CH331050A - Verfahren zur Darstellung von Bisguanyl-hydrazonen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Bisguanyl-hydrazonen

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CH331050A
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CH
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water
aminoguanidine
dissolved
dialdehydo
alcohol
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Werner Dr Meiser
Domagk Gerhard Prof Dr Dr H C
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C281/00Derivatives of carbonic acid containing functional groups covered by groups C07C269/00 - C07C279/00 in which at least one nitrogen atom of these functional groups is further bound to another nitrogen atom not being part of a nitro or nitroso group
    • C07C281/16Compounds containing any of the groups, e.g. aminoguanidine
    • C07C281/18Compounds containing any of the groups, e.g. aminoguanidine the other nitrogen atom being further doubly-bound to a carbon atom, e.g. guanylhydrazones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Darstellung von Bisguanyl-hydrazonen Es   wurde gefunden, dass Bisguanylhydrazone    der Formel
EMI1.1     
 in der R Wasserstoff oder Alkyl,   R'Wasser-    stoff oder einen beliebigen Kernsubstituenten, R",   R"'und      R""Wasserstoff    oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl und X eine   Briieke    mit   0-12    Gliedern bedeuten, wertvolle thera  peutische    Eigenschaften aufweisen und   sieh      hesonders durch    eine breite Wirksamkeit   Segen    viele Arten von Bakterien, wie z. B.



  Streptokokken, Enterokokken, Pneumokokken, Staphylokokken usw., auszeichnen, so dass sie auch vorteilhaft als Desinfektionsmittel jeder Art zu innern und äussern   Zweeken    benutzt werden können. Durch ihre gute Vertraglichkeit eignen sie sich u. a. zur Desinfektion der   llundhohle.   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur   Herstellung soleher      Bisguanylhydrazone,    das   dadurch-gekenn-    zeichnet ist, dass man Dioxoverbindungen der Formel
EMI1.2     
 oder deren funktionelle Derivate, mit einem Aminoguanidin der Formel beiderseitig kondensiert.
EMI1.3     
 



   Wesentlich für die Wirkung ist einerseits das Vorhandensein zweier Phenylkerne, die direkt oder durch eine Br cke miteinander verbunden sind und anderseits die Gegenwart von zwei mit zwei Molekülen Aminoguanidin kondensierten   Oxogruppen.   



   Zur erfindungsgemässen Kondensation   kön-    nen neben dem Aminoguanidin selbst z. B.



  Alkyl-,   Dialkyl-,      Trialkylaminoguanidine    ver
EMI2.1     
 können verwendet werden. Die erwähnten Aminoguanidine sind teilweise in der Literatur bekannt oder können naeh bekannten Methoden leicht hergestellt werden. Erwähnt seien hier zum Beispiel die Reduktion von   Nitroguanidinen,    die Umsetzung von Isothioharnstoffsalzen mit Hydrazin, die Umsetzung von   S-Alkylthiosemicarbazidverbindungen    mit Aminen, die Anlagerung von Hydrazin an Cyanamide oder die Entschwefelung von Thioharnstoffen in Gegenwart von Hydrazin.



   Die Darstellung der zur Kondensation verwendeten Dialdehyde bzw. Diketone kann auf verschiedene Weise erfolgen, je nach der   gewiinschten    Art der Brücke. So können z. B.



  Diphenyldialdehyd,   Diphenylätherdialdehyd,      Diphenylthioätherdialdehyd,    Diphenylsulfondialdehyd oder   Diphenylmethandialdehyd    usw. aus den entsprechenden Dimethylverbindungen durch Oxydation bzw. über die   co-Tetrabromverbindungen    nach der Literatur erhalten werden. Besonders leicht lassen sich Dialdehyde bzw. Diketone mit   Methylengrup-    pen, die teils durch Heteroatome, wie Sauerstoff, Schwefel oder die Iminogruppe ersetzt sind, herstellen, indem man Oxybenzaldehyde und   Oxybenzoketone    bzw. die entsprechenden Thio-oder Aminoverbindungen mit   Alkylen-    dihalogeniden in Gegenwart von Alkali kondensiert.



