CH334838A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Nortropinäthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Nortropinäthern

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CH334838A
CH334838A CH334838DA CH334838A CH 334838 A CH334838 A CH 334838A CH 334838D A CH334838D A CH 334838DA CH 334838 A CH334838 A CH 334838A
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Stoll Arthur Dr Prof
Ernst Dr Jucker
J Dr Lindenmann Adolf
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Sandoz Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von substituierten     Nortropinäthern       Es wurde gefunden, dass man     zii    bisher  unbekannten     substituierten        Nortropinät.hern     der Formel I  
EMI0001.0006     
    worin     R1    --- H oder     -OC"H2"_L1,        n    = 1, 2, 3,  R:, = --C     ",H2",+1,    m = 1, 2, 3, 4, oder     R2    =       -CF12C.H5,    wobei die     Sübstituenten        R1    und  R:

  , zusammen mindestens 2     C-Atome    enthal  ten,     lind        R3    = einen einwertigen     aliphatischen,          aromatisehen    oder     arylaliphatischen    Rest be  deuten,     gelanmt,    indem man ein     substituiertes          Nortropin    der Formel     II     
EMI0001.0025     
         worin        Y    eine sekundäre Alkoholgruppe be  deutet, die funktionell abgewandelt sein kann,  mit einem einwertigen     aliphatisehen,

      aromati  schen oder     arylaliphatisehen    Alkohol der For  niel     R.OH    oder einem funktionellen Derivat,  davon oder mit einem substituierten     Diazo-          methan    umsetzt.  



  Es     Eiar    schon bekannt     (CTSP.        Nr.    2595405),  dass aus     Tropin    und     Pseudotropin    durch  Umsetzung mit     Diplieny        ldiazometlian    die ent-    sprechenden     Benzhydryläther    hergestellt wer  den können.

   Die vorliegende Erfindung be  trifft ein Verfahren zur Herstellung von       r'tliern    der     Tropanreihe,    die sich von den er  wähnten     Tropin-    und     Pseudotropinäthern     einerseits durch die Substitution des     Tropan-          gerüstes    unterscheiden, sei es, dass das Kohlen  stoffatom 6 eine     0-Alkylgruppe    trägt, sei es,  dass sich am     Stiekstoffatoni    ein anderer     Sub-          stituent    befindet als im     Tropin    selbst, wobei  die beiden Variationen simultan auftreten  können.

   Anderseits sind durch das vorliegende  Verfahren nicht, nur     Benzhydrylätlier,    son  dern auch verschiedene     aliphatische,    aroma  tische und     arylaliphatische    substituierte     Nor-          tropinätlier    zugänglich geworden.  



  Das Verfahren kann beispielsweise so aus  geführt werden, dass man ein     Nortropin    der  Formel     II    mit einem substituierten     Diazo-          inethan    in einem organischen Lösungsmittel  bei Zimmertemperatur oder erhöhter Tempe  ratur behandelt. Oder man versetzt die Lö  sung eines     Nortropins    der Formel     II    in     einem     organischen Lösungsmittel bei Zimmertempe  ratur oder erhöhter Temperatur mit einer ein  wertigen organischen Halogenverbindung in  Gegenwart eines     halogenwasserstoffbindenden     Mittels.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren her  gestellten bisher unbekannten substituierten       Nortropinäther    sind basische Verbindungen,  die mit Säuren beständige, bei Zimmertempe-    
EMI0002.0001     
  
    ratur <SEP> feste, <SEP> kristallisierte <SEP> Salze <SEP> bilden. <SEP> Sie
<tb>  zeichnen <SEP> sich <SEP> durch <SEP> therapeutisch <SEP> verwertbare
<tb>  pharniakodcnamische <SEP> Eigenschaften <SEP> aus <SEP> und
<tb>  sollen <SEP> z. <SEP> B. <SEP> als <SEP> Atropin-Ersatz <SEP> verwendet <SEP> wer  den.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  <I>6-1Zetltoxy-tropin-bc <SEP> ir.zlbyd.rylätlzer-h,ydro-</I>
<tb>  <I>bromid</I>
<tb>  Die <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 3,5 <SEP> g <SEP> 6-Methoxy-tropin
<tb>  (A. <SEP> Stoll, <SEP> E. <SEP> Jucker <SEP> und <SEP> A. <SEP> Lindenmann,
<tb>  Helc. <SEP> 37, <SEP> 495 <SEP> [1954]) <SEP> in <SEP> 5 <SEP> em3 <SEP> Benzol <SEP> wird
<tb>  mit <SEP> Diphenyldiazomethan <SEP> (hergestellt <SEP> aus
<tb>  7,9 <SEP> g <SEP> Benzophenonhydrazon <SEP> und <SEP> 8,8 <SEP> g <SEP> gelbem
<tb>  Queeksilbei-oxyd) <SEP> am <SEP> Rüekfluss <SEP> während <SEP> 2-1
<tb>  Stunden <SEP> zum <SEP> Sieden <SEP> erhitzt.

