CH319226A - Verfahren zur Herstellung von 2-Chloranthrachinon-3,5,7- und 2-Chloranthrachinon-3,6,8-trisulfosäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-Chloranthrachinon-3,5,7- und 2-Chloranthrachinon-3,6,8-trisulfosäure

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CH319226A
CH319226A CH319226DA CH319226A CH 319226 A CH319226 A CH 319226A CH 319226D A CH319226D A CH 319226DA CH 319226 A CH319226 A CH 319226A
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CH
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chloroanthraquinone
acid
trisulfonic acid
preparation
nacl
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Application number
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Karl Dr Kuppe
Original Assignee
Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/33Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton of six-membered aromatic rings being part of condensed ring systems
    • C07C309/38Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton of six-membered aromatic rings being part of condensed ring systems formed by at least three rings

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von 2-Chloranthrachinon-3,5,7- und
2-Chloranthrachinon-3, 6,   8-trisulfosaure   
Es wurde gefunden, dass   2-Chloranthra-      chinon-3,    5, 7- und 2-Chloranthrachinon-3, 6, 8trisulfosäure durch Sulfierung von 2-Chloranthraehinon-3,   7- bzw. 2-Chloranthrachinon-    3,   6-disulfosäure    gewonnen werden können, wenn man in Gegenwart gröl3erer Mengen ; en eines Queeksilbersalzes arbeitet, einen   tuber-    schuss an   Schwefeltrioxyd    anwendet und das   Reaktionsgemiseh    längere Zeit auf höhere Temperaturen erhitzt.



   Das als Katalysator dienende   Queeksilber-    salz wird   zweekmässig    in einer Menge von etwa   3-10%, bezogen auf    die als Ausgangsmaterial dienende   DisulfosÅaure,    angewandt.



     Schwefeltrioxyd    setzt man vorzugsweise in Mengen ein, die etwa   das2-bis 3fache    der theoretisch erforderlichen Menge betragen. Die Temperaturen, die sich für die Durchführung des beanspruchten Verfahrens eignen, liegen im Bereich zwischen   130 md 200 .      



   Die neuen Chloranthrachinontrisulfosäuren    haben Bedeutung als Zwischenprodukte für die   ITerstellung    von Farbstoffen.



   Beispiel 1    200 g troekenes    2-Chloranthrachinon-3, 7  disulfosaures    Na 100%ig werden anteilweise unter Riihren in 400 g Monohydrat bei   200  C    eingetragen und so lange gerührt, bis die aus dem NaCl-Gehalt des 2-Chloranthrachinon  3,      7-disulfosauren    Na entwiekelte HCl   ent-    wichen ist. Sodann wird auf   100     abgekühlt.



  Nach Zusatz von 15 g   HgS04    und 350 g Oleum   65% ig    wird 8 Std. lang unter Rühren auf 150/60  C erhitzt. Die fertige Sulfierung wird mit 1, 5 Liter Wasser gelost. Nach dem Zusatz von 50 g HCl 1, 16 wird in der Siedehitze anteilweise so viel 10 % ige Natriumchloratlosung zugegeben, bis die vorher dunkelbraune Lösung deutlich aufgehellt ist. Darauf wird der Überschuss an Chlor durch Zusatz von Natriumbisulfitlösung reduziert. Sodann wird durch Zusatz von 400 g NaCl ausgefällt. Nach längerem Stehen werden die Kristalle abgesaugt und mit   10% iger NaCl-Lösung    gewaschen. Die Kristalle stellen das Natrumsalz der 2-Chloranthrachinon-3, 5, 7-trisulfosäure dar. Bei der Umsetzung mit naszierendem Chlor wird das 1, 3, 6, 7-Tetraehloranthrachinon erhalten.

   Das kristallisierte 1, 3, 6, 7 Tetrachloranthrachinon hat den Schmelzpunkt   210     C unkorr.



