CH319412A - Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids

Info

Publication number
CH319412A
CH319412A CH319412DA CH319412A CH 319412 A CH319412 A CH 319412A CH 319412D A CH319412D A CH 319412DA CH 319412 A CH319412 A CH 319412A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid hydrazide
isonicotinic acid
preparation
complex salts
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erlenmeyer Hans Dr Prof
Original Assignee
Schweizerhall Chem Fab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerhall Chem Fab filed Critical Schweizerhall Chem Fab
Publication of CH319412A publication Critical patent/CH319412A/de

Links

Landscapes

  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des     Isonicotinsäurehydrazids       Im sehweit. Patent Nr.     30-1881    ist ein Ver  fahren zur     Herstellung    eines komplexen Kup  fersalzes von     Isonicotinsäurehydrazid    beschrie  ben.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass entspre  chende     Cobaltosalze    des     Isonicotinsäurehydrä-          zids    eine überraschend gute therapeutische  Wirksamkeit     gegenüber    -tuberkulösen Erkran  kungen aufweist. Diese neuen komplexen  Salze besitzen gegenüber dem genannten Kup  fersalz den Vorteil, in Wasser leichter löslich  zu sein und bei gleicher Gewichtsmenge eine  höhere Wirksamkeit zu besitzen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  somit ein Verfahren zur Herstellung von kom  plexen Salzen von     Isonicotinsäurehydrazid,          welehes    dadurch gekennzeichnet ist, dass man       Isonicotinsäurehvclrazid    mit einem     Cobaltosalz     zur Reaktion bringt.  



  Als     Cobaltosalz    verwendet man     zweck-          mässiY;erweise    ein wasserlösliches     Cobaltosalz,     z. B.     Cobaltoaeetat,        Cobaltochloricl,        Cobalto-          sulfat    usw.  



  Die Umsetzung der Reaktionskomponenten  wird     zweekmässigerweise    in     wässerigem.    Me  dium, vorzugsweise in Wasser oder wässerigem  Alkohol,     durehgeführt.    Man kann die Reak  tionskomponenten im Verhältnis von 1     Mol          zii    1. --Hol aufeinander wirken lassen. Es ist       jedoeh        zweekmässig,    die eine der Reaktions  komponenten im     Ü'berschuss    zu verwenden.  



  Den nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren erhältlichen Salzen muss sehr wahr-         scheinlieh    die folgende Formel zugeschrieben  werden  
EMI0001.0031     
    in welcher X einen einwertigen Säurerest be  zeichnet.  



  <I>Beispiel 1</I>       Stöchiometrische    Mengen von     Pyridin-4-          carbonsäurehydrazid    und     C0504    - 7 H20 wer  den in getrennten,     möglichst    kleinen Mengen  Wasser bei etwa 50  C gelöst, worauf die bei  den Lösungen in einem Kolben vereinigt wer  den. Nach einiger Zeit fällt das' komplexe Co  baltsalz des     Pyridin-4-carbonsäurehydrazids     aus. Durch Stehenlassen des Gemisches im       Kühlschrank    wird die Kristallisation vervoll  ständigt. Der Niederschlag wird     abgenutscht,     mit wenig kaltem Wasser und dann mit Alko  hol gewaschen.

   Der gewaschene Niederschlag  kann im     Exsikkator    getrocknet werden. Das  erhaltene Salz ist in Wasser löslich und weist  keinen eigentlichen Schmelzpunkt auf, da es  sich beim Erhitzen zersetzt.         Beispiel   <I>2</I>    Man. löst. 10 g     Isonicotinsäurehydrazid    in  <B>1.30</B>     cm3        50 higem    Alkohol und setzt die erhal  tene Lösung bei Raumtemperatur einer Lösung  von 45 g     Cobaltosulfat    (C0504 - 7H20) in  120     eins    Wasser zu. Nach Zugabe von 30     em3         wird die     Mischung    während einiger Zeit kräf  tig gerührt.

   Das ausgefällte     Salz    wird     abfil-          triert,    mit Wasser gewaschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids; dadurch gekennzeichnet, dass man Isonicotinsäure- hydrazid mit einem Cobaltosalz umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Cobalto- salz Cobaltosulfat verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsmedium Wasser ver wendet.
CH319412D 1953-06-19 1953-06-19 Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids CH319412A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH319412T 1953-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH319412A true CH319412A (de) 1957-02-15

Family

ID=4497597

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH319412D CH319412A (de) 1953-06-19 1953-06-19 Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH319412A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH319412A (de) Verfahren zur Herstellung von komplexen Salzen des Isonicotinsäurehydrazids
DE938502C (de) Verfahren zur Herstellung einer kolloidalen Eisenzubereitung
DE633786C (de) Verfahren zur Herstellung von Komplexverbindungen des 1, 3-Dimethylxanthins
AT79811B (de) Verfahren zur Darstellung von in Wasser leicht löslichen Silberglykocholatverbindungen.
DE68719C (de) Verfahren zur Darstellung von p-Aethoxyphenylhydrazin und p-Aethoxyhydracetin
DE604070C (de) Verfahren zur Herstellung von neutralloeslichen Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons
DE810027C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuartigen Abkoemmlings des ª‡-Phenylaethylalkohols
AT231074B (de) Verfahren zur Herstellung von Metallkomplexen
DE636308C (de) Verfahren zur Herstellung von Praseodymsalzen oder ihren waessrigen Loesungen
AT262325B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen organischen Salzen des D-Glucosamins, dessen Stickstoff mit α-Ketosäuren quaternisiert ist
AT155072B (de) Verfahren zur Darstellung von neutrallöslichen Metallkomplexsalzen.
DE557248C (de) Verfahren zur Darstellung von Schwefelsaeureestern jodierter Alkohole bzw. ihrer Salze
AT67673B (de) Verfahren zur Darstellung von alkalischen Albumose-Silberverbindungen.
AT308291B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Metallsalzen der 3-Acetyl-18β-glycyrrhetinsäure
DE944953C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus dem Calciumsalz der Ca-AEthylen-diamintetraessigsaeure bestehenden Therapeutikums
AT67784B (de) Verfahren zur Darstellung von basisch gallokarbonsaurem Wismut.
DE330815C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Eiseneiweissverbindungen
DE945236C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Wismutverbindungen der ª‡-Oxy-ª‡-phosphono-propionsaeure
DE900097C (de) Verfahren zur Herstellung von Hexamethylen-1, 6-bis-trimethylammoniumbitartrat
DE964052C (de) Verfahren zur Herstellung von bakteriostatisch wirksamen und harnsteinloesend wirkenden Hexamethylentetraminkomplexsalzen
DE490421C (de) Verfahren zur Darstellung von Dioxyarsenobenzolbisthiosemicarbazonen
CH99411A (de) Verfahren zur Darstellung einer komplexen Aminoargentomercaptobenzolcarbonsäure.
CH370194A (de) Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Eisenpräparaten
CH158976A (de) Verfahren zur Herstellung eines Röntgenkontrastmittels.
CH482667A (de) Verfahren zur Herstellung von Rutinderivaten