CH335066A - Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden

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CH335066A
CH335066A CH335066DA CH335066A CH 335066 A CH335066 A CH 335066A CH 335066D A CH335066D A CH 335066DA CH 335066 A CH335066 A CH 335066A
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trimethyl
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acetal
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Otto Dr Isler
Marc Dr Montavon
Rudolf Dr Rueegg
Paul Dr Zeller
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/38Unsaturated compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of rings other than six—membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden
Gegenstand der Erfindung ist ein Veriahren zur Herstellung von   Polyenaldehyden.   



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, da¯ man Acetylen über eine metallorganische Verbindung einerseits   mit Methylglyoxalacetal    und anderseits mit einem   C-Aldehyd    der Formel
EMI1.1     
 orin R einen Kohlenwasserstoffrest mit dem Kohlenstoffgerüst von Geraniol bzw. Cyclogeraniol bedeutet, kondensiert, das gebildete Acetal des C19-Aldehyds der Formel
EMI1.2     
 mit Lithiumaluminiumhydrid im ¯berschu¯ behandelt, wobei die   Dreifaehbindung partiell    hydriert wird und die Hydroxylgruppen   un-    ter Bildung einer neuen Doppelbindung eliminiert   @ werden, und nachfolgend in saurem    Milieu zum C19-Aldehyd der Formel
EMI1.3     
 hydrolysiert.



   Die Ausgangsmaterialien des Verfahrens können beispielsweise wie folgt hergestellt werden :
4-   [', 6'',    6'-Trimeth   ?-ct/cea;e)t--H(Ze]-    2-methyl-'buten-(2)-al-(1) [Dehydro-(retro) C14-aldehyd]
30 Gewichtsteile 4-[2', 6',   6'-Trimethyl-cyclo-    hexen-(1')-yl]-2-methyl-buten-(2)-al-(1) in 210 Gewichtsteilen Methylenchlorid werden mit 13, 5 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat und 9 Gewichtsteilen Cal. ciumoxyd unter Rühren auf   0     abgekühlt. Sodann gibt man 28 Gewiehtsteile   N-Bromsuecinimid    zu und hÏlt. die Temperatur während 3 Stunden durch zeitweiliges Kühlen auf   5-10¯@    Die Mischung fÏrbt sich nach einiger Zeit gelb bis rot und wird langsam wieder farblos.

   Nun filtriert man, gibt   30    Gewichtsteile Chinolin zu und entfernt das Methylenchlorid im Vakuum. Hierauf werden nochmals 30 Gewiehtsteile Chinolin zugegeben und die Mischung   2    Stunden unter Stickstoff auf dem   Dampfbad      erwirmt.    Man gibt dann    350 Gewichtsteile Petroläther (Kp 30-60 )    zu und giesst unter Rühren auf 250 Gewichtsteile 3n Schwefelsäure und Eis. Man filtriert vom unlöslichen Harz ab, trennt die wässerige Schicht ab und wäscht die Petrolätherlösung je einmal mit Wasser, verdännter Natriumbicarbonatlosung und Wasser.

   Nach dem Trocknen der   Petrolätherlösung über    Na  triumsulfat    und Eindampfen werden 29,   4    Ge  wichtsteile    rohes   4- [2', 6', 6'-Trimethvl-cyelo-      hexen- (2')-yliden]-2-methyl-buten- (2)-al- (l)    erhalten ; zur Reinigung wird dieses Produkt im Hochvakuum im   Hickmann-Kolben    destilliert ; Kpo,   os      90¯@    Ein völlig reines Produkt gewinnt man, wenn man   dieVerbindungnoch    durch eine   Vigreuxkolonne    (30 cm) destilliert.



  Der Aldehyd bildet ein gelbes, dünnflüssiges   öl,    n   2Dl,    6152 U. V.-Max. 318 mÁ, E1 1610 (in PetrolÏther).



   4- [2',6',6'- Trimethyl- cyclohexadien -(1',3')yl] -2-methyl-buten-(2)-al-(1) [Dehydro-¯-C14aldehyd]
136 Gewichtsteile   4- [2',    6', 6'-Trimethyl  cyclohexen-    (2')-yliden]-2-methyl-buten-(2)-al  (1)    werden mit 97 Raumteilen   Isopropenyl-    acetat und   0,      7    Gewichtsteilen   p-Toluolsulfo-    sÏure während 3-4 Stunden unter Durchleiten eines schwachen Stickstoffstromes auf 100 bis 140  erhitzt, wobei das   freiwerdende Ace-    ton stÏndig aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert. Hierauf lässt man erkalten. Das so erhaltene rohe 4-   [2', 6', 6'-Trimethyl-eyelo-    hexadien- (l',3')-yl] -2-methyl-1 - acetoxy-butadien-(1, 3) wird direkt hydrolysiert.

