CH303154A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Derivaten des Pregnans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Derivaten des Pregnans.

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CH303154A
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pregnane
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Derivaten des     Pregnans.       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah  ren zur Herstellung eines wertvollen Zwi  schenproduktes für die Synthese des d4  3,11,20-Triketo-17a,21-acetoxy-pregnen,. das  Acetat von     Kendalls    Verbindung E und ähn  licher therapeutisch wertvoller Stoffe.  



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfahren  zur Herstellung eines Gemisches von     3a,17a,          21-Trihydroxy-11,20-diketo-pregnan    und des  sen     3-Acetat,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass     Ai7-3,21-Diacetyl-11-keto-20-cyano-          pregnen    mit einem Oxydationsmittel behan  delt und auf das     Oxydationsprodukt    ein     Ver-          seifungsmittel    einwirken gelassen wird.  



  Das so erhaltene, amorphe Reaktionspro  dukt gibt mit     Pyridin    und     Essigsäureanhy-          drid    behandelt ein     3,21-Diacetat    vom Schmelz  punkt 233-236  C.  



  Die     Herstellung    sowohl der     Trihydroxy-          als    der     3,21-Diacetoxy-Verbindung        wurde    erst-         mals    beschrieben im J. A. C. S. 70, 1454 (1948)  von     Sarett.     



  Als Oxydationsmittel wird zweckmässig       Osmiumtetroxyd    verwendet. Es können aber  auch andere Oxydationsmittel, z. B. eine wäs  serige Lösung von Kaliumpermanganat oder  von Wasserstoffsuperoxyd,     zusammen    mit  einer     katalytischen    Menge     Osmiumtetroxyd,     benutzt werden.

   Bei Verwendung von     Osmium-          tetroxyd    wird der intermediär gebildete     Os-          miumsäure-Ester    der     17,20-Dioxy-20-cyano-          Verbindung    vorteilhaft mit einer wässerigen  Lösung von     Natriumsulfit        hydrolysiert.    Die       17,20-Dioxy-20-cyano-Verbindung    ist unbe  ständig und geht     -unter        Abspaltung    von Blau  säure in die entsprechende     17a-Oxy-20=keto-          Verbindiuig    über.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren wird  durch folgendes Reaktionsschema und durch  Angabe einer bevorzugten Ausführung sofern  näher erläutert  
EMI0001.0040     
    
EMI0002.0001     
    <I>Beispiel:</I>  1,1 g d     17-3a,21-Diacetoxy-11-keto-20-cyano-          pregnen    wurden in 11 ml     wasserfreiem    Ben  zol aufgelöst und der Lösung 1,1 g Osmium  tetroxyd und 0,5 ml     Pyridin    zugegeben. Die       Mischung    blieb über Nacht bei     Zimmertem-          peratiir    stehen und -wurde dann mit einer  <B>Lösung</B> von 2,0g     Natriumsulfit    in 50 ml Was  ser versetzt.

   Nach Eindampfen im Vakuum  auf ein Volumen von etwa 5     ml    wurden dem       Reaktionsgut    50     ml        Alkohol    zugesetzt. Die     Mi-          schung    wurde bei Zimmertemperatur während  20 Stunden     umgerührt,    dann filtriert, mit  wenigen Tropfen Essigsäure angesäuert     und-          im    Vakuum auf ein     kleines    Volumen einge  dampft.

   Die wässerige     Mischung    wurde     mit'     Chloroform -     extrahiert    und die Chloroform  lösung im     Vakuum    zur Trockne eingedampft.  Als Rückstand     wurde    ein     amorphes        Produkt     erhalten, bestehend aus einer     Mischung    von       ungefähr    gleichen Mengen     3a,17a,21-Trioxy-          11,20-diketo-pregnan    und     seines        3-Acetats.     



  Dem so erhaltenen     Produkt    wurden einige       grüne        Osmiumsalze    durch Auflösen in einer  sehr     geringen    Menge Aceton     und    Zusatz von  100 ml absolutem Äther entzogen. Der flockige  Niederschlag wurde abgetrennt und das gelb  lich gefärbte Filtrat zur Trockne     eingedampft.     



  Der Rückstand     wurde    in einer     Mischung     von 3     ml        Pyridin    und 5 ml     Essigsäureanhy-          drid    aufgelöst.

   Nachdem die Lösung mehrere  Stunden bei     Zimmertemperatur    gestanden  hatte,     wurde    sie mit Wasser verdünnt und der       kristalline    Niederschlag     abfiltriert.    Aus ver  dünntem Aceton und     aus        Alkohol    umkristalli  siert lieferte das Rohprodukt 504 mg angenä  hert reines     3a,21-Diacetoxy-17a-oxy-11,20-di-          keto-pregnan    vom     Schmp.    233-236  C mit         [,    a] D =     +    93 .

   Durch nochmalige Umkristal  lisation aus Benzol sowie aus einem Aceton  Äther-Gemisch     konnte    weder eine Erhöhung  des Schmelzpunktes noch die     Entfernung     einer geringen grünlichen Verfärbung erreicht  werd en

Claims (1)

  1. -----' PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von 3a,17a,21-Trihydroxy-11,20-diketo-pre- gnan und dessen 3-Acetat, dadurch gekenn zeichnet, dass d 17-3,21- Diacetyl -11-keto - 20 cyano-pregnen mit einem Oxydationsmittel behandelt und auf das Oxydationsprodukt ein Verseifungsmittel einwirken gelassen wird.
    Das so erhaltene Reaktionsprodukt gibt mit Pyridin und Essigsäureanhydrid behandelt ein 3,21-Diacetat vom Schmelzpunkt 233 bis 236 C. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit einer wässerigen Lösung von Kalium permanganat zusammen mit einer katalyti schen Menge Osmiumtetroxyd behandelt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmate rial mit einer wässerigen Lösung von Wasser stoffsuperoxyd zusammen mit einer katalyti schen Menge Osmiumtetroxyd behandelt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Oxydations mittel Osmiumtetroxyd verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verseifung durch Behandlung mit einer wässerigen Lö sung von Natriumsulfit durchgeführt wird.
CH303154D 1947-09-11 1948-09-07 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Derivaten des Pregnans. CH303154A (de)

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