CH328901A - Verfahren zur Herstellung von 11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on

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CH328901A
CH328901A CH328901DA CH328901A CH 328901 A CH328901 A CH 328901A CH 328901D A CH328901D A CH 328901DA CH 328901 A CH328901 A CH 328901A
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keto
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John Magerlein Barney
Alexander Hogg John
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Upjohn Co
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    • C07J13/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen having a carbon-to-carbon double bond from or to position 17
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on            Vorliegende    Erfindung bezieht sieh auf  ein neues Verfahren zur Herstellung von 11,       21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on,    das     da-          dureh    gekennzeichnet ist, dass man einen 3,11  Diketo - 4,17 (20) -     pregnadieri-    21-     earbonsäure-          ester    oder einen     3-Keto-11.-oxy-4,17(20)

  -pre-          gnadien-21-carbonsäureester    mit einem sekun  dären Amin zum entsprechenden     N-substituier-          ten        43,5,17(20)-3-Amino-steroid    umsetzt, die  ses mit. einem     Reduktionsmittel        behandelt    und  das erhaltene     N-substituierte        3-Amino-11,21-          dioxv-3,.5,17(20)-pregnatrien    zum.     11,21-Di-          oxy-4,17(20)-pregnadien-3-on        hydrolysiert.     



  Für die Stufe I des     erfindungsgemässen     Verfahrens verwendet man am besten     Alkyl-          ester    der in Frage stehenden Säuren und als    sekundäres Amin ein zyklisches     Alkylenimin,     wobei man     vorzugsweise    in Gegenwart eines       sauren    Katalysators arbeitet.

   Die zweite Stufe  des Verfahrens, die Reduktion des     Enamin-          esters,    führt man am besten mit     Lithium-Alu-          miniiunhydrid    in einem     organischen        Lösun        gs-          mittel    mit     anschliessender    Zersetzung von etwa  vorhandenem     Organometallkomplex    und über  schüssigem     Lithium-Aluminiumhydrid    durch.

    Man kann die einzelnen     Verfahrensstufen    ge  trennt durchführen; doch eignet sich     das    Ver  fahren speziell zur     Durchführung    in einem  Arbeitsgang, ohne Isolierung der Zwischen  produkte,     wie        aus    den     Beispielen    ersichtlich  wird.     Schematisch    kann der     Reaktionsverlauf     im Falleder Verwendung eines     Alkyl.enimins     wie folgt dargestellt werden:

      
EMI0002.0001     
         wobei        1t1        eine    a- oder     p-usygruppe    oder eine       Ketogruppe,        -COOR.z    ein     Carbonsäureester-          rest,    in dem     R2    z. B. ein     Kohlenwasserstoffrest     mit 1-8     Kohlenstoffatomen    darstellt, und     R3     eine     Alkylengiuppe,    die mit dem Stickstoff  atom z.

   B. einen     5-6gliedrigen    Ring     bildet     und vorzugsweise weniger als 9 Kohlenstoff  atome enthält., bedeuten. Die     11-Oxygruppe     kann die a- oder     ss-KonfigLiration    aufweisen.  Das Radikal     R2        ist        wie    gesagt     vorzugsweise    ein       Alkylrest,    insbesondere ein     niedriger        Alkyl-          rest.     



  Es wurde gefunden, dass Stufe I (Bildung       des        Enamins)    bei geeigneter Wahl der Bedin  gungen selektiv verläuft, wobei man die Selek  tivität weitgehend     beeinflussen    kann. Es  wurde     festgestellt,    dass die     21-Ca:

  rbonsätire-          esterfunktion    mit dem Amin nicht merklich       reagiert,    bevor dasselbe mit der     3-Ketofunk-          tion        praktisch    vollständig reagiert hat.     Dies          ist    im Hinblick auf die Leichtigkeit, mit der       Py        rroliddn    mit Estern unter     Bildtang    von       Pyrrol.ididen    reagiert,     überraschend    (siehe  E.

   I. du     Pont    de     Nemours     &  Co., New Pro-         ducts,    Bulletin     No.    28, revidiert 26. Mai 1950).  Ausserdem wurde gefunden, dass man den  Grad der Umsetzung der Amine mit. der     21-          Carbonsäurefunktiondurch    das Verhältnis der  Reaktionsteilnehmer, Katalysatoren,' Reak  tionszeit, Temperatur und Wahl der Amine       beeinflussen    kann. So kann man ohne     weiteres     ein Produkt. erhalten, das     praktisch    frei ist  von     Amid    oder doch nur Spuren davon ent  hält.

   Unter gewissen Bedingungen würde man       praktisch        vollständig    aus.     Amid    bestehende  Produkte erhalten, was natürlich vermieden  werden muss. Die     3-Ketogrnppe    ist aber jeden  falls stets     praktiseh    vollkommen in die     En-          am:ingrippe    übergeführt.  



  Die     Enaminfunktion    in     3-Stellung    des  Steroidkernes und die     zji7(=o)-21.-Carbonsäure-          esterseitenkette    der     Verbindungen        II        beein-          flussen    das     gesamte        Steroidmolekül    in über  raschender, tiefgreifender und nicht voraus  sehbarer Weise.

   Zum     Verständnis    der Wir  kung dieser beiden     Substituenten    des     Moleküls     auf die Anordnung des     Steroidkernes    und die  auf diesen ausgeübte     Spannung    sind folgende      Beobachtungen von     Interesse.    Reduziert man  das     3,20-bis-(Äthyleng1ykolketal)    des     11-Keto-          progesterons    mit     Li-Al-Hydrid,

      so erhält man       weniger    als     511/0    des l     l.a-Oxy        isomeren.    Redu  ziert man unter gleichen Bedingungen das       3-Ätliy        lenglykolketal    des     3,11-Diketo-4,17        (20)-          pregnadien-21-carbonsätiremethylesters,    der  sieh     vom        3,20-Ät.hylenglykoldiketa.l    des     11-          Keto-progesterons    nur in der Seitenkette un  terscheidet,

   so erhält man etwa     251/o        des        11a-          Oxyisomeren.    Die     917(=e)=?l-Carbonsäiireester-          seitenkette    übt also auf den Rest. des     Steroid-          kernes,    insbesondere auf die     11-Ket.ogruppe,     eine ungewöhnliche Wirkung aus.

   Wird Je  doch     die        3-Ketalgruppe    im Ausgangsstoff  durch die     3-Pyri,olidylgrttppe        ersetzt.,    so wird'  die     Wirkung    der     Seitenkette    wiederum     be-          triiehtlieh        verändert.        Reduziert    man den     3-          I'yrroliclyl-11-heto-3,5,1    7     (20)-pre;natrien-21-          carbonsäureinethylester        1I,    z.

   B. mit     Li        -M-          llydrid    wieder unter den gleichen     Bedingun-          gen,    so erhält man nur Spuren des     11a-Iso-          meren.    Der kombinierte und unerwartete Ein  fluss der gleichzeitigen Anwesenheit :

  sowohl der       f17("0)-21-Carbonsäureesterseitenl@ette    als auch  der     3-Aminogruppe    auf die gesamte     Steroid-          verbindun-    äussert sieh deutlich durch die       Wirkung    auf die     Sauerstoffunktion    in     1.1-Stel-          lung,    wie sieh aus den oben beschriebenen  anormalen Resultaten bei er Reduktion er  geben.

   Diese überraschende Eigenschaft ist  jedoch sehr     vorteilhaft    und wird in der zwei  ten Stufe des     vorliegenden        Verfahrens    nutz  bar gemacht, da zur     überführung    in aktive       Steroidhormone    die     f-Oxpfoi-m    besonders er  wünscht ist.  



