CH301437A - Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung.

Info

Publication number
CH301437A
CH301437A CH301437DA CH301437A CH 301437 A CH301437 A CH 301437A CH 301437D A CH301437D A CH 301437DA CH 301437 A CH301437 A CH 301437A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
new
parts
aminophenol compound
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH301437A publication Critical patent/CH301437A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung einer neuen     o-Aminophenolverbindung.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft die       Herstellung    einer neuen     o-Aminophenolver-          bindung,    die als     h'arbstoffzwischenprodukt     Verwendung finden soll.  



       1,s    ist, bekannt, dass     .alipliatisch    gebun  dene     Chloratome    durch einen am gleichen       Kohlenstoffatom    sitzenden negativen     Substi-          tuenten    reaktionsfähig gemacht werden und  leicht. durch     nucleophile        Substituenten,    bei  spielsweise durch die     Hydroxy    1- oder die       Aminogruppe,    ersetzt werden können.

   Solche       reaktionsfähig    machenden,     negativen        Subst.i-          tuenten    sind beispielsweise die     Nitro-,    die       Carbonyl-    und die     Sulfonylgruppe.    Beispiele  für     alipliatische    Chlorverbindungen mit  einem durch eine am gleichen     Kohlenstoff-          atom    sitzende negative Gruppe beweglich ge  machten Chloratom sind das     Chlorpikrin    und  die     a-Chlorfettsäuren.     



  Es wurde nun gefunden, dass sich  in dem durch N     itrierung    von     4-Halogen-          phenyl-l-chlormethylsulfon    leicht     herstell-          baren        4-Halogen-3-nitroplienyl-l-chlormethyl-          suifon    durch die     Einwirkung    von Alkali,  vorzugsweise von 2 Äquivalenten in     wäss-          riger    Lösung und bei erhöhter Temperatur,

         überraschenderweise    das kerngebundene Ha  logenatom sehr glatt     durch    die     Hydroxyl-          gruppe    ersetzen     1!ässt,    ohne dass     Verseifung     der     Chlormethylgruppe    in wesentlichem  Ausmass einträte.

   Im     derart,    in sehr guter       Ausbeute    erhältlichen     4-Oxy-3-nitrophenyl-          1-chlormethjsulfon    lässt sich die     iLTitrogiuippe          relatt    nach bekannten Methoden, beispiels-    weise nach     B:

  echamp,    zur     Aminogruppe    redu  zieren, und man erhält in guter     Ausbeute    das  4-     Oxy    - 3     -aminophenyl    -1-     chl\oimnethylsulfon.     Diese     Verbinduxig    stellt ein wertvolles     Zwi-          sehenprodukt    für die Herstellung von     Parb-          stoffen    vor.  



  Das folgende     Beispiel    veranschaulicht die  Erfindung. Die Teile sind als Gewichtsteile  verstanden     und    die Temperaturen in     CelsiiL,-          graden    angegeben.  



  <I>Beispiel:</I>  45 Teile     4-Chlor-benzol-l-chlormethylsul-          fon    vom Schmelzpunkt 120  werden in  500 Teilen     konzentrierter        Sehwefelsäure    bei  10 bis 20  gelöst. Hierauf werden     unterhalb     5  28 Teile     Mischsäure          (50'%        HN03+50o/o        II2SOa)     innert 2 Stunden eingetropft. Man     rährt     noch einige     'Stunden    bei 20  und giesst. das       Reaktionsgemisch    auf Bis. Nach kurzem Ver  rühren     wird    filtriert und getrocknet.

   Man  erhält das,     4-Chlor-3-nitrobenzol-l-chlormethyl-          sulfon        in        einer        Ausbeute        von        92        bis        97        %.        Die     Verbindung zeigt.     aus    Wasser umkristallisiert  den Schmelzpunkt 113 bis 114 .  



  54 Teile 4 -Chlor-     3-nitrobenzol    -1-     ehlor-          methylsulfon    werden mit. 17 Teilen:     NaOH          100        %ig        in        500        Teilen        Wasser        10        Stunden        am          Rückfluss    gekocht.

   Aus der     stark    gelb gefärb  ten Lösung wird hierauf mit Salzsäure das       4-Oxy-3-nitro-benzol-l-ehlormethylsulfon    in       einer        Ausbeute        von        94        bis        97%        isoliert.        Es       
EMI0002.0001     
  
    kristallisiert. <SEP> aus <SEP> Wasser <SEP> in <SEP> hellgelben <SEP> Nadeln
<tb>  vom <SEP> Schmelzpunkt. <SEP> 147 <SEP> bis <SEP> 149 .
<tb>  



