CH293807A - Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons.

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CH293807A
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines        Oxyketons.       Es wurde gefunden,     dass    man in vorteil  hafter Weise zu einem     Oxyketon    der     Pregnan-          reihe    gelangen kann, wenn man das     44:

  17-3-          Keto-21-acetoxy-pregnadien    mit. einem an       Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen        an.-          lagerungsfähigen    Metalloxyd und einer     Per-          oxyclverbindung    behandelt und das entstan  dene     J4-3,20-Diketo-17a-oxy,-;21-aeetoxy-          pregnen    isoliert. Diese Verbindung ist be  kannt     uncl    kann als Heilmittel oder als Zwi  schenprodukt zur Herstellung von Heilmitteln  dienen.

   Das neue Verfahren ergibt, wie     siele     zeigte, wesentlich bessere Ausbeuten als die  bekannten Verfahren zur Herstellung von 44  3,20-Diketo-17a-oxy-21-aeetoxy-pregnen.  



  Geeignete     anlagerungsfähige    Metalloxyde  sind besonders solche der höchsten Wertig  keitsstufe von Schwermetallen der Gruppen  5 bis 8 des periodischen Systems, z. B.     Os-          miulntetroxyd,    ferner auch     Wolframtrioxyd.     Als     Peroxydverbindung    verwendet man vor  teilhaft     Wasserstoffsuperoxyd.    Andere geeig  nete     Peroxydverbindlulgen    sind solche der  organischen Reihe, wie     Alky        1-peroxy    de, oder       Persäuren,        beispielsweise        Formo-,        Aceto-,

          Pro-          pio-,        Butyro-,        Benzo-    oder     Phthalmonoper-          säure.     



  Die Reaktion kann in Gegenwart von was  sei-freien oder wasserhaltigen Verdünnungs  mitteln durchgeführt werden; geeignete Ver  dünnungsmittel sind insbesondere tertiäre       Carbinole,    z. B.     tert.        Butanol,    ferner Äther,  niedere     Fettsäureester    und chlorierte Kohlen-         wasserstoffe,    wie     Methylenchlorid    oder     Tetra-          e.hlorkohlenstoff.     



       Beispiel,   <I>1:</I>  7,15 Gewichtsteile     44:17_3_Keto-21-acetoxy-          pregnadien    werden in 300     Volumteilen    Äther  gelöst, mit. 29,5     Volumteilen    einer     1,7-molareil          ätherischen        Wasserstoffsuperoxydlösung    ver  setzt und eine     Lösung    von 0,51 Gewichtsteil       Osmiumtetrox < -d    in 100     Volumteilen    Äther  unter Rühren, langsam     zugetropft.     



  Nach einer Reaktionsdauer von 48 Stun  den wird mit Äther verdünnt, die Lösung zur  Entfernung von überschüssigem Wasserstoff  superoxyd mehrfach mit Wasser geschüttelt,  mit Natriumsulfat. getrocknet, filtriert und  eingedampft.  



  Den Rückstand löst man in 250     Volum-          teilen    Methanol,     versetzt    mit einer Lösung  von 3 Gewichtsteilen     Natriumsulfit    in 50     Vo-          lumteilen    Wasser und kocht 1 Stunde unter       Rüekfluss.    Dem erkalteten     Gemisch    entzieht  man das     Umsetzungsprodukt    mit. viel Äther,  wäscht die Ätherlösung mehrfach mit.     Wasser,     trocknet sie mit. Natriumsulfat, filtriert und       destilliert    das     Lösungsmittel    ab.  



  Zur     Reaeetylierung    des in     21-Stellung    teil  weise     verseiften    Rohproduktes löst man den  Rückstand in 50 V     olumteilen        wasserfreiem          Pvridin    und vermischt mit 30     Volumteilen          Lssigsäureanhydrid.Nach        16stündigem    Stehen  bei 20 bis 25  wird im Vakuum bei 35 bis 40        Badtemperatur        vollständig    eingedampft.

   Aus  dem Reaktionsprodukt gewinnt man durch  Umlosen mit. Äther rohes 44-3,20-Diketo-17a-           oxy-21-acetoxy-pregnen,    das nach einmaliger       Umkristallisation    aus     Aceton-Äther    bei 236  238  (unter Zersetzung)     schmilzt.        [a]D    =       -1-120           411    (c = 0,539 in Aceton).  