  Die zweite Stufe     des        Verfahrens,    die Re  duktion des     N-substituierten        3-Amino-11-oxy-          (oder        keto)-3,5,17(20)-pregnatrieü21-carbon-          Säureesters        1I        erfolgt,    wie gesagt.

   am besten mit       Li-Al-Hydrid    in einem organischen Lösungs  mittel mit anschliessender     lIydroli-se    von     über-          schüssigem        Li        A1-Ilydrid    und organischen     1Ie          tallkomplexen.    In dieser Stufe wird der 21  Ester zu einem 21 -Alkohol reduziert, ohne     da.ss     die     3-Enainingiaippe    angegriffen wird, wobei  das     N-substituierte        3-Amiiro-11,21-dioxy-3,5,     17     (20)-pregnatrien        III    entsteht.

   Die Reduk-         tion    erfolgt auch ohne Angriff auf die     17(20)-          Doppelbindung    und das     konjugierte    Dien  system     des        Steroidkernes.    Wenn der     Ausgangs-          stoff    in     11-Stellung    eine     Ketogruppe    trägt,  so wird diese in die     11ss-Ox-ygruppe    umgewan  delt, während eine     Hydroxylgruppe    unver  ändert bleibt.  



  Die dritte Stufe des     Verfahrens,    nämlich  die Hydrolyse     des        3-Amino-11,21-dioxy-3,5,          17(20)-pregnatriens,    kann praktisch     neutral,     sauer oder     alkalisch        durchgeführt    werden.  



  Wenn man für die Stufe     II        Li-Al-Hydrid          als    Reduktionsmittel verwendet, so reagiert  die durch     wässrige        Zersetzung    von     Organo-          metallkomplexen    und     Li-Al-Hydrid    erhaltene       Mischung    ohnehin     alkalisch;    in     diesem    Fall  kann bereits     einverlängerter    Kontakt, mit dem       3-Amino-11,21-:

  dioxy-3,5,17    (20     )-pregnatrien    zu  einer Hydrolyse der     3-Aminogruppe    unter  Bildung von     11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-          3-on    führen.    Die Verbindungen IV oder     Ester    der  selben bilden bei Behandlung mit Osmium  tetioxyd     17,20-Osmiatester,    die durch Behand  lung mit. einem     Agens    wie Chlorsäure, Per  chlorsätire, H,02,     Perbenzoe-    oder     Peressig-          säure    oder dergleichen in ein     11,17a,21-Trioxy-          4-pregnen-2,20-@dion.    oder :dessen Ester über  gehen.

   Wenn     also    die Verbindung IV eine       11ss-Oxygruppe    aufweist, so ist die bei der  Reaktion entstehende Verbindung     Kendalls     Verbindung F     (17-Oxy-eortieosteron)    oder ein  Ester derselben. Wenn die     11-Oxygruppe    die       a-Konfiguration    besitzt, so kann man die  durch die oben beschriebenen     Reaktionen    er  haltene     Verbindung    nach Blockierung der     21-          Oxygruppe    durch     Veresterung    mit Chrom  säure oxydieren, wobei ein Ester des     Cortisons     erhalten wird.  



  Die     Ausgangsstoffe    des erfindungsgemä  ssen     Verfahrens,    die Ester der     3-Keto-lla-          (oder        ss)-oxy-4,17(20)-pregnadien-21-carbon-          säure    bzw. der     3,11-Diketo-4,17(20)-pregnadien-          21-earbonsäure    (I), können     hergestellt    werden  durch     Umsetzung    eines     17.-Oxy-(oder        ket:

  o)-21-          alkoxyoxalyl-21,21-dihalogeii-progesterons    der  Formel    
EMI0004.0001     
    in der R eine a- oder     fl-OxygiLippe    bzw.     eine          Keta"grruppe    und X Chlor oder Brom bedeuten,  mit einem     Alkalimetallalkoholat    in Gegenwart  eines Alkohols, z.

   B. mit     Natriummethylat    in  Methanol.     Diese        Dihalogenverbindungen    er  hält man durch     Umsetzung    von 11a- oder ss  Oxy- oder     1.1-Keto-progesteron    mit einem     Di-          alkylester    der     Oxa@lsäure    und etwa einem     Mol-          äquivalent    einer     Alkalimetallbase,    z.

   B.     Na-          tritunmethy        lat,    und     anschliessende        Halogenie-          rqing    der erhaltenen Verbindungen mit etwa  zwei Maläquivalenten Chlor oder Brom, wie  in den folgenden     Präparationen    näher erläu  tert wird.  



  Für die Stufe I des Verfahrens geeignete  Amine sind:     Pyrrolidin,        Piperidin,        C-alkyl-          substituierte        Pyrrolidine    und     C-alky1substi-          tuierte        Piperidine,    z.

   B.     2,4-Dimethyl-pyrro-          lidin,        3-Prop.#-l-piperidin,        2-Methyl-pyrrolidin,          3,4-Dimethyl-py        rrolidin,        3-Ätlry        1-py    r r     olidin,        3-          fsopropyl-pyrrolidin,        3,3-Dimethylpyrralidin     und andere mit.

   niedrigen     Alky        lgruppen        C-          substituierte        Pyrrolidine    und     Piperidine.    Von  diesen Aminen werden     Pyrrolidin    und     Piperi-          din    bevorzugt.     Pyrrolidin    scheint im vorlie  genden Prozess das     reaktionsfähigste    Amin  zu seit und gibt stets     ausgezeichnete    Ergeb  nisse, so dass es besonders bevorzugt wird.

    Das Amin wird in der Regel im     überschuss          verwendet,    wobei man optimale     Ausbeuten     an     Enaminverbindung    erhält. Man erzielt  auch mit grossen     Überschüssen    an Amin gute       Ausbeuten    an     3-Enanün    ohne Bildung einer       2l-Amidgruppe;

      ein     Verhältnis    von Amin  zum     Ausgangssteroid        zwischen    1,1-7     Mol       Amin pro     Mol        Steroid,    insbesondere zwischen  1,1 und 2,     ergibt    aber die besten Resultate.  



  Die     Enaminbildung    (Stufe I) kann ohne  Katalysator     dürchgeführt    werden;     zweekiiiä-          ssig    verwendet man jedoch einen Katalysator,  z. B. einen sauren Katalysator, wie     p-Toluol-          sulfosäure,        Benzolstilfosäure,        Stilfoessigsäure,     wasserfreien Chlorwasserstoff, konzentrierte       Schwefelsäure,    andere     organische    und anorga  nische Säuren     und    dergleichen.

   Da diese Kata  lysatoren mit dem im     Reakt.ionsgemiseh    vor  handenen Amin in sitze ein Salz bilden, kann  man auch     Aminsalze    wie     Anilinsulfat,        Pyri-          dinchlorhydrat,        Pyridin-p-toluolstilfonat        und     dergleichen als Katalysatoren verwenden. Die  Wahl des     Kataly    Bators scheint. nicht kritisch  zu sein, da. die Reaktion auch in Abwesen  heit eines solchen vor sieh geht.

   Zur Errei  chung einer     praktisch    vollständigen und ra  schen Reaktion wird jedoch die     Verwendung          eine-,        Katalysators,        insbesondere    einer     Sulfo-          säure,    z. B.     p-Toluolsirlfosäure,        bevorzugt.     



