CH330371A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Cyclopentano-hydronaphthalinverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Cyclopentano-hydronaphthalinverbindung

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CH330371A
CH330371A CH330371DA CH330371A CH 330371 A CH330371 A CH 330371A CH 330371D A CH330371D A CH 330371DA CH 330371 A CH330371 A CH 330371A
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keto
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hydronaphthalene
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Leopold Prof Dr Ruzicka
Albert Dr Eschenmoser
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Ciba Geigy
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  Verfahren     zur    Herstellung einer neuen     Cyclopentano-hydronaphthaIinverbindung            (r'egYnstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung einer neuen       ('velopentano-hyd,ronaphthalinverbindung,    das  dadurch     gekennzeichnet.    ist, dass man     2-iV1e-          thyl-3-äthenyl-eyclohex-2-en-on    mit     2-Methyl-          eyrlopentan-1,3-d,ion    umsetzt.

   und (las     erhal-          tene        d",9-3,8-Dimetliyl-4,7-diketo-3,1-[3'-keto-          cyclopentano-(2',1'    )]-1,10     seco-octahydronaph-          thalin    unter     Wasserabzzpaltung        cyclisiert.     



  Das Verfahrensprodukt, das     Ai.l0;R,9-3,s-Di-          niet        hyl-7-keto-3,4-    [     3'-keto-ey        elopentano-('2',1')    ]     -          liexaliydi-onaplithalin    der Formel  
EMI0001.0025     
         sehmilzt    bei     89-9O .    Es ist neu und soll als       Zwisehenprodukt    zur     Herstellung    von Heil  mitteln Verwendung finden.  



  Die erste Stufe wird am     besten    in Gegen  wart von Kondensationsmitteln, insbesondere       alkalinehen,    durchgeführt. So können     Hy-          droxyde    oder     Alkohol.ate    der Alkali- oder     Erd-          alkal,imetalle,        beispielsweise    des Natriums,  Kaliums,     Lithiums    oder     Calciums,    oder stär  kere     organisehe    Basen, wie sekundäre oder  tertiäre Amine, z.

   B.     Triäthylamin    oder     Pipe-          ri(lin,    in Gegenwart von Säuren, wie Eisessig,  oder     (luternä.re        Ammoniuinhydroxyde,    z. B.         Trimethyl-benzy        1-ammoniumhy        droxyd,    verwen  det werden.     Vorzugsweise    arbeitet. man in     tert.          Butanol    als     Lösungsmittel    und in Gegenwart  von     Diäthylamin    als Kondensationsmittel.

   Ge  wisse Kondensationsmittel bewirken gleichzei  tig auch die     Cyclisiertuig;    man erhält somit in  diesem Fall direkt den Endstoff. Im andern       Fall    kann man das gebildete     4,10-Seco-hydro-          naphtha.lin    z. B. durch Behandeln mit starken  Säuren in Eisessig unter     Wasserabspaltung     in das     Verfahrensprodukt    überführen.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     2-Me-          thyl-3-äthenyl-cyclohex-2-en-on    ist neu. Es  kann z.. B. erhalten werden, wenn man ein     llono-          enolderivat    von     2-Methyl-cyclohexan-1,3@dion,     insbesondere einen     Monoenoläther,    mit Acety  len umsetzt, im erhaltenen     Xthinylcarbinol     Wasser abspaltet und die     Dreifachbindung    re  duziert.  



  <I>Beispiel</I>  8 Gewichtsteile     2-Met.hyl-cy        clapentan-dion-          (1,3)    und 15 Gewichtsteile     2-Methyl-3-äthenyl-          evclohex-2-en-onwerden    in einem     Gemisch    von  12     Voliiniteilen        tert.        Butanol    und 100     Volum-          teilen    absolutem     Benzol    in Gegenwart.

   von 12       Volumteilen    wasserfreiem     Diäthylamin    im     ge-          sehlossenen    Rohr 2 Tage auf 80      erwärmt.     Nach dem Abkühlen nimmt. man das Reak  tionsgemisch in Benzol auf und wäscht die  Lösung unter Kühlen mit Eis mit. verdünnter       Salzsäure,    2n     Sodalösung    und schliesslich mit  Wasser.

   Nach Abdampfen des     Lösungsmittels         bleiben 15,6     Gewichtsteile    eines     Rückstandes,     welcher nach einiger Zeit     kristallisiert..    Durch       Kristallisation    aus     Aceton-Hexan    werden nach  Behandlung mit Aktivkohle 12,0 Gewichtsteile  farblose     Kristalle    erhalten.

