CH312190A - Verfahren zur Herstellung eines braunen Lederfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines braunen Lederfarbstoffes.

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CH312190A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/40Trisazo dyes ot the type the component K being a dihydroxy or polyhydroxy compound

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines braunen Lederfarbstoffes.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft die  Herstellung von neuen, tiefbraunen     Tetrakis-          azofarbstoffen,    die sich zum Färben von Leder  vorzüglich eignen. Sie färben insbesondere  chromgares Leder sehr gleichmässig in     bluiui-          gen,    satten Brauntönen, die sich durch grosse  Deckkraft und gute Säurebeständigkeit aus  zeichnen.

   Ihre gute Löslichkeit in saurer Flotte  erlaubt die Kombination der neuen Farbstoffe  mit sauren Farbstoffen, die das Leder durch  färben, so dass mit ihrer Hilfe dank ihrem  guten     Egalisiervermögen    auch aus saurer  Flotte gut gedeckte und gleichzeitig durchge  färbte Lederfärbungen hergestellt werden     kön-          rien.    Auch auf     Veloursleder    ergeben die neuen  Farbstoffe satte, blumige und schleifechte  Färbungen.

      Man erhält die neuen     Tetrakisazofarbstoffe,     wenn man auf den     Monoazofarbstoff    aus     di-          azotierter        1-Amino-8-oxy-naphthalin-3,6-disiil-          fonsäure    und     1,3-Dioxy-benzol    in alkalischem  Mittel einerseits eine     äquimolekuläre    Menge  der     Diazoverbindung    einer     Monöaminonaph-          thalin-disulfonsäure    und anderseits eine     äqui-          molekulare    Menge des halbseitigen Kupp  lungsproduktes einer     tetrazotierten,

      gegebenen  falls     methylsubatituierten        4,4'-Diamino-diphe-          nylverbindung    aus der Gruppe des     Diphenyls,          Diphenylcarbimids        und        Diphenylharnstoffes     mit     einer    in     para-Stellung    zur     Hydroxyl-          gruppe    gekuppelten, gegebenenfalls     methyl-          substituierten        2-Oxybenzol-l-carbonsäure    ein  wirken lässt, so dass     Tetrakisazofarbstoffe    ent  stehen,

   die der allgemeinen     Formel    I entspre  chen,  
EMI0001.0041     
    worin A einen gegebenenfalls     methylsubsti-          tuierten        p-Phenylenrest,    das eine N Wasser  stoff und das andere     g    Wasserstoff oder die       Methylgruppe    und     Y    die direkte     Kohlenstoff-          bindung    oder     ein    Brückenglied der Formel       NH--C0-.oder        -NH-CO=NH=        b6deu-          ten.       Die Kupplung der     diazotierten    

      1-Amino-          8-oxy-naphthalin    - 3,6 -     disulfonsäure    mit dem       7,3-Dioxybenzol    geschieht in     starkalkalischem     Mittel, gefolgt von der Kupplung der     diazo-          tierten        Monoaminonaphthalindisulfonsäure    mit  dem     Monoazofarbatoff    bei ebenfalls stark     alka-          lischer        -Reaktion.    gegen     Mimosa.    Als Kupp-           lungsort    ist die     7-Stellung    in der     

  1-Amino-8-          oxy-naphthalin-    3,6-     disulfonsäure-komponente          wahrscherznlich.      Als     Monoaminonaphthalindisulfonsäiiren     kommen     Verbindungen    des 1- sowohl als des     2-          Aminonaphthalins        in    Frage, beispielsweise die       1=Amino-naphthalin-3,6-,    -3,8-, -4,6-, -4,7-, -4;

  8  und     -5,7-disulfonsäuren        und    die     2-Aminonaph-          thalin-3,6-,    -4,7-, -4,8-, -5,7- und     -6,8-disulfon-          säuren.     



  Die nach üblichen Methoden aus     tetrazo-          tiertem        4,4'-Diaminodiphenyl    bzw.     3,3'-Dime-          thyl-4,4'-diamino-diphenyl,        4-(4'-Ainino-ben-          zoylamino)-1-amino-benzol,        4,4'-Diamino-di-          phenylharnstoff    und     äquimolekularen    Mengen  von     2-Oxy-benzol-    bzw.