  Die     Enaminbildung    wird durch Anwesen  heit von Feuchtigkeit im     Reaktionsgemisch     nachteilig beeinflusst, geht. jedoch auch ohne  Entfernung des     Wassers    bis zu einem gewissen  Grad vor sieh. Um optimale     Ausbeuten    an       Enamin    zu erzielen, sollte das     Reaktions-          wasser    jedenfalls entfernt. werden.

   Dies er  folgt vorteilhaft, indem man die Reaktion in  einem mit Wasser nicht. mischbaren Lösungs  mittel     durchführt    und das     Wasser    mit     letzte-          rem    nach Massgabe seiner Bildung     abclestil-          liert.Man    kann das Wasser z. B. auch mittels       Trocknungsmitteln    entfernen, und diese Me  thode ist in gewissen Fällen, z. B. wenn ein  kleiner     Aminüberschuss    verwendet wird, sehr  zweckmässig.

   Geeignete     Trocknungsmittel    sind       Ka.lziumkarbid,        wa:sserfreiesKalziumsulfat    und  wasserfreies     Ka:liumkarbonat.    Eine geeignete  Methode zur Entfernung des Reaktionswassers  besteht. darin, das am     R.ückfluss    destillierende       Lösungsmittel    entweder in Dampfform oder  als Kondensat oder in beiden Formen durch  ein     Troekntingsmittel    der oben genannten     Art          zii    leiten.

   Wenn, auf das     Ausgangssteroid    be  rechnet, etwa ein     Moläquivalent        Wasser    ent-           fernt    ist, kann die Reaktion als     praktisch    be  endet betrachtet werden.  



  -Man kann die Reaktion manchmal bei Zim  mertemperatur oder darunter     durehführen;          doeh    empfiehlt, es sich, oberhalb Zimmertem  peratur, d. h. oberhalb etwa 25  C, beispiels  weise zwischen etwa 25 und 150  C, am     besten     beim     Siedepunkt        des        Reaktionsgemisches,    zu  arbeiten.

   Falls die     11-Sauerstoffunktion    eine       ss-Oxygruppe        ist,    arbeitet. man     vorzugsweise     unter etwa 100  C, da bei höheren Tempera  turen die     fl-Oxygruppe    in Form von     Wasser          abgespalten    werden kann. Die zur Erzielung  optimaler Ausbeuten an dem     gewünschten     Produkt erforderliche Reaktionszeit     ist    in der  Regel     umgekehrt    proportional zur Reaktions  temperatur.  



  Die     Reaktionszeit.    kann zwischen wenigen       @Iinuten    und mehreren Tagen liegen, je nach  dem     Lösungsmittel.,    dem Verhältnis der Re  agenzien, dem Amin, der Entfernung     des          Wassers    und dem     Reaktionsprodukt.    Setzt  man einen     3-Keto-1.1-oxy-(oder        keto)-4,17(20)-          pregnadien-21-carbonsäureester    in     Gegenwart     von     p-Toluolsulfosäure    mit einem grossen       l.\berschuss    an     Pyrrolidin    in Benzol am Rück  fluss um,

   wobei das     entstehende    Wasser fort  laufend entfernt wird, so     ist    die Bildung des       3-Enamins    in weniger     als    30 Minuten     prak-          tiselr    beendigt. Verwendet man nur 1-1,1       11-Ioläquiva.lente        Pyrrolidin,    so benötigt die Re  aktion unter sonst. gleichen Bedingungen etwa       11i2    Stunden zur Beendigung.  



  Als     Lösungsmittel    verwendet man mit Vor  teil die     wasserninlöslichen        aromatischen        Koh-          lenwasserstoffe,    wie z. B. Benzol,     Toluol,        Xylo1,     Chlorbenzol und dergleichen; doch können       aueli    andere Lösungsmittel, wie z.

   B.     Pentan,          Ilexan,    Chloroform,     Methylenchlorid,    Tetra  ehlorkohlenstoff, sowie mit Wasser mischbare       hö.5ungsmittel,    wie Methanol,     Äthanol,        tert.          Butanol,        Tetrahydrofuran,        Dioxan    und an  dere     Verwendung    finden. Bei Verwendung  von mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln       erfoll    t die Entfernung des     Reaktionswassers     zweckmässig mittels eines     Trocknungsmittels.     



  Zweckmässig geht man von Verbindungen  der Formel<B>1</B> aus, worin     R"        Methyl    oder Äthyl    ist. Für die Reduktion der erhaltenen 3  Am-ino-11-oxy-(oder     keto)-3,5,17(20)-pregna-          trien-21-carbonsäureester    mit     Li-AI-Hydrid     oder äquivalenten     Reduktionsmitteln    werden  als     organische        Lösungsmittel        vorzugsweise     Äther,     Dioxan,        Tetrahydrofuran,    Benzol,       Hexan    und     Mischungen    davon verwendet.

   Die  Reaktion erfordert für je 4     llol    des     Steroids     3     Mol        Li-Al-Hydrid;    doch verwendet man       letzteres    gewöhnlich in beträchtlichem Über  schuss, um optimale     Ausbeuten    an dem ge  wünschten Produkt zu erhalten.

   Wenn das       Steroid    und das     Li-AI-Hydrid,    vorzugsweise  unter Kühlung,     gründlich    miteinander ver  mischt sind,     ist    die Reaktion     praktisch        be-          endigt.    Manchmal wird     zur    Sicherstellung des       vollständigen        Reaktionsverlaufen    noch weiter  gerührt und/oder erwärmt, doch     ist    ein Er  wärmen in der Regel nicht erforderlich und  manchmal sogar schädlich.

   Die     Zersetzung     des überschüssigen     Li-Al-Hydrids    und etwa  vorhandenen     Steroid-Metallkomplexes    erfolgt       vorteilhaft    durch vorsichtige Zugabe von Was  ser     zrun        Reaktionsgemisch.    Wenn ein mit       Wasser    nicht mischbares Lösungsmittel ver  wendet     wurde,    kann das erhaltene     Steroid          isoliert    -werden, indem man die organische  Phase von der     wässrigen    Phase trennt.

   und  aus der abgetrennten Schicht das Lösungs  mittel     abdestilliert.    Falls ein wasserlösliches  Lösungsmittel     verwendet    wurde, setzt man       zweckmässig        genügend    Wasser zu, um das       Steroid        auszufällen,    wonach man     dasselbe    in  üblicher Weise abtrennt. In beiden Fällen  kann das     Steroid    durch     Abdestia@lieren    des  organischen Lösungsmittels aus dem     Reak-          tionsgemisch    gewonnen werden.

      Eine bevorzugte Arbeitsweise     besteht    darin,  ,den Ester     II    mit     Li-Al-Hydrid    in einem mit  Wasser mischbaren,     inerten        Lösungsmittel,     wie     Tetrahydrofuran    oder     Dioxan,    bei wesent  lich unter Zimmertemperatur, d. h.

   unter  20  C, zu behandeln und dann     überschüssiges          Li-Al-Hydrid    und     entstandene        Orgarnometall-          komplexe    mit Wasser oder einer organischen       Cärbonylverhindung    zu     zersetzen.    Eine tiefe  Reaktionstemperatur gewährleistet ein Mini-           mttm    an Nebenreaktionen,

   und die Verwen  dung eines mit Wasser     mischbaren        Lösungs-          mittels        vermeidet    ein     Zweiphasensystem.    Für  die Zersetzung des Reaktionskomplexes wird  Wasser vor den Säuren     bevorzugt,    da die       3-Amino-11,21-d@ioxy-    3,5,17 (20) -     pr        egnatiiene     unter den bei Verwendung von Wasser auf  tretenden Bedingungen stabil sind und bei  Zersetzung mit Wasser keine so grosse Reak  tionswärme entwickelt wird wie bei Verwen  dung von Säure.