  50,3 <SEP> Teile <SEP> 4-Oxy--3-nitro-benzol-l-ehlor  methylsulfon <SEP> werden <SEP> mit. <SEP> 50 <SEP> Teilen <SEP> Eisen <SEP> und
<tb>  :5 <SEP> Teilen <SEP> Salzsäure <SEP> in <SEP> 300 <SEP> Teilen <SEP> VN <SEP> asser <SEP> bei
<tb>  90 <SEP> bis <SEP> 95  <SEP> reduziert <SEP> und <SEP> nach <SEP> der <SEP> beendeten
<tb>  Redaktion <SEP> die <SEP> Brühe <SEP> mit <SEP> Natronlauge <SEP> alka  liseh <SEP> gestellt, <SEP> filtriert <SEP> bei <SEP> 90  <SEP> und <SEP> im <SEP> erkalte  ten <SEP> Filtrat <SEP> bei <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 3" <SEP> mit <SEP> Salzsäure <SEP> das
<tb>  4-0xy-3-amino=benzol-l-elilorniethylsillfon <SEP> bei
<tb>  schwach <SEP> laekmussaurer <SEP> Reaktion <SEP> ausgefällt.
<tb>  Man <SEP> erhält <SEP> eine <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 90% <SEP> der
<tb>  Theorie.

   <SEP> Der <SEP> Selimelzlinnkt <SEP> der <SEP> ans <SEP> heissem
<tb>  E\asser <SEP> in <SEP> farblosen <SEP> Nadeln <SEP> kristallisierenden
<tb>  Substanz <SEP> liegt- <SEP> bei <SEP> 164 <SEP> bis <SEP> 166 .     
EMI0002.0002     
  
    Dasselbe <SEP> Produkt <SEP> erhält <SEP> man, <SEP> wenn <SEP> man
<tb>  ausgehend <SEP> von <SEP> i <SEP> 4-Bi#oni-benzol-1-clilorniethyl  sulfon <SEP> yleicli <SEP> verfährt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0003 PATENTANSPRLIC"II <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> lIerstellun- <SEP> einer <SEP> neuen <tb> o <SEP> Aminophenolverbindung, <SEP> dadureh <SEP> gekenu zeiehnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> 4-Halo--en-3-nitrobenzol 1-ehlormethylsulfon <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Alkali <SEP> behan delt <SEP> und <SEP> auf <SEP> das <SEP> entstandene <SEP> 4-0xy-3-niti-o laenzol-l.-elilormethylsnl-fon <SEP> ein <SEP> Reduktion <SEP> - mittel <SEP> einwirken <SEP> NU <tb> Das <SEP> erhaltene <SEP> 4-0x@--3-aminobenzol-7-chlor_ <tb> methylsLilfoii <SEP> bildet <SEP> farblose <SEP> Nadeln <SEP> uncl <tb> schmilzt <SEP> bei <SEP> 164 <SEP> bis <SEP> 166 .
CH301437D 1951-12-21 1951-12-21 Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung. CH301437A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH301437T 1951-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH301437A true CH301437A (de) 1954-09-15

Family

ID=4491035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH301437D CH301437A (de) 1951-12-21 1951-12-21 Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH301437A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH301437A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung.
DE960010C (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung
AT124141B (de) Verfahren zur Darstellung aromatischer Arsen- und Antimonverbindungen.
DE499994C (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinoncarbonsaeuren und deren Derivaten
AT118644B (de) Verfahren zur Darstellung von 0,0-Diacetyldiphenolisatin.
DE947167C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Aminobenzophenonsulfon-2-carbonsaeuren bzw. deren Estern
AT34780B (de) Verfahren zur Darstellung der 3-Oxy(1)thionaphten-2-karbonsäure (Thioindoxylkarbonsäure) oder von Gemischen dieser Säure mit 3-Oxy(1)thionaphten (Thioindoxyl).
DE535855C (de) Verfahren zur Darstellung von 2, 2&#39;-Diaminodiphenyl-4, 4&#39;-disulfosaeure
DEG0010448MA (de)
DE725279C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrooxynaphthoesaeure und ihren Abkoemmlingen
DE501609C (de) Verfahren zur Darstellung von 3, 5-Dimethoxy-2-nitrobenzol-1-carbonsaeure und ihren Derivaten
DE659883C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxypyrens
DE494948C (de) Verfahren zur Herstellung von indigoiden Kuepenfarbstoffen
AT95240B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Arylamido-2-naphtholen.
AT101671B (de) Verfahren zur Darstellung von Karbonsäureestern mehrwertiger, halogenierter Alkohole.
CH170447A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monooxychrysens.
DE551145C (de) Verfahren zur Darstellung von Jodmethansulfonsaeure bzw. ihren Salzen
DE485315C (de) Verfahren zur Darstellung von 8-Oxychinolin und dessen Derivaten
CH298032A (de) Verfahren zur Herstellung einer Anthrachinonverbindung.
DE1240865B (de) Verfahren zur Herstellung von Indolin-6-sulfonamid und seinen 1-Acylderivaten
CH501587A (de) Verfahren zur Herstellung von 2-substituierten 5-Chlorbenzophenonen
CH238089A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-benzolsulfon-3&#39;-methyl-4&#39;-methylmercapto-benzamid.
CH370086A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfanilamiden
CH155777A (de) Verfahren zur Darstellung von 2 . 2&#39;-Diaminodiphenyl-4 . 4&#39;-disulfosäure.
CH242515A (de) Verfahren zur Herstellung eines acylierten Sulfonamides.