   Sie stellen das       48,9-3,8-Dimethyl-J,7-diketo-3,J-[3'-keto-cyclo-          penta-no-(2',l')        ]-J,10-seco-octahydronaphthalin     der Formel  
EMI0002.0010     
    dar,     das    nach einmaligem     Umkristallisieren     aus     Aceton-Hexan    bei 82,5-83,5  schmilzt.       U.V.-Spektrum    :     2",",    : 215     m@c;    log Z : 4,22.       J.R.-Spektraim:    v (C=0) bei 1724     em-i,     7.658     cm-1.     



  1 Gewichtsteil dieses     Produktes    wird mit  0,25 Gewichtsteilen     p-Toluolsul.fosäure    in  einem     Gemisch    von 30     Volumteilen    Benzol und  15     Voliunteilen        Eisessig    während 65 Stunden  gekocht und das dabei     azeotrop    mit, dem Ben  zol     a.bdestillierende    Wasser mittels eines     Was-          serabseheiders    aus dem     Reaktionsgemisch    ent  fernt.

   Sodann wird das Lösungsmittel am       Wasserstrahlvakuum        entfernt    und der     Rück-          stand    in Äther aufgenommen. Die ätherische  Lösung wäscht man     zuerst    mit gesättigter       Natriumhydrogencarbonatlösung,    anschliessend  mit Nasser     Lind    trocknet sie mit. Natrium  sulfat.

   Der nach dem Abdampfen des Lösungs  mittels erhaltene Rückstand wird in einem  Gemisch von Benzol und     Hexan    (1 :l) auf  genommen und die     Lösung    auf eine Säule von  10 Gewichtsteilen     Aluminiumoxyd    (Aktivi  tät     III)    gegeben. 200     Volumtclle    des erwähn  ten     Lösungsmittelgemisches        eluieren    0,84 Ge  wichtsteile eines     farblosen        Ö:ls.    Aus     Äther-Pen-          tan        kristallisieren    0,695 Gewichtsteile farbloser  Kristalle vom F. = 88-89 .

   Nach dreimaligem  
EMI0002.0050     
  
    Umkristallisieren <SEP> aus <SEP> Äther-Pentan <SEP> schmilzt
<tb>  das <SEP> Produkt <SEP> konstant <SEP> bei <SEP> 89-90 . <SEP> Im <SEP> Ultra  violett-Absorptionsspektrum <SEP> weist <SEP> es <SEP> zwei <SEP> Ab  sorptionsbanden <SEP> bei <SEP> 307 <SEP> mu <SEP> (log <SEP> .rr <SEP> = <SEP> 4,238)
<tb>  und <SEP> bei <SEP> \?31 <SEP> my <SEP> (log <SEP> r <SEP> = <SEP> 3,229) <SEP> auf. <SEP> Es <SEP> ist
<tb>  das <SEP> d4.l :8.9-3,8-Dimet.hj-1-7-ket:o-3,-1-[3'-keto  ey <SEP> clopenta.no-(2',1') <SEP> ] <SEP> hexahy <SEP> drona.phthalin <SEP> der
<tb>  Formel     
EMI0002.0051     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH EMI0002.0052 Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> einer <SEP> Cyclopen tano-hydrona.phthalin-Verbindung, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> 2-1-Iethyl-3-äthenyl cyelohex-2-en-on <SEP> mit. <SEP> 2--.#lethy <SEP> 1-eyelopentan-1,3 dion <SEP> umsetzt. <SEP> und <SEP> das <SEP> erhaltene <SEP> '8-9-3,8-Dime thy <SEP> 1-4,7=diketo-3,J-[3'-keto-ey <SEP> clopentano-(2',1')] J,10-seeo-oetahydronaphtlialin <SEP> unter <SEP> Wasser abspa.ltun:g <SEP> zum <SEP> A4.10;8.9_3,8-Dimethyl-7-keto 3,4-[3'-keto-eyelopentano-(2',l.') <SEP> ]-hexahydro na.phtlialin <SEP> der <SEP> Formel EMI0002.0053 ey clisiert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in Gegenwart eines basischen Konden sationsmittels durchführt. 2. Verfahren nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man das erhaltene <B>A8,9-3,8-</B> Dimeth5 1-J, 7-diketo-3,J -<B>[T-</B> keto-eyelo- pentano-(2',1.') j-J,7.0-seeo-oetaliydrona,phthalin durch Behandlung mit. starken Säuren in Eis essig eyelisiert.
CH330371D 1952-08-29 1952-08-29 Verfahren zur Herstellung einer neuen Cyclopentano-hydronaphthalinverbindung CH330371A (de)

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