   Niedrige Zersetzungstempe  raturen sind deshalb von Vorteil, weil unter  Einwirkung von Säure und Wärme das     Re-          aktionsprodukt-    etwas zersetzt wird, wobei       nichtkristalline,    nicht identifizierbare Pro  dukte entstehen.  



  Zur Hydrolyse der Verbindungen     III     (Stufe     III)    kann man     beliebige        organische     Säuren oder Mineralsäuren verwenden; aller  dings scheint es, dass die Mineralsäuren keine  so einheitliche Reaktion ergeben wie die orga  nischen Säuren,     beispielsweise        gepufferte          Essigsäure.    Basen sind den Säuren vorzu  ziehen, da die Hydrolyse mit diesen in der  Regel rascher und sauberer verläuft. Man  kann selbst. in neutralem Medium arbeiten,       wenn    die Reaktionszeit genügend lang oder  die     Reaktionstemperatur    genügend hoch ist.

    So kann man das     3-Enamin-steroid    etwa 18       Stunden        in        95%igem        Methanol        am        Rückfluss     kochen. Gibt man eine kleine Menge einer  Base, wie     Natriumhydroxyd,        Kaliumkarbonat,          Natriumbikarbonat    oder dergleichen, zu, so       ist.    die Reaktion bei etwa 30  C in weniger  als etwa einer Stunde beendigt.

   Das entstan  dene     11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on     kann durch Ansäuern der Mischung und Ab  trennung der organischen Schicht,     falls    in  einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungs  mittel gearbeitet     wurde,    oder durch Extrak  tion mit     Methylenchlorid,    Benzol oder derglei  chen, falls das     verwendete    Lösungsmittel mit       Wasser    mischbar     ist,    und     Ahdest,illieren    des       Lösungsmittels        isoliert.    werden.  



  Die folgenden     Präparationen    zeigen, wie  die     Ausgangsstoffe    des erfindungsgemässen       Verfahrens    hergestellt werden können.         Prdparatioiz   <I>1</I>       3,11-Diketo-4,17    (20     )-pr        egnadien-21-ca.rbon-          säuremethylester          Na-Enolat   <I>des</I>     11-Keto-2I-ä-tjz.oxyoxa.lyl-          progesteron.s     Zu einer     Mischung    von 3,4     cm3    einer 3,

  4     N          methanolisehen        Natriummethylatlösung    (0,0116       Mol),    0,45     em3        absolutem    Äthanol     und    20     cm3     wasserfreiem Benzol gibt man, nachdem von  ihr 8     en-i,3        abdestilliert    wurden, nach dein Ab  kühlen 2,3     eins    (0,015     11o1)        Äthyloxalat    und  eine     Lösung    von 3,28 g (0,01     11o1)

          11-Keto-          progesteron    in 38     em3    wasserfreiem     Benzol.     Die Lösung trübt sieh, und es entsteht, ein  gelber Niederschlag. Man rührt die Mischung  90 Minuten, setzt.

   55     cm3    Äther zu und rührt,  weitere 60     Minuten,    wonach man 130     eni3     Äther     zusetzt.    Der entstandene gelbe Nieder  schlag     des        Natriumenolat.s    des     11-Keto-21-          äthoxyoxalyl-p.rogesterons    wird     abfiltriert.,     mehrmals mit 50     cm3    Portionen Äther gewa  schen. Nach dem Trocknen wiegt er 3,65 g.

    Der Waschäther enthält. 0,54 g nicht     iunge-          setztes        1l-Keto-progesteron.    Die     Ausbeute    an       Nat,riumenolat        ist        81%        der        Theorie        oder,        be-          rechnet    auf das     inngesetzte        11-Keto-progeste-          ron,    praktisch quantitativ.

   Das Vorhandensein  eines     Natriumenolats    wird durch die     ausser-          ordentliehe        Wasserlösliehkeit    des Produktes  und durch die positive     Ferriehlorid-probe    auf       Enole    bestätigt, welch letztere in     alkoholischen     und     wässrigen        Yerrichloridlösungen    eine hell  rote Färbung gibt..  



       11-Keto-2I,?1-dibr'orn-21-IIthoxyoxalyl-          progestero-n     Zu einer Lösung von 4,5 g (0,01     Mol)    des       Natriumenolats    des     11-Keto-21-äthoxyoxalyl-          progesterons    und 2 g     Kaliumacetat    in 70     cm3     Eisessig gibt man unter Rühren 3,09 g       (l.,00        cnis,    0,0193 Mal) Brom tropfenweise bei       Zimmertemperatur    zu.

   Nach beendeter Zu  gabe wird die     Reaktionsmisehnng    mit einem  grossen Volumen     Wasser    versetzt, die     wässrige     Schicht. vom ausgefallenen viskosen gelben       Produkt    dekantiert,     letzteres    in Alkohol auf  genommen und durch tropfenweise Zugabe    
EMI0007.0001     
  
    von <SEP> @\'asser <SEP> als <SEP> weisser <SEP> fester <SEP> Niederschlag
<tb>  ausgefällt. <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Filtrieren <SEP> und <SEP> Trocknen
<tb>  beträgt <SEP> die <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> 11-Keto-21,21-dibroni  21-äthoxyoxalyi-progesteron <SEP> 4,0 <SEP> g, <SEP> was <SEP> 70%
<tb>  der <SEP> theoretischen <SEP> Ausbeute <SEP> entspricht..
<tb>  



  <I>3,11-Dilceto-1,17 <SEP> (20)-p-regiaadien-21-ea-i bon-</I>
<tb>  <I>säurenaetlaylester</I>
<tb>  Zu <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 5,90 <SEP> g <SEP> (0,01 <SEP> Mo1)
<tb>  1.1.-Keto- <SEP> 21,21- <SEP> dibrom-21- <SEP> äthoxyoxaly <SEP> 1-proge  steron <SEP> in <SEP> 150 <SEP> cm3 <SEP> Methanol <SEP> gibt. <SEP> man <SEP> 3,24 <SEP> g
<tb>  (0,06 <SEP> Mol) <SEP> teehnisehes <SEP> Natriiunmethylat. <SEP> Die
<tb>  liiscliung <SEP> wird <SEP> 3 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> 25  <SEP> C <SEP> gehalten,
<tb>  dann <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> verdünnt <SEP> und <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Por  tionen <SEP> Methy <SEP> lenehlorid <SEP> extrahiert..

