CH207497A - Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH207497A
CH207497A CH207497DA CH207497A CH 207497 A CH207497 A CH 207497A CH 207497D A CH207497D A CH 207497DA CH 207497 A CH207497 A CH 207497A
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aldehyde
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oxy
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cyclopentanopolyhydrophenanthrene series
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07J3/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by one carbon atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds der     Cyclopentanopoly-          hydrophenanthr        en-Reihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem     17-          Formyl    -     cyclopentanopolyhydrophenanthren     gelangen kann, wenn man in einem     acylier-          ten        d5-3-Oxy-ätio-cholensäui-ehalogenid    die  substituierte     Carboxylgruppe    mit Hilfe von    Reduktionsmitteln in die     Aldehydgruppe    über  führt und anschliessend mit hydrolinierenden  Mitteln behandelt.  



  Das so gewonnene     d5-3-Oxy-17-formyl-          ätio-cholen    der Formel  
EMI0001.0014     
    bildet Kristalle, die sich aus     Äther-Pentan          umkristallisieren    lassen.  



  Die verfahrensgemässe Reduktion lässt sich  nach bekannten Methoden durchführen. Es  sei diesbezüglich zum Beispiel auf das Hand  buch "Die Methoden der organischen Chemie",  von     Houben-Weyl,    3. Auflage, Band     II,       Seiten 287-293, verwiesen. Beispielsweise  geht man so vor, dass man den Ausgangsstoff  katalytisch reduziert. Anschliessend unter  wirft man das Produkt einer     Eydrolyse.    Die  Reaktion kann zum Beispiel für. das folgende  Beispiel wie nachstehend formuliert werden:  
EMI0001.0020     
      Die neue Verbindung soll zur Herstellung  von therapeutisch wertvollen Substanzen oder  als Zwischenprodukt für die Gewinnung von  solchen verwendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>       45-3-Oxy-ätio-cholensäure    wird in bekann  ter Weise     acetyliert.    1 Teil     d'-3-Acetoxy-          ätio-cholensäure        (Smp.    2421     korr.)    werden in  10 Teilen Benzol gelöst und mit 4 Teilen       Thionylchlorid    vorsichtig gekocht. Nach etwa  2 Stunden ist die Entwicklung von Chlor  wasserstoff und Schwefeldioxyd beendigt.

    Falls sich     sahwerlösliche    Kristalle ausge  schieden haben, so werden dieselben ent  fernt; sie stellen das     Arrhydrid    der     ace-          tylierten    Säure dar und     können    durch     Ver-          seifung    und     Acetylierung    wieder in Ausgangs  produkt umgewandelt werden. Die     Be zol-          lösung    wird im Vakuum eingedampft und  der Rückstand in 20 Teilen trockenem reinem       gylol    gelöst.

   Nach Zusatz von 1 Teil     Palla-          diumbarium-sulfat    (enthaltend etwa 2  Palladium) wird in der Siedehitze unter Rück  fluss gereinigtes trockenes Wasserstoffgas  eingeleitet und die abziehenden Gase durch  Wasser geleitet, das etwas     Methy        l-orange     enthält. Dran gibt Natronlauge allmählich  zu und bestimmt so die Menge des abge  spalteten Chlorwasserstoffes. Nachdem etwa  50 % der berechneten Menge abgespalten  ist wird der Versuch abgebrochen.

   Man fil  triert, engt die Lösung im Vakuum auf ein  kleines Volumen ein, gibt eine Mischung  gleicher Teile     Dioxan    und 20      /oiger    Schwe  felsäure zu und kocht eine Stunde unter       Rückfluss.    Hierauf wird unter mehrmaligem  Zusatz von Wasser das     Dioxan    im Vakuum  möglichst entfernt, das Reaktionsprodukt mit    Äther ausgeschüttelt und aus der Ätherlösung  durch Ausziehen mit Soda die nicht in Re  aktion getretene Säure (als freie     Oxysäure     vom Schmelzpunkt<B>2801</B>     korr.    unter Zer  setzung) zurückgewonnen. Sie kann für einen  neuen Ansatz dienen.

   Aus dem     Neutralpro-          dukt    kann direkt oder nach Reinigung über  die     Bisulfitverbindung    oder das     Semicarbazon     in üblicher Weise das     d5-3-Oxy-17-formyl-          ätio-cholen    gewonnen werden, welches sich  aus     Äther-Pentan        umkristallisieren    lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds der Cyclopentanopolyhydrophenanthr-en-Reihe, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem acylierten d5-3-Oxy-äti-cholensäurehalogenid die substituierte Carboxylgruppe mit Hilfe von Reduktionsmitteln in die Aldehydgruppe überführt und anschliessend mit hydroly- sierenden Dritteln behandelt.
    Das so gewonnene d'-3-Oxy-17-formyl- ätio-cholen der Formel EMI0002.0049 bildet Kristalle, die sich aus Äther-Pentan umkristallisieren lassen. Die neue Verbindung soll zur Herstellung von therapeutisch wertvollen Substanzen oder als Zwischenprodukt zur Gewinnung von solchen verwendet werden.
CH207497D 1937-07-25 1937-07-25 Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH207497A (de)

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