DE1128366B - Schwingmassenselbstaufzuguhr - Google Patents
SchwingmassenselbstaufzuguhrInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
- G04B5/18—Supports, suspensions or guide arrangements, for oscillating weights
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Description
- Schwingmassenselbstaufzuguhr Die Erfindung bezieht sich auf Schwingmassenselbstaufzuguhren, deren Uhrwerk einerseits und Selbstaufzugsmechanismus andererseits als voneinander unabhängige Baueinheiten (Blocks) ausgebildet sind, bei deren Zusammenfügung die Antriebswelle des Selbstaufzuges mit der Eintriebswelle des Uhrwerkaufzuges formschlüssig gekuppelt ist.
- Es gibt Selbstaufzuguhren mit einem Gestell für die Lagerung von Teilen des Selbstaufzuges, bei welchem die formschlüssige Kupplung zwischen der Antriebswelle des Selbstaufzuges mit der Eintriebswelle des Uhrwerkaufzuges durch den Eingriff eines auf der Antriebswelle sitzenden Ritzels in einem auf der Fedür-.* hauswelle, also auf der Eintriebswelle, sitzenden Rad erfolgt. Dies hat den Nachteil, daß beim Anbau des Selbstaufzugsgestelles am Uhrwerk die Verzahnung des Ritzels mit der Verzahnung des Sperrhausrades in Eingriff gebracht werden muß, was mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist und zur Vermeidung von Beschädigungen hohe Anforderungen an das Können des Uhrenreparateurs stellt, ganz abgesehen vom Problem der Genau-Einstellung des Eingriffs zwischen Ritzel und Federhausrad, welches bei den bekannten Vorschlägen einen in eine Bohrung des Uhrwerks eingreifenden Fuß des Selbstaufzugsgestells, also eine Richtvorrichtung, erfordert, deren Teile außerdem sowohl in bezug auf die Paßflächen als auch in bezug auf die gegenseitige Lage Abweichungen in der Fertigung unterworfen sind.
- Diese Nachteile werden bei einer Uhr der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Antriebswelle und die Eintriebswelle nach dem Zusammenfügen der beiden Blocks koaxial liegen und axial miteinander gekuppelt sind. Durch diese axiale Aufteilung der Welle verhindert man, daß beim Zusammenbau Zahnräder miteinander in Eingriff gebracht werden müssen. Richtvorrichtungen sind nicht mehr notwendig. Die Räder der beiden Wellen bleiben mit ihren zugehörigen Zahnrädern dauernd im Eingriff, und man braucht nur die beiden Wellenteile axial miteinander zu kuppeln.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Uhr. Darin ist Fig. 1 eine Draufsicht auf die Uhr von der Seite der Selbstaufzugsvorrichtung her; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, und Fig. 3 ist in größerem Maßstabe ein Ausschnitt aus der Fig. 2, die Antriebswelle des Selbstaufzuges und die zu dieser koaxiale Eintriebswelle des Uhrwerkaufzuges darstellend.
- Die Uhr zerfällt in zwei Blöcke A und B. Davon ist A die Selbstaufzugsvorrichtung, die als vom Uhrwerk unabhängiger Block vom Uhrwerk B demontiert und daran wieder festgeschraubt werden kann, ohne daß mit Ausnahme von Befestigungsschrauben von den Blöcken A und B irgendein Teil demontiert werden muß. Der Block A hat eine innere Brücke 1 und eine äußere Brücke 2. Zwischen diesen beiden Brücken sind die jedem Fachmann bekannten und daher nicht weiter zu beschreibenden Teile der Selbstaufzugsvorrichtung montiert, wie etwa das Abtriebsrad 3, das Spannrad 4 und die mittels des Zapfens 6 auf den Lagern 7 drehbar angeordnete Aufzugsmasse B.
- Die Teile des Uhrwerkblockes B sind an der Werkplatte 9 und an der Federhausbrücke 10 befestigt oder montiert. Auch hier sind die Teile jedem Fachmann geläufig und brauchen daher keiner besonderen Erläuterung. Es sei nur an die axial verschiebbare Aufzugswelle 12, an das Federhaus 13 mit dem Federhaussperrad 14 und an das mit diesem zusammenarbeitende Ritzel15 erinnert; während weitere Teile der bekannten Zeigerantriebsvorrichtung allgemein mit 16 bezeichnet sind.
- Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, wird das Rad 15 von der Eintriebswelle 20 und das Rad 3 von der Antriebswelle 19 getragen. Welle 20 hat eine Nut 21 und Welle 19 einen Kamm 22, der in gekuppeltem Zustand in die Nut 21 eingreift. Jede der Wellen 19 und 20 ist doppelt gelagert, und zwar die Welle 20 in der Werkplatte 9 des Uhrwerks und in der Federhausbrücke 10 desselben, und die Welle 19 in der inneren Brücke 1 und der äußeren Brücke 2 des Selbstaufzugsblocks A. Also auch dann, wenn die Blöcke A und B voneinander getrennt sind, bleibt jede Welle 19 und 20 für sich zweifach gelagert, und es kann vor dem Zusammenbau der Blöcke A und B für einen einwandfreien Eingriff zwischen den Rädern 15 und 14 bzw. 3 und Ritzel des Rades 4 gesorgt werden; und erst nach der Ineingriffbringung dieser Räderwerden Kamm 22 und Nut 21 miteinander gekuppelt.
- Die äußere Brücke 2 des Blockes A ist mittels der beiden Schrauben 23 an der innern Brücke 1 befestigt, wobei diese Schrauben 23 nicht ganz durch die Brücke 1 hindurchgehen. Die Schrauben 23 halten also lediglich den Selbstaufzugsblock A zusammen. Der Befestigung des Blocks A am- Uhrwerksblock B dienen die beiden Schrauben 24, die durch die beiden Brücken 2 und 1 hindurchgehen und in der Federhausbrücke 10 eingeschraubt sind. Löst man also die beiden Schrauben 24, so kann man nachher den Block A als Ganzes abheben, ohne irgendeinen Einzelteil des Blockes A oder einen solchen des Blockes B demontieren zu müssen. Genau umgekehrt wird vorgegangen beim Befestigen des Blockes A am Block B. Will also der Uhrenreparateur, der oft nicht über Spezialkenntnisse in Selbstaufzügen verfügt, am Uhrwerk B eine Reparatur oder eine Reinigung vornehmen, so braucht er keine Einzelteile des Selbstaufzugblockes A einzeln wegzunehmen, sondern kann nach Lösen der beiden Schrauben 24 den Block A einfach zur Seite legen und sich nachher mit dem ihm weit besser bekannten und geläufigen Uhrwerk B beschäftigen. Es versteht sich, daß an Stelle einer einzigen inneren und/oder äußeren Brücke 1 bzw. 2 zwei oder mehr äußere und/oder innere Brücken des Blockes A treten können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwingmassenselbstaufzuguhr, deren Uhrwerk einerseits und Selbstaufzug andererseits als voneinander unabhängige Baueinheiten (Blocks) ausgebildet sind, bei deren Zusammenfügung die Antriebswelle des Selbstaufzuges mit der Eintriebswelle des Uhrwerkaufzuges formschlüssig gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diesebeiden Wellen (19, 20) nach dem Zusammenfügen der beiden Blocks (A, B) koaxial liegen und axial miteinander gekuppelt sind.
- 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kamm (22) der einen Welle (19) in eine Nut (21) der anderen Welle (20) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 248 254, 279 358, 293 484, 309 967, 312 278; Zeitschrift »Die Uhr«, Jahrg.1950, Heft 10, S. 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE13605A DE1128366B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Schwingmassenselbstaufzuguhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE13605A DE1128366B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Schwingmassenselbstaufzuguhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1128366B true DE1128366B (de) | 1962-04-19 |
Family
ID=7068601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE13605A Pending DE1128366B (de) | 1957-01-31 | 1957-01-31 | Schwingmassenselbstaufzuguhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1128366B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH248254A (fr) * | 1945-05-22 | 1947-04-30 | Schild Sa A | Montre à remontage automatique et seconde au centre. |
| CH279358A (fr) * | 1949-09-20 | 1951-11-30 | Vuilleumier Marcel | Pièce d'horlogerie à remontage automatique par masse mobile. |
| CH293484A (fr) * | 1951-11-10 | 1953-09-30 | Marc Favre & Co S A | Pièce d'horlogerie à remontage automatique par masse rotative. |
| CH309967A (fr) * | 1952-03-04 | 1955-09-30 | Monnier & Cie | Montre étanche. |
| CH312278A (de) * | 1952-11-10 | 1955-12-31 | Felsa A G | Uhr mit automatischem Aufzug. |
-
1957
- 1957-01-31 DE DEE13605A patent/DE1128366B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH248254A (fr) * | 1945-05-22 | 1947-04-30 | Schild Sa A | Montre à remontage automatique et seconde au centre. |
| CH279358A (fr) * | 1949-09-20 | 1951-11-30 | Vuilleumier Marcel | Pièce d'horlogerie à remontage automatique par masse mobile. |
| CH293484A (fr) * | 1951-11-10 | 1953-09-30 | Marc Favre & Co S A | Pièce d'horlogerie à remontage automatique par masse rotative. |
| CH309967A (fr) * | 1952-03-04 | 1955-09-30 | Monnier & Cie | Montre étanche. |
| CH312278A (de) * | 1952-11-10 | 1955-12-31 | Felsa A G | Uhr mit automatischem Aufzug. |
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