   Zu diesem Zwecke gibt man 650 Raumteile   Methylalko-    hol, 65 Raumteile Wasser und 46 Gewichtsteile Natriumbicarbonat zu und kocht unter Riihren während   5-6    Stunden   unter Rück-      flu¯@    Man gie¯t dann auf 2000 Raumteile Eiswasser und säuert mit verdünnter   Schwe-      felsäure    schwach an. Man nimmt das   Reak-      tionsprodukt    in Petroläther auf, wäscht mit Natriumbicarbonatlosung und trocknet  ber Natriumsulfat. Nach dem Abdestillieren des   Losungsmittels    destilliert man den Rüekstand im Hochvakuum. Man erhält 98 Gewichtsteile 4- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexadien-(1',3')-yl]2-methyl-buten-(2)-al-(1), Kp0.05: 80¯ ;   r D =    1, 530 ; U.

   V.-Absorptionsmaximum bei 224 und 268 m,   @@ E1   = 795 und   345    (in Petroläther  losung).   



   4- [2',6',6'-Trimethiyl-cyclohexyliden]-2-methyl-buten-(2)-al-(1) [Iso-C14-aldehyd]
Das durch Kondensation von ¯thoxy-acetylen mit 2, 6, 6-Trimethyl-cyclohexanon-(1) gewonnene ¯thoxy-acetylencarbinol wird in bekannter Weise an der   Dreifachbindung    partiell hydriert, das entstandene ¯thoxy-Ïthylenearbinol mit SÏure hydrolysiert, der gebildete 2, 6, 6-Trimethyl-cyclohexylidenacetaldehyd ace  talisiert,    das Acetal in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels mit einem   Propenyl-      ather kondensiert und    das erhaltene   Konden-    sationsprodukt mit Säure behandelt.



     , 2,    6, 10-Trimethyl-undecatrien-(2,4,9)-al-(1) [Pseudo-C14-aldehyd]
Eine Mischung von 500 Gewichtsteilen Pseudojonon, 500   Gewiehtsteilen      Chloressig-      säureäthvlester    und   250 Gewichtsteilen Me-      thanol    wird bei-10¯ allmÏhlich mit 250 Gewichtsteilen   Natrinm. methylat versetzt, 2-3    Stunden bei 0    geriillrt,    bei 00 mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert und mit   Petroläther    rasch extrahiert.   Die Petrolätherlosung    wird mit alkoholischer Kaliumearbonatlosung einige Stunden gekoclit, auf Wasser gegossen, die    alkalisehe, wässerige Losung angesäuert und    mit Petroläther extrahiert.

     Xaell    Abdampfen des   Petroläthers destilliert    man den Rückstand im Vakuum.   Der gewonnene Pseudo-      C14-aldehyd    weist ein U.   V.-Absorptionsmaxi-    mum bei   272-274      m auf    (in   Petroläther-      losung, nach einigem    Stehen).



   2-Oxo - propionaldehyd-acetale [Methylgly  oxalacetale]   
Diese   Aeetale können aus Methylglyoxal    durch Erwärmen mit Alkoholen oder Glvkolen in inerten Lösungsmitteln in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels unter ständigem Abdestillieren des gebildeten Wassers hergestellt werden.



   In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens lässt man ¯- bzw. Dehydro-¯- bzw.



  Iso- bzw. Dehydro-(retro)- bzw. Pseudo-C14aldehyd beispielsweise in flüssigem Ammoniak mit einem Alkali-oder   Erdalkaliacetylid    re  agieren    und kondensiert das gebildete   Kon-       densationsprodukt, vorzugsweise naeh Hydro-    lyse   anm    6-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')  yl]-bzw.    6- [2', 6',6'-Trimethyl-cyclohexadien (1', 3')-yl]- bzw. 6-[2',6',6'- Trimethyl-cyclohexyliden]- bzw. 6- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-   (2')-yliden-bzw. 6-[2', 6'-Dimethyl-    hepten- (5') -yliden]-4-methyl-hexen-(4-)-in-(1)ol-(3) [¯- bzw. Dehydro-¯- bzw. Iso- bzw. Dehydro-(retro)- bzw.

   Pseudo-C16-acetylencarbi nol], aber eine weitere metallorganische Verbindung mit einem   Methylglyoxalacetal.    Die Kondensation in flüssigem Ammoniak kann man unter erhöhtem Druck bei   Raumtempera-    tur oder unter Normaldruck bei der   Siede-    temperatur des Ammoniaks ausf hren. Man kondensiert mit einem   Alkaliacetylid,    wie   Natrium-oder Lithiumaeetvlid,    oder mit einem   Erdalkaliaeetylid,    wie   Caiciumacetylid,    das man zweckmϯig vorgängig der Kondensationsreaktion im gleiehen Gefϯ und im gleiehen Ammoniak, das zur   Kondensation v er-      wendet zvird, aus Alkali-oder    Erdalkalimetall und Acetylen herstellen kann. Vorzugsweise verwendet man zur Kondensation Lithiumacetylid.

   Der C14-Aldehyd kann in einem inerten L¯sungsmittel, wie beispielsweise Di  äthyläther, zugefügt werden.    Die Hydrolyse des Kondensationsproduktes gelingt z. B. in flüssigem Ammoniak durch Zufügen eines Ammoniumsalzes oder naeh Entfernung des Ammoniaks durch Behandeln mit Saure.