  Aus der     1Iutterlauge    erhält man durch       Adtsorption    an Aluminiumoxyd noch eine wei  tere Menge an reinem     d4-3,20-Diketo-17a-oxy-          21-aeetoxy-pregnen.            Beispiel   <I>2:</I>  3,565     Gewichtsteileid4;17-3-Keto-21-acetoxy-          pregnadien    werden in 50     Volumteilen        tert.          Butanol    gelöst und mit 13,5 V     olumteilen    einer       1,5-molaren    Lösung von Wasserstoffsuperoxyd  in     tert.        Butanol    versetzt.

   Unter dauerndem  Rühren gibt man innerhalb 5     Minuten    10     Vo-          lumteile    einer Lösung von 0,255 Gewichtsteil       Osmiumtetroxyd    in 25     Volumteilen        tert.        Bu-          tanol    zu, den Rest in Portionen von je 1     Vo-          lumteil    in Abständen von je 2 Stunden.

   Nach  dem das Reaktionsgemisch noch weitere 36  Stunden bei 25  gerührt worden ist, verdünnt  man mit 200     Volumteilen    Wasser und nimmt  das Oxydationsprodukt in     Methylenchlorid     auf.     Diel    vereinigten     Methylenehloridlösungen     werden mit 5     0/aiger        Eisen(II)-sulfatlösung     und Wasser gewaschen, mit     Natriumsulfat     getrocknet und eingedampft.  



  Den     teilweise    kristallinen     Rückstand    löst.  man in 125     Volumteilen    Methanol,     versetzt     mit. einer Lösung von 1,5     Gewichtsteilen     85     1/oigem        Natriumsulfit    in 25     Vohimteilen     Wasser und kocht eine halbe Stunde unter.

         Rüekfluss.    Das abgekühlte     Gemisch    wird mit  200     Volumteilen    Wasser verdünnt, die orga  nische Substanz in     Methylenehlorid    aufge  nommen, die vereinigten     Methylenehlorid-          lösungen    mehrfach mit Wasser gewaschen, mit  Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.  



  Man löst den Rückstand in 12,5     Volum-          teilen    wasserfreiem     Pyridin,    gibt 7,5     Volum-          teile        Essigsäureanhydrid    zu und lässt das Ge  misch, aus welchem sich schon nach wenigen  Minuten Kristalle abscheiden, 16 Stunden bei  20  stehen.

   Die leicht flüchtigen Stoffe wer  den hierauf im     Wasserstrahlvakuum    bei 40  bis 50      Badtemperatur    abdestilliert und der       Rückstand    mit 5     Vohimteilen    Äther     verrührt.       Nach     mehrstündigem    Stehen saugt man die  braun gefärbte     ?Mutterlauge    ab und wäscht.  die Kristalle mit wenig Äther.

   Durch ein  maliges     Umkristallisieren    aus Aceton erhält  man das     d4-3,20-Diketo-17a-oxy-21-acetoxy-          pregnen    der Formel  
EMI0002.0069     
    in farblosen Prismen vom F. 236 bis 238  und  einer     spez.    Drehung [a] D =     -1-    121               4      (c = 0,515 in Aceton).  



       BeispiEZ.   <I>3:</I>  3,565 Gewichtsteile     d4;17-3-Keto-21-acetoxy-          pregnadien    werden in 150     Volumteilen        was-          serfreiem    Äther gelöst und mit 29,5 Voll-im  teilen einer     1,7-molaren    ätherischen     Wasser-          stoffsuperoxydlösulig        versetzt.,    was einem ge  genüber Beispiel 1 auf das Doppelte erhöhten       Molverhältnis    an     Wasserstoffsuperoxyd    ent  spricht.

   Unter dauerndem Rühren gibt. man  innerhalb 5     Minuten    zunächst 5     Volumteile     einer Lösung von 0,255     Gewichtsteil    Osmium  tetroxyd in 25     Volumteilen    wasserfreiem  Äther zu, den Rest in Portionen von je 1     Vo-          lumteil    in Abständen von je 2 Stunden. Nach  beendeter Zugabe wird noch weitere 48 Stun  den bei Raumtemperatur gerührt.  



  Die Aufarbeitung erfolgt. sinngemäss wie  im Beispiel 2 beschrieben.     Aus    der ersten Kri  stallfraktion gewinnt. man durch einmalige       Umlösen        aus    Aceton reines     d4-3,20-Diketo-17a-          oxy-21-aeetoxy-pregnen    vom F.236 bis 238'  und einer     spez.    Drehung     [a]D    = + 120        4      (e = 0,539 in Aceton).  