   3- oder     4-Methyl-2-          oxy-benzol-l-carbonsäuren    erhältlichen halb  seitigen Kupplungsprodukte lässt man auf die  nach dem oben beschriebenen Verfahren her  gestellten     Disazofarbstoffe    zweckmässig in  schwächer     alkalischen    Mittel einwirken, bei  spielsweise in Gegenwart von     Alkalicarbonat     oder     -bicarbonat.    Die so nach beendeter Kupp  lung erhaltenen, erfindungsgemässen     Tetra-          kisazofarbstoffe    stellen in- der Form ihrer       Alkalisalze    dunkle Pulver vor,

   die sich in  Wasser je nach     Zusammensetzung    mit mehr  oder weniger dunkelbrauner Farbe und in       konzentrierter    Schwefelsäure mit violetter  Farbe lösen. Sie färben Leder nach üblichen  Methoden in     braunen    bis dunkelbraunen Tönen  von     bemerkenswerter,    Säurebeständigkeit.  



       Gegenstand    vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur     Herstellung    eines braunen  Lederfarbstoffes. Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man auf den     Monoazo-          farbstoff    aus     diazotierter        1-Amino-8-oxy-naph-          thalin-3,6-disulfonsäure        -und        1,3-Dioxy-benzol     einerseits ein     Mol    der     Diazoverbindung    der 2  Amino-naphthalin-6,

  8-disulfonsäure und an  derseits ein     Mol    des halbseitigen Kupplungs  produktes des     tetrazotierten        4,4'-Diamino-di-          phenyls    und der     2-Oxy-benzol-l-carbonsätire     im alkalischem Mittel einwirken lässt.  



  Der erhaltene neue     Tetrakisazofarbstoff     stellt     ein        dunkles    Pulver dar und erzeugt auf  chromgegerbtem Leder volle bräune Färbun  gen von hervorragender     Säurebeständigkeit.       <I>Beispiel:

  </I>  31,9 Teile     1-Amino-8-oxy-naphthalin-3,6-          disulfonsäure    werden in 100 Teilen     Wasser     mit 2,8 Teilen     Ätznatron    gelöst, mit. 6,9 Teilen       Natriumnitrit    vermischt. und bei 0-5  auf  20 Teile     konz.    Salzsäure     laufengelassen.    Die  gelbe     Diazosiispension    wird nun zu einer Lö  sung von 10 Teilen     1,3-Dioxy-benzol    in 100  Teilen Wasser und 10 Teilen     Ätznatron    flie  ssen gelassen.

   Die braune     Monoazofarbstoff-          lösung    wird mit weiteren 10 Teilen     Ätznatron     versetzt und die     Diazoverbindung    aus 30,3  Teilen     2-Amino-naphthalin    - 6,8 -     disulfonsäure     dazugegeben. Die dunkelbraune     Disazofarb-          stofflösimg    wird einige Stunden gerührt.

   Wäh  rend dieser Zeit. werden 18,4 Teile     4,4'-Di-          amino-diphenyl        tetrazotiert    und in Gegen  wart von 30 Teilen     Natriumcarbonat    mit 14,3  Teilen     2-Oxy-benzol-l-carbonsäure    halbseitig  gekuppelt. Diese     sodaalkalische    Suspension  fliesst zu der oben     beschriebenen        Disazofarb-          stofflösimg.    Der dabei entstehende     Tetrakisazo-          farbstoff    wird mit 250 Teilen Kochsalz abge  schieden,     abfiltriert    und getrocknet.

   Er stellt  ein     dunkles    Pulver dar, welches sich in Was  ser mit, brauner und in     konz.    Schwefelsäure  mit     violetter    Farbe löst.  



  Der neue Farbstoff erzeugt auf chrom  gegerbtem Leder volle     braune    Färbungen von  hervorragender Säurebeständigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines braunen Lederfarbstoffes, dadurch gekennzeiehnet, dass man auf den Monoazofarbstoff aus diazotier- ter 1-Amino - 8 - oxy-naphthalin- 3,6 - disulfon- säure und 1,3-Dioxybenzol einerseits ein Mol der Diazoverbindung der 2-Amino-naphthalin- 6,
    8-disul.fonsäure und anderseits ein Mol des halbseitigen Kupplungsproduktes des tetra- zotierten 4,4'-Diamino-diphenyl und der 2 Oxybenzol-l-carbönsäure in alkalischem Mit tel einwirken lässt. Der erhaltene neue Tetrakisazofarbstoff stellt ein dunkles Pulver dar und erzeugt auf chromgegerbtem Leder volle braune Färbun gen von hervorragender Säurebeständigkeit.
CH312190D 1953-01-30 1953-01-30 Verfahren zur Herstellung eines braunen Lederfarbstoffes. CH312190A (de)

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