   <SEP> Man <SEP> versetzt <SEP> das
<tb>  erkaltete <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> mit <SEP> 45 <SEP> em3 <SEP> Benzol,
<tb>  45 <SEP> em3 <SEP> 2n <SEP> Salzsäure <SEP> und <SEP> 600 <SEP> em3 <SEP> Wasser,
<tb>  trennt <SEP> nach <SEP> Durchschütteln <SEP> die <SEP> Benzolsehieht
<tb>  ab <SEP> und <SEP> wäscht. <SEP> die <SEP> wässerige <SEP> salzsaure <SEP> Schicht
<tb>  mit <SEP> total <SEP> 60 <SEP> em3 <SEP> Benzol, <SEP> darin <SEP> mit <SEP> total
<tb>  120 <SEP> em3 <SEP> Äther. <SEP> Hierauf <SEP> macht <SEP> man <SEP> mit
<tb>  30 /oiger <SEP> Natronlauge <SEP> unter <SEP> starkem <SEP> Kühlen
<tb>  alkalisch <SEP> und <SEP> extrahiert <SEP> mit <SEP> total <SEP> 500 <SEP> ein3
<tb>  Benzol.

   <SEP> Der <SEP> ölige <SEP> Eindampfrüekstand <SEP> der
<tb>  über <SEP> Kaliumcarbonat <SEP> getrockneten <SEP> vereinig  ten <SEP> Benzolextrakte <SEP> wird <SEP> in <SEP> etwa <SEP> 200 <SEP> er <SEP> n?,
<tb>  Äther <SEP> aufgenommen <SEP> und <SEP> durch <SEP> Einleiten <SEP> von
<tb>  trockenem <SEP> Bromwasserstoff <SEP> in <SEP> das <SEP> kristallin
<tb>  ausfallende <SEP> 6-1VIet.ioxy-tropin-benzhydrpläther  hydrobromid <SEP> übergeführt. <SEP> Sinp. <SEP> 230-231 
<tb>  nach <SEP> Umkristallisiereir. <SEP> aus <SEP> hlethanol/Äther.
<tb>  <I>Beispiel. <SEP> 2</I>
<tb>  <I>6-:iIeth.oxy-tropiia-be-ri.zh.ydryläth.er-h.ydro-</I>
<tb>  <I>b <SEP> romid</I>
<tb>  Man <SEP> versetzt <SEP> die <SEP> ;

  Mischung <SEP> von <SEP> 3 <SEP> g <SEP> 6  Methoxy-tropin <SEP> und <SEP> 0,92g <SEP> Natriumearbonat
<tb>  bei <SEP> 110  <SEP> unter <SEP> Rühren <SEP> innert <SEP> 11/,, <SEP> Stunden
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 4,33 <SEP> g <SEP> Diphenylbrorn  methan <SEP> in <SEP> 2 <SEP> cms <SEP> Benzol <SEP> und <SEP> steigert <SEP> die <SEP> Tem  peratur <SEP> unter <SEP> weiterem <SEP> Rühren <SEP> innert <SEP> 3 <SEP> Stun  den <SEP> auf <SEP> 125 . <SEP> Nach <SEP> dein <SEP> Abkählen <SEP> auf <SEP> 90 <SEP> bis
<tb>  95  <SEP> wird <SEP> das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> mit <SEP> 150 <SEP> ems
<tb>  Wasser <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> zweimal <SEP> mit <SEP> je <SEP> 50 <SEP> ein  Benzol <SEP> ausgeschüttelt.

   <SEP> Man <SEP> extrahiert <SEP> die <SEP> ver  einigten <SEP> Benzolauszüge <SEP> mit <SEP> total <SEP> 1.80 <SEP> ems <SEP> 211
<tb>  Salzsäure, <SEP> wäscht <SEP> die <SEP> salzsaure <SEP> Lösung <SEP> mit     
EMI0002.0002     
  
    120 <SEP> cm3 <SEP> Ätlier <SEP> und <SEP> inaeht <SEP> sie <SEP> mit <SEP> 30 <SEP>  /o <SEP> iger
<tb>  Natronlauge <SEP> unter <SEP> starkem <SEP> Kühlen <SEP> alkalisch.
<tb>  Die <SEP> alkalische <SEP> Lösung <SEP> extrahiert <SEP> man <SEP> mit
<tb>  total <SEP> 500 <SEP> cni3 <SEP> Benzol <SEP> und <SEP> dampft <SEP> die <SEP> über
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> getrockneten <SEP> vereinigten <SEP> Ben  zolextrakte <SEP> im <SEP> Vakuum <SEP> ein.

   <SEP> In <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> des
<tb>  öligen <SEP> Rückstandes <SEP> in <SEP> 200 <SEP> em3 <SEP> Äther <SEP> wird
<tb>  trockener <SEP> Bromwasserstoff <SEP> eingeleitet, <SEP> wobei
<tb>  das <SEP> 6-yletlioxy-tropin-benzlivdry <SEP> läther-hy <SEP> dro  bromid <SEP> kristallin <SEP> ausfällt. <SEP> Die <SEP> Substanz <SEP> ist.
<tb>  mit <SEP> der <SEP> nach <SEP> der <SEP> Vorschrift <SEP> von <SEP> Beispiel <SEP> 7
<tb>  dargestellten <SEP> identisch.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  <I>6-?IZe <SEP> th.ox <SEP> y-p <SEP> seucd <SEP> otro <SEP> piii-b <SEP> r <SEP> mh <SEP> yd <SEP> r <SEP> yZätlz <SEP> r <SEP> r_</I>
<tb>  <I>h <SEP> yd <SEP> i-ob <SEP> i-oiiiid</I>
<tb>  Die <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 3,5 <SEP> m <SEP> 6-3-lethoxy-pseudo  tropin <SEP> (t1. <SEP> Stoll, <SEP> E. <SEP> .T <SEP> ueker <SEP> und <SEP> A. <SEP> Linden  mann, <SEP> Helv. <SEP> 37, <SEP> 495 <SEP> [1954] <SEP> ) <SEP> in <SEP> 5 <SEP> ein- <SEP> Benzol
<tb>  -wird <SEP> mit. <SEP> Diplieilyldiazonietlian <SEP> (hergestellt
<tb>  aus <SEP> 7,9 <SEP> g <SEP> Benzopheiionliydrazon. <SEP> und <SEP> 8,8
<tb>  gelbem <SEP> Quecksilberoxyd) <SEP> am <SEP> Rüekfluss <SEP> wäh  reild <SEP> 24 <SEP> Stunden <SEP> zum <SEP> Sieden <SEP> erhitzt.