       Beispiel   <I>1:</I>       Zu    einer Lösung von 1,783 Gewichtsteilen       d4;17-3-Keto-21-acetoxy-pregna,dien    in 60     Vo-          lumteilen    Äther gibt man 0,128 Gewichtsteil       Osmiumtetroxy    d und lässt unter Rühren in  nerhalb von 6 Stunden 46     Volumteile    einer       0,217-molaren    Lösung von Phthalmonoper-      säure in Äther zufliessen.

   Nach beendetem Zu  lauf wird noch 46 Stunden gerührt, das Reak  tionsgemisch alsdann mit 100     Volumteilen     Methanol verdünnt und 12 Stunden mit     einer          Lösung        von        1,5        Gewichtsteilen        85        %igem        Na-          triumsulfit    in 100     Volumteilen        Wasser    ge  schüttelt.

   Man entfernt hierauf die organi  schen Lösungsmittel im Vakuum, nimmt das  Oxydationsprodukt in 500     Volumteilen    Äther  auf und wäscht die Ätherlösungen nachein  ander mit angesäuerter     0,5-molarer        Kalium-          jodidlösung,    Wasser,     0,5-molarer        Natrium-          thiosulfatlösung,        0,5-molarer        Natriumcarbo-          natlösung    und     Wasser.    Die vereinigten Äther  lösungen werden mit Natriumsulfat. getrock  net, filtriert und eingedampft.

   Den Rück  stand löst man in 7,5     Volumteilen    wasser  freiem     Pyridin    und vermischt mit 4,5     Volum-          teilen        Essigsäureanhydrid.    Nach 14stündigem  Stehen unter     Feuchtigkeitsausschluss    wird im       Wasserstrahlvakuum    bei 45  eingedampft und  das teilweise kristalline     Acetylierungsprodukt     mit Äther verrührt. Durch Absaugen und Um  kristallisieren aus Aceton gewinnt man das       d4-3,20-Diketo-17a-oxy-21-acetoxy-pregnen    in  farblosen Prismen vom F. 236 bis 238 .  



  An Stelle von     Phthalmonopersäure    kann  im obigen Beispiel auch     Benzopersäure    ver  wendet. werden.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Eine Lösung von 7,13 Gewichtsteilen     44a7-          3-Keto-21-acetoxy-pregnadien    in 50     Volum-          teilen        tert.        Butanol    wird mit 20,5     Volumteilen     einer     1,95-molaren        Lösung    von     tert.        Butyl-          hydroperoxyd    in     tert.        Butanol    versetzt und  unter Rühren innerhalb von 30 Stunden eine  Lösung von 0,

  51     Gewiehtsteil        Osmiumtet.roxyd       in 25     Volumteilen        tert.        Butanol    zugegeben.  Nach weiterem 60stündigem Rühren verdünnt  man das Reaktionsgemisch vorsichtig mit 30       Volumteilen    Wasser, sammelt die ausgeschie  denen Kristalle auf einer     Nutsche    und wäscht       mit        75        %igem        wässerigem        tert.        Butanol        nach.     Aus dem getrockneten Rohprodukt,

   erhält  man durch einmaliges     Umkristallisieren    aus  Aceton unter Entfärben mit. Aktivkohle das.       d4-3,20-Diketo-17a-oxy-21-acetoxy-pregnen    in  farblosen Prismen vom F. 236 bis 238 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Oxy- ketons der Pregnanreihe, dadurch gekenn zeichnet, dass man das 44:17-3-Keto-21-acetoxy- pregnadien mit einem an Kohlenstoff-Koh- lenstoff-Doppelbindungen anlagerungsfähigen Metalloxyd und einer Peroxydverbindung be handelt und das entstandene 44-3,20-Diketo- 17a-oxy-21-a.cetoxy-pregnen isoliert. UNTER.ANSPRIICHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man als Peroxyd verbindung Wasserstoffsuperoxyd verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als an Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dop- pelbindungen anlagerungsfähige Metalloxyde solche der höchsten Wertigkeitsstufe von Schwermetallen der Gruppen 5 bis 8 des periodischen Systems verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als anlagerungsfähiges Metalloxyd Osmiumtetroxyd verwendet.
CH293807D 1950-02-10 1950-02-10 Verfahren zur Herstellung eines Oxyketons. CH293807A (de)

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