CH321112A - Verfahren zum Spalten von Seifenstöcken - Google Patents

Verfahren zum Spalten von Seifenstöcken

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CH321112A
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Gates Harry
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Unilever Nv
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B13/00Recovery of fats, fatty oils or fatty acids from waste materials
    • C11B13/02Recovery of fats, fatty oils or fatty acids from waste materials from soap stock
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Description


  <B>Verfahren zum Spalten von Seifenstöcken</B>    Die     Erfindung    bezieht. sieh auf ein Ver  fahren zum Spalten von Seifenstöcken.  



  Bei dem alkalischen Raffinieren von fetten  Ölen wird das Öl mit     wässrigem    Alkali ent  weder in einem kontinuierlichen Verfahren  oder in einem     Cha.rgenverfahren    behandelt,  um die im Öl vorhandenen freien Fettsäuren  zu verseifen. Diese Behandlung führt zu     ehier     Phase aus raffiniertem Öl und einer     wässri-          0.@en,    gewöhnlich als Seifenstock bezeichneten  und die     verseifte    Fettsäure, etwas Öl und un  erwünschte,     ursprünglich    im     umraffinierten     Öl vorhandene     Verunreinigungen    enthalten  den Phase.

   Der     Seifenstock    wird gewöhnlich  vom raffinierten Öl beim     Cha.rgenverfahren          durch        Absetzenlassen.    und beim     kontinui.er-          liehen    Verfahren durch Zentrifugieren ab  getrennt. Der gesamte Fettgehalt in der     wä.ss-          rigen    Phase     schwankt    nach der Art     des    für  Glas alkalische Raffinieren des Öls verwende  ten Verfahrens und kann bis zu     651/o    aber  auch nur     5 /a    betragen.  



  Der Seifenstock kann .dann mit. einer  Säure, z. B. Schwefelsäure, behandelt und  dann absetzen gelassen werden, um die Fett  stoffe daraus zu gewinnen. Die Behandlung  mit Säuren wird gewöhnlich als Spalten des  Seifenstockes bezeichnet und das Spalten und       Absetzenlassen    werden zurzeit als     Chargen-          verfahren    ausgeführt. Bei diesem     Verfahren     werden Ansätze von Schwefelsäure von 25  bis 78 /o Stärke und Seifenstock in einen         säurefesten    Behälter laufen gelassen und etwa  30 Minuten unter Durchleiten von direktem  Dampf oder Luft durch das Gemisch gerührt.  Dann wird das Rühren unterbrochen und die  Mischung sich in zwei Schichten abtrennen  gelassen.

   Diese Trennung     erfordert    gewöhn  lich eine Mindestzeit von etwa. 15 Minuten.  Die gebildeten Fettsäuren und das gesamte  N     eutralöl    des Seifenstockes bilden die obere  Schicht, und eine     wässrige    Lösung von Na  triumsulfat bildet     zusammen    mit einem     \feil     der ursprünglich in dem nicht raffinierten  fetten Öl vorhandenen     Verunreinigungen    die  untere Schicht. Die Fettschicht     wird    durch  Abpumpen in einen zweiten säurefesten Be  hälter entfernt.

   Diese Fettschicht kann  immer noch einen grossen Anteil Wasser in  der Grössenordnung von     20"/o    enthalten, wel  ches durch     Absetzenlassen,    erforderlichenfalls  nach dem Erhitzen, oder     einem    teilweisen  Trocknen mittels in die erhitzte Flüssigkeit  eingeblasener Luft entfernt wird. Dieses  Entfernen des Wassers braucht gewöhnlich  sehr lange Zeit und kann in vielen Fällen  über 8 Stunden in Anspruch nehmen.

   Dies  führt oft zu einem beträchtlichen Dunkel  färben der     Pettsäureschicht.    Nach dem Ab  setzen besteht die Flüssigkeit aus einer obern,  etwa. 98     1/a    Fettstoff enthaltenden Schicht und  einer untern Schicht     aus    der     wässrigen    -Mine  ralsäure und Schmutz. Die untere Schicht  wird dann entfernt. Der als obere Schicht ab-      getrennte. Fettstoff kann ein nochmaliges  Auswaschen zur     Vermindeiumg    des Gehaltes  an freier Mineralsäure     erfordern.     



  Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Ver  fahren zum Spalten von     Seifenstöcken,    zwecks  Gewinnung von Fettsäuren daraus m -i schaf  fen, welches die oben beschriebene lang  dauernde     Behandlung    der Fettschicht und     il--r     sich daraus ergebendes Dunkelfärben vermei  det. Ein     besonderes    Ziel der Erfindung ist,  ein völlig kontinuierliches Verfahren zum  Spalten von     Seifenstöcken,    zwecks Gewin  nung von Fettsäuren daraus, zu schaffen.  