   Die   C-Acetylenearbinole    sind farblose bis gelbliche,   destillierbare Ole,    die   im UTltraviolett-       spektrum eharakteristische Absorptionsma-      sima    aufweisen (mit Ausnahme des ¯-C16 Acetylencarbinols, das kein   Absorptionsmaxi-    mum  ber 225   mMaufweist).Sie.zeigenin    der Zercwitinoffbestimmung in der Kälte   1    Mol und in der WÏrme zwei Mol aktive Wasser  stoffatome    an. Die Kondensation der   C|6-    Acetylencarbinole mit   Methylglyoxalacetal    erfolgt über eine weitere metallorganische Verbindung.   Vlan    lässt z.

   B. auf das C16-Acetylen  ^arbinol    in einem inerten L¯sungsmittel zwei Mol   Alkylmagnesiumhalogenid    oder zwei Mol   Lithiumphenyl einwirken.    Das erste Mol wird von der Hydroxylgruppe gebunden,   wällrend    das zweite Mol mit der   Acetylenbindung    reagiert und das endständige Kohlenstoffatom kondensationsfähig maeht. Die gebildete Dimagnesiumhalogenid-bzw. Dilithiumverbin  clung    setzt man dann zweckmässig im gleichen Losungsmittel mit Methylglyoxalacetal um.



  Hiezu geeignet sind   niederaliphatisehe    Acetale, wie das 1,1-Dimethoxy- bzw. 1,1-DiÏthoxy   bzw. l.,-I-Dibutoxy-propanon- (2) [Methylgly- oxaldimethvl-bzw.-diäthyl-bzw.-dibutyaee-    tall, oder   cyciische    Acetale, wie das 1, 1-¯thylendioxy-propanon-(2) [Methylglyoxaläthylenacetal]. Vorzugsweise behandelt man das   C1G-      Acetylencarbinol    in einem Losungsmittel, wie   Diäthyläther,    mit zwei Mol   Allrylmagnesium-    halogenid und kondensiert die gebildete Dimagnesiumhalogenidverbindung ohne Isolie  rung und Reinigung    mit 1. Mol   Methylglyoxal-    acetal.

   Das Kondensationsprodukt wird am besten ohne Reinigung in iiblicher Weise hydrolysiert, beispielsweise durch Eingiessen in ein Gemisch von Eis und verdünnter Schwefelsäure, wobei je nacli eingesetztem   C-Acetylencarbinol    und   Methylglyoxal    das entsprechende C19-Dioxy-acetal erhalten wird.



  Man erhÏlt aus ¯- bzw. Dehydro-¯- bzw. Isobzw. Dehydro-   (retro)-bzw.Pseudo-C-acety-    lencarbinol und Methylglyoxalacetal 8-[2',6',6' Trimethyl-eyelohexen- (1')-yl]- bzw. 8- [2', 6', 6' Trimethyl-cyclohexadien- (1',3')-yl]- bzw. 8   [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexylidenj- bzw. 8-    [2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yliden]- bzw.



  8-[2',6'-Dimethyl-hepten-(5')-yliden]-2, 6-dimethyl-2,5-dioxy-octen- (6)-in-   (3)-acetal-(l)[jss-    bzw. Dehydro-¯- bzw. Iso-bzw. Dehydro (retro)-bzw. Pseudo-C19-dioxyacetal]. Die C19-Dioxyacetale sind zÏhe Öle, die in der   Zerewitinofibestimmung    2 Mol   aktive Wasser-      stoffatome zeigen.   



   Eine weitere Ausführungsform der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass man zuerst das Methylgl, yoxalacetal in flüssigem Ammoniak mit einem   Alkali-oder      Erdalkaliacetylid    reagieren lässt und das gebildete Kondensationsprodukt, vorzugsweise nach Hydrolyse zum 2-Methyl-2  oxy-butin- (3)-acetal- (l), über    eine weitere metallorganisehe Verbindung mit dem C14-Alde  hyd umsetzt,    wobei die oben erwähnten C19   Dioxyacetale entstehen. Die 2-Methyl-2-oxy-    butin-   (3)-acetale- (l)    sind farblose, destillierbare Ole. Sie zeigen in der   Zerewitinoffbestim-    mung in der KÏlte 1 Mol und in der WÏrme 2 Mol aktive Wasserstoffatome an.



   In der zweiten Stufe des Verfahrens werden die C19-Dioxyacetale mit Lithiumaluminiumhydrid im Überschuss behandelt. In dieser Reaktion wird die   Dreifachbindung    par tiell hydriert und gleichzeitig werden  berrasehenderweise die Hydroxylgruppen unter Bildung einer neuen Doppelbindung eliminiert. Erfindungsgemäss gelingen   vorteilhaf-    terweise Partialhydrierung und Eliminierung   gleiehzeitig    durch Behandeln des   Cg-Dioxy-    acetals in einem inerten Lösungsmittel mit Lithiumaluminiumhydrid   im Übersehuss    bei Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur.

