CH312278A - Uhr mit automatischem Aufzug. - Google Patents

Uhr mit automatischem Aufzug.

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CH312278A
CH312278A CH312278DA CH312278A CH 312278 A CH312278 A CH 312278A CH 312278D A CH312278D A CH 312278DA CH 312278 A CH312278 A CH 312278A
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Description


  Uhr mit automatischem Aufzug.    Gegenstand vorliegender     Erfindung        ist     eine Uhr mit automatischem Aufzug     und     einem Gestell für die     Lagerung    von Teilen  des automatischen Aufzuges, zu welchen Tei  len ein mit dem in der     Federhausbrücke        ge=          lagerten        Sperrad    kämmendes     Übertragungs-          ritzel    ,gehört, gekennzeichnet     durch    einen ein  zigen,

   auf einer durch die Zentren des Sper  rades und des     übertragungsritzels    gehenden  Geraden liegenden     Justierfuss    für die Siche  rung des Eingriffes     zwischen        Übertragungs-          ritzel        und    Sperrad.  



  Es     kann    dabei der     Justierfuss    auf der Un  terseite des Gestelles befestigt sein, während  auf der     Federhausbrückenoberseite    eine ent  sprechende Bohrung vorgesehen sein kann.  



  In der Zeichnung     ist        beispielsweise    eine  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstanr     des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.1    die Draufsicht, auf einen Teil des  automatischen     Aufzuges    der Uhr, bei wegge  nommener     Deckbrücke,

            Fig.2    einen     Schnitt    nach der     Linie          El        B-C-D        E    in     Fig.1.        Fig.    3 einen Teilschnitt nach der     @    Linie       III        III    in     Fig.1,.        Fig.4    die Draufsicht auf     Idas    ganze Uhr  werk.

    Das Gestell 1 für die Lagerung von Teilen  des in     Fig.    1 und 2 dargestellten automa  tischen Aufzuges besitzt     zwei    in der     Ge-          stellängsachse    liegende und symmetrisch zur       Gestellmitte    angeordnete, kreisrunde Vertie  fungen 2     und    3. Die     zwischen    den beiden Ver-         tiefungen    verbleibenden Teile 4 und 5 sind  auf eine wesentlich geringere Tiefe     stufenför-          mig    ausgebildet.

   Das     Gestell    1     ist    an den Stel  len 6 und 7 seitlich     eingeschnitten,    so dass an  diesen Stellen zwei Lagerböcke 8 und 9 ent  stehen, unter welchen sich je ein     Einschnitt    ,  10 bzw. 11 in Form     einer    horizontalen Kreis  nut befindet. Durch diese     Ausfräsungen    2       und    3 sowie die     Einschnitte    10 und 11 wird  die Schwingbahn für zwei in der     Gestellachse     und     symmetrisch        zur        Gestellmitte    gelagerte ,       Schwingmassen    12 und 13 gebildet.

   Die  Schwingmassen sitzen fest auf einer Achse 14  bzw. 15, welche Achsen einerseits im Gestell  boden 1a und anderseits in der     Deckbrücke    16  vermittels Steinlagern     gelabert        sind..    Die bei- ;  den Lager der Achse 14 sind mit 17 und 18  bezeichnet, währenddem     diejenigen    der Achse  15 auf .der     Zeichnung    nicht dargestellt sind.

    Auf der Achse 14     sitzt        ein        Ritzel    19, welches  sowohl mit dem     Zwischentrieb    20 als auch mit  dem obern     Schaltrad    21     in        Eingriff        steht.     Das     Zwischentrieb    20     sitzt    lose auf der in die  Deckbrücke 16     eingepressten    Büchse 22 und  ist durch die Schraube 23 in axialer     Rieb-          tung        gesichert.    Auch die     Achse    15 der       Schwingmasse    13 

  besitzt ein     entsprechendes          Ritzel    24, welches aber nur mit dem obern  Schaltrad 21 in Eingriff steht. Das Zwi  schentrieb 20     kämmt    seinerseits mit dem un  tern Schaltrad 25,     welches    zusammen mit dem  obern     .Schaltrad    21 lose     auf    dem     Zapfen    26       sitzt,    der     fest    mit der     Übertragungswelle    27       verbunden    ist.

   Der     Durchmesser        des    untern           Schaltrades    ist etwas     kleiner    als     derjenige    des  obern Schaltrades und beide Räder     zusammen     laufen teilweise in     der-        bereits    erwähnten       treppenförmigen        Ausnehmung        des    Gestelles 1  um.