  Die     Erfindung        beruht    auf der Ent  deckung, dass,     wenn    ein Seifenstock mit einer  Säure oder einem     andern    sauren Stoff in einer  solchen Weise vermischt     wird,    dass eine nen  nenswerte     Bildung        saurer    Seifen     vermieden     ist, die sieh ergebende Mischung aus einer  kontinuierlichen Phase sauren Wassers be  steht, in welcher Klümpchen einer  Wasser  in-öl-Emulsion      dispergiert    sind. Diese  Klümpchen scheinen eine äussere Umhüllung  aus Fett zu besitzen und sind möglicher  weise durch Spuren von saurer Seife oder  Seife stabilisiert.

   Es wurde ferner gefunden,  dass durch Zerschlagen von im wesentlichen       allen    Klümpchen der     Wasser-in-öl-Emulsion,     z. B. indem man die Mischung bei hoher  Temperatur einer heftigen     Scherwirkung          unterwirft,    die komplexe     Mischung    in eine  einfache Dispersion von     öl-in-Wasser        zurüek-          verwandelt    wird, aus welcher die Fettphase  sich leicht von der     wässrigen    Phase in kurzer  Zeit, z. B. durch     Absetzenlassen    der Disper  sion während etwa, einer Minute, abtrennt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  somit ein Verfahren zum Spalten von     Sei.fen-          -stöcken,    das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     einen        Selfenstockstrom    mit einem Strom  saurer Substanz, um alle im Seifenstock ent  haltene Seife in freie Fettsäure überzuführen,       kontinuierlich    vermischt, wobei eine Mi  schung, die     dispergierte    Klümpchen enthält,  entsteht und dass man diese Klümpchen kon  tinuierlich zerschmettert, um die     Mischung    in  eine Dispersion überzuführen, in welcher sich  die Fettsäure in der     dispersen    Phase befindet.

      Das Zerschmettern der Klümpchen kann  dadurch erfolgen, dass man die Mischung bei  Temperaturen zwischen 50-100  einer hefti  gen     Scherwirkung    aussetzt. Die Temperatur  kann in Abhängigkeit. von dem besonderen  den Seifenstock liefernden öl     verschieden     sein.  



  Das Zerschmettern kann z. B. durch  Durchleiten eines Stromes der Mischung durch  eine Leitung bewirkt. werden, welche mit.  hoher Geschwindigkeit rotierende Rührflügel  oder einen kontinuierlich arbeitenden Turbo  mischer einschliesst.  



  Es     wurde    gefunden, dass eine sehr     zweck-          mässige    Form der Einrichtung zum Zer  schmettern der     Klümpchen    eine Welle und  Mittel zu ihrer     Drehung    aufweist, z. B. eine  mit einer     Antriebsvorrichtung    mechanisch     ge-          kuppelte    und in der Längsachse einer Leitung  angeordnete Welle, durch welche Leitung ein  Strom der Mischung, deren Klumpen zer  schmettert werden sollen, durchgeleitet wird.  Dabei ist die Welle über ihre Länge mit ra  dial angeordneten Flügeln versehen.

   Zur Er  zielung guter Ergebnisse unter verhältnis  mässig geringem     Kraftv        erbrauch    sollten die  Flügel entlang der Welle in Form einer  Schraube mit einem radialen Winkel von     90      zwischen benachbarten Flügeln versetzt sein.  Die     Hauptfläche    jedes Flügels sollte ferner  in einem Winkel von etwa 70  zur Achse der  Welle angeordnet sein. Die Welle     wird    vor  zugsweise mit einer solchen Geschwindigkeit  gedreht, dass den Flügeln eine Umfangs  geschwindigkeit     zwischen    etwa 6 und 9 m pro  Sekunde gegeben     wird.     



  Wenn das Zerschmettern dadurch     erfol;,-en     soll,     da.ss    man einen Strom der Mischung bei  einer Temperatur zwischen 50 und 100  der  heftigen     Scherwirkung,    aussetzt, so schwan  ken der Grad der     Seherwirkung,    welcher  der Strom unterworfen wird, und die erfor  derliche Dauer der     Scherwirkung,    um das  gewünschte Zerschmettern zu bewirken, so  wie des     anschliessenden        Abtrennens,    entspre  chend der     Artdes        61s,    von welchem die Seife  im Seifenstock     geliefert    ist, und auch gemäss  der tatsächlichen Temperatur,

   bei welcher die           Seherkrafteinwirkung    ausgeführt wird. Der  Grad der     Seherkraftwirkung    hängt auch von  der     Konstruktion    des zu deren     Erzeugung    be  nutzten Mittels ab. Im allgemeinen ist für  jede gegebene     Rührerkonstruktion    und für  jedes gegebene Öl die     erforderliche    Scher  kraftwirkung     tun    so     geringer,    je höher die  Temperatur ist,     und    umgekehrt.

   Jedoch be  steht. für jedes Öl eine gewisse Mindesttempe  ratur, unterhalb welcher die besondere     3Ii-          schung    nicht einen technisch     zufriedenstel-          lenden    Grad der Phasentrennung ergibt,  gleichgültig, wie stark die     Scherkraftwirkung     ist. Bei     Palmölseifenstock    z. B., aus welchem  es     üblieherweise    sehr schwierig ist, den Fett  stoff zu gewinnen, liegt. diese     Mindesttempe-          ratur    zwischen 90 und 95 , und im Fall von       Erclnttssölseifenstock    zwischen 80 und 85 .