   Die erfindungsgemässe Umsetzung erfolgt am besten in alkoholischer, wässrigalkoholiseher Lösung oder in einem Gemisch von wendet werden, ferner solehe, bei denen die Alkylgruppen durch Heteroatome unterbrochen oder weiter substituiert sind. Auch solche Aminoguanidine, bei welchen zwei Stiekstoffatome der   Guanylgrnppe    in einen   hetero-      cyclischen    Ring eingebant sind, wie z. B.



     Athylen-aminoguanidin, Propylenaminoguani-    din,
EMI2.2     
 Wasser und einem wasserlösliehen   Lösungs-    mittel, wie z. B. Dimethylformamid, Dioxan usw. Besonders gut erfolgt die   Umsetzung mit    den Salzen, zweckmässig in Gegenwart von etwas   übersehüssiger      Säure. Jedoeh kann    auch in alkalischem Medium kondensiert werden.



   Die Salze der neuen Verbindungen mit starken Säuren sind meist in Wasser in der Kälte schwer, in der Hitze leicht   loslieh. Aus    ihnen können die freien Basen leieht mit Alkalien, besonders auch mit Ammoniak, dargestellt werden. Es sind farblose, schon kristallisierte Verbindungen, die mit organischen Säuren, wie   z.    B. mit Essigsäure, Milchsäure   usw.,    leicht l¯sliche Salze bilden.



   Beispiel 1
14, 2 g p,   p'-Dialdehydo-1, 3-diphenoxy-pro-    pan (F.   126 ,    dargestellt aus p-Oxy-benzaldehyd und   Trimethylenbromid    in Gegenwart von Alkali) werden in 380   cm    Alkohol warm gelöst und mit einer Lösung von 11 g Amino  guanidinchlorhydrat    in 15   ex3 tasser    unter Zusatz von 5 cm3 konzentrierter Salzsäure versetzt. Es wird bei 60-80  zwei bis drei Stunden stehengelassen, wobei   bald Kristallisa-    tion einsetzt. Nach Abkühlen werden die Kristalle des   Diehlorhydrates    vom F.   2400    isoliert.



  Durch Auflösung in heissem Wasser und Fällen mit Ammoniak wird das 4,   4'-Bisguanyl-    hydrazon des obigen Aldehyds als Base erhalten. Es wird noeh einmal mit etwas   Essig-    ester aufgekocht und in   gelbliehweissen    Kristallen vom F. 226¯ erhalten.



      .BeMpte,3   
31,2 g p,p' - Dialdehydo - 1,5 - diphenoxypentan   (F.    ; dargestellt aus   p-Oxy-benz-      aldelyd und Pentamethylenbromid    in Gegen  wart von    Alkali) werden in 250 em3 Alkohol warm gelost und mit 22 g Aminoguanidinchlorhydrat in 25 cm3 Wasser unter Zusatz von 10   em3    konzentrierter Salzsäure versetzt.



  Nach der heftigen Reaktion beginnt nach einigem Stehen bei mässiger Wärme wie in Beispiel 1 bald die Kristallisation des   Dichlor-    hydrates vom Schmp. 226 . Nach Isolieren der Kristalle kann daraus die Base durch Auflosen in etwa 2, 5   1    warmem Wasser und Fällen mit Ammoniak dargestellt werden. Aus ver  dünntem    Methanol erhält man das   Bisguanyl-      ho-dralon    des   4,    4'-Dialdehydo-1,   5-diphenoxy-    pentans in   sehönen    weissen Kristallen vom Zer  setzungspunkt    240 .



   Beispiel 3
14,2 g p, p'-Dialdehydo-1,3-diphenoxy-propan werden in 380   em3    Alkohol warm gelost und mit 19,7 g Isopropylaminoguanidinbrom  liydrat    (F. 112  ; erhalten aus S-Äthylisopro   py]lthioharnstoffbromhvdrat und Hvdrazin)    in 20   em3 Wasser unter    Zusatz von etwas    konzentrierter Salpetersäure versetzt. Naeh    längerem Stehen bei   gelinder    Wärme wird auf 1, 5   1    Wasser unter Zusatz von Ammoniak gegossen. Die ausgefallene Base wird abge  sangt,    in Methanol gelöst und mit Salzsäure das   Diehlorhydrat    des   Bisguanylisopropyl-    hydrazons des   obigen Aldehyds ölig gefällt.   



