CH312277A - Lagerung von im Vergleich zum Durchmesser dünnen, lose auf ihrer Welle sitzenden Rädern in Uhren. - Google Patents

Lagerung von im Vergleich zum Durchmesser dünnen, lose auf ihrer Welle sitzenden Rädern in Uhren.

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CH312277A
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Description


  Lagerung von im Vergleich zum Durchmesser dünnen, lose auf ihrer Welle     sitzeltäeg"     Rädern in     Uhren.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Lagerung von relativ zum Durchmesser       dünnen,    lose auf ihrer     Welle    sitzenden Rä  dern in Uhren, welche Lagerung dadurch     ge-          kennzeichnet    ist, dass     mindestens    ein Rad       zwischen.        zwei    mit gegen das Rad hin gerich  teten Rippen versehenen     Gestellteilen    gela  gert ist,

   welche Rippen das     axiale        Spiel.    be  grenzen.  



  Dabei können die Räder zwei überein  anderliegende, koaxial angeordnete     Schalt-          räder    einer Uhr mit automatischem     Aufzug     sein, wobei die     Rippen        gegenüber    der Unter  seite des untern und gegenüber der Oberseite  des     obern        Rades    angeordnet sein können.  



  In der     Zeichnung    ist     beispielsweise    eine       Ausführungsform    des     Erfindungsgegenstau-          des    in einer Uhr mit automatischem Aufzug       dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.1    die Draufsicht auf einen Teil des  automatischen     Aufzuges,    der     Uhr,    bei weg  genommener Deckbrücke,       Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie  <I>A</I>     B-C   <I>D</I> E in     Fig.1.     



  Das Gestell 1 des in     Fig.1        und    2 darge  stellten automatischen Aufzuges     besitzt    zwei  in der     Gestellängsaehse    liegende     und        symme-          trisch    zur     Gestellmitte    angeordnete,     kreis     runde Vertiefungen 2     und    3.

   Die     zwischen     den beiden Vertiefungen     verbleibenden    Teile  4     und    5 sind     auf    eine     wesentlich    geringere  Tiefe     stufenförmig    ausgebildet.

   Das Gestell 1       ist    an den Stellen 6 und 7 seitlich ein-    geschnitten, so dass an diesen Stellen zwei  Lagerböcke 8 und 9 ,entstehen, unter welchen  sich je ein Einschnitt 1Ö bzw, 11 in Form       einer    horizontalen Kreisnut befindet.

       Durch     diese     Ausfräsungen    2 und 3, sowie die     Ein-          schnitte    10     und    11 wird die     Schwingbahn    für  zwei in der     Gestellachse    und     symmetrisch     zur     Gestellmitte        gelagerte        Schwingmassen    12       und    13 gebildet.

   Die     Schwingmassen.        sitzen     fest     auf    einer Achse 14     bzw.    15, welche  Achsen einerseits im     Gestellboden        lca        und     anderseits     in    der     Deckbrücke    16     vermittels          Steinlagern        gelagert    sind. Die beiden Lager  der Achse 14     sind    mit 17 und 18 bezeichnet,  währenddem diejenigen der     Achse    15 auf der  Zeichnung     nicht        dargestellt    sind.

   Auf der       Achse    14 sitzt ein Kitzel 19, welches sowohl       mit    dem Zwischentrieb 20 als auch mit dem  obern Schaltrad 21 in     Eingriff    steht. Das       Zwischentrieb    20 sitzt lose     auf    der in die  Deckbrücke 16     eingepressten    Büchse 22 und  ist durch die Schraube 23     in,        a3ialer    Richtung  gesichert.

   Auch     die        Achse    15 der Schwing  masse 13     besitzt        ein    entsprechendes Kitzel 24,  welches aber nur mit dem     obern.        -Schaltrad     21 in Eingriff steht. Das Zwischentrieb 20  kämmt     seinerseits    mit dem untern Schaltrad  25, welches     zusammen    mit dem     obern    Schalt  rad 21 lose auf dem Zapfen 26 sitzt,     der    fest  mit der     Übertragungswelle    27 verbunden ist.

    Der     Durchmesser    des     untern.        Schaltrades    ist  etwas     ]deiner    als derjenige des     obern    Schalt  rades     und    beide Räder     zusammen    laufen teil-      weise in der     bereits        erwähnten        treppenför-          migen        Ausnehmim.g    des     Gestelles   <B>1</B> um.

   Die  Unterseite des obern Schaltrades 21 liegt auf  der Oberseite des Schaltrades 25 auf, und  beide Räder zusammen sind in     axialer    Rich  tung durch eine Rippe 28 auf der Unterseite  der Deckbrücke 16     sowie    eine Rippe 29 auf  der Oberseite des Gestelles     gesichert    und in       ihrem        axialen    Spiel     begrenzt.    Die beiden  Schalträder 21     und    25     sind,        abgesehen    von  ihrem Aussendurchmesser, genau gleich auf  gebaut.

   Beide     Schalträder    sitzen lose auf ihrer  Welle und sind im Vergleich zu ihrem       Durchmesser    dünn, d. h. das     Verhältnis    von  Dicke     zii    Durchmesser ist     kleiner        als    1:15.  Beide Schalträder 21, 25 besitzen eine kreis  förmige zentrale     Ausnehmung    30, mit unter  schnittenem Rand 31.<B>In</B> dieser     Ausnehmimg     jedes Schaltrades findet die Lagerplatte 32       Platz,    welche fest auf dem Zapfen 26 sitzt.

    Die Lagerplatte 32 besitzt eine Lagerpfanne  34, in der ein     Schalthebel    35 in einer Parallel  ebene zu derjenigen der Lagerplatte und des       Bodens    36 des entsprechenden Schaltrades  schwenkbar     gelagert        ist,        und    flach     auf    dem  Boden 36 aufliegt. Der Schalthebel 35 besteht  aus     einem        Lagerfortsatz    37, einem Schaltteil  38,     einem        Schnabel    39     und.        einem        Fortsatz     40.