   Als Losungsmittel eignen sieh hierzu aliphatische oder cyclische ¯ther, wie DiÏthyl  äther,Äthylenglycoldimethyläther    oder Dioxan, oder organische, tertiäre Amine, wie N, N-DiÏthyl-anilin oder N-¯thyl-morpholin.



  In der bevorzugten Ausführungsform verrührt man das   C-Dioxyacetal    in N,   N-Di-      äthyl-anilin    mit. 2-4 Mol   Lithiumaluminium-    hydrid pro Mol C19-Dioxyacetal bei 60-120¯ in einer   Stickstoffatmosphäre. Man erhält aus       ss-bzw. Dehydro-jss-bzw. Iso-bzw. Dehydro-    (retro)-bzw. Pseudo-C19-dioxyacetal 8- [2', 6', 6'  Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl@- bzw. 8-[2',6',   6' Trimethyl- cyclohexadien - (1',3')-yl] - bzw. 8  [2', 6',   6'-Trimethyl-cyclohexyliden]- bzw. S-    [2',6',6'-Trimethyl-Cyclobexen-(2')-yliden]- bzw.



     8- [2,6'-Dimethyl-hepten-(5')-yliden@- 2,   6-dimethyl-octatrien-(2,4,6)-acetal- (1) [¯- bzw. Dehydro-¯- bzw. Iso- bzw. Dehydro-(retro)- bzw.



  Pseudo-C19-acetal]. Es sind dickfl ssige Ole, die im   Ultraviolettspektrum charakteristische    Absorptionsmaxima aufweisen.



   In der letzten Stufe des Verfahrens werden die   Cl9-Acetale    in saurem Milieu hydrolysiert, wobei die entsprechenden Cl9-Aldehyde erhalten werden. Dies erfolgt z. B. durch Verrühren der Cl9-Acetale in Gegenwart von Wasser in einem mit Wasser mischbaren L¯sungsmittel bei Raumtemperatur oder bei er  höhter    Temperatur mit einer Mineralsäure, wie Schwefelsäure, oder mit einer organischen   Sanve,    wie Essigsäure oder   p-Toluolsulfosäure.   



  Zweckmϯig werden die C19-Acetale mit 90%iger EssigsÏure kurze Zeit auf 95  erwärmt oder in alkoholischer   Losmg    mit verd nnter SchwefelsÏure einige Stunden bei Raumtemperatur verrührt.



   Die nach vorliegendem Verfahren erhal  tenen    C19-Aldehyde besitzen charakteristische   Absorptionsmaxima im L'ltraviolettspektrum.   



  Infolge der   cis-trans-Isomerie an    den Doppelbindungen gibt es verschiedene Raumformen dieser Aldehyde. Um Verluste durch Zerset  zung zu vermeiden, empfiehlt    es   sieh,    während des ganzen Verfahrens in inerter Atmosphäre zu arbeiten.



   Die Verfahrensprodukte sind wertvolle Zwischenprodukte für die Synthese von   ss-      Carotin und Carotinoiden,    wie beispielsweise   Bisdehydrocarotin und Lycopin.    So lassen sie sich durch metallorganische Reaktion beidsei   tig an Acetylen anlagern, das gebildete C40 Diol durch Behandlung mit Wasserabspal-    tungsmitteln dehydratisieren und das entstandene   Wasserabspaltungsprodukt durch Par-      tialhydrierung    der   Dreifachbindung und    an  sehliessende      Isomerisierang in    die Carotinoide  berf hren.

   Auf diese Weise kann man aus ¯-C19-Aldehyd ¯-Carotin, aus Dchydro-¯-C19 Aldehyd   Bisdehydroearotin,    aus Iso-C19-Aldehyd ¯-Carotin und aus Dehydro-(retro)-C19   aldehyd Bisdehydrocarotin gewinnen. Alle    diese Carotinoide sind   alsFettfarbstoffever-    wendbar.



   Beispiel 1  ¯-Cl9-Aldehyd a) ¯-C16-Acetylencarbinol. Man leitet in eine   Losung      l on 1 Geavielltsteil Lithium    in 400 Raumteilen fl ssigem Ammoniak bis zur vollständigen Umsctzung trockenes, acetonfreies   Aeetylen    ein. Dann gibt man unter   energischem    R hren innert l5 Minuten eine Losung von 25 Gewichtsteilen 4-[2', 6',   6'-Tri-    methyl-cyclohexen- (1')-yl]-2-methyl-buten-(2)  al-(1)    in   100    Raumteilen trockenem Äther zu und   riihrt    die Reaktionsmischung unter Feuchtigkeitsausschlu¯ intensiv wÏhrend 20 Stunden. Darauf gibt man in kleinen Portionen 16 Gewichtsteile   Ammoniumehlorid zu    und lässt das Ammoniak verdampfen.