   <SEP> Man <SEP> ver  setzt <SEP> das <SEP> erkaltete <SEP> R.eaktiorisgerniseh <SEP> mit
<tb>  80 <SEP> em- <SEP> Benzol, <SEP> 60 <SEP> eni3 <SEP> 2n <SEP> Salzsäure <SEP> und
<tb>  600 <SEP> em3 <SEP> Wasser, <SEP> trennt <SEP> nach <SEP> Durelisehütteln
<tb>  die <SEP> Benzolsehieht <SEP> ab <SEP> und <SEP> wäscht <SEP> die <SEP> wässerige
<tb>  salzsaure <SEP> Schicht <SEP> mit <SEP> total <SEP> 80 <SEP> em3 <SEP> Benzol <SEP> und
<tb>  darin <SEP> mit <SEP> total <SEP> 200 <SEP> em3 <SEP> :

  Xtlier. <SEP> Hierauf <SEP> macht
<tb>  man <SEP> mit <SEP> 30%iger <SEP> Natronlauge <SEP> unter <SEP> starkem
<tb>  Kühlen <SEP> alkalisch <SEP> und <SEP> extrahiert <SEP> mit <SEP> total
<tb>  500 <SEP> em3 <SEP> Benzol. <SEP> Der <SEP> ölige <SEP> Eiridampfrüekstand
<tb>  der <SEP> über <SEP> haliumcarbonat <SEP> getrockneten <SEP> ver  einigten <SEP> Benzolextrakte <SEP> wird <SEP> in <SEP> etwa. <SEP> 200 <SEP> enl  Äther <SEP> aufgenommen <SEP> und <SEP> durch <SEP> Einleiten <SEP> von
<tb>  trockenem <SEP> Bromwasserstoff <SEP> in <SEP> das <SEP> kristallin
<tb>  ausfallende <SEP> 6-Metlioxypseudotropin-benzliy  drylätliei#-liydrobromid <SEP> übergeführt. <SEP> Smp. <SEP> 178
<tb>  bis <SEP> l79  <SEP> nach <SEP> jTmhl@istallisierell <SEP> aus <SEP> Methanol/
<tb>  lther.
<tb>  



  <I>Beispiel</I>
<tb>  <I>6-atdtoa@ <SEP> y-t@olin-be <SEP> u <SEP> zlt. <SEP> ydr;ol/z.th <SEP> ei-h. <SEP> yd <SEP> rob-roiiaid</I>
<tb>  Die <SEP> Lösung, <SEP> von <SEP> <B>3,8</B> <SEP> g- <SEP> 6--ltlioxy-tropin
<tb>  (a. <SEP> Stoll, <SEP> E. <SEP> Jueker <SEP> und <SEP> A. <SEP> Lindenmann,
<tb>  Helv. <SEP> 37, <SEP> 495 <SEP> [1954] <SEP> ; <SEP> in <SEP> 5 <SEP> ein- <SEP> Benzol <SEP> wird
<tb>  mit. <SEP> Diplien;vl(liazometlra.n <SEP> (lierg-estellt <SEP> aus
<tb>  7,9 <SEP> g <SEP> Benzophenoribydrazon <SEP> und <SEP> 8,8 <SEP> gelbem
<tb>  Quecksilberoxyd) <SEP> am <SEP> Rüekfluss <SEP> während <SEP> 24              Stunden    zum Sieden erhitzt.

   Man versetzt das       erkaltete    Reaktionsgemisch mit 45     eni3    Benzol,  45     ciii        #    2n Salzsäure und 600 cm?, Wasser,  trennt nach     I)urelisehütteln    die     Benzolschieht     ab     und    wäscht die wässerige salzsaure Schicht  mit. total 60     em3    Benzol.

   -Lind dann mit total  120     em3        Äther.    Hierauf macht man mit       30%igerat.rorilauge        unter        starkem        Kühlen     alkalisch     und    extraliiert, mit total 500     em3     Benzol.

   ])er ölige     Eindampfrückstand    der       über        Kaliumearbonat    getrockneten     vereinig-          ten        Benzolextrakte    wird in Äther     aufgenom-          nien    und durch Einleiten von trockenem       Bromwasserstoff    in das     kristallin    ausfallende       6-:

  ltlio"3--tropin-benzhydrylätlier-liy        clrobromicl     übergeführt.     Smp.    185-187  (Zens.) nach     Um-          kristallisieren    aus     Äthanol/Äther.     
EMI0003.0034     
  
    <I>Beispiel <SEP> 5</I>
<tb>  <I>1'-.1t1). <SEP> ill-7iortropiii.-be <SEP> rizlz,9dryläther--1zyd <SEP> i@o-</I>
<tb>  b <SEP> roili-icl
<tb>  Man <SEP> erwärmt <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 219 <SEP> g <SEP> Di  äthoxy-t.etra.hydrofura.n <SEP> in <SEP> 1,46 <SEP> Liter <SEP> Wasser
<tb>  und <SEP> 3,.5 <SEP> eins <SEP> konz.