    .Jedoch können Seifenstöcke aus bestimmten  Ölen mitunter eine Phasentrennung schon bei       50     geben. Die obere Grenztemperatur von  100  ist im wesentlichen der Siedepunkt der  zu behandelnden     Mischung.    Oberhalb des  Siedepunktes werden Dampftaschen während  der Behandlung gebildet, die den stetigen  Fluss des Stromes unterbrechen. Daher wird  vorgezogen, bei einer Temperatur gerade  unterhalb des Siedepunktes der Mischung zu  arbeiten, und dies ist im allgemeinen etwa  <B>950.</B>  



  Nach dem Zerschlagen der Klümpchen  können sich die Fettstoffe und die     wässrige     Natriumsulfatlösung innerhalb einer Zeit von  der Grössenordnung einer Minute in eine       wässrige    Schicht, und eine Fettschicht tren  nen, welch letztere unter den besten     Bedin-          gungen        nur        etwa        2%        wässriger        Veruureini-          gu,rig(r    en enthält.

   Bei aus bestimmten Ölen ge  lieferten Seifenstöcken ist     Absetzenlassin     unter Schwerkraft an sich völlig ausreichend,       uni    die gewünschte Trennung zu bewirken.  Bei aus andern Ölen gelieferten     Seifen-          stöeken,    z. B. Palmöl, wird vorgezogen, die  Trennung in Schichten unter     Schwerk_,aft-          wirkung    vor sich gehen zu lassen und dann  die entstandene Fettschicht zu zentrifugieren.  



  Bei der Ausführung des     Verfahrens    der       Erifndung    darf keine nennenswerte     Bildung       saurer Seifen in der Mischung vor dem Zer  schlag der Klümpchen stattfinden.     Solche     Seifen ergeben sich,     wenn.    eine unzureichende  Menge des sauren Stoffes zur völligen Zer  setzung der Seife in dem zu behandelnden  Seifenstock anwesend ist. Wenn saure Seife  mehr als in Spuren vorhanden ist,     veranlasst     sie das Steif- und     Pastenartigwerden    der Mi  schung.

   Mitunter kann die Gegenwart saurer  Seifen die Mischung so steif und     pastenartig     machen, dass die     Zerschlageinriehtung    zum  Stillstand kommt.     Bildung    saurer Seifen bei  dem Verfahren der Erfindung wird     daher    da  durch vermieden, dass sichergestellt     wird,    dass  ein Überschuss sauren Stoffes immer an der  Stelle, wo das Vermischen des sauren     Stoffes     mit der Seifenlösung     stattfindet,    vorhanden  ist.  



  Bei den     Seifenstöcken    aus den meisten  Ölen, z. B. Erdnuss- und Palmöl, ebenso bei  Seifenstöcken aus gehärteten Fischölen, ist  es wesentlich, dass ein gründliches Vermi  schen erfolgt. Ein gründliches     Vermischen     wird z.

   B. mit     einer    Zahnradpumpe     erreicht.     Bei einem     Seifenstock    aus     Palmkern-    und       Cocosöl    kann es mitunter ausreichend sein,  den Seifenstock und den sauren Stoff     einfach     durch     Eintretenlasseneines    Stromes     d        s    einen  Stoffes in einen Strom des andern zu     mi3chen.     Im allgemeinen wird jedoch bevorzugt, in  einem solchen Grad zu mischen,     wie    es     durch     die Verwendung einer Zahnradpumpe be  werkstelligt wird.  



  Bei den meisten einer alkalischen     R.affinie-          rung        unterworfenen    Ölen ist der     pH-Wert,     bei welchem die Bildung saurer Seifen ver  mieden wird, gewöhnlich unterhalb 5.

       Um     jedoch die Bildung saurer Seife mit Sicher  heit zu     vermeiden    und     sicherzustellen,    dass  die     Seife    völlig zersetzt wird, wird vorgezo  gen, Säure und     Seifenstock    bei einem     etwas     niedrigeren     pH-Wert    zu     vermischen.    Ander  seits würde das Arbeiten bei einem sehr  niedrigen     pH-Wert    zu einem unzulässigen  Säureverbrauch     führen.    Ein     Zwischen-pH-          Wert    von etwa 3,5, bei der     Arbeitstemperatur     gemessen,

       ist    in jeder Hinsicht zufrieden  stellend. Wenn das Verfahren nach der Er-           findung    in der Praxis ausgeführt wird, ist  es im allgemeinen zweckmässig, eine konstante       Strömungsgeschwindigkeit    des Seifenstockes  aufrechtzuerhalten     und    die Strömungsge  schwindigkeit des sauren Stoffes so einzu  stellen, dass Abweichungen von diesem     prI-          Wert    vermieden werden. Eine solche Ein  stellung     erfolgt    automatisch, z.

