CH300277A - Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons.

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CH300277A
CH300277A CH300277DA CH300277A CH 300277 A CH300277 A CH 300277A CH 300277D A CH300277D A CH 300277DA CH 300277 A CH300277 A CH 300277A
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carbon
acetoxy
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metal oxide
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung        eines        Ogyketons.       Es wurde gefunden, dass man in vorteil  hafter Weise zu einem     Oxyketon    der     Pregnan-          reihe    gelangen kann, wenn man das     d17-3,

  11-          Diketo        21-acetoxy-pregnen    unter Belichten mit  einem     r    n     Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbin-          dungen        anlagerungsfähigen    Metalloxyd und  einer     Peroxyd-Verbindung    behandelt.

       Das        Ver-          fahrensprodakt,    das     3,11,20-Triketo-17a-oxy-          21-acetoxy-pregnan,    ist     bekannt        und        kann    als  Heilmittel oder als Zwischenprodukt zur     Her-          stelhuig    von     Heilmitteln    dienen.  



  Geeignete     anlagerungsfähige    Metalloxyde  sind besonders solche der höchsten Wertig  keitsstufe von Schwermetallen der Gruppen  5-8 des periodischen Systems, z. B.     Osmium-          tetroxyd,    ferner auch     Wölframtrioxyd.    Als       Peroxyd-Verbindungen    verwendet man vorteil  haft     Wasserstoffsuperoxyd.    Andere geeignete       Peroxyd-Verbindungen    sind solche der organi  schen Reihe, wie     Alkylperoxyde    oder Per  säuren, beispielsweise     Formo-,        Aceto-,        Propio-,          Butyro-,

          Benzo-    oder     Phthalmonopersäure.     



  Die Reaktion kann in Gegenwart von was  serfreien oder wasserhaltigen Verdünnungs  mitteln durchgeführt werden; geeignete     Ver-          dünnugsmittel    sind insbesondere tertiäre     Car-          binole,    z.

   B.     tert.        Butanol,    ferner Äther, nie  dere     Fettsäureester    und chlorierte     Kohlenwas-          serstoffe,    wie     Methylchlorid    oder     Tetrachlor-          kohlenstoff.    Für die Belichtung können ver  schiedene Lichtarten mit und ohne ultravio  letten     Anteil    verwendet werden, wie z. B. Licht  von Glühlampen, Quarzlampen, Bogenlampen,  aber auch starkes natürliches Licht, wie direkte    Sonnenbestrahlung. Die Belichtung bietet in  erster Linie den Vorteil, die     .Geschwindigkeit     der Umsetzung stark zu erhöhen.

   Ferner wer  den Nebenreaktionen weitgehend ausgeschaltet.  



  Vor der Isolierung des Oxydationsproduk  tes werden die als Nebenprodukte entstan  denen     Anlagerungsprodukte    des Metalloxyds  vorteilhaft     reduktiv,    z. B. durch Behandlung  mit     NatriumsLilfit,    gespalten.    <I>Beispiel:</I>  7,450 Gewichtsteile 417 - 3,11-     Diketo    -     21-          acetoxy-pregnen    werden in 300     Volumteilen          0,2-molarem    Wasserstoffsuperoxyd in     tert.          Butanol    gelöst.

   Dazu gibt man unter     Rühren.     und Belichten     mit    einer starken Tauchlampe  innerhalb 16 Stunden eine     Lösung    von 0,510  . Gewichtsteil     Osmiumtetroxyd    in 50     Volumtei-          len        tert.        Butanol.    Von der beendeten Zugabe  an gerechnet, wird noch weitere 48 Stunden  unter dauerndem Belichten bei 25 bis 30   gerührt.

   Das mit 300     Volumteilen        Methylen-          chlorid    verdünnte Reaktionsgemisch wird hier  auf mit einer     Lösung    von 6 Gewichtsteilen  85     %        igem        Natriumsulfit    in 150     Vohunteilen     Wasser 24 Stunden lang geschüttelt, nachher  mit Wasser verdünnt und mit     Methylenchlorid     mehrfach ausgezogen. Die     Methylenchlorid-          lösungen    wäscht man gründlich mit Wasser,  trocknet sie mit     Natriumsulfat    und dampft  ein.  



  Zur     Reacetylierung    des in     21-Stellung    teil  weise verseiften     Reaktionsproduktes    löst man  den     Rüekstand    in 25     Volumteilen    wasserfreiem           Pyridin    und vermischt mit 15     Vohunteilen          Essigsäureanhydrid.    Nach 16stündigem Stehen  bei Raumtemperatur wird im Vakuum einge  dampft, der Rückstand in     Methylenchlorid     aufgenommen und     die        Lösung    nacheinander  mit.

       1n-Salzsäure,        0,5n-Natriumbicarbonat-          Lösung    und Wasser gewaschen. Nach dem  Trocknen mit     Natriumsulfat    destilliert man  das     Methylenchlorid    ab und     chromatogra-          phiert    den Rückstand an     Aluminiumoxyd.    Ein  Teil der     Oxydationsprodukte        wird    bereits mit  Benzol     und    Gemischen von Benzol und Äther       eluiert.    Aus den mit     reinem    Äther     und    Gemi  schen von Äther und Aceton abgelösten An  teilen 

  gewinnt man durch     Umlösen    in     Aceton-          Äther    reines     3,11,20-Triketo-17a-oxy-21-acet-          oxy-pregnan    der Formel  
EMI0002.0026     
    in farblosen Kristallen vom F. = 232-234        (Verfärbung)        und    der     spez.    Drehung [a] D       +    87   4- (c = 0,524 in Aceton).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Oxy ketons der Pregnanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man das 417-3,11-Diketo-21-acetoxy- pregnen unter Belichten mit einem an Kohlen stoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen anlage- rungsfähigen Metalloxyd und einer Peroxyd- Verbindung behandelt.
    Das Verfahrenspro- dukt, das 3,11,20-Triketo-17a-oxy-21-acetoxy- - pregnan, ist bekannt und kann als Heilmittel oder als Zwischenprodukt zur Herstellung von Heilmitteln dienen. Ul\TTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Peroxyd Verbindung Wasserstoffsuperoxyd verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als an Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dop- pelbindungen anlagerungsfähiges Metalloxyd ein solches der höchsten Wertigkeitsstufe eines Schwermetalles einer der Gruppen 5-8 des periodischen Systems verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als anlagerungsfähiges Me talloxyd Osmiumtetroxyd verwendet.
CH300277D 1950-10-12 1950-10-12 Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons. CH300277A (de)

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