   <SEP> Die <SEP> Me  tliylenchloi-idextrakte <SEP> werden <SEP> über <SEP> wasser  freiem <SEP> Natriumsulfat <SEP> getrocknet <SEP> iuid <SEP> dann
<tb>  das <SEP> Lösungsmittel <SEP> bei <SEP> gewöhnlichem <SEP> Druck
<tb>  abdestiiliert. <SEP> Man <SEP> erhält, <SEP> in <SEP> quantitativer <SEP> Aus  beute <SEP> 3,60 <SEP> g <SEP> 3,11-Diketo-4,17 <SEP> (20)-pregnadien  21-cai@bonsäuremethylester <SEP> in <SEP> Form <SEP> eines <SEP> Öls.
<tb>  Dieses <SEP> Öl <SEP> wird <SEP> in <SEP> 50 <SEP> cm3 <SEP> Benzol <SEP> gelöst <SEP> und
<tb>  über <SEP> einer <SEP> Säule <SEP> aus <SEP> 170 <SEP> g <SEP>  Florisil  <SEP> (Marken  produkt, <SEP> ein <SEP> si-nlietisehe:

  s <SEP> lIagnesiiuiisilikat)
<tb>  chromatographiert. <SEP> Die <SEP> Säule <SEP> wird <SEP> finit. <SEP> je
<tb>  -100-ein'-Poilionen <SEP> von <SEP> Lösungsmitteln <SEP> folgen  der <SEP> Zusammensetzung <SEP> und <SEP> Reihenfolge <SEP> ent  wickelt <SEP> : <SEP> drei <SEP> Portionen <SEP> llethylenchlorid, <SEP> fünf
<tb>  Portionen <SEP> lletht-lenehlorid <SEP> plus <SEP> 51/o <SEP> Aceton
<tb>  und <SEP> eine <SEP> Portion <SEP> Aceton. <SEP> Die <SEP> Eluate <SEP> mit
<tb>  Methylenehlorid <SEP> plus <SEP> 5% <SEP> Aceton <SEP> werden <SEP> ver  einigt <SEP> und <SEP> vom <SEP> Lösungsmittel <SEP> befreit.. <SEP> Man
<tb>  erhält.

   <SEP> 1,5 <SEP> g <SEP> kristallinen <SEP> 3,11-Diketo-4,17(20)  @pregnadien-21-carbonsäuremethylester, <SEP> der
<tb>  nach <SEP> dem <SEP> Umkristallisieren <SEP> aus <SEP> Aceton <SEP> und
<tb>  Skellysolve <SEP> B <SEP> (Hexankohlenwasserstoffe) <SEP> bei
<tb>  213--21.4  <SEP> C <SEP> schmilzt.
<tb>  



  !lnalvse:
<tb>  berechnet <SEP> für <SEP> C22112804: <SEP> C <SEP> 74,17; <SEP> H <SEP> 7,92
<tb>  gefunden: <SEP> C <SEP> 74,37; <SEP> H <SEP> 8,21.
<tb>  



  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> kann <SEP> man <SEP> andere <SEP> Ester
<tb>  der <SEP> 3,11.-Diketo-4,1.7(20)-pregnadieri-21-ca.rbon  "äure <SEP> herstellen, <SEP> indem <SEP> man <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> des
<tb>  Natriummetliylats <SEP> in <SEP> Methanol <SEP> ein <SEP> entspre  ehendes <SEP> anderes <SEP> Alkalimeta.llalkoholat. <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  entsprechenden <SEP> Alkohol <SEP> verwendet, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B.
<tb>  Natriuinäthylat. <SEP> in <SEP> Äthanol, <SEP> Natriuniisopropy-     
EMI0007.0002     
  
    lat <SEP> in <SEP> Isopropanol, <SEP> Nat.riumphenola-t <SEP> in <SEP> tert.
<tb>  Butanol, <SEP> Kalium-tert.butylat <SEP> in <SEP> tert. <SEP> Butanol,
<tb>  Lithiummethylat <SEP> in <SEP> -Hethanol, <SEP> Natriumoctano  lat <SEP> in <SEP> tert. <SEP> Butanol <SEP> usw.
<tb>  



  <I>Präparation</I>
<tb>  3-Keto-lla-oxy-4,17 <SEP> (20)-pregnadien-21  carbonsänremethyleeter
<tb>  In <SEP> genau <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Prä  paration <SEP> 1 <SEP> erhält <SEP> man <SEP> den <SEP> 3-Keto-lla-oxy-4,
<tb>  17 <SEP> <B>(9-0)-</B> <SEP> pregnadien-21-carbonsäuremethylest.er,
<tb>  wenn <SEP> man <SEP> lla-Ox@-progesteron <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> von
<tb>  11-Keto-prögesteron <SEP> ausgeht. <SEP>   In <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> stellt <SEP> man <SEP> andere <SEP> Ester
<tb>  der <SEP> 3-Koto-11.a-oxy-4,17 <SEP> (20)-pregnadien-21  carbonsäure, <SEP> beispielsweise <SEP> den <SEP> Äthyl-, <SEP> Pro  pyl-, <SEP> Isopropyl-, <SEP> Buty1-, <SEP> tert.

   <SEP> Butyl-, <SEP> Amyl <SEP> ,
<tb>  Hexyl-, <SEP> Heptyl-, <SEP> Octylester <SEP> her, <SEP> indem <SEP> man
<tb>  die <SEP> entsprechenden <SEP> Alkalimetallalkoholate,
<tb>  vorzugsweise <SEP> Alkanolate, <SEP> am <SEP> besten <SEP> niedrige
<tb>  Alkanolate, <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> Natriummethylats
<tb>  und <SEP> Methanols <SEP> verwendet.
<tb>  



  <I>Präparation <SEP> 3</I>
<tb>  3-Keto-11#-oxy-4,17(20)-preggnadien-21  carbonsäuremethylester
<tb>  In <SEP> genau <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Prä  pa.ration <SEP> 1 <SEP> wird <SEP> der <SEP> oben <SEP> genannte <SEP> Methyl  ester <SEP> hergestellt, <SEP> indem <SEP> als <SEP> Ausgangsmaterial
<tb>  an <SEP> Stehle <SEP> des <SEP> 11-Keto-progesterons <SEP> llfl-Oxy  proges.teron <SEP> verwendet <SEP> wird.
<tb>  



  Wie <SEP> bereits <SEP> vorher <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> die <SEP> 11  Keto- <SEP> oder <SEP> 11a-Oxyverbindungen <SEP> gesagt <SEP> wurde,
<tb>  können <SEP> andere <SEP> Ester <SEP> der <SEP> 3-Keto-ll,B-oxy-4,
<tb>  17(20)-pregnadien-21-carbonsäure <SEP> hergestellt
<tb>  werden, <SEP> indem <SEP> man <SEP> statt <SEP> Natriummethylat
<tb>  und <SEP> Methanol <SEP> andere <SEP> Alkulialkoholate <SEP> und
<tb>  Alkohole <SEP> verwendet..
<tb>  



  Die <SEP> folgenden <SEP> Beispiele <SEP> beziehen <SEP> sich <SEP> zum
<tb>  Teil <SEP> nur <SEP> auf <SEP> einzelne <SEP> Stufen <SEP> des <SEP> erfindungs  gemässen <SEP> Verfahrens:.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  .1. <SEP> Eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1 <SEP> g <SEP> 3,11-Diketo-4,
<tb>  17 <SEP> (20) <SEP> - <SEP> pregnadien-21- <SEP> carbonsäuremethylester
<tb>  und <SEP> 1 <SEP> ein- <SEP> Pyrrolidin <SEP> in <SEP> 150 <SEP> cm3 <SEP> Benzol <SEP> wird
<tb>  6 <SEP> Stunden <SEP> am <SEP> Rückfluss <SEP> erhitzt, <SEP> wobei <SEP> das
<tb>  bei <SEP> der <SEP> Reaktion <SEP> gebildete <SEP> Wasser <SEP> azeotropisch         mit dem     rüekfliessenden    Benzol     alpdestilliert..     Dann wird das Benzol durch Destillation  unter     vermindertem    Druck entfernt. Der       Rüekstand    wird mit Methanol verrieben.

   Man       erhält        0,99        g        86%        der        theoretischen        Ausbeute     an gelben Kristallen vom     Schmelzpunkt    168       bis    171 C,     Erweiehungspunkt    161 C. Nach  zweimaligem     Umkristallisieren    aus     Äthylacetat     schmelzen die Kristalle des     Methylesters    der       3-Py        rrolidyl-11-keto-3,5,17(20)-pregnat.rien-21-          carbonsäure    bei 176-179  C.  