   B. durch  Messung des     PH-Wertes    des Stromes der Mi  schung und     Verwendung    der Abweichungen  des     pH-Wertes    von einem vorher eingestellten  Wert. von z. B. 3,5, um die Strömungsge  schwindigkeit des sauren     Stromes    zu regeln.  Es wird daher bei einer solchen Ausführungs  form vorgesehen, den     pH-Wert    unmittelbar  nach     erfolgter        Vermischung    zu messen, um  dadurch jegliche zeitliche     Verzögerung    :wi  schen dem Messen des     pH-Wertes    und der  entsprechenden Einstellung des sauren  Stromes zu vermeiden.

   Es ist auch notwendig,  das Vermischen des sauren Stoffes und des  Stromes des     Seifenstockes    bei dieser Aus  führungsform so rasch wie möglich zu bewir  ken, und zu diesem Zweck wird vorzugsweise  das Vermischen durch eine     zwangläurige          lIischpiimpe    zustande gebracht.  



  Bei der Ausführung des Verfahrens der  Erfindung wird vorgezogen, den Seifenstock  vordem Vermischen auf höhere Temperatur  zu erhitzen. Diese Temperatur liegt im allge  meinen zwischen 85 und     95 .    Gewünschten  falls kann das Erhitzen ,des Seifenstockes  durch Erhitzen der Mischung während des  Durchganges durch die Einrichtung ergänzt  werden, welche das Zerschlagen der Wasser  in-öl-Emulsionsklümpchen bewerkstelligt.  



  Bei einer Vorrichtung zur     Ausführung     des     erfindungsgemässen    Verfahrens enthält  das Regelmittel daher einen stetig arbeiten  den     elektrometrischen,    mit der Mischeinrich  tung verbundenen     pH-Wert-Anzeiger.     



  Der     pH-WertAnzeiger    besitzt     eine    Bezugs  elektrode, z. B. eine     Kalomelelektrode    und  eine     Detektorelektrode,    z. B. eine - Glaselek  trode, und kann     eingerichtet    sein, um Mittel  zur Regelung der     Geschwindigkeit    der Zu  fuhr des sauren Stoffes zur Mischeinrichtung  zur betätigen.    Jeder verträgliche saure Stoff, welcher  Seife zu zersetzen     vermag,    kann bei dem Ver  fahren der Erfindung verwendet werden,  z. B.

   Schwefel-, Salpeter-, Salz-, Phosphor  säure, oder saure Salze, wie     Natriumbisulfat.     Handelsübliche Schwefelsäure von etwa       781/o    Stärke wird bevorzugt., obwohl auch  konzentriertere Schwefelsäure, abgesehen von       derem    höheren Preis, auch brauchbar sein  würde. Verdünnte Schwefelsäure würde da  gegen die Verwendung einer     aus    besonderen  säurefesten     Stoffen    gebauten Anlage erfor  dern.  



  Das Verfahren der Erfindung ist     ausser-          ordentlich    geeignet zur     Behandlung    von beim  alkalischen Raffinieren von fetten Ölen     finit          wässrigem        Natriumhy        droxyd    erhaltenen Sei  fenstöcken.

   Es kann auch für     Seifenstöcke     verwendet. werden, welche beim alkalischen  Raffinieren mit     Na.triumea.rbonatlösung    ent  stehen, in welchem Fall jedoch Vorsorge ge  troffen werden muss, um das beim     Vermischen     des     Seifenstockes    mit dem sauren Stoff ent  wickelte Kohlendioxyd     zii        entfernen,    z. B.  durch Ersatz der Leitung zwischen dem In  jektor und dem     Rührer    in der oben erwähn  ten Vorrichtung durch eine     Gasent.bindun-s-          kammer.     



  Seifenstöcke mit einem     Gesamtfettgehalt     von mehr als     -IO /o    können nach dem konti  nuierlichen Verfahren der Erfindung     nach     ihrer     Verdünnung    auf einen Gesamtfett  gehalt unter     40 /o    behandelt werden.

   Diese       Seifenstöcke    können nicht in üblicher     Weise     nach dem kontinuierlichen Verfahren behan  delt werden, weil     infolge    der     grossen        Menge     an durch die Säure freigemachten Fettstoffen  es im allgemeinen nicht. möglich ist, eine so  starke Scherkraft auszuüben, wie sie zum Zer  schmettern von allen in der Mischung vorhan  denen     -#Vasser-in-öl-Emulsionsklümpehen    er  forderlich ist.

   Auf jeden Fall wird     vorge-          z        n    Mischungen mit. einem     Gesamtfett-          gehalt        von        nicht        mehr        als        30        %        zu        behandeln.     



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des       erfindungsgemässen    Verfahrens wird im fol  genden unter     Bezugnahme    auf die schemati  schen     Zeichnungen        erläutert,    welche darstellen           Fig.    1 eine schematische Anordnung     zum          Ausführen    des     Verfahrens    nach der     Erfi.n-          dUiig,          Fig.    ? eine Seitenansicht im Schnitt.

   eines  Teils der Anlage von     Fig.    1 einschliesslich des       Injektors,          Fig.    3 eine Seitenansicht der     R.ühreinrich-          tung    im Schnitt,       Fig.        4-    eine andere Form des in     Fig.    2 dar  Cestellten Teils der Anlage von     Fig.    1, die  zur Entfernung von Gasen geeignet ist.  