   <SEP> Schwefelsäure <SEP> während <SEP> 2
<tb>  Stunden <SEP> auf <SEP> 70-75  <SEP> und <SEP> gibt <SEP> die <SEP> so <SEP> erhaltene
<tb>  Lösung <SEP> von <SEP> Succindialdehycl <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Lösung
<tb>  von <SEP> 583 <SEP> g <SEP> Aeetondicarlionsäure, <SEP> 876 <SEP> g <SEP> krist.
<tb>  Natriuniaeeta.t <SEP> und <SEP> 112 <SEP> g <SEP> 70%iger <SEP> wässeriger
<tb>  :

  @thylaniinlösung <SEP> in <SEP> 17,5 <SEP> Liter <SEP> Wasser. <SEP> Man
<tb>  sielli <SEP> den <SEP> pH-Wert <SEP> dieser <SEP> Mischung <SEP> mit <SEP> konz.
<tb>  -Natronlauge <SEP> auf <SEP> 4.4-4,5 <SEP> ein <SEP> und. <SEP> lässt <SEP> sie
<tb>  3 <SEP> Tage <SEP> lau- <SEP> bei <SEP> Zimmertemperatur <SEP> stehen. <SEP> Die
<tb>  anfangs <SEP> starke <SEP> Kohlendioxyd-Entwicklung <SEP> hat
<tb>  aufgehört, <SEP> und <SEP> der <SEP> pii-Wert <SEP> des <SEP> Reaktions  geniiselies <SEP> ist, <SEP> auf <SEP> 6,9 <SEP> gestiegen. <SEP> Man <SEP> schüttelt
<tb>  die <SEP> Lösung <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> \' <SEP> Liter <SEP> Chloroform <SEP> aus,
<tb>  macht <SEP> die <SEP> wässerige <SEP> Schicht, <SEP> mit <SEP> konz.

   <SEP> Natron  lauge <SEP> alkalisch <SEP> und <SEP> entzieht <SEP> ihr <SEP> das <SEP> N-Ätliyl  nortropinoir <SEP> durch <SEP> Extraktion <SEP> finit <SEP> insgesamt
<tb>  S1 <SEP> Liter <SEP> Chloroform. <SEP> Der <SEP> Chloroformextrakt
<tb>  wird <SEP> über <SEP> Magnesiumsulfat <SEP> getrocknet <SEP> und
<tb>  im <SEP> Vakuum <SEP> eingedampft. <SEP> Aus <SEP> dem <SEP> Rückstand
<tb>  icii-d <SEP> durch <SEP> Fraktionierung <SEP> im <SEP> Hoelivakuum
<tb>  N-_ltliyl-nortropinon <SEP> gewonnen, <SEP> das <SEP> unter
<tb>  0,002 <SEP> mm <SEP> Iig <SEP> bei <SEP> 45-52  <SEP> übergeht.
<tb>  



  1Tan <SEP> hydriert <SEP> 15 <SEP> g <SEP> .IV- <SEP> thyl-nortropinon <SEP> in
<tb>  60 <SEP> eins <SEP> abs. <SEP> Äthanol <SEP> mit <SEP> Raney-Niekel <SEP> wäh  rend <SEP> 5 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Anfangsdruel#: <SEP> von       60 atü und einer Temperatur von     40-15 ,     dampft. die vom Katalysator     abfiltrierte    Lö  sung im     Vakuum    ein und reinigt das zurück- ;

    bleibende     N-Äthyl-nortropin    durch Destilla  tion im Hochvakuum.     Sdp.    78-80  bei 0,7 mm       Hg.        Das        H7        droehlorid        zeigt        nach        dem     aus     Äthanol/Ätlier    einen     Smp.     



  von 21.6-218 .  



  Die Lösung von 3,13 g     N-Ätliyl-nortropin     in 5 cm' Benzol wird mit     Diplienyldiazome-          t.ha.n    (hergestellt aus 7,9 g     Benzophenonhy-          drazon    und 8,8 g gelbem Quecksilberoxyd) am       Rüekfluss    während 24 Stunden zum Sieden  erhitzt.

   -Man versetzt das erkaltete     Reaktions-          gemiseh    mit 80     eins    Benzol, 60     em3    2n Salz  säure     und    600     cm-'        Wasser,    trennt nach  Durchschütteln die     Benzolsehicht    ab und  wäscht die wässerige salzsaure Schicht mit     i     total 80 ein-' Benzol und     darin    mit. total  200     cm3    Äther.

   Hierauf macht. man mit       30%igei-        Natronlauge        -unter        starkem        Kühlen     alkalisch und extrahiert mit total 500     cm3     Benzol.

   Die vereinigten     Benzolext.rakte    wer  den über     Kaliumcarbonat    getrocknet, das Ben  zol am Vakuum entfernt, der ölige Rückstand  in etwa 200     eins    Äther aufgenommen     und     durch Einleiten von Bromwasserstoff in das       N-Äthyl-nortropin-benzhydryläther-hydrobro-          mid    übergeführt.