  Nach Dekantieren und Waschen mit Wasser und Behandeln mit Essigester kristallisiert das Salz.



   Beispiel 4
14,2 g p,p'-Dialdehydo-1,3-diphenoxypropan werden in 380 cm3 Alkohol warm gelöst und mit 18, 1 g ¯thylenaminoguanidinbromhydrat (F. 186¯ ; erhalten aus S-¯thylÏthylen  thioharnstoffbromhydrat    und Hydrazin) in 18 em3 Wasser unter Zusatz von 5 cm3 Bromwasserstoffsäure versetzt. Nach einstündigem Stehen auf dem Wasserbad kristallisiert das Dibromhydrat aus, das naeh dem Isolieren bei 302  schmilzt. Durch Losen in Wasser und Behandeln mit Ammoniak-Wasser bekommt man die   Bisäthylenguanylhydrazonbase    des obigen Aldehyds, die nach Umkristallisieren aus Äthylalkohol in weissen Kristallen von F. 226  anfällt.



   Beispiel 5
15, 6 g p, p'-Dialdehydo-1,   5-diphenoxy-    pentan werden in   100      emS    Alkohol warm gelöst und mit 18, 1   g Äthylenaminoguanidin-    bromhydrat in 18   em3    Wasser unter Zusatz von 5 cm3 Bromwasserstoffsäure versetzt.



  Nach   zweistündigem    Stehen bei geringer WÏrme wird filtriert und zur Kristallisation gestellt. Man erhält das Dibromhydrat des Bisäthylenguanylhydrazons des obigen Aldehyds vom   Sehmp.      206 .    Die daraus hergestellte Base schmilzt nach Umkristallisieren aus verdünntem Methanol bei   232 .   



   Beispiel 6    16, 3    g p,   p'-Dialdehydo-1,    6-diphenoxyhexan werden in 120 cm3 Alkohol warm gelöst und mit   11,    1 g   Aminoguanidinchlorhydrat    in 11 em3 Wasser unter Zusatz von 5   em3    konzentrierter Salzsäure versetzt. Bald setzt auf dem Wasserbad Kristallisation ein. Nach zweistündigem Stehen bei   gelinder    Wärme wird abgekühlt und das   Dichlorhydrat    vom   Sehmp.   



  230  isoliert. Daraus wird in üblicher Weise die   Bisguanylhydrazon-Base    des obigen Aldehyds mit dem F. 242¯ erhalten.



   Beispiel 7
11, 3 g DiphenylÏther-4, 4'-dialdehyd (dargestellt aus 4, 4'-Dimethyl-diphenylÏther durch Tetrabromierung und Verseifung) in 100 cm3 Alkohol werden mit 11 g Aminoguanidinchlorhydrat in 11 em3 Wasser unter Zusatz von 5   em3    konzentrierter Salzsäure versetzt.



  Nach   dreistündigem    Stehen auf dem Wasserbad wird im Vakuum abgedampft. Der Rückstand wird in viel Wasser gelöst und mit Ammoniak gefällt. Aus Methanol-Wasser umkristallisiert, erhält man die Bisguanylhydrazon-Base des Diphenyläther-4, 4'-dialdehyds in weissen Kristallen vom Z.   257 .    



   Beispiel 8
21 g Diphenyl-4, 4'-dialdehyd (dargestellt aus 4,   4'-Ditolyl    durch Oxydation mit Chromsaure in Eisessig-Essigsäureanhydrid) werden in   400    cm3 Alkohol warm gelöst und mit 28 g Aminoguanidinearbonat in 53   em3    4n-SalzsÏure versetzt. Nach   dreistündigem    Stehen auf dem Wasserbad und Abkühlen wird das Dichlorhydrat des Bisguanylhydrazons des Diphenyl-4, 4'-dialdehyds abgesaugt und gewaschen.