   Die     Unterseite        des    obern     Schaltrades    21       liegt        auf    der Oberseite des     Schaltrades    25       auf,        und    beide Räder     zusammen    sind     in     axialer Richtung     .durch    eine Rippe 28 auf  der Unterseite der Deckbrücke 16 sowie eine  Rippe 29 auf der Oberseite des Gestelles gesi  chert und in     ihrem    axialen Spiel     begrenzt.     Die beiden Schalträder 21 und 25 sind, ab  gesehen von ihrem     Aussendurchmesser,

      genau  gleich aufgebaut. Beide     Schalträder    sitzen  lose auf     ihrer    Welle     und    sind     im    Vergleich     zu     ihrem Durchmesser dünn,     .d.    h. das. Verhält  nis von Dicke     mz        Durchmesser        ist    kleiner als  1:15. Beide Schalträder 21/25 besitzen eine       kreisförmige    zentrale     Ausnehmung    30 mit       unterschnittenem    Rand 31.

   In dieser     Ausneh-          mung    jedes Schaltrades findet die Lager  platte 32 Platz, welche fest auf dem Zapfen  26     sitzt.    Die Lagerplatte 32 besitzt     eine    La  gerpfanne 34,

   in der ein Schalthebel 35 in       einer    Parallelebene zu derjenigen der Lager  platte     um-d    des     Bodens    36     des        entsprechenden     Schaltrades 21     schwenkbar    gelagert     ist    und  flach auf dem Boden 36     aufliegt.    Der Schalt  hebel 35 besteht aus     einem        Lagerfortsatz    37,       einem    Schaltteil 38, einem Schnabel 39 und  einem     Fortsatz    40.

   Das freie Ende des     Lager-          fortsatzes    37     ist        abgerundet        und\tritt    in die       Lagerpfanne    34 ein, deren Rundung derje  nigen .des freien Endes     des        Lagerfortsatzes    37  entspricht.

   Der Schalthebel 35     besitzt    eine  äussere     Zylinderfläche    41, deren     Krünnnungs-          radius    demjenigen des     iuzterschnittenen    Ran  des 31 der     Ausnehmung    30     entspricht.    In der       gezeichneten    .Stellung des     Schalthebels    35  treffen die Fläche 41     und    der Rand, der Aus  nehmung im Punkte 43     zusammen.    Die An  ordnung     ist    dabei so gewählt, dass der Treff  punkt 43 seitlich     links    von ,

  der durch die geo  metrische Achse des Schaltrades und die       Schwenkachse    des     Schalthebels        innerhalb    der  Lagerpfanne der     Lagerplatte    gelegten Ebene  liegt.     Des    weiteren schneidet die Ebene durch  den Berührungspunkt 43 und die Schwenk-         aebse        des    Schalthebels den     Reibungskegel    am       Berührungspunkt.    - Dies hat     zur    Folge, dass  das Schaltrad 21 bzw.

   25,     wenn        es    von der in       Fig.    1     dargestellten    Stellung ausgehend in       Richtung        des        Pfeils    X verdreht     wird,    den  Schalthebel mitnimmt, sich mit diesem ver  klemmt und über diesen die Lagerplatte 32,  den Zapfen 26 und die Welle 27 verdreht.

    Die     Verklemmung    kann, ohne dass es an sieh  notwendig wäre, durch .die Feder     44    sicher  gestellt werden, welche Feder in einem     seit-          lich    hervorspringenden Teil 45 der Lager  platte 32 befestigt ist, sich von     innen    her  gegen den     Fortsatz    40 abstützt und das Hin  terende .des Schalthebels, bei 43, gegen den  Rand der     Ausnehmung    hält., und zwar auch       dann,    wenn das Schaltrad in der     Richtung     des Pfeils Y verdreht wird.  



  Dreht     sich    aus der     dargestellten    Stellung  das Schaltrad 21 bzw. 26 entgegen dem Uhr  zeigersinn (Pfeil Y), so gleitet es am Schalt  hebel vorbei, da die Feder     die    Fläche 41  wohl gegen den Rand 31 hält, ohne aber in  diesem Falle eine Sperrung     hervorzurufen.          Daraus    geht hervor, dass bei einer Drehung  des Schaltrades in Richtung des     Pfeils    X die  Drehung auf die Welle 27 übertragen wird,  bei einer solchen in der     Richtung    des     Pfeils     Y hingegen nicht.

   Durch     dies    Feder 44 wird  verhindert, dass der Schalthebel bei einer       Drehung    des Schaltrades in Richtung des  Pfeils Y messbar aus der     Sperrstellung        ver-    ,  schwenkt wird, so dass, wenn die Drehung in  der Schaltrichtung     einsetzt,    die Sperrung       unmittelbar    eintritt.  