  Nach den Zeichnungen ist ein Seifenbehäl  ter 1, welcher mit nicht     gezeigten        Injektor-          düsen    für direkten Dampf zum Erhitzen und       lliselien    ausgerüstet, ist, durch eine Leitung  über ein Ventil 3 mit einer Zentrifugal  speisepumpe     -1    verbunden,     welehe    ihrerseits  durch eine Leitung 5 mit einem     Injektor    in       Verbindung    steht. Der in     Einzelheiten    in       Fig.    ? gezeigte     Injektor    besitzt ein säure  festes gläsernes     T-Stück    7 mit zwei geflansch  ten Enden.

   Der     Injektor    ist an der     Seifen-          stoekeinlassleitung    5 und am einen Ende eines  säurefesten gläsernen Rohres 11 von etwa  1,22 m Länge     befestigt.    Das dritte geflanschte       Eiide    des senkrechten Armes des     T-Stückes    ist  mit einem säurefesten Glasrohr 8 verbunden,  welches an eine     Säureeinlassleitung    12 ange  schlossen ist. Das Rohr 8 besitzt einen Glas  einsatz 13 mit drei kleinen Löchern     1.1,    von  welchen zwei in     Fig.    2 gezeigt sind.

   Das an  dere Ende von Rohr 11 ist. durch eine Expan  sionsverbindung 9 mit einer     Auslassleitung    10  verbunden. Der     Injektor    und das Glasrohr  11 sind schematisch mit 6 in     Fig.-    1     bezeieh-          net.       Die säurefeste Leitung 12 ist mit dem       Auslass    einer messenden Pumpe 15     (Fig.    1)  verbunden, deren     Einlassende    mit. einem       Säurevorratsbehälter    16 über ein Ventil 17  und eine Leitung 18 angeschlossen ist.

   Die       Ausla.ss.leitung    10 verbindet Glasrohr 11 mit  einer     zwangläufigen        Zahnra.dmischpumpe    19,  deren     Auslassende    durch eine Leitung 20 an  ein Zweigventil 21 angeschlossen ist. Der  eine Zweig dieses Ventils ist an eine Rühr  einriehtung 22 mittels Leitung 23 und der    andere Zweig an eine     Lmleitung    24 angeschlos  sen, welche sich in den,     Seifenstockbehälter    1  zurück entleert.  



  Leitung 20 ist mit einer engen Zweiglei  tung 25 versehen, welche mit einer Glaszelle  26 verbunden ist. Diese Zelle ist mit     ein-,r          Auslassleitung    27 versehen, welche die Zelle  mit Leitung 10 verbindet.. Die Zelle ist     :

  nit     einer Glaselektrode, einer     Standard-Kalomel-          elektro,de    und einem     Kompensationsthermo-          meter        ausgerüstet.    Die Glas- und     Kalomel-          elektrode    und das Thermometer sind elek  trisch durch in     Fig.    1 mit 28 bezeichnete Lei  tungen an ein elektrisches, mit 29 bezeichnetes  Regelsystem angeschlossen.

   Dieses Regel  system, welches pneumatisch durch Leitungen  30 mit der messenden Pumpe 15 verbunden  ist, ist ein     Standardausrüstungsstück    zum Re  geln der Arbeitsgeschwindigkeit einer mes  senden Pumpe, um     Schwankungen    im     pH-          Wert,    wie sie durch eine     elektrische    Zelle,  von der Art der Zelle 26, gemessen werden,  entgegenzuwirken. Es besitzt einen pH-Wert  Sender, welcher Signale von den Elektroden  der Zelle 26 aufnimmt und sie     als        ausgesen-          .dete    Stromwerte auf einen     potentiometrischen          Aufzeichner    überträgt.

   Der letztere gibt eine  Aufzeichnung des     pH-Wertes,    wandelt aber  auch den von dem     pH-Wert-Sender        ausgesen-          deten    Strom in ein     Abweichungssignal    von  einem     voreingestellten    Wert um. Das Ab  weichungssignal     wird    dann durch eine Re  geleinrichtung     in        Luftdruckschwankungen     umgewandelt, welche dann durch den Regler  dazu verwendet werden, das Mass der Lei  stung der     Pumpe    15 zu verändern.

   Die An  lage ist auch mit einem     Solenoidventil    ausge  rüstet,     dessen    Funktion darin besteht, den  Regler auszuschalten und der     Pumpe    15 zu  erlauben, Säure mit grösster nicht kontrollier  ter Geschwindigkeit     züz    liefern. Dieses So  lenoidventil wird betätigt, wenn der     pH-Wert     auf     einen    bestimmten eingestellten Wert  steigt, nämlich einen solchen Wert, bei wel  chem saure .Seifen aus dem gerade behandel  ten     Seifenstock    gebildet werden können.  