   Beispiel 9
18, 4 g p,   p'-Dipropionyl-1, 5-diphenoxy-    pentan (F.   110     ; aus   p-Oxy-propiophenon und    Pentamethylenbromid dargestellt) in 200   em3    Alkohol werden mit   14    g   Aminoguanidinear-    bonat in 43   em3    2, 44n-SalzsÏure versetzt. Nach kurzem Stehen auf dem Wasserbad wird der Alkohol grösstenteils abgedampft und die zurückbleibende Lösung in etwa einen Liter Wasser unter Zusatz von Ammoniak k gegossen. Die abgesaugte Base wird durch   Aus-    koehen mit absolutem Alkohol gereinigt und in weissen Kristallen vom F. 220¯ erhalten.



  Aus dem Alkohol kristallisiert noch eine weitere Menge derselben Verbindung.



      Beisptel 10   
25, 8 g o, o'-Dialdehydo-1,5-diphenoxypentan (Fp.   79     ; dargestellt aus   o-Oxy-benz-    aldehyd und Pentamethylenbromid in Gegenwart von Alkali) werden in 160 cm3 warmem Alkohol   gelost md    mit 18, 2 g Aminoguanidinchlorhydrat in 18   em3    Wasser unter Zusatz von 9 em3 konzentrierter Salzsäure versetzt.



  Nach   dreistündigem    Stehen bei etwa 80  wird im Vakuum abdestilliert. Der Rüekstand wird in etwa 1 1 heissem Wasser gelöst und mit Ammoniak gefällt. Aus verdünntem Alkohol erhält man das   Bisguanylhydrazon    des 2, 2'  Dialdehydo-1,    5-diphenoxy-pentans in weissen Kristallen vom Schmelzpunkt   209 .   



   Beispiel 11
23 g   o,      o'-Dialdehydo-1,    4-diphenoxy-butan    (Schmp.      117     ; dargestellt aus   o-Oxy-benz-    aldehyd und 1, 4-Dibrom-butan in Gegenwart von Alkali) werden in 350 em3   Trockensprit    warm gelöst und mit 17 g Aminoguanidinchlorhydrat in 17   em3    Wasser versetzt. Naeh Zugabe von 2 cm3 konz. Salzsäure tritt   Reak-    tion ein. Nach etwa   dreistündigem    Erwärmen bei etwa 80  wird die Flüssigkeit im Vakuum abdestilliert. Der Rüekstand wird in heissem Wasser gelost und mit Ammoniak ausgefällt.



  Nach Umkristallisieren aus etwa 2 1 Methanol erhält man die weissen Kristalle des Bis   guanylhydrazons des 2, 2'-Dialdehydo-l, 4-di-      phenoxy-butans    vom Zersetzungspunkt 228¯.



   Beispiel 12    7    g m, m'-Dialdehydo-1, 5-diphenoxy-pentan  (dargestellt aus   m-Oy-benzaldehyd und    Pentamethylenbromid in Gegenwart von Alkali) werden in 25 em3   Troekensprit    gelöst und mit 6 g Aminoguanidinehlorhydrat in 6 cm3 Wasser unter   Zusatz von 2 em3    konz.



  Salzsäure versetzt. Nach etwa   dreistündigem    Erwärmen bei   70-80     wird die Flüssigkeit im Vakuum abdestilliert. Der Rüekstand wird in heissem Wasser gelöst und mit Ammoniak ausgefällt. Aus verdünntem Methanol erhält man weisse Kristalle des   Bisguanylhydrazons    des 3, 3'-Dialdehydo-1, 5-diphenoxy-pentans vom   Schmp.      165 .   



   Beispiel   13       24    g p, p'-Dialdehydo-1,4-diphenoxy-butan  (dargestellt aus   p-Oxy-benzaldehyd und 1, 1-    Dibrom-butan in Gegenwart-von Alkali) werden in   400      em3    warmem Alkohol gelost und mit 18 g   Aminoguanidinehlorhydrat    in 18 cm3   WasserunterZusatzvon2cmkonz.    SalzsÏure versetzt. Es wird 3 Stunden bei 70 bis 80  erwärmt, wobei bald das   Dichlorhydrat    in sehönen Kristallen in der Hitze   heranskommt.   