   Beispiel 2
100 g trockenes 2-Chloranthrachinon-3, 6disulfosaures Na (NaCl-frei, 100% ig) werden mit 200 g Monohydrat und 200 g Oleum   65% ig    unter Zusatz von 8 g   HgS04    8 Std. lang unter Rühren auf   150/60  C    erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die fertige Sulfierung mit 800 cm3 Wasser gelost. Sodann wird nach Zusatz von 25 g HCl, 1, 16 in der Siedehitze anteilweise so viel 10% ige   Natriumchlorat-    lösung zugegeben, bis die vorher dunkelbraune   Losung    deutlich aufgehellt ist. Das über  schüssige    Chlor wird durch Zusatz von Na  triumbisulfit    reduziert. Darauf wird durch Zusatz von 200 g NaCl ausgefällt.



   Nach längerem Stehen werden die Kristalle abgesaugt und mit   10% iger NaCI-Losung    gewaschen. Die Kristalle stellen das Na-Salz der 2-Chloranthrachinon-3, 6, 8-trisulfosäure dar. Bei der Umsetzung mit Chlor wird das   1,    3, 6, 7-Tetrachloranthrachinon erhalten. Der Schmelzpunkt des kristallisierten 1, 3, 6,   7-Tetra-      chloranthrachinons    ist   210     C unkorr.



   Beispiel 3
250 g (100% ig) eines trockenen Gemisches von 2-Chloranthrachinon-3, 6-disulfosauremNa und 2-Chloranthrachinon-3, 7-disulfosaurem Na werden anteilweise unter Rühren bei 200  C in 500 g Monohydrat eingetragen und so lange unter Rühren auf 200  C erhitzt, bis die aus dem   NaCl-Gehalt    der Sulfosäure ent  wickelte      HCl    vertrieben ist. Darauf wird nach dem Abkühlen auf   100     C mit 18 g   HgSO4    und   350g    Oleum 65%ig versetzt und 8 Std. lang unter Rühren auf   150160     C erhitzt. Die fertige Sulfierung wird in 1, 5 Liter Wasser gelost.

   Nach dem Zusatz von 50 g HCl 1, 16 wird in der Siedehitze anteilweise so lange 10% ige Natriumchloratlosung zugegeben, bis die vorher dunkelbraune Lösung   deutlieh    auf- : gehellt ist. Der   Überschu# an Chlor    wird durch Zusatz von   Natriumbisulfit reduziert.   



  Sodann wird   hei#.   mit 500gNaCl ausgefällt.



  Nach längerem Stehen werden die Kristalle abgesaugt und mit 15%iger NaCl-Lösung ge-. waschen.



   Das Endprodukt iegt als ein Gemisch von Kristallen der Natriumsalze der   2-Chloranthra-      chinon-3,    5, 7- und des -Natriumsalzes der 2 Chloranthrachinon-3, 6,   8-trisulfosäure    vor.



   Bei der Umsetzung mit Chlor wird hieraus 1, 3, 6, 7-Tetrachloranthrachinon erhalten.



   Der Schmelzpunkt des kristallisierten 1, 3, 6,   7-Tetrachloranthrachinons    ist   210     C un  korr.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Chlor anthraehinon-3, 5, 7- und 2-Chloranthrachinon3, 6, 8-trisulfosäure durch Sulfierung von 2 Chloranthraehinon-3, 7- bzw. 2-Chloranthrachinon-3, 6-disulfosäure, dadurch gekennzeich- net, dass man in Gegenwart grösserer Mengen eines Queeksilbersalzes arbeitet, einen Xber- schuss an Schwefeltrioxyd anwendet und das Beaktionsgemisch längere Zeit auf höhere Temperaturen erhitzt.
CH319226D 1952-10-02 1953-09-29 Verfahren zur Herstellung von 2-Chloranthrachinon-3,5,7- und 2-Chloranthrachinon-3,6,8-trisulfosäure CH319226A (de)

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