CH286681A - Verfahren zur Herstellung von -Phenyl-buttersäureguajacolester. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von -Phenyl-buttersäureguajacolester.

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CH286681A
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Aktiengesellschaft Haematogen
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Hommel S Haematogen Ag
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    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00—Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/612—Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to an acyclic carbon atom and having a six-membered aromatic ring in the acid moiety

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     a-Phenyl-bizttersäureguajacolester.       Es wurde gefunden, dass man     a-Phenyl-          buttersäureguajacolester    erhalten kann, wenn  man auf eine das Radikal  
EMI0001.0004     
    abgebende Verbindung, wie z. B.     a-Phenyl-          buttersäure,    ein     a-Phenyl-buttersäurehaloge-          nid,    einen     a-Phenyl-buttersäureester    oder     a-          Phenyl-biittersäureanhydrid,    eine den     Guaja-          colrest    abgebende Verbindung einwirken lässt.

    Man kann zum Beispiel     Gtiajacol    verwenden.  Oft ist es vorteilhaft, ein     Metallsalz    des     Guaja-          cols    zu verwenden oder in Gegenwart eines  Kondensationsmittels, wie z. B.     Phosphoroxy-          chlorid,        Phosphorpentachlorid    oder Mineral  säure, zu arbeiten.  



  Der so erhaltene     a-Phenyl-buttersäure-          guajacolester    siedet bei 215 bis 217  unter  18 mm Druck. Sein     Schmelzpunkt    liegt bei 50  bis 51 . Die Verbindung soll als Heilmittel       Verwendung    finden.  



       Beispiel        1.-          124    Gewichtsteile     Guajaeol    werden in 361  Gewichtsteilen     12,2o/aiger    wässeriger Natron  lauge gelöst. Dazu werden unter Rühren bei  Zimmertemperatur 182,5 Gewichtsteile     a-Phe-          nS#1-biittersäiirechlorid    (hergestellt aus     a-Phe-          nyl-buttersäure    und     Thionylchlorid;        gp.1o     105 bis 106 )     zugetropft.    Es tritt Erwärmung  ein.

   Nun wird noch 2 Stunden lang weiter  gerührt, das abgeschiedene Öl in Benzol auf  genommen, die     Benzolschicht    mehrmals mit 1n-    Natronlauge ausgeschüttelt,     dann    mit Wasser:  neutral gewaschen und nach dem     Trocknen.     mit Natriumsulfat das Benzol     abdestilliert.     Der     zurückbleibende    a -     Phenyl    -     buttersäure-          guajacolester    siedet bei 215 bis 217  unter  18     mm        Hg.    Er bildet farblose     Kristalle,

      die       aus        80        %        igem        Alkohol        umkristallisiert        bei        50     bis 51  schmelzen. In Wasser ist die neue Ver  bindung wenig löslich, dagegen löst sie sich  gut in Alkohol und Äther.  



  An Stelle von     a-Phenyl-buttersäurechlorid     kann auch ein anderes     Halogenid        Verwendung     finden. Die Reaktion kann auch in     inerten     organischen Lösungsmitteln oder aber unter  Verzicht auf Verwendung eines Lösungsmit  tels ,durchgeführt werden.  



       Beispiel   <I>2:</I>  164 Gewichtsteile a -     Phenyl    -     buttersäure     werden mit 248 Gewichtsteilen     Guajacol,    30  Gewichtsteilen konzentrierter     Schwefelsäure     und 1000 Raumteilen Benzol 15 Stunden lang  unter     Rückfluss    erhitzt. Nach dein Erkalten  wird zweimal mit verdünnter Natronlauge ge  waschen und nach dem Trocknen mit wasser  freiem Natriumsulfat das Lösungsmittel ab  destilliert. Die so erhaltene Verbindung ist.  mit dem     im.    Beispiel 1 beschriebenen     a-Phenyl-          buttersäureguajacolester    identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von a-Phenyl- buttersäureguajacolester, dadurch gekenn zeichnet, däss man auf eine das Radikal der a-1'henyl-buttersäure abgebende Verbindung eine den Guajacolrest abgebende Verbindung einwirken lässt. Der a-Phenyl-buttersäure- guajacolester siedet bei 215 bis 217 unter 18 mm Druck und schmilzt bei 50 bis 51 . Die Verbindung soll als Heilmittel Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man auf einen a-Phenyl-buttersäureester Guajacol einwir ken lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf a-Phe- nyl-büttersäureanhydrid Guajacol einwirken lässt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein a Phenyl-bitttersäurehalogenid Guajaeol e5nwir- ken lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf a-Phenyl- buttersäurechlorid ein Metallsalz des Guaja- cols einwirken lässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf a-Phenyl- buttersäure Guajacol einwirken lässt. 6.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensationsmittels aus führt.
CH286681D 1950-08-19 1950-08-19 Verfahren zur Herstellung von -Phenyl-buttersäureguajacolester. CH286681A (de)

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