CH308568A - Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-7,8-phthaloyl-cinnolin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-7,8-phthaloyl-cinnolin.

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CH308568A
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boiling
oxy
phthaloyl
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Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
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Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/44Azines of the anthracene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     4-Oxy-7,8-phthaloyl-einnolin.       Es wurde gefunden, dass man     4-Oxy-          7,8-phthaloyl-cinnolin    in einfacher Weise  erhält, wenn man     1-Amino-2-acetyl-anthra-          chinon    in     wässrig-schwefelsaurem    Medium mit    einem     diazotierenden    Mittel behandelt und die  erhaltene     Diazoniumverbindung        ringschliesst.     



  Die Reaktion kann wie folgt formuliert  werden  
EMI0001.0010     
    Man arbeitet     zweckmässig    so, dass man den       Ausgangsstoff    in konzentrierter Schwefelsäure  löst, dann etwa 10 bis 70     Gewichtsprozent     Wasser (berechnet auf     ,die    angewandte Menge  konzentrierter Schwefelsäure) hinzufügt und  schliesslich etwas mehr als die berechnete  Menge eines     Diazotierungsmittels,    wie Stick  oxyde, Natrium-, Kalium- oder     Amylnitrit,     vorteilhaft unter Kühlung, einrührt..

   Dabei       entsteht        zunächst    die     Diazoniumverbindung     des     1-Amino-2-acetyl-anthrachinons,    die je  doch beim     Stehenl.assen    des     Reaktionsgemi-          sches    bereits bei gewöhnlicher Temperatur all  mählich, rascher beim     Erwärmen,    mitunter  erst beim Verdünnen, vollständig in das     Oxy-          cinnolin-Derivat        umgewandelt    wird.  



  Das     4-Oxy-7,8-phthaloyl-cinnolin    bildet  gelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 281 bis  282  C; es ist sogar gegen kochende     98o/oige       Salpetersäure, gegen kochende Lösungen von       Chromtrioxyd    in     Eisessig,    gegen Brom in  Nitrobenzol bei 180  C, gegen kochende       14o/oige    Chlorlauge, gegen kochende     wässrig-          alkalische        Permanganatlösung    und gegen       Benzoylehlorid    bei 180  C beständig.

   Seine       wä.ssrige        Aufsehlämmitng    färbt sich mit Na  tronlauge rot, ohne in     Lösung    zu gehen.     Di-          methyIsulfat    oder     p-Toluolsulfonsäuremethyl-          ester    wirken nicht     methylierend    auf die neue  Verbindung. Mit     Natriumhyposulfit    entsteht  eine rote     Küpenlösung,        aus.    der die Verbin  dung mit Luft unverändert     wieder    ausgefällt  wird.  



  Die neue Verbindung     ist    ein gelber Pig  mentfarbstoff; ausserdem kann sie als Aus  gangsmaterial für die Herstellung von     Kü-          penfarbstoffen    dienen.      Die im Beispiel genannten Teile sind Ge  wichtsteile.  



  <I>Beispiel:</I>  Man löst 26,5 Teile     1-Amino-2-acetyl-          anthrachinon    in 200 Teilen     konzentrierter     Schwefelsäure, rührt unter Kühlen 100 Teile  Wasser ein und lässt bei 10  C im Laufe von  etwa 15 Minuten eine Aufschlämmung von  8,6 Teilen     Natriumnitrit    in 100 Teilen kon  zentrierte Schwefelsäure zufliessen. Das Ge  misch wird 1 Stunde bei 10      gerührt    und  dann in ein Gemisch     aus    1200 Teilen Wasser  und 400 Teilen Eis gegossen. Man filtriert die  erhaltene Lösung     sofort    von kleinen Mengen  eines schwarzen Schlammes ab. Das klare,  gelbe Filtrat beginnt sich nach kurzer Zeit zu  trüben.

   Man lässt es einige Stunden bei ge  wöhnlicher Temperatur stehen und kocht es  dann zur Beendigung des Ringschlusses etwa  1 Stunde. Dann kühlt man ab; saugt den aus  gefallenen Kristallbrei ab, wäscht ihn mit  Wasser neutral und trocknet ihn. Man erhält  27,2 Teile     4-Oxy-7,8-phthaloyl-cinnolin    vom       Schmelzpunkt    281 bis 282 ' C, entsprechend       einer        Ausbeute        von        99%        d.        Th.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-7,8- phthaloyl-cinnolin, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Amino-2-acetyl-anthra.chinon in wässrig-schwefelsaurem Medium mit einem diazotierend,en. Mittel behandelt und die erhaltene Diazoniumverbindung ringschliesst. Das 4-Oxy-7,8-phthaloyl - cinnolin bildet gelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 281 bis 282 C;
    es ist, sogar gegen kochende 98 o/oige Salpetersäure, gegen kochende Lösungen von Chromtrioxyd in Eisessig, gegen Brom in Nitrobenzol bei 180 C, gegen kochende 14o/oige Chlorlauge, gegen kochende wässrig alkalische Permanganatlösung und gegen Ben- zoylchlorid bei 180 C beständig.
    Seine wäss- rige Aufschlämmung färbt sich mit Natron lauge rot, ohne in Lösung zu gehen. Dime- thylsulfat oder p-Toluolsulfonsäuremethyl- ester wirken nicht methylierend auf die neue Verbindung. Mit Natriumhyposulfit entsteht eine rote Küpenlösung, aus der die Verbin dung mit Luft unverändert wieder ausgefällt wird.
CH308568D 1951-08-28 1952-07-18 Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-7,8-phthaloyl-cinnolin. CH308568A (de)

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