CH347519A - Verfahren zur Darstellung von neuen, spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von neuen, spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen

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CH347519A
CH347519A CH347519DA CH347519A CH 347519 A CH347519 A CH 347519A CH 347519D A CH347519D A CH 347519DA CH 347519 A CH347519 A CH 347519A
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CH
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highly effective
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Miroslav Dr Protiva
Adlerova Edita
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Spofa Spojene Farmaceuticke Z
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C381/00—Compounds containing carbon and sulfur and having functional groups not covered by groups C07C301/00 - C07C337/00
    • C07C381/12—Sulfonium compounds

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Darstellung von neuen, spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen
Gegenstand des Patentes bildet ein Verfahren zur Darstellung von neuen, spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen der Formel
EMI1.1     
 worin R Wasserstoff, einen Alkyl-, Cykloalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest,   R' und    R" niedrige Alkylreste und A- ein einwertiges Anion einer starken anorganischen Säure bedeuten.

   Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man Metallsalze von Mandelsäuren der Formel
EMI1.2     
 worin M ein einwertiges Metallatom darstellt, mit (2-Halogen-äthyl)-alkylsulfiden der Formel    Hat CH2 CH. .S    worin Hal ein Halogen mit Ausnahme von Fluor bedeutet, kondensiert und an das so erhaltene Zwischenprodukt einen Ester einer starken anorganischen Säure der Formel R"A addiert, wobei A ein einwertiger Rest einer starken anorganischen Säure ist.



   Zur Umsetzung können entweder reine Salze von betreffenden Mandelsäuren verwendet werden, oder man kann diese Salze in einer Lösung vor der Umsetzung darstellen, und zwar derart, dass man die entsprechende freie Säure in einer äquivalenten Menge einer Lösung von Alkalimetallalkoholat in entsprechendem Alkohol auflöst. Die Kondensation wird dann vorteilhaft in betreffendem Alkohol als Lösungsmittel beim Siedepunkt desselben durchgeführt. Dabei entstehen als Zwischenprodukte Sulfidester der Formel
EMI1.3     
 an welche dann Ester von starken anorganischen Säuren, z. B. Methyljodid, addiert werden. Dadurch werden die erwünschten kristallischen Sulfoniumsalze gebildet, die durch vorsichtige Umkristallisierung aus geeigneten Lösungsmitteln gereinigt werden können.



   Beispiel 1
Durch Lösen von 1,4 g metallischem Natrium in 61 cm absolutem Äthanol wird eine Alkoholatlösung bereitet, in welcher 12 g a-Propyl-mandelsäure gelöst werden. Nach dem Durchmischen werden 7,5 g 2-Chlor-äthyl-methylsulfid zugefügt, und das Gemisch wird 4 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das ausgeschiedene Salz abfiltriert, das Filtrat unter Vakuum eingedampft und der Rückstand destilliert. Es werden 11,6 g 2-Methylmercaptoäthylester der a-Propylmandelsäure, Siedepunkt   1501520 C/1, 8    mm Hg, gewonnen. 10 g von diesem Produkte werden mit 7,5 g Methyljodid vermischt und bei Raumtemperatur und im Dunkeln 3 Tage stehengelassen. Durch Zerreiben mit Aceton wird die Kristallisation herbeigeführt.

   Nach dem Absaugen werden 8 g eines Produktes erhalten, das nach Umkristallisieren aus Alkohol den Schmelzpunkt von   92-93,5"C    aufweist. Das Ergebnis der Analyse bestätigt die Struk  tur des 2-(Phenyl-n-propyl-hydroxyacetoxy)-äthyldimethylsulfoniumjodids der Formel
EMI2.1     

Beispiel 2
Eine Lösung von 11,7 g a-Cyklohexyl-mandelsäure in einer   Natriumalkoholatlösung,    die aus 1,15 g Natriummetall und 50   cm3    absolutem   Äthanol    dargestellt wurde, wird mit 6 g (2-Chlor-äthyl)-me  thylsulfid    gemischt. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das ausgeschiedene Salz abfiltriert, das Filtrat eingedampft und der Rückstand destilliert.

   Es wer  den 11,0 g 2-Methylmercaptoäthylester der a-Cyklo-    hexyl-mandelsäure, Siedepunkt   173-176"C    bei 1,8 mm Hg, gewonnen. 10 g von diesem Produkt werden mit 7   cm3    Methyljodid gemischt und 2 Tage im Dunkeln stehengelassen. Das Produkt wird mit Aceton zerrieben, abgesaugt und aus Äthanol umkristallisiert. Man erhält reines 2-(Phenyl-cyklo  hexylhydroxyacetoxy)- äthyl-dimethyl-sulfoniumj odid,    F. P.   129-130"    C in einer Ausbeute von 13 g. Dem Salz kommt folgende Struktur zu:
EMI2.2     
   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH . Verfahren zur Darstellung von neuen spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen der Formel: EMI2.3 worin R Wasserstoff, einen Alkyl-, Cykloalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest, R und R" niedrige Alkylreste und A- ein einwertiges Anion einer starken anorganischen Säure bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass Metallsalze von Mandelsäuren der Formel EMI2.4 worin M ein einwertiges Metallatom darstellt, mit (2-Halogen-äthyl)-alkylsulfiden der Formel Hal CH2. CH2 S worin Hal ein Halogen mit Ausnahme von Fluor darstellt, kondensiert und der erhaltene Ester mit einem Ester einer starken anorganischen Säure der Formel AR", in der A einen einwertigen Rest einer starken anorganischen Säure darstellt, umgesetzt wird.
CH347519D 1955-10-06 1956-10-04 Verfahren zur Darstellung von neuen, spasmolytisch hochwirksamen Sulfoniumsalzen CH347519A (de)

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