CH310143A - Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.

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CH310143A
CH310143A CH310143DA CH310143A CH 310143 A CH310143 A CH 310143A CH 310143D A CH310143D A CH 310143DA CH 310143 A CH310143 A CH 310143A
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Ag Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups

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Description


      Zaisatzpatent    zum Hauptpatent Nr.     305A19.       Verfahren zur Herstellung eines Substantiven     Azofarbsto$es.            Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     substan-          tiven        Azofarbstoffes,    welches darin besteht,       (]ass    man 1     1M1    der     Aminodisazoverbindung,     welche man durch Kuppeln von     diazotierter          2-Aininonaphthalin-6,8-disulfonsäure    mit     1-          .lniino-3-nietliyibenzol,

          Diazotieren    des so ge  wonnenen     Zwisehenproduktes    und Kuppeln       (les        Diazokörpers    mit     1-Amino-2-methoxy-:i-          nietliylbenzol    erhält, und 1     Mol    der durch  Kuppeln von     diazotierter        2-Aminonaphthalin.          E,,R    -      < lisulfonsätire    mit     Aminobenzol,

          Di-          azotieren    des so gewonnenen Zwischen  produktes und Kuppeln des     Diazokörpers          niit    1-     Amiiio    - 3 -     methylbenzol    erhältlichen       Aminodisazoverbindung,    vorzugsweise in     wäss-          ri;,em        Medium    und in Gegenwart eines säure  bindenden Mittels, mit 1     Mol    eines     Fumar-          siiui-eclilialogenides    umsetzt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die  Teile Gewichtsteile.  



  <I>Beispiel 1:</I>  284,5 Teile der     Aminodisazoverbindung,          welche    man durch Kuppeln von     diazotierter          2-.lininoiiaphthalin-6,8-disulfonsäure    mit     1-          :

  lniino-3-met.liylbenzol,        Diazotieren    des so ge  wonnenen Zwischenproduktes und Kuppeln  des     Diazokörpers    mit     1-Amino-'2tmethoxy-5-          iiietliyl.benzol    erhält, und 262,5 Teile der durch       i    Kuppeln von     diazotierter        2-Aminonaphthaliri-          6,8-disulfonsäilre    mit     Aminobenzol,

          Diazotie-          ren    des so gewonnenen Zwischenproduktes    und Kuppeln des     Diazokörpers    mit     1-Amino-3-          inethvlbenzol    erhältlichen     Aminodisazoverbin-          dung    werden bei Zimmertemperatur zusam  men in Wasser unter Zusatz von Natrium  hydroxydlösung neutral gelöst- In die Lösung  tropft, man     gleichzeitig    und unter gutem Rüh  ren eine Mischung aus 76,5 'Teilen     Fumar-          säurediehlorid    und 80 'Teilen Benzol und  so viel einer     Natriumcarbonatlösung,    dass die  Reaktion immer schwach alkalisch ist.

   Nach  dem alles     Fumarsäuredichlorid    eingetragen  ist, wird die Reaktionslösung weitergerührt,  bis sich keine freie     Aminogruppe    mehr nach  weisen lässt. Hierauf wird der gebildete neue  Substantive     Azofarbstoff    in der Wärme mit  Hilfe von     Natriumchlorid    aus der Lösung ab  geschieden,     abfiltriert    und getrocknet.

   Er  stellt ein rotbraunes Pulver dar, welches sich  in Wasser mit oranger     und    in konzentrierter  Schwefelsäure mit blauer Farbe löst und  Baumwolle und Fasern aus regenerierter     Cel-          lulose    in orangen Tönen färbt, die sehr gut       ätzbar    und lichtecht sind.  



  <I>Beispiel, 2:</I>  Ersetzt man im vorstehenden Beispiel die  16,5 Teile     Fümarsäurediehlorid    durch die  äquivalente Menge     Fumarsäuredibromid,    so  erhält man denselben Farbstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Substan tiven Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol der Aminodisazoverbindung, welche man durch Kuppeln von diazotierter 2-Aminonaphthalin-6,8-disulfonsäure mit 1- Amino-3-methylbenzol, Diazotieren des so ge wonnenen Zwischenproduktes und Kuppeln des Diazokörpers mit 1-Amino-2-methoxy-5- methylbenzol erhält,
    und 1 Mol der durch Kuppeln von diazotierter 2-Aminonaphthalin- 6,8-disulfonsäure mit Aminobenzol, Diazotieren des so gewonnenen Zwischenproduktes und Kuppeln des Diazokörpers mit '1- Amino - 3 - methylberizol erhältlichen Aminodisazoverbin- dung mit 1 Mol eines Fumarsäuredihalogeni- des umsetzt.
    Der neue Substantive Azofarbstoff stellt ein rotbraunes Pulver dar, welches sich in Wasser mit oranger und in konzentrierter Schwefel säure mit blauer Farbe löst und Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in orangen Tönen färbt, die sehr gut ätzbar und lichtecht sind. UNTER-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in wässrigem Medium arbeitet. ?. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines säurebindenden Mit tels arbeitet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als säurebindendes :Mittel Natriumcarbonat wählt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3., dadurch gekenn zeichnet, dass man als Fumarsäuredihalogenid Fumarsäurediehlorid wählt.
CH310143D 1952-04-04 1952-04-04 Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. CH310143A (de)

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