  Die Analyse ergibt- folgende Werte:  Analyse: berechnet für       C26H35r'TO3:    C     76,2-1;    H 8,61; N     3,.12     gefunden: C 76,34; H 8,31; N 3,64.  B. Eine Lösung von 3 g     3,11-Diketo-4,     1-7     (20)-pregnadien-21-earbonsäuremethylester,     90 mg     p-Toluolsulfosäure    und 3     em3        Pyrroli-          din    in 60     em3    Benzol wird eine Stunde am       Rückfluss    erhitzt, wobei das gebildete Wasser  mit dem siedenden Benzol weggeht.

   Man ent  fernt     Benzol        und,        Pyrroli,din    unter verminder  tem Druck, löst den Rückstand in 500     em3          Methylenehlorid    und wäscht die Lösung mit  Eiswasser, eiskalter verdünnter Säure und  schliesslich mit Wasser. Die so erhaltene     Lö-          sLing    enthält. in     praktisch    quantitativer Aus  beute     3-Pyrrolidyl-11-keto-3,5,17(20)-preä na-          t-rien-21-earbonsäuremethylester,    der durch       Abdestillieren    des     Lösungsmittels    isoliert wer  den kann.  



  C. Die folgenden Versuche zeigen die     Bil-          dungsgesehwindigkeit    der     3-Pyr        rolidyl-enamin-          gtuppe    und der     21-Pyrrolididgruppe    sowie die  günstigste     Reaktionszeit    für die     Bildung    des       3-Enamins    ohne     Amidbildung    in     21-Stellung     unter speziellen Arbeitsbedingungen. Die Er  gebnisse wurden durch     Infrarotspekt.ralana-          lyse    erhalten.  



  Die     Versuche    wurden unter Verwendung  von 1,2 g     Steroid,    etwa 50 mg     p-Tohio,]snlfo-          säure        als    Katalysator und 40     em3    Benzol bei       Rüekflusstemperat-Llr    der Mischung durchge  führt. Das     Reaktionswasser    wurde, wie in den  Tabellen angegeben,     entfernt.       I.  1..1     Maläquivalente        Pyrrolidin;        Wasser    mit  tels Wasserfänger entfernt.

    
EMI0008.0069     
  
    Gebildetes
<tb>  Reaktionszeit <SEP> Enamin <SEP> Gebildetes <SEP> Amid
<tb>  (Min.) <SEP> %ö
<tb>  10 <SEP> 46
<tb>  20 <SEP> 64
<tb>  30 <SEP> 71
<tb>  beine
<tb>  45 <SEP> 81
<tb>  60 <SEP> 8,@ <SEP> wesentlichen
<tb>  90 <SEP> 89 <SEP> Anüclmengen
<tb>  120 <SEP> 91  150 <SEP> 91       Il.

    1,1 poläquivalente     Pyrrolidin,        Wasser    ent  fernt durch     Durehleiten    des destillierenden  Benzols     dureh        Kalziumkarbid.     
EMI0008.0075     
  
    Gebildetes
<tb>  Reaktionszeit <SEP> Enamin <SEP> Gebildetes <SEP> Amid
<tb>  (Min.) <SEP> 0'
<tb>  <B>/o</B>
<tb>  10 <SEP> 48
<tb>  20 <SEP> 70
<tb>  30 <SEP> 80 <SEP> keine
<tb>  inerkliehe
<tb>  45 <SEP> 86 <SEP> , <SEP> 5
<tb>  60 <SEP> g1,5 <SEP> Amidbildung
<tb>  90 <SEP> 97            III.     2,0     Maläquivalente        Pyrrolidin,        Wasser    mit  tels Wasserfänger entfernt.

    
EMI0008.0080     
  
    Gebildetes
<tb>  Reaktionszeit <SEP> Enamin <SEP> Gebildetes <SEP> Amid
<tb>  oä <SEP> o
<tb>  (Min.)
<tb>  5 <SEP> 38
<tb>  1.0 <SEP> 66
<tb>  15 <SEP> 78
<tb>  20 <SEP> 87
<tb>  25 <SEP> 96 <SEP> 3,8
<tb>  30 <SEP> 100 <SEP> 4,0
<tb>  45 <SEP> 100 <SEP> .5,0
<tb>  60         7,0     llolä.quivalente        Pyrrolichn,    Wasser  durch     Wasserfän,er    entfernt.

      Gebildetes  Reaktionszeit     Enamin    Gebildetes     Amid     (Min.) %      ö     10 49  20<B>99,7</B>  30 100,0 4,7  45 100,0  60 100,0 5,3    <I>Beispiel</I>  In gleicher Weise wie. im Beispiel 1 er  hält man durch Umsetzung von     3,11-Diketo-          4,17(20)-pregnadien-21-carbonsäur        emethy        lester     mit     Piperidin    den     Methy.lester    der     3-Piperidyl-          11-keto-3,5,17    (20)

       -pregnatrien-21-carbonsäure.     Zur Erreichung vergleichbarer Ausbeuten  sind in der     Regel    etwas kräftigere     Reaktions-          bedingungen    erforderlich, als die im Beispiel 1  beschriebenen.  



  In analoger Weise kann man andere     3-          Aminoderiv        ate    -dieses und anderer     Ester    der       3,11-Diketo-4,17(20)-pregna@dien-21-carbonsäure     herstellen, z.

   B.     3-Amino-11-keto-3,5,17(20)-          pregnati-ien-21-earborusäureest.er,    deren     Amino-          gruppe    der     Pyrrolidyl-,        2'-Methyl-pyrrolidyl-,          3'=\Iethyl-pyrrolidyl-,        2'-Äthy1-piperidyl-,        ö-          lTethy        1-pipeiidylrest,

  sowie    andere     Alkyl-py        rro-          lidyl-    oder     Alkylpiperidylrad.ikale    in     beispiels-          weise    die     Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-,        Isopropyl-,          Butyl-,        Amyl-,        Hexyl-,        Phenyläthyl-,        Benzyl-,          Hexyl-,        Heptyl-,        Octylester.     



  <I>Beispiel 3</I>  Nach der Methode des Beispiels 1 wird  der durch     Umsetzung    von     11a-Oxy-21,21-di-          brom-21-ät.hoxyoxalyl-progesteron    mit. Na  triumäthylat in Äthanol erhältliche     3-Keto-          1        la-oxy-4,17    (20)     -prebma,dien-21-        carbonsäure-          äthylester,    mit- etwa 7     Moläquiva.lenten        Pipe-          ridin    in Gegenwart von etwa 0,

  05     14loläqiü-          valenten        p-Toluolsulfosäure    in siedendem Ben  zol umgesetzt, wobei man     3-Piperidyl-lla-oxy-          3,    5,1.7     (\Z0)    -     p,regnatrien    - 21-     carbonsäureäthyl-          ester    enthält.

      Auf analoge     Weise    kann man ähnliche  Ester dieser Säuren,     insbesondere        Alkylester     und     vorzugsweise    niedrige     Alkylest.er,    herstel  len, wobei insbesondere der     Methyl-    und       Ä.thylester    bevorzugt werden.     Ersetzt        man    das       Piperidin    durch ein     C-alkyisubstituiertes        Pipe-          ridin,    so erhält man das     entsprechende        C-          a:

  lkylsubstituierte        Piperidyl-enaminsteroid.     