   Das freie Ende des     Lagerfortsatzes    37 ist       a        'bgert        mdet        und        tritt        in        die        Lagerpfanne        34     ein, deren Rundung     derjenigen    des freien  Endes des     Lagerfortsatzes    37     entspricht.    Der       Schalthebes    35     besitzt    eine äussere Zylinder  fläche 41,

   deren     Krümmungsradius    demjenigen  des unterschnittenen Randes 31 der     Ausneh-          mung    30 entspricht. In der gezeichneten Stel  lung des Schalthebels 35 treffen die Fläche  41 und der Rand der     Ausnehmung        im.    Punkte  43     zusammen.    Die Anordnung     ist    dabei so  gewählt,

   dass .der Treffpunkt 43 seitlich links  von der     durch        die        geometrische    Achse des  Schaltrades und die Schwenkachse     des    Schalt  hebels innerhalb der     Lagerpfanne    der Lager  platte     gelegten    Ebene liegt:

   Des     weiteren     schneidet die Ebene durch den'     Berührungs-          punkt    43 und die     Schwenkachse    des Schalt  hebels den     Reibungskegel    am     Berührungs-          pürikt.    Dies hat zur Folge,     däss    das Schalt-         rad    21     hzw.    25,

       wenn    es von der     in        Fig.1    dar  gestellten     Stellung        ausgehend    in     Richtung          des        Pfeils    X verdreht wird, den Schalthebel       mitnimmt,    sich mit diesem     verklemmt        und     über diesen die Lagerplatte 32, den Zapfen 26  und die Welle 27 verdreht.

   Die     Verklemmiuig     kann, ohne dass es an sich notwendig wäre,  durch die Feder 44     sichergestellt    werden,  welche Feder in einem seitlich hervorsprin  genden Teil 45 der     Lagerplatte    32     befestigt     ist, sich von innen her gegen den     Fortsatz    40  abstützt und das     Hinterende    des Schalthebels  bei 43, gegen den Rand der     Ausnehmung    hält.  



  Dreht sieh aus der dargestellten Stellung  das Schaltrad 21 bzw. 25 entgegen dem Uhr  zeigersinn (Pfeil Y), so gleitet es am Schalt  hebel     vorbei,        dä    die Feder die Fläche 41 wohl  gegen den Rand 31 hält, ohne aber in diesem  Falle eine Sperrung     hervorzurufen.    Daraus  geht     hervor,    dass bei     einer    Drehung des  Schaltrades in     Richtung        des        Pfeils    X die       Drehung    auf die Welle 27 übertragen wird,  bei einer solchen in der Richtung des     Pfeils    Y  hingegen nicht.

   Durch die Feder 44 wird ver  hindert, da dem Schalthebel bei einer Drehung  des Schaltrades in     Richtung    des Pfeils Y       rnessbar    aus der     Sperrstellung        versehwenkt     wird, so dass, wenn die Drehung in der Schalt  richtung einsetzt, die     Sperrang    unmittelbar  eintritt.  



  Die     Drehung    der Schwingmasse 12 im be  liebigen Sinn     wird        einmal    direkt über das       Ritzel    19     auf    das     Sehaltra,d    21     und    das an  dere Mal indirekt über das     Ritzel    19 und das       Zwischentrieb    20 auf das     ,Schaltrad    .25 über  tragen.

       Dadurch    werden die beiden Schalt  räder in gegenläufige Umdrehung versetzt, so  dass sich unbekümmert um die Richtung der  Drehung der Schwingmasse 12, eines der  Schalträder     sich    in solcher     Richtung    dreht,  dass dessen Bewegung über die     Welle    27, das       Ritzel    49     rund    das Sperrad 50 auf die     Feder-          häuswelle    53     übertragen    wird.

   Die     andere          Schwingmasse    13 vermittelt ihre     Drehung    un  mittelbar     über    das     Ritzel    24 dem Schaltrad  21, von wo aus sie über das     Ritzel    19 und das  Zwischentrieb 20 auf das zweite Schaltrad 25  übertragen wird; so dass hier die beiden      Schalträder durch die beiden     synehron%          sierten        Schwingmassen    in eine gegenläufige  Umdrehung versetzt werden.  



  Die beschriebene Anordnung     gestattet,    die  beiden dünnen Schalträder von relativ     grossem     Durchmesser, welche lose auf dem Zapfen 26  sitzen, ohne die Höhe der Uhr vergrössernde  konstruktive Massnahmen sicher     zu    lagern,  sie in einer senkrechten Ebene zu ihrer Dreh  achse zu halten     und        ihr        axiales    Spiel zu     be=     grenzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagerung von relativ zum Durchmesser dünnen, lose auf ihrer Welle sitzenden Rä dern in Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rad zwischen zwei mit gegen das Rad hin gerichteten Rippen versehenen Gestellteilen gelagert ist, welche Rippen das axiale Spiel begrenzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lagerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss .das Rad das Schaltrad einer Uhr mit automatischem Auf zug ist. 2.
    Lagerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Räder zwei übereinanderliegende, koaxial angeordnete Schalträder einer Uhr mit automatischem Aufzug sind, wobei die Rippen gegenüber der Unterseite des untern und gegenüber der Oberseite des obern Rades angeordnet sind.
CH312277D 1952-11-10 1952-11-10 Lagerung von im Vergleich zum Durchmesser dünnen, lose auf ihrer Welle sitzenden Rädern in Uhren. CH312277A (de)

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FR1090230A (fr) 1955-03-29
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CH309969A (de) 1955-09-30

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