   Nach Zugabe von 120 Raumteilen Wasser und 100 Raumteilen Äther wird die ¯therschicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen,   mit Natriumsulfat getrock-    net und eingcengt. Der R ckstand wird im   Hochvakuum    destilliert und man erhält 27, 5 Gewichtsteilc 6- [2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen  (1')-yl]-4-methylhexen-(4)-in-(1)-ol-(3);

   Kp0.02: 100¯ ; n26D = 1, 510. b) ¯-C19-DioxyÏthylenacetal. 23,2 Gewichtsteile 6-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]  4-methvl-hexen-    (4)-in- (I)-ol- (3) werden in 100 Raumteilen absolutem Ather gelöst und   wu    einer aus   5, 4 Gewiehtsteilen Magnesium    und 26   Gewichtsteilen Äthylbromid    in 100 Raumteilen absolutem Ather hergestellten    Athylmagnesiumbromidlösung unter Rühren    hei 10-15¯   allmähl. ieh zugegeben.

   Ansehlie-    ssend erhitzt man während einer Stunde unter Rückfluss, kühlt mit Eiswasser ab, f gt unter Rühren bei etwa   20     eine Lösung von   12    Gewichtsteilen MethylglyoxalÏthylenacetal - hergestellt durch 6stündiges ErwÏrmen   ion 1    Mol Methylglyoxal mit 1, 2 Mol ¯thylenglycol und 0, 001 Mol p-ToluolsulfosÏure in Benzollösung unter ständigem Abdestillieren des gebildeten Wassers, Ausschütteln der erhaltenen   Benzoilösung    mit verdünnter   Natriumbiear-      bonatlösung,    Abdampfen des L¯sungsmittels und Vakuumdestillation (Kp10: 102¯, n26D = 1,4145) - in 50 Raumteilen absolutem   -ltlier    allmÏhlich zu und erhitzt 5-7 Stunden unter RÏckflu¯.

   Die   Reaktionsm. ischang    wird dann auf ein Gemisch von 130 Raumteilen 3n Sehwe   lelsäure und 200 Gewichtsteilen Eis gegossen,    die   Ätherschicht    aboetrennt, mit Wasser und mit   5 böiger Natriumbicarbonatlösung gewa-    schen, mit Natriumsulfat getrocknet und ab  gedampft.      Vlan    erhält 35, 5 Gewichtsteile ¯liges   8-    [2', 6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2. 6-dimethyl-2,   5-dioxy-octen-    (6)-in-(3)-Ïthylenacetal-(l), das   dureh    Verteilen zwisehen Lösungsmitteln und Chromatographie gereinigt werden kann. Die Zerewitinoffbestimmung zeigt 2 Mol aktive   ANasserstoffatome    an.

      c)    ¯-C19-Aldehyd-Ïthylenacctal. 5,2 Ge  wie} ltsteile des unter b)    erhaltenen Produktes werden in 140 cm3 N,N-DiÏthyl-anilin gel¯st, mit einer L¯sung von 1, 7 Gewichtsteilen Li  thium aluminiumhydrid    in 45 Raumteilen absolutem ¯ther unter R hren bei 5-10¯ allmählieh versetzt und   20 Stunden auf 75     erwärmt.   DieReaktionsmischung    wird dann auf ein Gemisch von   250    Raumteilen 3n SchwefelsÏure und 200 Gewichtsteilen Eis gegossen und mit 100 Raumteilen Petroläther extra  hiert.    Die   Petrolätherlösung    wird nacheinander mit eiskalter   3n    Schwefelsäure, mit Wasser und mit verdünnter Natriumbicarbonatlosung gewasehen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Man erhält 4, 9 Ge  wichtsteile    rohes   8- [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen.- (1')-yl]-2,6-dimethyl-octatrien- (2, 4, 6)  äthylenacetal- (l), das durch    Verteilen   zwi-    schen Lösungsmitteln und Chromatographie gereinigt werden kann. Gelbliches Öl mit U. V.

   Absorptionsmaxima bei 278 und 289   m, o.    in   Petroläther.    d), ¯-Cl9-Aldehyd. 5 Gewichtsteile 8    [2',      6',    6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2, 6-di  methyl-octatrien-    (2, 4, 6)-Ïthylenacetal-(1) werden in 90   Raumteilen Eisessig gelöst, mit    10 Raumteilen Wasser und 10 Gewichtsteilen Na  triumacetat    versetzt und   2    Stunden in Stick  stoffatmosphäre    auf   95     erwärmt. Die Reaktionslosung wird dann abgekühlt, mit 200   Raumteilen Wasser verdünnt und    mit 100 Raumteilen Petroläther extrahiert.

   Die Petrol ätherlosung wird mit Wasser und mit verd nnter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und abgedampft.



  Der   Riiekstand    kristallisiert aus Petroläther oder Methanol und ergibt   8- [2', 6', 6'-Trimethyl-    cyclohexen- (l')-yl]-2, 6-dimethyl-octatrien  (2, 4,   6)-al- (l) vom    Smp. 62-630 ; U.   V.-Ab-      sorptionsmaxima    bei   311-313    und 323 bis 325   m,      u in Petroläther. Das Phenylsemicarba-    zon bildet gelbe Nadeln aus Methylenchlorid   Methanol,Smp.204-206 ,U.V.-Absorptions-    maxima bei 332 und 347 mÁ in PetrolÏther.