  <I>Beispiel 4</I>  In gleicher Weise wie im Beispiel 1 setzt  man den     Met.hylester    der     3-Keto-llfl-oxy-4,     17(20)     pregnadien-21-carbonsäure    mit     Pyrro-          lidin    zum     3-Pyrrolidyl-11fl'-oxy-3,5,17(20)-pre-          gnatrien-21-carbonsäuremethylester        mn.     



  In analoger     Weise        lassen    sich andere     3-          Aminoderivate    der Ester dieser     Steroid-21-          carbonsäure        herstellen,        wie    z. B.     3-Pyrrolidyl-          1.1        Proxy-3,5,17(20)-pregnatrien-21-carbonsäure-          äthyjester    und     3-Piperid@=1-11ss-oxy-2,4,17(20)-          preg-natrien-21-carbonsäuremethylester.     



  <I>Beispiel 5</I>  Das wie in Beispiel 1 beschrieben durch       3stündige        Umsetzung    von 2 g     3,11-Diket.o-4,     17 (20) -     pregnadien        -2.1.-        carbonsäuremethylester     zeit 2     em3        Pyrrolidin    in 150     cm3    Benzol er  haltene     Reaktionsgemisch    wird bei 10  C mit  2     g        Li-AL-Hydrid    in 100     cm3    Äther tropfen  weise versetzt und die Mischung eine halbe  Stunde bei etwa. 10  C gehalten. Dann gibt.

    man tropfenweise 50     cm3    Wasser zu,     trennt     die organische Schicht ab     und    entfernt das       Lösungsmittel.    Der     Rückstand    wird mit     Äthyl-          a.eetat    verrieben, wobei man 0,88g Kristalle       (Ausbeute        41%        der        Theorie)        erhält.        Das        3-          Pyrrolidyl-11,f,21-dioxy-3,5,17(20)-pregnatrien     schmilzt bei 211-219  C.

   Die Mutterlauge  liefert weitere 0,45 g eines     Öls    mit gleicher       Infrarotabsorptionskurve.    Nach dem     Umkri-          stalbsieren        dieser        Kristalle    steigt der Schmelz  punkt auf 228-232  C;     (a)D    = -88  C in  Chloroform.  



  In gleicher Weise erhält man das     Produkt     durch     Umsetmuig    anderer     Ester    der     3-Pyrro-          lidyl-1.1-keto-3,    5,17 (20     )-pregnatrien-21-carbon-          säur    e oder der freien Säure mit     Li-Al-          Ily        droxyd    in geeigneten     Lösungsmitteln,    wo-      bei ein längerer Kontakt mit     Wasser    oder  Basen und     insbesondere        31ineralsäuren    ver  mieden wird, um die besten Ausbeuten an  dem gewünschten Produkt zu erhalten.

    



  Andere     3-Amino-llss,21-dioxy-3,5,17(20)-          pregnatriene    werden     hergestellt.,    indem man  den     Methyl-    oder andere Ester einer     3-Amino-          11-keto-4,17(20)        -pregnadien-21-carbonsäure     oder die freie Säure, in der die     Aminogruppe          Pyrrolidy    1,     Piperidyl,        C-alky>lsnbstituiertes          Pyrrolidx-1    ist, mit.

       Li-Al-Hydrid    wie oben  beschrieben     umsetzt,    wobei die     Aminogruppe     des erhaltenen     Produktes    derjenigen des Aus  gangsmaterials     entspricht.     



       Beispiel   <I>6</I>  Ersetzt man im     Beispiel    5 den     3-Pyrro-          lidyl-11-keto-3,5,17(20)        pregnatrien-21-carbon-          säüremethylester    durch     3-Pyrrolidyl-lla-oxy-          3,5,17    (20 )-     pre    g     natrien-21-        earbonsäuremethy    l  ester oder einen andern     Alkylester,    so erhält  man     3-Pyrrolidyl-1la,21-dioxy-3,5,17(20)-pre-          gnatrien.     



  In gleicher Weise erhält man andere     3-          Amino-11    a,     21-dioxy    - 3, 5,17 (20) -     pregnatriene,     indem man von andern     3-Amino-21-carbon-          säure.estern    ausgeht, in denen die     Amino-          gruppe        Piperidyl    oder     C-alkylsubstituiertes          Piper        idyl    bzw.

       Pyrrolidyl        ist    und der     Alkyl-          ester    ein     Methyl-,        Äthyl-,        Propyl-,        Phenyl-,          Benzyl-,        Phenyläthyl-,        Butyl-,        Amyl-,        Hexyl-,          Heptyl-,        Octyl-    oder dergleichen Rest auf  weist.  



       Beispiel.          t1.    Die organische Schicht des     Reaktions-          produktes    von 2,28 g     3-Pyrrolidyl-11-keto-3,5,     17 (20) -     preg        nat.rien-21.-carb        onsäuremethylester     in 10     em3    Benzol mit 0,68g     Li-Al-Hydrid     in 100     cms    Äther, das     anschliessend    mit 50     em3     Wasser     hydrolysiert    wurde, wird durch Destil  lation unter     vermindertem    Druck vom Lö  sungsmittel befreit.

   Das verbleibende rohe     3-          Pyrrolid\yl-llss,21-dioxy-3,5,17(20)-pregnatrien     wird in     1:i0        cm3        'Methanol    suspendiert, mit.  25     cms        5o/oiger    wässriger Natronlauge ver  setzt und 15 Minuten bei     42-46     C gehalten,  worauf man die Mischung mit Essigsäure     neu-          tralisiert.    Das Methanol wird     abdestilliert    und    der     Rückstand    mit. 15     em3        Wasser    verrührt.

    Die     Sispension    wird dreimal mit je 50     cm3     Äther     extrahiert,    die Extrakte vereinigt. und ;       eingedampft.     



       Man        erhält        in        88        %        iger        Ausbeute        1,67        g          llss,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on,    das  nach     Umkristallisieren    aus     Äthylaceta.t    bei       151-153     C schmilzt und 1,15 g wiegt.;     Ans-    ;       beute        61%.     



  B. Eine     Suspension    von 410 mg     3-Pyrro-          lidyl-11A,21-dioxy-3,5,17(20)-pregnatrien    in  55     em3    Methanol. wird bis     zur        vollständigen     Lösung mit. 3     em3        5o/oiger    wässriger Natron-     i          lauge    auf     35-40 C    erwärmt, was weniger  als 10 Minuten     erfordert.    Die Lösung wird  abgekühlt, mit Essigsäure neutralisiert und  das Lösungsmittel unter vermindertem Druck       abdestilliert.    Der     Rüelustand    wird mit.

       Wasser          vermischt    und wiederholt mit Äther extra  hiert. Nach Verdampfen     des    Äthers aus den       Extrakten    erhält man in     94,4o/oiger    Ausbeute  343 mg     11ss,21-Dioxy-4,1.7(20)-pregnadien-3-on     vom Schmelzpunkt 150-l53  C, das nach     dem,          Umkristallisieren        aus        Äthylacetat    bei 155 bis  157,5  C schmilzt und 225 mg wiegt.  



  <I>Beispiel 8</I>  Eine Lösung von 6,0 g     3,11-Diketo-4,17(20)-          pregnadien-21-carbonsäuremethylester,    6     em3          Pyrrolidin    und 180 mg     p-Toluolsulfosäure    in  120     cm3    Benzol wird eine Stunde auf     Riick-          flusstemperatur    erhitzt., wobei man gleichzeitig  das bei der Reaktion gebildete     Nasser    ent  fernt.