       Smp.    226-228  nach     'Um-          kristallisieren    aus     Methanol/Äther.            Beispiel.   <I>6</I>       V-atlz@l-7zortropin.-b        c        nzlz@d7ylä.        the7-lzyd        ro-          bromid.     Man versetzt die Mischung von 3 g N  Äthyl-nortropin und 1,0'? g     '-Natriumcarbonat     bei 110  unter Rühren innert     11/2    Stunden  tropfenweise mit.

   einer Lösung von 4,69g     Di-          phenylbrommethan    in 2     cm3    Benzol und stei  gert die Temperatur unter weiterem Rühren  innert 3 Stunden auf     125 .    Nach dem Ab  kühlen auf 90-95  wird das Reaktionsgemisch  mit 100     cmj    Wasser versetzt und mit total  150     eins    Benzol extrahiert.

   Man extrahiert die  vereinigten     Benzolauszüge    mit total 150     em3          2n-Salzsäure,    wäscht die salzsaure Lösung mit       100        eins        Äther        und        macht        sie        mit        30        %        iger     Natronlauge unter starkem Kühlen alkalisch.

        Die alkalische Lösung extrahiert man mit  total 300     cm3    Benzol und dampft die über       Kaliumearbonat    getrockneten vereinigten Beil  zolextrakte im     Vakuum    ein. In die Lösung des  öligen     Rückstandes    in etwa 200     em3    Äther       wird    trockener Bromwasserstoff eingeleitet,  wobei das     N-Äthyl-nortropin-betizhydryläther-          hydrobromid    kristallin ausfällt. Die Substanz  ist mit der nach der Vorschrift von Beispiel 5  dargestellten identisch.

           Beispiel   <I>i</I>       N-Äth.yl-nortropin-be        itzhydryldther-hydro-          brontid       Man erhitzt die Lösung von 1,5 g     N-Ätllyl-          nortropin,    3,7 g     Diphenylbrommethan    und  1.85 g     Tri-n-butylamin    in 10     cm3    Benzol wäh  rend 5 Stunden     zum    Sieden.

   Die abgekühlte  rotbraune Lösung wird     zunächst    mit 20     eins     Wasser     ausgeschüttelt    und dann mit total  50     cin3        2n-Salzsällre    extraliiert. Man versetzt  den     salzsauer-wässerigen    Extrakt unter Küh  lung mit     2n-Natronlallge    bis zur alkalischen  Reaktion und extrahiert mit total 150<B>cm,</B>  Chloroform.

   Die über Natriumsulfat     get.roek-          neten    vereinigten     Chloroformextrakte    hinter  lassen nach dem Eindampfen, im Vakuum als  Rückstand     N-Äthyl-nortropiri-benzhydryläther,     der direkt in das     Hydrobromid    übergeführt  wird.

       N-Äthyl-nortropiil-benzhydryläther-liy-          drobromid,        Smp.    223-224  nach     Umkrista.lli-          sieren    aus     Methanol/Äthei-.       <I>Beispiel 8</I>  <I>N</I>     .ith.yl-pseudo-nortropin-bc        @izhydryl-          äthei--Tt        yd,)#obromid       Man gibt zu.

   einer Lösung von 10g     N-          Äthvl-nortropinon    in 140     cni3        abs.    Äthanol  innert 1 Stunde unter starkeng Rühren     por-          tionenweise    10 g Natrium zu. Die unter ver  mindertem. Druck auf etwa 60     eins    eingeengte  Reaktionslösung wird mit 500     cni3    Wasser  versetzt, mit Kochsalz gesättigt und mit total  400     eins    Chloroform extrahiert.

   Die über     Ma-          gnesiumsulfat    getrockneten vereinigten     Chlo-          roformextrakte    hinterlassen beim Eindampfen  im Vakuum als Rückstand N-Ätliyl-pselldo-         nortropin,    das durch Destillation im Hoch  vakuum     gereinigt    wird.     Sdp.    100-110  bei  0,8     nnri        Ilg.        Smp.    87-89  nach dem     Umkri-          stallisieren    aus Äther.  



  Die Lösung von 3,13     g        N-Ätliyl-pseudo-          nortropin    in 5     cm3    Benzol wird mit     Diphenyl-          diazolnetlia.n    (hergestellt aus 7,9 g     Beilzo-          pheilonhydrazon    und 8,8 g gelbem Quecksil  beroxyd) am     Rüekfluss    während     2-1    Stunden  zum Sieden erhitzt.

   Man     versetzt    das erkaltete       Reaktionsgemisch    mit<B>100</B> ein-' Benzol, 60     em3-          2n    Salzsäure und 2000     cni3    Wasser, trennt  nach     Durehsehütteln    die     Benzolschicht    ab und  wäscht die salzsaure wässerige Schicht mit  total 80 ein-' Benzol und dann mit total  400     cni3        Äiher.    Hierauf macht man mit       30%iger        Natronlauge        unter        starkem        Kühlen          alkaiiseli    und 

  extrahiert mit total 1500 ein  Benzol. Der ölige     Eiilclampfrüekstand    der  über     Kaliumcarbonat    getrockneten, vereinig  ten     Benzolextra.kte    wird in etwa 200     eni3     Äther     aufgenommen        und    durch Einleiten von  trockenem Bromwasserstoff in das kristallin  ausfallende     N-Ätliyl-pseudo-nortropin-benz-          h.Tdr@#lätlier-liydi-obroinid    übergeführt.     Snip.     222-223  nach     Umkristallisieren    aus     Äthanol/     Äther.