   Beispiel 2  ¯-C19-Aldehyd    a)    2-Methyl-2-oxy-butin-(3)-al-(1)-dibutylaceta7. Alan leitet in eine Lösung von 7, 2 Ge  wichtsteilen    Lithium in 600 Raumteilen   flüssi-    gem Ammoniak bis zur vollständigen Umsetzung trockenes, acetonfreies Acetylen ein.



  Dami gibt man unter Rühren innert 10 Minuten eine Lösung von 121   Gewiehtsteilen    1, 1  Dibutoxy-propanon- (2)    in 300 Raumteilen ab   solutem Äther zu    und schüttelt die Mischung im Antoklaven 20 Stunden bei Raumtemperatur. Dann gibt man langsam 114 Gewichtsteile Ammoniumchlorid   zll    und lässt das Ammoniak verdampfen. Man gibt 1000 Raumteile trockenen Äther   zu,    filtriert vom Lithiumehlorid und vom übersehüssigen   Ammoniumehlo-    rid ab, dampft den Äther ab und fraktioniert den Rüekstand im Vakuum. Man erhält   105    Gewichtsteile 2-Methyl-2-oxy-butin- (3)-al- (1)dibutylacetal; Kp15 130-135¯.

   Die   Zerewiti-      noffbestimmung    zeigt in der KÏlte   1    Mol und in der Wärme   2    Mol aktive'Wasserstoffatome an. b) ¯-C19-Dioxy-dibutylacetal. 23 Gewichtsteile 2-Methyl-2-oxy-butin-(3)-al-(1)-dibutylacetal werden in   50    Raumteilen absolutem Äther gelöst und zu einer aus 5, 4 Gewichtsteilen Magnesium und 26   Gewiehtsteilen Äthyl-    bromid in 100 Raumteilen absolutem Äther   her-    gestellten   @estellten Grignardl¯sung   unter Rühren bei   10-15"allmählich zugegeben.

   Anschliessend    erhitzt man 60 Minuten unter   Rückfluss, kiihlt mit    Fiswasser ab, f gt bei   15-20     eine   Losung    von 20 Gewiehtsteilen   4-      [2',    6', 6'-Trimethyleyelohexen- (1')-yl]-2-methyl-buten-(2)-al-(1) in 100 Raumteilen absolutem lither   allmäh-    lich zu und erhitzt   6-8    Stunden unter Rückfluss.

   Die Reaktionsmischung wird dann, wie in Beispiel   1    unter   b)    angegeben, aufgearbeitet, man erhält 43 Gewiehtsteile öliges   8- [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2, 6  dimethyl-2,    5-dioxy-octen-(6)-in-(3)-dibutylacetal- (l), das durch Verteilen zwisehen Lösungsmitteln und Chromatographie gereinigt werden kann. Die Zerewitinoffbestimmung zeigt 2 Mol aktive Wasserstoffatome an.

      c)    ¯-C19-Aldehyd-dibutylacetal. 6   Gewiehts-    teile 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]  2,    6-dimethyl-2, 5-dioxy-octen- (6)-in- (3)-dibutyl  acetal- (l) werden    in   140 Raumteilen trocke-    nem   Xther      gel. ost,    mit einer Lösung von 2 Gewichtsteilen Lithiumaluminiumhydrid in 50   Raumteilen absolutem Äther    unter Rühren bei   5-10     langsam versetzt und 50 Stunden am Rückfluss erhitzt.

   Die Reaktionsmischung wird dann, wie in   Beispiel} unter    c) angegeben, aufgearbeitet und man erhält das rohe 8-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2, 6dimethyl-oetatrien- (2, 4,   6@-dibutylacetal-(1),    das durch   C'hromatographie gereinigt    werden kann. U. V.-Absorptionsmaxima bei 278 und 289 mÁ in PetrolÏther. d) ¯-C19-Aldehyd. 5,5 Gewichtsteile 8  [2',   6',    6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-2,6-di  methyl-oetatrien-    (2, 4, 6)-dibutylacetal-(1) werden in 100   Raumteilen Äthylalkohol gelost,    mit 5 Raumteilen 3n   Schwefelsäure versetzt    und 20 Stunden in Stickstoffatmosphäre bei Raumtcmpcratur stehengclasscn.

   Hierauf verd nnt man mit 200 Raumteilen Wasser, extra  hiert    mit PetrolÏther, wÏscht die Petrolätherl¯sung   mit verdünnter Natriumbiearbonat-       losung. trocknet über Natriumsulfat und    dampft den   Petroläther    ab.   Dureh    Kristallisation in   Petroläther    oder Methanol erhält man das s 8-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')yl]-2, 6-dimethyl-octatrien-(2,4,6)-al-(1) als gelbliche Kristalle vom Smp.   62-63 .   