   Man     destilliert    das     Lösungsmittel    ab,     o     und es verbleibt. ein     R.üel"stand,    der im  wesentlichen aus     3-Pyrrolidyl-3,5,17(20)-pre#          gnatiien-21-carbonsäuremethylester    besteht.  



  Dieser     Rückstand    wird in 30     cm3    Benzol  und 10     cm3    Äther gelöst, mit einer     Suspension        i     von 2,2<B><U>c</U></B>     Li-Al-Hvdricl    in 350     em3    Äther  versetzt, wozu man 5 Minuten benötigt., und  dann 90 Minuten bei Zimmertemperatur ge  rührt. Zur Zerstörung des     überschüssigen    Re  duktionsmittels versetzt. man mit. 20     em3,          Äthylacetat    und anschliessend mit 30     cm3    Was  ser.

   Man     destilliert    die Lösungsmittel im  Vakuum ab und erhält. einen im wesentlichen      ans     3-Pyrrolidy111,d,21-,dioxy-3,5,17(20)-pre-          nnatrien    bestehenden Rückstand.  



  Dieser rohe     Rückstand    wird mit 400     cm3     Methanol bei 40 C in     Lösung    gebracht, mit       70        crn3        wä.ssriger        5%iger        Natronlauge        versetzt     und weigere 10 Minuten auf 40  C gehalten.

    Die Lösung wird mit     Essigsäure    neutralisiert  und das Lösungsmittel bei vermindertem  Druck und unterhalb 40  C     abdestilliert.    Der  Rückstand wird mit 100     cm3        Wasser,    das  10     em3        konz.        HCl    enthält, gemischt, filtriert  und mit Wasser gewaschen.

   Man erhält. 4,23 g       11ss,2l-Dioxy-4,17(20)-pregnadieri-3-orr    vom       Schmelzpunkt        156-158 C;        Ausbeute        76,1%,          bezogen    auf den     3,11-Diketo-21-ca.rbonsäure-          methylester.    Das     wässrige    Filtrat enthält. 1,1 g  Feststoffe, die nach Extraktion mit.

   Äthyl  acetat und     Chromatographieren    über     synthe-          1isehenr        3lagnesiumsilikat         Florisil     eine wei  tere Menge der     11f,21-Dioxy-4,17(20)-pregna-          dien-3-on    liefern.  



       11/3,        21-I)ioxy-4,17(20)-pregnadien-3-onwird          aneh    erhalten, wenn man andere Amine ver  wendet, z. B.     Piperidin,        2-bIethyl-piperidin,        3-          :1thy1-piperidin,        2-llethyl-pyrrolidin,        3-Iso-          propyl-pyrrolidin    oder dergleichen.  



  Ersetzt man das im Beispiel 7 verwendete       3-Pyrrolidi-1-11f,21-        dioxy        -3,5,17        (20)-pregna-          trien        dureh        3-Pyrrol.idyl-lla,21-dioxy-3,5,17          (20)-preämatrien    oder ein analoges     3-Amino-          11        u,        21-dioxy-3,5,17    (20     )-pre;

  matrien,    so erhält       71)a11    das     11a,21-Dioxy-4,17(20)        preYnadien-3-          on.     



       Ersetzt.    man die zur Hydrolyse verwendete  5     %ige        wä.ssrige        Natronlauge        durch    5     %        ige          wässrige        Salzsäure,    so erhält. man ebenfalls       11fl,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadieri-3-on.    An  dere für die Hydrolyse verwendbare Säuren  sind     Phosphor-,    Schwefel-,     Essigsäure    und       dergleichen.     



       Beispiel   <I>9</I>       Eine        Lösung    von 3,0 g     3,11-Diketo-4,17(20)-          pregnad;ien-21-eä.rbonsäuremethylester    und  3     enr3        Pyrrolidin    in 60     cm3    Benzol wird unter  ständiger     Entfernung-        des    gebildeten     R.eaktions          wassers    eine Stunde am     Rüekfluss    erhitzt..

   Es  entsteht 3-Pyrrolidyl-11-keto-3,5,17(20)-pre-         gnatrien-21-carbonsäuremethylester.    Das Lö  sungsmittel wird unter vermindertem Druck       abdestilliert    und der     Rückstand.    in einer Mi  schung von 15     cm3    Benzol und 10     cm3    Äther  gelöst.     Zu        dieser    Lösung gibt man 1,1 g in  175     em3    Äther     suspendiertes        Li-Al-Hydrid:.     Die Lösung wird 90 Minuten bei etwa 26  C  gerührt.

   Dann gibt man 10     cm3        Äthylacetat     und     anschliessend    1.5     cm3    Wasser zu und     destil-          liert    das     Lösungsmittel    unter     vermindertem     Druck ab.

   Der hauptsächlich     aus    anorgani  schen Salzen     und        3-Pyrrolidyl-11ss,21-dioxy-          3,5,17(20)-pregnatrien    bestehende     Rückstand          wird    in 200     cm3    Methanol     suspendiert,

      mit       35        em3        5%iger        wässriger        Natronlauge        ver-          setzt    und 10 Minuten auf 45  C     erwärmt.    Die  abgekühlte Mischung wird mit     Essigsäure    neu  tralisiert und das Methanol     abdestilliert.    Der,       RüclLstand    wird mit.

   50     cm3        Methylenchlorid     und 100     em3        Wasser,    das 15     cm3        konz.    1C1  enthält, verrührt. Die     '-#lethy        lenehloridlösung     wird von der     wässrigen    Schicht getrennt, die  dann mit frischem     Methylenchloridextrahiert     wird; .die     l-Ieth@>lenchloiidlösitngen    werden  vereinigt und das     Lösungsmittel    verdampft.

    Man erhält, 2,86 g     rohes        I.lss,21-Dioxy-4,17(20)-          pregnadien-3-on.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 11,21-Di- oxy 4,17(20)-pregna.dien-3-on, dadurch gekenn zeichnet, dass man einen 3,11-Diketo-4,17(20)- pregnadien-21-carbonsäureester oder einen 3- Keto-11-oxy-4,17 (20)-pregnadien-21-earbon- säureester mit einem sekundären Amin zum entsprechenden N-substituierten d3,5,17(20) 3-Amino-steroid umsetzt,
    dieses mit einem Re duktionsmittel behandelt und das erhaltene N- subst.ituieli.e 3-Amino-11,21-dioxy-3,5,17(20)- pregnatrien zum 11,21-Dioxy-4,17(20)-pregna- dien-3-on hydrolysiert. UNTERANSPRÜCHE Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss man als sekundäres Amin Pyrrolidin verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man von 3,11- Diketo-4,17 (20 )-pr egnaclien-21-carbonsäureme- thylester ausgeht. 3. Verfahren nach Patentanspxnleh, da durch gekennzeichnet, dass man von 3,11- Diketo-4,17 (20) -pregnadien- 21-carbonsäure- äthylester ausgeht. 4.
    Verfahren nasch Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man von 3-Keto- 1.1a-oxy-4,17 (20)-pregna.dien-21-carbonsäure- methylester ausgeht. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man von 3-Keto- 1 1,6-oy --1,17 (20)-pr egnadien-21-earbons'äure- methy l.ester ausgeht. 6.
    Verfahren nach Patentanspraeh, da durch gekennzeichnet, dass man als Reduk tionsmittel Ll-Al-Hydrid verwendet.. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse mit. einem Alkalimetallhyd'roxyd durchführt.
CH328901D 1953-05-28 1954-04-23 Verfahren zur Herstellung von 11,21-Dioxy-4,17(20)-pregnadien-3-on CH328901A (de)

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