  Die Drehung der Schwingmasse 12 im be  liebigen Sinn wird einmal     direkt    über das       Ritzel    19 auf das Schaltrad 21 und das an  dere Mal indirekt über das     Ritzel    19 und das       Zwischentrieb    20 auf das Schaltrad 25 über  tragen.

   Dadurch werden die beiden Schalt  räder in gegenläufige     Umdrehung        versetzt,    so s  dass sich unbekümmert     iv\n    die Richtung der  Drehung der     Schwingmasse    12, eines der  Schalträder     sich        in    solcher Richtung dreht,  dass dessen Bewegung über die Welle 27, das       Ritzel    49 und das Sperrad 50 auf die Feder- s       hauswelle    53     übertragen        wird.    Die andere      Schwingmasse 13 vermittelt ihre Drehung  unmittelbar über das     Ritzel    24 .dem Schalt  rad 21,

   von wo aus sie über     dass        Ritzel    19 und  das     Zwischentrieb    20 auf das     zweite    Schalt  rad 25     übertragen    wird,     so.    dass hier die bei  den Schalträder durch die beiden     synchroni-          sierten    Schwingmassen in eine     gegenläufige     Umdrehung versetzt werden.  



  Durch die beiden gleich     ausgebildeten     Schalträder 21 und 25 werden deren Dre  hungen     stets    im     gleichen    Sinn auf die Welle  27     übertragen,    die     einerseits    in der     Deck-          brücke    16 und anderseits im     Gestell    1 gela  gert     ist    und an ihrem über das Gestell 1 her  vorstehenden freien Ende das     Ritzel    49     trägt,     welch     letzteres;    mit dem grossen Rad 50 in  Eingriff steht.

   Das grosse Rad 50     ist        zusam-          men    mit dem auf nicht     dargestellte        Weise    mit  dem Handaufzug in Verbindung stehenden  kleinen Rad 51 auf das Vierkant 52     der          Federhauswelle    53     aufgesteckt,    welch     letztere          einerseits    in der     Federhausbrücke    54 und  anderseits in der Grundplatte 55 gelagert ist.

    Das Federhaus selbst ist mit 56     bezeichnet.     Die     Genaueinstelhlng    des Eingriffes zwischen  dem     Ritzel    49     und    dem     goTossen    Sperrad 50  ist .dadurch erreicht, dass auf der Unterseite.

    des     Gestelles    1 ein einziger Fuss 57 und auf  der     Federhausbrücke    54 eine entsprechende  Bohrung 58     vorgesehen        ist,    deren     Achse    mit  derjenigen des     Ritzels    49 und des grossen       Sperrades    50     in    einer     Vertikalebene        liegt,    so  dass der     Justierfuss    auf einer .durch die Zen  tren     des    Sperrades     und    des     Ritzels    gehenden  Geraden liegt,

   wie dies aus     Fig.    4 ersichtlich  ist. Eine solche Ausbildung ist     insbesondere     bei sehr kleinen Uhren     vorteilhaft,    wo es         Schwierigkeiten    bereitet, wie üblich die Ju  stierung von Brücken     vermittels        einer    Mehr  zahl von Füssen vorzunehmen.

   Die Feder  hausbrücke 54     ist.    am Gestell 1     vermittels    der  Schrauben 59     (Fig.    4) befestigt, während die  Schrauben 60 und die Füsse 61 der Befesti  gung     bzw.        Justierung    ,der     Federhausbrücke    54  auf der     Grundplatte    55 dienen.  



  Die beschriebene     Anordnung    gestattet.  ohne weitere     Hilfsmittel,    welche insbesondere  in sehr kleinen     Uhren    kaum zu finden     bind,     den Eingriff     zwischen    .dem im     Gestell    für  den automatischen Aufzug gelagerten     Ritzel     49 und dem     in,    der Grundplatte und der Fe  derhausbrücke gelagerten Sperrad 50 zu  gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr mit automatischem Aufzug und einem Gestell für die Lagerung von Teilen des automatischen Aufzuges, zu welchen Teilen ein mit dem in der Federhausbrücke gela gerten Sperrad kämmendes Übertragungs- ritzel gehört, gekennzeichnet durch einen ein zigen, auf einer durch die Zentren des Sper rades und des Übertragungsritzels gehenden Geraden liegenden Justierfuss für die Siche rung des Eingriffes zwischen lTbertragimgs- ritzel und Sperrad.
    UNTERANSPRUCH Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Justierfuss auf der Unterseite des Gestelles befestigt ist, während auf der Federhausbrückenoberseite eine ent sprechende Bohrung vorgesehen ist.
CH312278D 1952-11-10 1952-11-10 Uhr mit automatischem Aufzug. CH312278A (de)

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CH309968A (de) 1955-09-30
FR1090230A (fr) 1955-03-29
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DE964848C (de) 1957-05-29
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