CH349594A - Verfahren zur Herstellung von Dialkylthionothiolphosphorsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dialkylthionothiolphosphorsäureestern

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CH349594A
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CH
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acid esters
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dialkylthionothiolphosphoric
acid
nitrophenyl
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English (en)
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Ernst Dr Schegk
Gerhard Dr Schrader
Original Assignee
Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/16Esters of thiophosphoric acids or thiophosphorous acids
    • C07F9/165Esters of thiophosphoric acids
    • C07F9/18Esters of thiophosphoric acids with hydroxyaryl compounds

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   Dialkylthionothiolphosphorsäureestern   
Es wurde gefunden, dass die leicht zugänglichen Nitrophenylmerkaptane, bei denen der Benzolkern gegebenenfalls ausser durch Nitro- und Mercaptogruppen weiter, z. B. durch Halogen- oder Alkylreste, substituiert sein kann, sich in glatter Reaktion mit 0,0   - Dialkylthionophosphorsäurechloriden    zu   O,O-Dialkyl-S-nitrophenyl-thiono-phosphaten    umsetzen lassen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird zweckmässigerweise in einem inerten Lösungsmittel, wie z. B. Wasser, Alkoholen oder Ketonen, wie Aceton oder Methyläthylketon, und in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, wie z. B. tertiärer Amine, durchgeführt. Die verwendeten Reaktionstemperaturen können in weiten Grenzen variiert werden, z. B. zwi  schen -20    bis   1500,    obgleich es im allgemeinen vorteilhaft ist, im Temperaturbereich von   0500    zu arbeiten. Geeignete Nitrophenylmercaptane sind zum Beispiel das o-, m- und p-Nitrophenylmercaptan und ihre Substitutionsprodukte, wie die entsprechenden Alkyl- oder Halogenverbindungen.



   Die neuen   Thionothiolphosphate    zeichnen sich durch hohe Beständigkeit gegen hydrolytische Einflüsse und durch sehr gute kontaktinsektizide Wirkungen aus. Gegenüber den vergleichbaren Thiolphosphorsäureestern, die zum Beispiel aus der deutschen Patentschrift Nr. 817735 bekannt sind, zeigen die neuen Thionothiolphosphorsäureester eine wesentlich geringere Toxizität gegenüber Warmblütern.



  Sie können in üblicher Weise verwendet werden, indem sie zum Beispiel mit den bekannten inerten flüssigen oder festen Verdünnungsmitteln, wie zum Beispiel Talk, versetzt werden, gegebenenfalls unter Zusatz von Emulgiermitteln.



  Beispiel 1
EMI1.1     

43 g p-Nitrothiophenol werden in 100   cm5    wasserfreiem Pyridin gelöst. Unter Rühren gibt man, bei Zimmertemperatur beginnend, 76 g   O,O-Diäthyl-      thiono-phosphors äure-monochlorid    hinzu. Man sorgt durch Kühlen dafür, dass die Temperatur nicht über 400 steigt. Nach dem Ausreagieren lässt man noch 1-2 Stunden weiterrühren und giesst dann das Reaktionsprodukt in 100   cm3    konzentrierte Salzsäure, die mit 50 g Eisstückchen versetzt ist. Das ausgeschiedene Rohprodukt wird ausgeäthert, und die Ätherschicht wird 1-2mal mit einer   50/obigen    wässrigen Bikarbonatlösung gewaschen. Dann wird die ätherische Schicht mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert und der   Ather    abdestilliert.

   Bei 1 mm Hg bei einer Badtemperatur von 700 wird der Rückstand einige Stunden stehengelassen, bis der Rückstand in der Kälte   kristallisch    erstarrt. Das kristalline Rohprodukt wird aus Äthylalkohol umkristallisiert. Man erhält 64 g (entsprechend   80 /o    d. Th.) des neuen Esters in Form von farblosen, langen Nadeln, die bei   49O    schmelzen.



   Beispiel 2
EMI1.2     
  
115 g o-Nitrothiophenol werden in 150   cm3    wasserfreiem Pyridin gelöst. Unter Rühren gibt man, bei   10     beginnend, 115 g   Diäthyl-thionophosphorsäure    monochlorid hinzu. Man hält die Temperatur weiter 2 Stunden bei etwa 400. Dann arbeitet man wie in Beispiel 1 angegeben auf und erhält nach dem Abdestillieren des Lösemittels   214 g    des rohen Thionothiolphosphates in Form eines gelben, wasserunlöslichen Öles. Das Präparat lässt sich im Hochvakuum destillieren. Kochpunkt 0,05   mm/105-108".   



   Beispiel 3
EMI2.1     

80 g m-Nitrothiophenol werden in einem Gemisch von 20   cm3    Triäthylamin und 100   cm3    wasserfreiem Pyridin gelöst. Dann gibt man 95 g Diäthylthionophosphorsäuremonochlorid bei 400 hinzu und hält die Temperatur noch 3 Stunden bei 400. Nach dem üblichen Aufarbeiten werden 150 g rohes Thionothiolphosphat erhalten. Das wasserunlösliche gelbe Öl lässt sich auch im Hochvakuum nur unter Zersetzung destillieren.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von O,O-Dialkyl- thionothiolphosphorsäureestern, dadurch gekennzeichnet, dass O,O-Dialkylthionophosphorsäurechloride mit Nitrophenylmerkaptanen umgesetzt werden.
CH349594D 1955-10-04 1956-09-24 Verfahren zur Herstellung von Dialkylthionothiolphosphorsäureestern CH349594A (de)

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