CH303073A - Leuchtschirm. - Google Patents
Leuchtschirm.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K11/00—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
- C09K11/08—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials
- C09K11/70—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing phosphorus
- C09K11/71—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing phosphorus also containing alkaline earth metals
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Description
Leuchtschirm. Die Erfindung bezieht sich auf einen Leuchtschirm, der mit Thallium aktiviertes Calciumorthophosphat enthält.
Es wurde bereits ein Lumineszenzstoff beschrieben, der aus mit Thallium aktivier tem Erdalkaliphosphat besteht. Ein solcher Stoff ergibt bei Bestrahlung mit kurzwelli gen Ultraviolettstrahlen (z. B. 2537 A) eine zwischen 2900 und 3700 A. liegende Emission mit einem Maximum von etwa 3350 A. Sicht bare Strahlung wird von einem solchen Stoff praktisch nicht erzeugt. Er eignet sich da her vorzüglich für Strahlenquellen, die den Erythem erzeugenden Spektrumteil ausstrah len sollen.
Bekanntlich liegt die Maximalwirkung der Erythem erzeugenden Strahlung bei etwa 2967 Ä. Die vorbeschriebenen, bekann ten Stoffe haben also eine Maximalemission, die im wesentlichen neben dieser maximalen Erythemempfindlichkeit liegt. Ein Leucht schirm nach der Erfindung enthält nun einen Stoff, der die Anforderung; dass die beiden Maxima soviel wie möglich zusammenfallen sollen, besser erfüllt.
Ein Leuchtschirm nach der Erfindung enthält Calciumorthophosphat, das mit Thal- lium aktiviert ist und weiter im Kristall- gitter Altuninium enthält, wobei das atomare Verhältnis zwischen der- Summe der Ele mente Calcium, Aluminium und Thallium und der Phosphormenge zwischen 3:2 und 2,4:2 liegt und das atomare Verhältnis zwi- sehen Aluminium und Thallium zwischen 0,5:1 und 2:
1. liegt.
Vorzügliche Ergebnisse werden erzielt, wenn das erstgenannte Verhältnis 2,9:2 ge wählt wird.
Die Maximalemission eines Stoffes für einen Schirm nach der Erfindung liegt bei spielsweise zwischen 3050 und 3100 A. In folge des Einbaues von Aluminium in vor genanntem Verhältnis wird diese Verschie bung der Maximalemission in Richtung der maximalen Erythemempfindlichkeit erzielt.
Vorzugsweise werden gleiche atomare Men gen Aluminium und Thallium verwendet, z. B. 4 Atome je 100 Molekül Calciiimörtho- phosphat.
In der Zeichnung ist !die Emissionskur@,e eines Lumineszenzstoffes aus Caliumortho- phosphat (0a3 1P0412) mit gleichen Mengen Aluminium und Thalliüm und einem Ver- hältnis von (Ca+A1+T1) :P=2;9:2 dar gestellt.
Die nachfolgenden zwei Beispiele erläii- tern die Herstellungsweise der vorerwähnten Stoffe.
<I>Beispiel I:</I> 28 Grammol CaC03 werden mit 20 Gramm mol (NH4) 2HP04 gemischt und mit 400. cm' einer wässrigen Lösung, die 1 Grammol T1N03 je Liter enthält, undr 400 ein- einer wässrigen Lösung befeuchtet, die 1 Grammol Al(N03) 3 <B>je</B> Liter enthält.
Nach Eindampfen der Sus pension wird tüchtig gemischt, darauf wird die trockene Mischung während einer Stunde in Luft auf eine Temperatur von 500 bis 600 C geheizt, die Temperatur langsam bis auf 11ü0 C erhöht und, während, einer Stunde aufrechterhalten. Nach Kühlen, gegebenen falls Mahlen und, Sieben, ist der !Stoff ge brauchsfertig.
Beispiel II: In 28 Liter einer wässrigen Lösung von Ca (N03) 2, die 1 Grammol je Liter enthält, werden 20 Liter Lösung von (NH,1) 2 - HPO,1 in Wasser zugesetzt, die 1 Grammol je Liter enthält, ebenso 400 cm3 einer wäss.rigen Lö sung von 1 Grammal Al(N.03)
3 je Liter und 400 cm3 einer Lösung von TIN03 in Wasser, die ebenfalls 1 Grammol je Liter enthält. Die Flüssigkeit wird eingedampft und der trockene Rückstand tüchtig gemischt. Das so erzeugte trockene Produkt wird während einer 'Stunde auf eine Temperatur von etwa 600 C in. Luft vorgeheizt.
Nach langsamer Steigerung der Temperatur bis auf 1100 C wird das erzeugte Produkt noch während einer Stunde auf dieser Temperatur gehalten. Nach Kühlen, gegebenenfalls Mahlen und Sieben, ist der Stoff gebrauchsfertig.
Ein Leuchtschirm nach der Erfindung kann auf übliche Weise in Vereinigung mit einer Gasentladi-ngsTöhre verwendet. werden, die kurzwellige Ultraviolettstrahlen erzeugt. Befindet sich der -Schirm im (Gefäss, z.
B. im Glaskolben, in dem diese Ultraviolettatrahlen erzeugt werden, so soll naturgemäss dafür ge sorgt werden, dass die vom Leuchtschirm emit- tierten Strahlen von der Wand des Entla dungsgefässes durchgelassen werden. Befindet sich der Leuchtschirm hingegen ausserhalb des Entladungsgefässes, in dem die kurzwelli gen Ultraviolettstrahlen erzeugt werden, so soll dafür gesorgt werden, dass diese Strahlen von der Wand des Entladungsgefässes durch gelassen werden und den ausserhalb des Ent ladungsgefässes, z.
B. auf einem Reflektor, vorhandenen Leuchtschirm anregen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Leuchtschirm, der mit Thallium aktiviertes Calciumorthophosphat enthält, dadurch ge kennzeichnet, dass sich im Kristallgitter des Stoffes Aluminium befindet, wobei das ato mare Verhältnis zwischen der Summe der Elemente Calcium, Aluminium und Thallium Lund der Menge Phosphor zwischen 3:2 und 2,4:2 liegt. und das atomare Verhältnis zwi schen Aluminium und Thallium zwischen.<B>0,5</B> und 2 liegt.UNTERANSPRVTCHE 1. Leuchtschirm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das atomare Ver hältnis zwischen der Summe von Calcium, Aluminium und Thallium und Phosphor gleich 2,9:'2 ist. Leuchtschirm nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet., dass die atomare Aluminhimm.enge gleich der Thallilunmenge ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL303073X | 1950-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303073A true CH303073A (de) | 1954-11-15 |
Family
ID=19783388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303073D CH303073A (de) | 1950-12-19 | 1951-12-17 | Leuchtschirm. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303073A (de) |
-
1951
- 1951-12-17 CH CH303073D patent/CH303073A/de unknown
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