      <I>Beispiel 9</I>       N-Prop        yl-7tortr-opiit-be-razltyd        i yldtker--hydr@o-          bromid       Man erwärmt die     Lösung    von 219     g        Di-          äthox\#-tetrahydrofuran    in 1460     cm3    Was  ser und 3,5     em3        konz.    Schwefelsäure während  2 Stunden auf 70-75  und gibt.

   die so erhal  tene Lösung von     Sueeinaldehyd    zu einer Lö  sung von 583 g     Aeetondicarbonsä.ure,    876 g       krist.        Natriumaeetat    und 103,5g     Propylamin     in 17,5 Liter Wasser. Man stellt den     PH-Wert     dieser Mischung mit     konz.        Natronlauge    auf       4,4---4,5    ein und lässt sie 3 Tage lang bei       Zimmertemperatur    stellen.

   Die anfangs starke       Kohlendioxyd-Entwicldung    hat aufgehört,     lind     der     pH-Wert    des     Reaktionsgemisches    ist auf  6,0 gestiegen. Man schüttelt die Lösung mit  etwa 2 Liter Chloroform aus, macht die wässe  rige Schicht     finit        konz.    Natronlauge alkalisch  und entzieht ihr das     N-Propcl-igortropinon       
EMI0005.0001     
  
    durch <SEP> Extraktion <SEP> mit. <SEP> insgesamt <SEP> 10 <SEP> Liter
<tb>  Chloroform. <SEP> Der <SEP> Chloroformextrakt <SEP> wird <SEP> über
<tb>  lIa"nesitimstilfat <SEP> getrocknet <SEP> und <SEP> im <SEP> Vakuum
<tb>  cin#,cdampft.

   <SEP> Aus <SEP> dem <SEP> Rückstand <SEP> wird <SEP> durch
<tb>  Fraktionierung <SEP> im <SEP> IIoehvalztitini <SEP> N-Propyl  nortropinon <SEP> gewonnen, <SEP> das <SEP> unter <SEP> 0,001 <SEP> mm
<tb>  IIg <SEP> bei <SEP> 60-67  <SEP> übergeht.
<tb>  



  JIan <SEP> hydriert <SEP> 70 <SEP> g <SEP> N-Prol)yl-riortropinon
<tb>  in <SEP> <B>50</B> <SEP> eni3 <SEP> abs. <SEP> Äthanol <SEP> mit <SEP> Ranev-Niekel <SEP> wäh  i ciicl <SEP> 5 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Anfangsdruck <SEP> von
<tb>  60 <SEP> atü <SEP> und <SEP> einer <SEP> Temperatur <SEP> von <SEP> -10-4a ,
<tb>  dampft. <SEP> die <SEP> vom <SEP> :Katalysator <SEP> abfiltrierte <SEP> Lö  simw <SEP> im <SEP> Vakuum <SEP> ein <SEP> und <SEP> reinigt. <SEP> das <SEP> zurück  ,ebliebene <SEP> N-Propyl-nortropin <SEP> durch <SEP> Destil  Talion <SEP> im <SEP> Vakuum. <SEP> 8d1). <SEP> 121-122  <SEP> bei <SEP> 13 <SEP> nlm
<tb>  Ilg. <SEP> Das <SEP> Hydrochlorid <SEP> zeigt <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Um  kristallisieren <SEP> aus <SEP> Methanol/Ätlier <SEP> einen <SEP> Snip.
<tb>  von <SEP> 207--202 .
<tb>  



  Die <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 3,-I <SEP> g <SEP> \'-Propyl-nortropin
<tb>  in <SEP> 5 <SEP> em3 <SEP> Benzol <SEP> wird <SEP> mit <SEP> Dipheny <SEP> ldiazo  nietban <SEP> (hergestellt <SEP> aus <SEP> 7,9g <SEP> Benzophenon  hydrazon <SEP> und <SEP> 8,8 <SEP> g <SEP> geibeni <SEP> Quecksilberoxyd)
<tb>  ani <SEP> Rüelcfluss <SEP> während <SEP> 2-1 <SEP> Stunden <SEP> zum <SEP> Sie  den <SEP> erhitzt.

   <SEP> Man <SEP> versetzt <SEP> das <SEP> erkaltete <SEP> Reak  tionsgemiseh <SEP> mit <SEP> 80 <SEP> eins <SEP> Benzol, <SEP> 60 <SEP> eni3 <SEP> 2n
<tb>  Salzsäure <SEP> und <SEP> 600 <SEP> ein-' <SEP> Wasser, <SEP> trennt <SEP> nach
<tb>  Durebsehütteln <SEP> die <SEP> Benzolsehieht <SEP> ab <SEP> und
<tb>  w <SEP> 'iseht <SEP> die <SEP> wässeri-e <SEP> salzsaure <SEP> Schicht <SEP> mit
<tb>  total <SEP> 80 <SEP> eins <SEP> Benzol, <SEP> dann <SEP> mit <SEP> total <SEP> 200 <SEP> ein'  :xtlier. <SEP> Hierauf <SEP> macht <SEP> man <SEP> mit <SEP> 30 ;

  oiger <SEP> Na  ti,onlau-e <SEP> unter <SEP> starkem <SEP> Kühlen <SEP> alkalisch <SEP> und
<tb>  extrahiert <SEP> finit <SEP> total <SEP> 500 <SEP> em3 <SEP> Benzol. <SEP> Der <SEP> über
<tb>  Kaliumearbonat <SEP> getrocknete <SEP> Benzolextrakt
<tb>  wird <SEP> im <SEP> Vakuum <SEP> eingedampft., <SEP> der <SEP> ölige
<tb>  Rückstand <SEP> in <SEP> \00 <SEP> em3 <SEP> -Äther <SEP> aufgenommen
<tb>  itnd <SEP> durch <SEP> Einleiten <SEP> von <SEP> trockenem <SEP> Brom  wasserstoff <SEP> in. <SEP> das <SEP> kristallin <SEP> ausfallende <SEP> N  Yropyl-nortropin-1)enzhy <SEP> dryläther-hydrobro  mid <SEP> überreführt. <SEP> Smp. <SEP> l_86-187  <SEP> nach <SEP> dem
<tb>  I\mkristallisieren <SEP> aus <SEP> Metlianol/:ither.

