        [e,e]        azepin,    das eines der be  vorzugten Endprodukte darstellt.

   Dieses Bei  spiel kann durch folgende Formeln     veran-          sehaulieht    werden  
EMI0001.0040     
    Wenn     nian    als     Ausgangsmaterial    ein sekun  däres Amin     verwendet,    erhält man die ent  sprechenden     quaternären    Salze des     6,7-Di-          liycIi-o-:

  5H-dibenz        [c,e]        azepins.     
EMI0001.0049     
  
    Das <SEP> o,o'-bis- <SEP> (Bi#ommethyl) <SEP> -biphenyl <SEP> ist
<tb>  eine <SEP> bekannte <SEP> Verbindung, <SEP> die <SEP> von <SEP> Kenner
<tb>  ttnd <SEP> Mitarbeitern <SEP> im <SEP>  .Tournal <SEP> of <SEP> Chemical
<tb>  @oeiety , <SEP> London, <SEP> Band <SEP> 99 <SEP> [1911], <SEP> Seite
<tb>  ?I08, <SEP> beschrieben <SEP> worden <SEP> ist.

              Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von     6-A1-          lyl-6,7-dihydro-5H-dibenz[e,e]-azepin,    das da  durch gekennzeichnet ist, dass man     o,o'-bis-          (Brommethyl)-biphenyi    mit     Allylamin    reagie  ren lässt.  



       Beispiel,:     10 9     o,o'-bis-(Broniniethyl)-biplienvl    wer  den in 50     em3    Benzol gelöst. Eine Lösung von  6 g     Allylamin    in 40     ems        Benzol    wird     beigege.              ben.    Die     Misehung    erwärmt. sieh selbst,     wobei     sie allmählich trübe wird.

   Nach 1.5 Stunden  Stehen bei Zimmertemperatur extrahiert man  mehrere Male mit     Wasser,    um das     Allv        iainin-          liv        dr        obromid    und das     übersehüssige    Alle     lamm     zu entfernen.

   Das Benzol wird auf dem Was  serbad abgedampft und der     Rüekstand    im Va  kuum     abdestilliert.    Die unter einem     Druek     von 12 mm     Hg    bei 176 bis 179  C     übergehende     Fraktion besteht aus dem     6-Allyl-6,7-dili,#-dro-          5H-dibenz        [e,e]        azepin,    das ein viskoses öl dar  stellt.  



  Aus diesem Produkt können wie folgt  Salze hergestellt werden:       a        j    Man löst die Base in Alkohol und     fügt     eine Lösung von Phosphorsäure in     Alkohol    zu,  bis die Mischung     kongosauer.    ist.     N        aeh    Um  kristallisation aus     Methanol-Äther    schmilzt  das erhaltene Salz bei ungefähr 210  C. Es be  steht aus dem Phosphat des     6-Allyl-6,7-di-          hvdro-5ll-dibenz[e,e]-azepins,          C17H17N    .     H@PO1.     



  Dieses Salz ist in Wasser sehr leicht löslich.  
EMI0002.0033     
  
    b) <SEP> 0 <SEP> g <SEP> der <SEP> 6- <SEP> Allvl-6, <SEP> 7-dihvdro-5H-dibenz  [c,e]azepinbase <SEP> werden <SEP> in <SEP> 20 <SEP> Gina <SEP> Methanol
<tb>  gelöst. <SEP> Dann <SEP> setzt <SEP> man <SEP> <I>2 <SEP> ema</I> <SEP> Methyljodid <SEP> zu.
<tb>  Die <SEP> Misehung <SEP> erwärmt <SEP> sieh <SEP> ein <SEP> wenig, <SEP> und
<tb>  nach <SEP> ungefähr <SEP> einer <SEP> Stunde <SEP> beobaehtet <SEP> man
<tb>  die <SEP> Bildung <SEP> von <SEP> Kristallen. <SEP> 5 <SEP> Stunden <SEP> später
<tb>  trennt <SEP> man <SEP> den <SEP> Niederschlag <SEP> durch <SEP> Filtration
<tb>  ab <SEP> und <SEP> kristallisiert <SEP> ihn <SEP> aus <SEP> Alkohol <SEP> um. <SEP> Man
<tb>  gewinnt <SEP> so <SEP> 6-@Iethi-l-6-allvl-6.7-dihydro-:

  5I1  dibenz <SEP> [e,e] <SEP> azeliiniuinjodid, <SEP> dessen <SEP> Sehmelz  punkt <SEP> bei <SEP> 182 <SEP> bis <SEP> 18$  <SEP> C <SEP> liegt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0034 <B>PATENTANSPRUCH:</B> <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> 6-Allvl-6,7 dilivdi-o-5H-dibenz[e,e]@zeliin, <SEP> dadurch <SEP> <B>-</B>v kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> o.o'-bis-(Brommethvl@ biphenvl <SEP> mit. <SEP> Allvlamin <SEP> reagieren <SEP> lässt. <tb> Die <SEP> neue <SEP> Verbindung <SEP> hat. <SEP> einen <SEP> Siedepunkt <tb> von <SEP> 176 <SEP> bis <SEP> 179 <SEP> C/12 <SEP> mm <SEP> Hg. <SEP> Das <SEP> Phosphat <tb> derselben <SEP> schmilzt <SEP> bei <SEP> ungefähr <SEP> 210 <SEP> C <SEP> und <tb> das <SEP> Methojodid <SEP> bei <SEP> 182 <SEP> bis <SEP> 184 <SEP> C.
CH297189D 1950-04-21 1951-04-13 Verfahren zur Herstellung eines 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepins. CH297189A (de)

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