  Die Rühreinrichtung 22, welche im ein  zelnen in     Fig.    3 dargestellt ist, besteht aus      einem Rohr 31, welches von einer     Damp    f  schlange 34 mit     Dampfeinlass    32 und       Dampfauslass    33 umgeben und mit     Einlass-          leitung    23 und     Auslassleitung    35 versehen ist.  Eine Welle 36 wird     konzentrisch    im Rohr 31  von geeigneten Lagern 37 und Stopfbuchsen  38 getragen. Die Welle 36 wird     zwangläufig     von einer mittels Riemen angetriebenen  Scheibe 39 an einem Ende gedreht.

   Eine  Reihe von Flügeln 40 sind versetzt längs der  Welle in     Form    einer Schraube angeordnet.  Der radiale Winkel zwischen benachbarten  Flügeln beträgt. 90 . Die Flügel sind so an  der Welle befestigt,     .dass    der Winkel, welchen  ihre Hauptflächen mit der Wellenachse bil  den,     gewünschtenfalls    geändert werden kann.  Für befriedigende Ergebnisse bei geringem  Kraftverbrauch     wurde    in den meisten Fällen       gefunden,    dass     dieser    Winkel etwa 70  sein  sollte.

   Um Bewegung der     Flüssigkeit    in einer  Masse durch das Rohr<B>31.</B> zu vermeiden     und     auch um das Rühren der Flüssigkeit zu unter  stützen, kann Rohr 31 mit einer Reihe fest  angeordneter Prellplatten 41, jede in Form       eines    Armkreuzes, versehen sein.  



  Die     Flüssigkeitsauslassleitung    35 der  Rühreinrichtung entleert sich in einen Teil  eines     Absetzbehälters    42 durch ein     Prellrohr     43, welches sich nicht     bis        zum    Boden des Be  hälters erstreckt. Die     Auslassleitung    47 für  Öl besitzt ein Ventil 48 und mündet in eine       Düsenzentrifuge    49     (Fig.    1).

   Die     Auslass-          leitung    63 für die     wäss.rige    Phase ist mit  einem Ventil 64 versehen und entleert sich  über eine     fa.ssa-rtige    Schale 52     (Fig.    1) in  einen     nichtgezeigten    Fettfang. Die     Auslässe     53 der     Zentrifuge    49 entleeren ebenfalls die       wässrige    Phase und den Schmutz aus der Zen  trifuge in den Fettfang durch diese     Schale     52.

   Die Auslässe 54 der     Zentrifuge    entleeren  das Fett in eine     fassa.rtige    Schale 55, welche  durch eine Leitung 56 mit dem Einlass einer  Pumpe 57 verbunden ist, deren     Auslassleitung     58 sich in einen nicht     gezeigten    Fettvorrats  behälter     entleert.    Eine Leitung 65 liefert  heisses Wasser zur     Zentrifuge    49, um ihre  Arbeit zu erleichtern.

      Die Arbeitsweise der beschriebenen An  lage zum Spalten von beim alkalischen Raffi  nieren von Ölen mittels     wässrigen        Natrium-          hydro-xyds    erhaltenen     Seifenstock    ist fol  gende:  Der     Seifenstock    im Behälter 1 wird über  die zur Sicherstellung einer zufriedenstellen  den Trennung nach dem Rühren erforderliche  Mindesttemperatur erhitzt.

   Ventil 21 wird  zur Umleitung 24 geöffnet und Ventil 3 zur  Pumpe 4 geöffnet, welche den erhitzten Sei  fenstock aus Behälter 1     durch    Leitungen     ;_',     5, 10, 25 und 27,     Injektor,    Glasrohr 11,     Misch-          pumpe    19, Zelle 26 und zurück zu Behälter 1  durch Umleitung 24 fördert. Die Pumpe 15  wird :dann in Betrieb gesetzt, um. Säure in  den     Seifenstoekstroin    in der     Injektoreinrieii-          tung    durch Leitung 12 und Einsatz 13 zu  pumpen.

   Die Regelanlage 29 ist. so eingestellt,  dass sie die     Förderung    der Säure durch  Pumpe 15 mit einer Geschwindigkeit. regelt,  welche sicherstellt, dass ein     pH-Wert    von 3,5  in Zelle 26 gemessen wird. Die Regelanlage  ist auch so eingestellt, dass das     Solenoidventil     betätigt wird,     falls    der     pH-Wert    über     ,einen          Wert,    gewöhnlich 5, steigen sollte, bei wel  chem saure Seifen gebildet werden.

   Die Be  tätigung des     Solenoidventils    wird Pumpe 15  veranlassen, mit ihrer vollen nicht geregelten       Geschwindigkeit    zu arbeiten, so dass, wenn  Bildung saurer Seife auftritt, der Seifenstock  mit. Säure überschwemmt wird, um den     pH-          Wert    rasch unter den Wert., bei     welchem    die  Bildung saurer Seife auftritt, zu verringern.  Die den     Seifenstock    im     Injektor    treffende  Säure reagiert mit. der Seife     -unter    Frei  setzung von Fettsäuren. Die Reaktion ver  läuft im Rohr 11 und in der Pumpe 19     völlig     zu Ende.