       
EMI0005.0002     
  
    <I>Beispiel. <SEP> 10</I>
<tb>  <I>N-@I.thyl-n <SEP> ort <SEP> ropin.-b <SEP> e <SEP> fit <SEP> zh <SEP> yd <SEP> r- <SEP> yl <SEP> äthe <SEP> r-h-yd <SEP> ro-</I>
<tb>  <I>brorn,id</I>       Man versetzt die     Mischung    von 2,0 g     N-          .'ltliyl-nortropin    und<B>0,87</B>     g        iNTatriumäth@#lat     bei I10  unter Rühren innert 1 Stunde mit    einer Lösung von 3,

  1 g     Diphenylbrdmmethan     in 3     eins    Benzol und steigert die Temperatur       unter    weiterem Rühren     innert    8-1.2 Stunden  auf     l25 .    Nach dem Abkühlen wird das     Re-          aktionsgeinisch    mit<B>100</B>     em3    Wasser versetzt,  und die wässerige Lösung mit total 150     em3     Benzol ausgeschüttelt.

   Man extrahiert den       Benzolextrakt    darauf mit insgesamt 200     eins     211     Salzsä.ure,    wäscht die salzsaure Lösung mit  50     eins    Äther und macht mit     30o/oiger    Na  tronlauge unter starkem Kühlen alkalisch       (Lackmus).    Die alkalische Lösung extrahiert  man mit total 250     ein'    Benzol und dampft  die über     Kalitimcarbonat    getrockneten, ver  einigten     Benzolextrakte    im     Vakuum    ein.

   In  die Lösung des öligen Rückstandes in 80     em3          abs.    Äther wird trockener Bromwasserstoff  eingeleitet (bis     7)g    3), wobei sieh das     N-1t.hy1-          nortropin-benzhvdrylätlier-hydrobromid    kri  stallin ausscheidet.

   Nach     LTmkristallisieren    aus       1T(,thanol/Äthei-        Smp.    226=228      (Zers.).       <I>Beispiel 11</I>  
EMI0005.0036     
  
    <I>N-Pi-opyl-I)seud <SEP> o-nortropin-benzibydrylüth.er--</I>
<tb>  <I>hydrobromid</I>            Man    versetzt die Mischung von 5,0 g N  Propyl-pseudo-nortropin und     1,5g    Natrium  earbonat bei 110  unter Rühren innert 11/2  Stunden mit einer Lösung von 7,

  3 g     Diphenyl-          brommethan    in 4 ein-' Benzol und steigert  die Temperatur langsam     -unter    weiterem Rüh  ren innert 3 Stunden auf     l25 .    Nach dem Ab  kühlen wird das Reaktionsgemisch mit 100     eins          Wasser    versetzt und die wässerige Lösung mit  total 160     eni3    Benzol ausgeschüttelt.

   Man ex  trahiert die vereinigten     Benzolauszüge    darauf  mit insgesamt 300 eins 2n Salzsäure, wäscht  die salzsaure Lösung mit 80     em3    Äther und  macht mit 15     a/o        iger        Natronlauge    unter Küh  len alkalisch (Lackmus). Die alkalische Lö  sung extrahiert man mit 400     em3    Benzol und  dampft die über     Kaliumcarbonat    getrock  neten,     vereinigten        Benzolextrakte    im Vakuum  ein.

   Der ölige Rückstand wird über Alumi  niumoxyd     chromatographiert.    Der     eluierte        N-          Prop,#Tl-psetido-nortropin-benzh3-dryläther    wird  anschliessend in 80     em3        abs.    Äther aufgenom-           tuen    und trockener     Bromwasserstoff    einge  leitet (bis     pH    3),

   wobei sich das     N-Propyl-          pseudo    -     nortropin    -     benzhy        dryläther-        hydrobro-          mid    kristallin ausscheidet. Nach     T?mkristalli-          sieren    aus     Methanol/Äther        Smp.    190-191   ,(Zerr. ) .  



  <I>Beispiel 12</I>       N-Pi-opyl-pseztd        o-ntoi-ti-opin-be        ii        zli.yd7-        yl        äthe        i--          lbyd7-oba-ontid     Die Lösung von 3,2 g     N-Propyl-pseudo-          nortropin    in 5     cms        abs.    Benzol wird mit       Diphenyldiazomethan    (hergestellt aus 7,7 g       Benzophenonhydrazon    und 8,8 g gelbem       Quecksilberoxyd)

      am     Rliekfluss    während 24  Stunden zum Sieden erhitzt. Man versetzt.  das erkaltete Reaktionsgemisch mit 40     cm3     Benzol, 45     ein-    211     Salzsäure    und 400     ein-          Wasser,

      trennt     nach    Durchschütteln die     Ben-          zolschieht    ab und wäscht die wässerige salz  saure Schicht mit total 60     cin3    Benzol und  dann mit total 100     ein-        A.thei#.    Hierauf macht       man        mit        30%iger        Natronlauge        unter        Kühlen     alkalisch und extrahiert mit total 400     em3     Benzol.