  Naeh Abkühlen wird in   etwa 1,    5   1    heissem Wasser gelöst und die Base mit Ammoniak   @      ausgefällt. Nach Anskochen    mit Methanol verbleibt im Rüekstand das   Bisguanylhydra-    zon des 4,   4'-Dialdehydo-1, 4-diphenoxypentans    in weissen Kristallen vom Zersetzungspunkt   255 .   



   Beispiel 14    14    g p, p'-Dialdehydo-1,   3-diphenoxy-propa-      nol- (2)    (dargestellt aus   p-Oxy-benzaldehyd    und 1, 3-Dibrom-propanol in Gegenwart von  Alkali) werden in   150      em3    heissem Alkohol gelost. Nach Zugabe von 10, 3 g Aminoguanidinchlorhydrat in 11   em3    Wasser und 5 em3 konzentrierter Salzsäure wird 3 Stunden bei 70 bis 80¯ gehalten, wobei allmählich das Diehlorhydrat vom   Schmp.      250     auskristallisiert. Die Base kann durch   Auflosen    in heissem Wasser und FÏllen durch Ammoniak erhalten werden.



  Aus verdünntem Methanol umkristallisiert erhält man so das   Bisguanylhydrazon    des 4, 4'  Dialdehydo-1, 3-diphenoxy-propanols-    (2) in weissen Kristallen vom Zersetzungspunkt   215 .   



   Beispiel 15
24 g Aminoguanidinehlorhydrat, gelost in   24    cm3 Wasser unter Zusatz von 8 cm3 konz.



  Salzsäure, werden zu einer alkoholischen Losung des Dialdehyds (dargestellt aus   30,      4 g    Vanillin und Pentamethylenbromid in Gegenwart von Alkali) gegeben und 3 Stunden auf   70-80       erwärmt. Naeh Abkühlung    wird das s   Diehlorhydrat    isoliert und in viel heissem Wasser gelöst und mit Ammoniak die Base   geJ'äDt. Aus verdünntem    Methanol erhält man n das   Bisguanylhydrazon    des 4,   4'-Dialdehydo-    2,2'-dimethoxy-1,5-diphenoxy-pentas in   wei-    ssen Kristallen vom   Sehmp.160 .   



   Beispiel   16   
15, 7 g p, p'-Dialdehydo-2, 2'-diphenoxy-di äthyläther (dargestellt aus   p-Oxy-benzaldehyd    und ¯,¯'-Dichlor-ÏthylÏther und Alkali) werden in 900   em3    Alkohol heiss gelöst und mit 11 g   Aminoguanidinehlorhydrat    in 11 cm3 Wasser unter Zusatz von 8   em3    konz. SalzsÏure versetzt. Es wird auf dem Wasserbad auf etwa   150    em3 eingeengt. Beim Abkühlen erhält man das   Dichlorhydrat,    das nach Umkristallisieren aus Methylalkohol/Athylalkohol in gelblichen Kristallen vom Schmp.   187     anfällt.

   Das   Dichlorhydrat    gibt nach Auflösen in Wasser und FÏllen mit Ammoniak das   Bisguanylhydrazon    des p, p'-Dialdehydo-2, 2'  diphenoxy-diäthyläthers.    Die Base ist sehr schwer löslich und wird durch Auskochen mit Alkohol gereinigt. Wei¯e Kristalle vom Zer  setznngspunkt    229  werden erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten der Formel EMI5.1 in der R Wasserstoff oder Alkyl, R'Wasser- stoff oder einen beliebigen Kernsubstituenten, R", R''' und R"" Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl und X eine Briieke mit 0 Tliedern bedeuten, dadureh gekenn- zeichnet, dass man Dioxoverbindungen der Forme] oder deren funktionelle Derivate, mit einem Aminoguanidin der Formel EMI5.2 EMI5.3 beiderseitig kondensiert.
CH331050D 1953-03-30 1954-02-19 Verfahren zur Darstellung von Bisguanyl-hydrazonen CH331050A (de)

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