   Wenn ein PH-Wert von 3,5 in Zelle  6 erreicht ist, wird die Rühreinrichtung 22  angelassen und Ventil 21 nach Leitung 23 ge  öffnet. Wenn notwendig, kann Dampf     dur,        1i     die Schlange 34 der     Rühreinrichtung    zur     LTn-          terstützung    der     Erwärmung    in Behälter 1 ge  leitet werden. Die Welle 36 wird mit, einer       Geseh-,,vindigkeit    gedreht,     welelie    eine Um  fangsgeschwindigkeit von etwa 6-9 in pro  Sekunde den Flügeln 40 mitteilt. Nach dem      Rühren tritt die Mischung in den Behälter 42  durch Prellrohr 43 ein.

   Die Abmessungen des  Behälters sind so gewählt, dass die Mischung  sieh in dem Behälter in eine obere Fettschicht  und eine untere     wässrige    Schicht. trennt.  Wenn dieser Zustand eingetreten     ist.,    strömt  der Fettstoff der obern Schicht von oben  stetig über Überlauf 44 in Abteil 46. Die       wässrige    Flüssigkeit der untern Schicht  strömt stetig über einen andern Überlauf  (nietet, dargestellt).

   Der Fettstoff in Abteil     .16     kann     gewünsehtenfalls    zu einem     Aufbewah-          rungsbehälter    geleitet oder der Zentrifuge 49       durch    Leitung 47 und Ventil 48 zugeführt        -erden.    Die     wä.ssrige    Flüssigkeit kann über       Leitung    63, Ventil 64, Schale 52 und Fett  fang     -weggelassen    werden.

   Statt dessen kann  ein Teil dieser Flüssigkeit aus Leitung 63 der  Zentrifuge 49 durch Leitung 65 zugeleitet       -werden.    Der     gereinigte    Fettstoff wird durch       Auslass    54 der Zentrifuge in die Schale 55  ausgestossen und von Pumpe 5 7 über Leitun  gen 56 und 58 zur Aufbewahrung gepumpt.  Das Wasser aus den     Zentrifugenauslässen    53         tritt    in die Schale 52 ein und wird durch  den Fettfang abgelassen.  



  Eine Anzahl von Versuchen wurde mit       Seifenstöcken    verschiedener öle durchgeführt.,  welche mit     wässrigem        Natriumhydroxyd    alka  lisch     raffiniert    waren. Bei     diesen    Versuchen  bestand die     Rühreinrichtung    22 aus einem  mit.

   Dampfmantel umgebenen     waagrechten     Rohr von einer Länge von etwa, 168 cm und  einem innern     Durchmesser    von 46 cm, welches  eine mit 350 Umdrehungen pro Minute rotie  rende Welle von 10 cm Durchmesser um  schloss. 24     fla    he Flügel,     unter        .einem        Winkel     von 67  zur Wellenachse     geneigt,    waren ver  setzt entlang der Welle mit einem radialen  Winkel von 90      zwischen        benachbarten    Flü  geln angeordnet.

   Nach dem Rühren wurde die  Mischung in einen nicht dargestellten     Absetz-          behälter    geleitet, welcher 305 cm lang, 138 cm  breit. und 122 cm tief war. Der abgesetzte  Fettstoff wurde     nach    dem Übertritt über den  Überlauf 44 in Zentrifuge 49 geklärt.

   Die  Ergebnisse dieser Versuche sind in der fol  genden Tabelle wiedergegeben:  
EMI0007.0036     
  
    Gesamtfett- <SEP> Temperatur <SEP> des <SEP> Annähernde <SEP> Durchschnitt  öl, <SEP> aus <SEP> welchem <SEP> der <SEP> Behalt <SEP> des <SEP> Seifenstockes <SEP> Durchsatz- <SEP> licher <SEP> pH-Wert
<tb>  Seifenstock <SEP> erhalten <SEP> war <SEP> Seifenstockes <SEP> während <SEP> des <SEP> geschwindigkeit <SEP> der <SEP> Mischun,  Rührens <SEP> in <SEP> 0 <SEP> C <SEP> t/St.
<tb>  Palmöl <SEP> 12 <SEP> 95 <SEP> 25 <SEP> 3,0
<tb>  Erdnussöl <SEP> 25 <SEP> - <SEP> 90 <SEP> 25 <SEP> 3,0
<tb>  Sojabohnenöl <SEP> 15 <SEP> 90 <SEP> 25 <SEP> 2,9
<tb>  Coeosnussöl <SEP> 20 <SEP> 85 <SEP> 25 <SEP> 3,1
<tb>  1'almker <SEP> nöl <SEP> 18 <SEP> 85 <SEP> 25 <SEP> 3,4
<tb>  gehärtetes <SEP> Walöl <SEP> 14 <SEP> 90 <SEP> 25 <SEP> 3,