   Beispiel 3
Dehydro-¯-C19-aldehyd a) Dehydro-¯-C16-acetylencarbinol. 27, 8 Gewichtsteile 4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexadien   (1', 3')-yl]-2-methvl-buten- ( ? j-al- (l) werden,    wie in Beispiel 1 unter a) angegeben, mit Lithiumacetylid kondensiert und aufgearbeitet. Man erhält das 6-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexadien- (1', 3')-yl]-4-methyl-hexen- (4)-in- (l)ol (3) als gelbliches   61    vom Kp0.04: 110¯; n23D = 1, 528 ;

   U.   V.-Absorptionsmaximum    bei 266   m    in PetrolÏther. b) Dchydro-¯-C19-dioxy-Ïthylenacetal. 11,5 Gewichtstcile 6-   [2', 6', 6'-Trimethyl-ey-elohexa-    dien-   (1',    3')-yl]-4-methyl-hexen-(4)-in-(1)-ol  (3) werden, wie in Beispiel 1, unter b) angegeben, mit Methylglyoxal-Ïthylenaceta   kon-    densiert und   aufgearbeitet. lIan erhält    das 8-   [2',      6',    6'-Trimethyl-cyclohexadien-(1',3')-yl]2,   6-dimethyl-2, 5-dioxy-octen- (6)-in- (3)-äthylen-    acetal-(1) als gelbliches Íl. U.

   V.-Absorptionsmaximum bei   266      m M.    in PetrolÏther. c) Dehydro-¯-C19-aldehyd-Ïthylenacetal. 17   Gewichi : steile -    [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexa   dien-    (1', 3')- yl]-2,6- dimethyl-2,5-dioxy-octen  (6)-in-(3)-Ïthylenacetal-(1) werden, wie in Beispiel   1.-Linter    c) angegeben, mit l, ithium  aluminiumhydrid behandelt    und   aufgearbei-    tet. Man erhält das   8- [2', 6', 6'-Trimethyl-eyclo-    hexadien- (1', 3')-yl]-2,6-dimethyl-octatrien  (2, 4,   6)-äthylenacetal- (l) mit einem IT. V.-Ab-      sorptionsmaximum    bei 281 ma in PetrolÏther.    d)    Dehydro-¯-C19-aldehyd.

   Verseift man    8-[2',6',6'-@@@@@@@@@-cyclohexadien -(1',3')-yl]-    2, 6-dimethyl-octatrien-(2,4,6)-Ïthylenacetal-(1) nach Beispiel 1. Abschnitt   d),    so erhält man 8- [2',6',6'-Trimethyl-cyclohexadien-(1',3')-yl]2, 6-dimcthyl-octatrien-(2,4,6)-al-(1). Aus Pe  trolaiher    bildet es gelbliche Kristalle vom Smp. 64-66  ; U.V.-Absorptionsmaximum bei 315 mÁ in PetrolÏther. Phenylsemicarbazon Smp 197-200¯; U. V.-Absorptionsmaxima bei 333 und   348    m, in Petroläther.



      Beispiel-4   
Iso-C19-aldehyd a) Iso-C19-dioxy-dibutylacetal. Werden 2,85
Gewichtsteile 4- [2', 6', 6'-Trimethyl-eyclohexyliden]-2-methyl-buten-(2)-al-(1), wie in Beispiel 2 unter   b)    angegeben, mit 3, 3-Gewichtsteilen 2-Methyl-2-oxy-butin-(3)-al-(1)-dibutylacetal kondensiert, so erhält man das   8- [2',    6', 6'  Trim. ethyl-cyelohexyliden]-2, 6-dimethyl-2,    5dioxy-octen-(6)-in-(3)-dibutylacetal-(1). U. V. Absorptionsmaximum bei   250    mÁ in Petrol äther.    b)    Iso-C19-aldehyd-dibutylacetal.

   Werden 5, 1 Gewichtsteile   8-      [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclo   hexyliden]-2, 6-dimethyl-2, 5-dioxv-oeten- (6)-in-      (3)-dibutylaeetal-(1),    wie in Beispiel   l unter c)    angegeben, mit 1, 7 Gewiehtsteilen Lithiumalu  miniumhydrid    behandelt, so erhÏlt man das   8-     [2', 6',   6'-'Trimethyl-cyelohexyliden]-2,    6-dimethyl-octatrien- (2, 4,   6)-dibutylacetal- (1), mit    Absorptionsmaxima im Ultraviolettspektrum bei 307, 321 und 338 mÁ in PetrolÏther.    c)    Iso-C19-aldehyd.

   Verseift man 8-[2', 6', 6'
Trimethyl-cyclohexyliden]-2,6-dimethyl-octa  trien- (2, 4, 6)-dibutylacetal- (l) nach    Beispiel   1,    Abschnitt   d),    so erhält man n 8-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexyliden]-2,6 - dimethyl - octatrien  (2,    4, 6)-al-(1) als gelbliches öl ;   U      bsorp-    tionsmaxima bei 334, 356 und 376 mÁ in Pe  troläther.    Das Phenylsemicarbazon bildet aus   Methylenchlorid-Methanol    gelbe Nadeln vom Smp.   201-203     ; U.   V.-Absorptionsmaxima    bei 352,   369 und    391   mz in Petroläther.   