   Die vereinigten     Benzolextrakte    wer  den über     Kaliumearbonat    getrocknet und das  Benzol im Vakuum abgedampft. Der ölige  Rückstand wird durch     Chromatographie    ge  reinigt, der     eluierte        N-Propyl.-pseudo-nortro-          pin-benzliy        dryläther    anschliessend in 40     eni3          abs.    Äther     aufgenommen    und trockener Brom  wasserstoff eingeleitet (bis PH 3), wobei sich  das     N-Propyl-pseudo-nortropin-benzhydryl-          ätlier-hydrobromid    kristallin ausscheidet.

   Nach       Umkristallisieren    ans     Methanol/Äther        Smp.     190-l92      (Zers.).     



       Beispiel   <I>13</I>  <I>N</I>     -Butyl-noi-tropin-be        itzh        ydryldth.erlt        yd        ro-          b        ro2nid     Die Lösung von 3,07g     N-Butyl-nortropin     in 5<B>e1113</B> Benzol wird mit     Diphenyldiazo-          methan    (hergestellt aus 7,9g     Benzophenon-          bydrazon    und 8,8     g    gelbem Quecksilberoxyd)  am     Rückfluss    während     24    Stunden auf 80  bis 85  erhitzt.

   Man verfährt weiter, wie im  Beispiel. 12 beschrieben. Nach     Umkristallisie-          ren    aus     Aceton/Petroläther    und anschliessend  aus     Methanol/Äther        Smp.        194---195     (Zerr.).

      <I>Beispiel 14</I>       N-Ä        t\b        yl-noi,ti,opin-co-(a-n        apltth        yl)-b   <I>e</I>     ii.z        yläthe        r     Man versetzt eine     I1lisehung    von 2,4     g          N-Ätb,yl-iiortropin    und 1,4 g     Natriumcarbonat     unter Rühren bei 110  innert 11/2 Stunden       tropfenweise    mit einer Lösung von 4,7 g       Phenyl-a-na.phthy        l-clilormethan    in 3     em3    Ben  zol.

   Unter weiterem Rühren wird die     Tenipe-          r        atur    sodann noch 4 Stunden auf l25  gehal  ten. Nach dem Abkühlen wird das     R.eaktions-          gemiseh    in 100     em3        Wasser    aufgenommen und  mit. total 2.50     ein-    Benzol     ausgeschüttelt.    Man  extrahiert darauf die vereinigten     Benzolans-          züge    mit. insgesamt     200        em3    211 Salzsäure,  wäscht die salzsaure wässerige Lösung mit.

         100        em3        Äther        und        macht        sie        mit        30%iger     Natronlauge unter     Kühlung    alkalisch. Man       extrahiert    mit total 350     em3    Benzol, trocknet  den     Benzolextrakt    über     Magnesiumsulfat        und     entfernt das Benzol im     Vakuum.     



  In die Lösung des öligen     Riiekstandes    in  etwa 150     em3    Äther wird trockener Bromwas  serstoff eingeleitet. Die rohe freie Ätherbase  wird     durch        Chromatographie    an     Aluminium-          oxyd        gereinigt,    wobei der Äther durch ein  Gemisch von     Petroläther-Benzol    (1 :l)     eluiert     wird. Das     N-Äthyl-nort.ropin-(,)-(a-naphthyl)-          benzviäther-hydrobromid    wird in sehr     hvgro-          skopiseben    Kristallen erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRICCII Verfahren zur Herstellung bisher unbe kannter substituierter Nortropinäther der Formel I EMI0006.0147 EMI0006.0148 worin <SEP> R1 <SEP> = <SEP> 1i <SEP> oder <SEP> -OC"H2"+iJ <SEP> n <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <tb> R.2 <SEP> = <SEP> -C",H2",+1, <SEP> in <SEP> --- <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4, <SEP> oder <SEP> R2 <SEP> = <tb> --CH2CEH5, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Substituenten <SEP> R1 <SEP> und <tb> R., <SEP> zusammen <SEP> mindestens <SEP> 2 <SEP> C-Atome <SEP> enthal ten, <SEP> und <SEP> R.3 <SEP> = <SEP> einen <SEP> einwertigen <SEP> aliphatischen, <tb> aromatischen <SEP> oder <SEP> arylaliphatischen <SEP> Rest.
    <SEP> be deuten, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <tb> substituiertes <SEP> Nortropin <SEP> der <SEP> Formel <SEP> II EMI0007.0001 worin X eine sekundäre Alkoholgruppe be deutet, die funktionell abgewandelt sein kann, mit einem einwertigen aliphatischen, aromati schen oder arylaliphatischen Alkohol der For mel R3013 oder einem funktionellen Derivat davon oder mit einem substituierten Diazo- methan umsetzt.
CH334838D 1955-02-15 1955-02-15 Verfahren zur Herstellung von substituierten Nortropinäthern CH334838A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0333026A1 (de) * 1988-03-14 1989-09-20 Hoechst-Roussel Pharmaceuticals Incorporated 3-(2,3,4,5,6-Pentafluorophenoxy)-8-azabicyclo[3,2,1]octane, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Medikamente

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EP0333026A1 (de) * 1988-03-14 1989-09-20 Hoechst-Roussel Pharmaceuticals Incorporated 3-(2,3,4,5,6-Pentafluorophenoxy)-8-azabicyclo[3,2,1]octane, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Medikamente

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