CH309402A - Verfahren zur Herstellung des Pentaerythrit-dichlorhydrins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Pentaerythrit-dichlorhydrins.

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CH309402A
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pentaerythritol
dichlorohydrin
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Gmbh Henkel Cie
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Henkel & Cie Gmbh
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  <B>Verfahren</B>     zur        Herstellung   <B>des</B>     Pentaerythrit-dichlorhydrins.       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Ver  fahren zur Herstellung des     Pentaerythrit-di-          ehlorhydrins    aus dem     Pentaerythrit-dichlor-          liydrin-monoschwefligsäureester,    der vermut  lich folgende Konstitution besitzt:  
EMI0001.0008     
    Das Verfahren besteht darin, den     Penta-          ei;vthrit    -     dichlorhydrin    -     monoschwefligsäure-          ester    mit sauren verseifenden Mitteln zu be  handeln.  



  Bei weiterer Bearbeitung dieser Erfindung  wurde nun gefunden, dass man die gleiche  Verbindung herstellen kann, wenn man den       Pentaerythrit    -     dichlorhydrin    -     monoschweflig-          säureester    mit alkoholischer     Alkalilauge    in  einer Menge von etwa 2     Mol    Alkali pro     Mol     Ester verseift.  



  Die Reaktion wird im allgemeinen durch  sehwaches Erwärmen der in überschüssigem       Alkohol    gelösten Reaktionsteilnehmer in Gang  gebracht. Es wird Schwefeldioxyd abgespalten,  (las von der alkoholischen     Allialilauge    aufge  nommen wird.  



  -Wie im Falle des Hauptpatentes kann auch  in diesem Fall der     Pentaerythrit-dichlorhy-          (li-in-monoschwefligsäureester    in Form des  rohen, bei der Umsetzung von     Pentaerythrit          finit        Thionylchlorid    in Gegenwart von     Pyridin       entstehenden Reaktionsproduktes angewandt  werden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  22     g    (etwa     111o        Mol)        Schwefligsäureester     des     Pentaerythrit-dichlorhydrins    werden mit  100     em3    absolutem     Alkohol,    in denen 11,5 g       KOH    (etwa     2,110        Mol)    gelöst sind, auf dem  Wasserbad 30 Minuten lang unter     Rückfluss     im Sieden gehalten.

   Nach     Abfiltrieren    des ab  geschiedenen     Salzgemisches    und     Abdestillieren     des Alkohols     hinterbleibt        Pentaerythrit-di-          chlorhydrin    in     nahezu    theoretischer Ausbeute.

    <I>Beispiel 2:</I>  Der als Ausgangsstoff verwendete Rohester  wird folgendermassen hergestellt  Zu einer Mischung von 3540 g     Thionyl-          chlorid    (30     Mol)    und 240 g     Pyridin    (3     Mol)     werden unter Rühren und Kühlen     im    Verlaufe  von etwa zwei Stunden 1225 g     Pentaerythrit     (9     Mol)    gegeben. Nach einigem Stehen unter  kräftigem Rühren wird allmählich auf Dampf  badtemperatur gebracht, bis keine     Gasentwick-.     Jung mehr zu beobachten ist.  



  250 g des lichtbraunen, öligen     Reaktions-          produktes    (etwa 1,1     Mol),    das hauptsächlich  aus dem     Schwefligsäureester    des     Pentaerythrit-          dichlorhydrins    besteht, werden allmählich un  ter Kühlen und Umschwenken mit 1000     cm3          alkoholischer    Kalilauge versetzt, die 140 g       KOH    (2,5     Mol)    enthält. Es scheidet sich sofort  reichlich ein Salzgemisch ab. Nach einstündi  gem Kochen auf dem Dampfbad unter Rück-           fluss    wird     abfiltriert    und im Vakuum destil  liert.

    



  Nach einem Alkohol und     Pyridin    enthal  tenden Vorlauf (bis 120      C/3    mm     Hg)    fängt  man     zwischen    130 und 150      C/3    mm     Hg    die  Hauptmenge des     Pentaerythrit-dichlorhydrins     auf, das bei 75-80  C schmilzt und eine für  viele technische Zwecke völlig ausreichende  Reinheit.     besitzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Pentaeryth- rit-dichlorhydrins, dadurch gekennzeichnet, dass man den Pentaerythrit-dichlorhydrin- monoschwefligsäureester mit, alkoholischer Al- kalilange in einer Menge von etwa 2Mo1 Alkali pro Mol Ester verseift. <B>UNTER-ANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man alkoholisehe Kalilauge als verseifendes 'Mittel anwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass man den Pentaerythrit-dichlorhydrin- monoschwefligsäureester in Form des rohen, bei der Umsetzung von Pentaerythrit mit Thionylchlorid in Gegenwart von Pyridin anfallenden Reaktionsproduktes anwendet.
CH309402D 1951-08-10 1952-04-24 Verfahren zur Herstellung des Pentaerythrit-dichlorhydrins. CH309402A (de)

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