   Beispiel   5   
Dehydro-(retro)-C19-aldehyd a) Dehydro - (retro) -C16-acetylencarbinol.



  12, 5 Gewiehtsteile 4- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-   (2')-yliden]-2-methyl-buten-    (2)-al- (1) werden, wie in Beispiel 1 unter a) angegeben, mit Lithiumacetylid kondensiert und aufgearbeitet. Man erhält das   6- [2',    6',   6'-Trimethyl-      cyclohexen-      (2')-yliden]-4-methyl-hexen-    (4)-in  (l)-ol- (3) als gelbes   61    vom   Kp : 109     ; n23D = 1,572; U.V.-Absorptionsmaximum bei 285, 5 mÁ in PetrolÏther.    b)    Dehydro-(retro)-C19-dioxy-Ïthylenacetal.



     I 1,    7 Gewiehtsteile 6-   [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (2')-yliden]-4-methyl-hexen- (4)-in- (1)ol-   (3)    werden, wie in Beispiel 1 unter b) angegeben, mit   Methylglyoxaläthylenacetalkon-      densiert    und aufgearbeitet. Man erhÏlt das 8-   [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yliden]2, 6-dimethyl-2, 5-dioxy-octen-   (6)-in- (3)-äthylen-      acetal-    (1) als gelbliches Íl.

   U.V.-Absorptionsmaximum bei   285,    5   m,    u in PetrolÏther. c) Dehydro-(retro)-C19-aldehyd-Ïthylenacetal. 17   Gewichtsteile 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-    cyclohexen-(2')-yliden]-2,6-dimethyl-2, 5-dioxy  octen- (6)-in- (3)-äthylena, cetal- (l) werden,    wie im Beispiel 1 unter c) angegeben, mit Lithium   aluminiumhydrid behandelt and aufgearbei-    tet. Man erhält das   8- [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (2')-yliden]-2, 6-dimethyl-octatrien- (2, 4, 6)  äthylenacetal- (l)    mit U. V.-Absorptionsmaxima bei   347    und 365 m/ <  in Petroläther. d) Dehydro-(retro)-C19-aldehyd.

   Verseift man   8-@2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yli  den]-2, 6-dimethyl-octatrien-    (2,   4,    6)-Ïthylenace  tal- (1) nach    Beispiel   1,    Abschnitt d), so erhÏlt man 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (2')  yliden]-2, 6-dimethyl-octatrien,-    (2, 4, 6)-al- (1) als gelbes   Ol    mit U.   V.-Absorptionsmaxima    bei 383 und 403   m,,    in   Petroläther.    Das   Phenyl-      semicarbazon    bildet   aus Methylenehlorid-5le-    thanol gelbe Kristalle vom Smp. 198-201  ; U.   V.-Absorptionsmaxima    bei 373, 393 und 417 mÁ in PetrolÏther.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden, dadurch gekennzeichnet, dass man Acetylen ber eine metallorganische Verbin dung einerseits mit Methylglyoxalacetal und anderseits mit einem C14-Aldehyd der Formel EMI8.1 worin R ein Kohlenwasserstoffrest mit dem Kohlenstoffgerüst von Geraniol bzw. Cyclogeraniol bedeutet, kondensiert, das gebildete Acetal des C19-Aldehyds der Formel EMI8.2 mit Lithiumaluminiumhydrid im Übersehuss behandelt, wobei die Dreifachbindung partiel hydriert wird und die Hydroxylgruppen unter Bildung einer neuen Doppelbindung eliminiert werden, und nachfolgend in saurem Milieu zum C19-Aldehyd der Formel EMI8.3 hydrolysiert.
    UNTEEANSPRUCH Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, da¯ man Lithiumacetylid in flüssigem Ammoniak mit 4- [2', 6', 6'-Tri- methyl-cyclohexen-(1')-yl]- bzw. 4-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexadien-(1',3')-yl]- bzw. 4-[2', 6', 6' Trim ethyl-evelohexyliden]-2-methyl-buten-(2)- al-(1) kondensiert, die gebildete Lithiumverbindung hydrolysiert, das erhaltene Acetylencar binol mittels einer Grignardreaktion mit Me thylglyoxalacetal kondensiert, das entstandene Kondensationsprodukt in DiÏthylanilin mit Lithiumaluminiumhydrid im Überschuss erwärmt und das gebildete Aeetal von 8- [2', 6', 6' Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]- bzw. 8-[2', 6', 6' Trimethyl-cyclohexadien-(1',3')-yl]- bzw.
    8 [2', 6', 6'- Trimethyl - cyclohexyliden] -2. 6-dimethy]-octatrien- (2,4,6)-al-(1) mit SÏure hydro lysiert.
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