  2
<tb>  gehärtetes <SEP> Palmöl <SEP> 12 <SEP> 90 <SEP> 25 <SEP> 3,4
<tb>  gehärtetes <SEP> Erdnussöl <SEP> 9 <SEP> 90 <SEP> 25 <SEP> 3,1     
EMI0007.0037     
  
    <I>Abzentrifugiertes <SEP> saures <SEP> Öl,</I>
<tb>  Verunreinigung <SEP> Freie <SEP> Mineralsäure
<tb>  1?a.lniöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine
<tb>  Ei-dnussöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1'% <SEP> keine
<tb>  Sojabohnenöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine
<tb>  Coeosinussöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine
<tb>  Palmkernöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine
<tb>  gehärtetes <SEP> @\'alöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine
<tb>  gehärtetes <SEP> Palmöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1'% <SEP> keine
<tb>  ;

  gehärtetes <SEP> Erdiiussöl <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 1% <SEP> keine         Wie oben dargelegt, kann das     Verfhren     der Erfindung auch zur Behandlung" von  Seifenstöcken verwendet werden, welche beim  alkalischen Raffinieren mit wässriger     Carbo-          natlösung    anfallen. In diesem Fall     kann    aber  Vorsorge getroffen werden, um das sich  während des     Misehens    bildende     Kohlendiox:>d     zu entfernen. Eine     Vorrichtung        zur    Durch  führung dieser Entfernung ist in     Fig.    4 dar  gestellt.

   Diese Vorrichtung wird an Stelle des  Glasrohres 11 der     Fig.    2 verwendet und be  steht aus einem säurefesten     Glaskolben    66,  welcher mit Stutzen 67, 68, 69 versehen ist.  Stutzen 67 ist mit dem Ende des zuvor an  Rohr 11 angeschlossenen     T-Stückes    7 verbun  den und Stutzen 68 mit Leitung 10 von       Fig.    1. Stutzen 69 ist mit einer zur Aussen  luft offenen Leitung 70 verbunden.

   Die Ar  beitsweise einer die Einrichtung gemäss     Fig.    4  enthaltenden Vorrichtung der     Fig.    1 ist. gleich  der oben     beschriebenen.    Jedoch entweicht jeg  liches durch die Reaktion zwischen über  schüssigem     Carbonat    im Seifenstock und der  Säure in dem     T-Stück    7 gebildetes Kohlen  dioxyd zur Atmosphäre durch Leitung 70,  und die dann im wesentlichen gasfreie Mi  schung geht zur Rühreinrichtung durch Lei  tung 10. Das Fassungsvermögen des Kolbens  66 sollte gross genug sein, um zu erlauben,  dass die Reaktion     zwischen    Säure und Seife  im     Seifenstock    völlig zu Ende verläuft, bevor  die Mischung zur Leitung 10 geht.

   Auch bei  Verwendung der Einrichtung von     Fig.    4  sollte die Leistung der Mischpumpe 19 in       Fig.    1 die der Speisepumpe 4 überschreiten,  um das Herausblasen der Mischung durch       Kolben-66    in die Aussenluft durch die: Lei  tung 70 zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Spalten von Seifenstöcken, dadurch gekennzeichnet, da.ss man einen Sei fenstockstrom kontinuierlich mit einem Strom saurer Substanz mischt, um alle im Seifen stock enthaltene Seife in Fettsäure überzu- führen, wobei man eine Mischung erhält, die dispergierte Klümpchen enthält., und dass man diese Klümpchen kontinuierlich zerschmettert, um die Mischung in eine wässrige Dispersion umzuwandeln, in welcher sieh die Fettsäure in der dispersen Phase befindet. UNTERANSPRC CIIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da.
    durch gekennzeichnet, dass die Zerschmette- rung der Klümpchen dadurch erfolgt, dass man die Mischung bei Temperaturen zwischen 80 und 100 C starken Seherkra-ftbeanspru- chungen aussetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Seifenstock einen Gesamtgehalt an Fettsäure von nicht mehr als 400/9 aufweist. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die saure Substanz Schwefel säure ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das<U>oll</U> der Mischung, aus Seifenstock und saurer Sub stanz vor dem Zerschmettern der Klümpclic:n auf etwa 3,5 hält. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss beim Vermischen der Ströme aus Seifenstock und saurer Sub stanz entstehende Gase aus der Mischung vor dem Zerschmettern der Klümpchen ent weichen gelassen werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man durch Ein wirkung der Schwerkraft die fettsä.treha.ltige Phase kontinuierlich von der wässrigen Phase trennt und die Phasen in voneinander ge trennten Behältern auffängt..
    7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man die erhal tene Dispersion durch Zentrifugieren konti nuierlich trennt und die Phasen in voneinan der getrennten Behältern auffängt.
CH321112D 1952-01-08 1953-01-08 Verfahren zum Spalten von Seifenstöcken CH321112A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2639596A1 (de) * 1975-09-04 1977-03-17 Unilever Nv Verfahren und vorrichtung zum neutralisieren einer seifenloesung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2639596A1 (de) * 1975-09-04 1977-03-17 Unilever Nv Verfahren und vorrichtung zum neutralisieren einer seifenloesung

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