CH350642A - Verfahren zur Herstellung von Tetraacetylschleimsäurediamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tetraacetylschleimsäurediamiden

Info

Publication number
CH350642A
CH350642A CH350642DA CH350642A CH 350642 A CH350642 A CH 350642A CH 350642D A CH350642D A CH 350642DA CH 350642 A CH350642 A CH 350642A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mucic acid
tetraacetyl
bis
production
acid diamides
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
J Dr Morel Charles
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Publication of CH350642A publication Critical patent/CH350642A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     Tetraacetylschleimsäurediamiden       Nach     Skraup,    Monatshefte für Chemie 14, 488,  lässt sich Schleimsäure durch Behandlung mit     Acet-          anhydrid    in Gegenwart von wenig Schwefelsäure in  die     Tetraacetylschleimsäure    überführen. Infolge von  Nebenreaktionen, insbesondere der     Dehydratisierung     zur     Muconsäure,    ist indessen die Ausbeute. gering.  Dadurch wird z.

   B. die Herstellung der infolge ihrer       antiphlogistischen    Wirksamkeit pharmakologisch  wertvollen     N-substituierten    Tetraacetylschleimsäure-         diamide,    die aus der     Tetraacetylschleimsäure    durch       Überführung    in ihr     Dichlorid    und Umsetzung dessel  ben mit     Aminen        erhältlich    sind, erheblich erschwert  und verteuert.  



  Bessere Ausbeuten erhält man nach dem     erfin-          dungsgemässen    Verfahren. Das     erfindungsgemässe     Verfahren zur Herstellung von     Tetraacetylschleixn-          säurediamiden    der Formel  
EMI0001.0024     
    worin R einen     niedermolekularen        aliphatischen     Kohlenwasserstoffrest,     R,        Wasserstoff    oder einen  niedermolekularen     aliphatischen    Kohlenwasserstoff-    Test und     Ac    den     Acetylrest    bedeuten, ist dadurch  gekennzeichnet,

   dass man auf     ein        Schleimsäurediamid     der Formel  
EMI0001.0034     
         Acetylchlorid    oder     -bromid    in Gegenwart einer ter  tiären organischen Base (und gegebenenfalls eines       inerten    organischen Verdünnungsmittels)     einwirken     lässt.  



  Zur     Durchführung    der Reaktion wird am besten  wie folgt     verfahren:    Man fügt bei niedriger Tempe  ratur das     Acetylhalogenid        allmählich    zu dem in     Pyr-          idin    oder     Triäthylamin    und     gegebenenfalls    einem       inerten    organischen Lösungsmittel, wie Chloroform,         dispergierten    bzw. gelösten     Schleimsäurediamid    der  Formel     1I    und lässt nach beendigter Zugabe die  Temperatur zur Vervollständigung der Umsetzung       allmählich    ansteigen, z.

   B. bis zum Siedepunkt des  verwendeten     inerten    Lösungsmittels.  



  Geeignete     Ausgangsstoffe    der Formel     II    sind bei  spielsweise das     Schleimsäure-bis-methylamid,        -bis-          äthylamid,        -bis-n-propylamid,        -bis-n-butylamid,        -bis-          allylamid,        -bis-methallylamid,        -bis-dimethylamid,              -bis-di-n-propylamid,        -bis-N-methyl-butylamid,

          -bis-          diisobutylamid    und insbesondere das     Schleimsäure-          bis-diäthylamid,    dessen     Tetraacetylderivat    für die Be  handlung von     -Thrombophlebitis,        Ulcus        cruris,        Poly-          radiculitis        acuta,        Dysmenorrhoe    und     Lichtdermatosen     besonders geeignet ist.

   Die vorstehend genannten     Di-          amide    sind durch Umsetzung von     Schleimsäure-di          alkylestern,    z. B. dem     Diäthylester    oder     Dimethyl-          ester,    mit entsprechenden primären und sekundären       aliphatischen    Aminen leicht     herstellbar.     



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile  Gewichtsteile; diese verhalten sich zu     Volumteilen     wie g zu     cm3.     



  <I>Beispiel</I>  26,6 Teile     Schleimsäurediäthylester    (F. 172 )  werden unter     Umrühren    und     Feuchtigkeitsausschluss     mit 15 Teilen (21     Volumteilen)        100oloigem,    frisch       destilliertem        Diäthylamin    versetzt. Die flüssigen An  teile des Gemisches nehmen zunächst zu, bei weite  rem     Rühren    wird dann das Reaktionsgemisch wie  derum schwerer beweglich und schliesslich     gänzlich     fest, worauf man es noch 24 Stunden stehenlässt.  Dann wird das Reaktionsprodukt zweimal mit Äther  verrieben, abgesaugt und mit Äther nachgewaschen.

    Zur weiteren Reinigung wird es     zweimal    mit eiskal  tem     Alkohol    verrieben,     abgesaugt    und nachgewaschen  und hierauf im Vakuum über     Calciumchlorid    ge  trocknet. Das so gewonnene     Schleimsäure-bis-di-          äthylamid    kann direkt weiterverarbeitet werden.  Nach Umkristallisation aus Alkohol schmilzt es bei  197-198 .  



  16 Teile des obigen     Diamids    werden in der Lö  sung von 17 Teilen     Pyridin    in 300 Teilen Chloro  form suspendiert, worauf man unter gutem Rühren  bei 0-10  17 Teile     Acetylchlorid        zutropft.    Hierauf  lässt man die Temperatur langsam auf Zimmertempe  ratur steigen, rührt eine Stunde bei dieser Tempera  tur und     erhitzt    dann unter weiterem Rühren noch  zwei Stunden zum     Rückfluss.    Nach dem Abkühlen  wird die Reaktionslösung mit     1n        Salzsäure,    gesättig  ter     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser neutral ge  waschen und über wasserfreiem,

   porösem Calcium-    Sulfat oder über Natriumsulfat getrocknet. Das       Chloroform    wird im Vakuum bei     30-40         abdestil-          liert    und der Rückstand aus Alkohol umkristallisiert.  Nach Trocknen im Vakuum über     Calciumehlorid          schmilzt    das     Tetraacetylschleimsäure-bis-diäthylamid     bei 194-196 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Tetraacetyl- schleimsäurediamiden der Formel EMI0002.0060 worin R einen niedermolekularen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, R, Wasserstoff oder einen niedermolekularen aliphatischen Kohlenwasserstoff rest und Ac den Acetylrest bedeuten, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf ein Schleimsäurediamid der Formel EMI0002.0067 Acetylchlorid oder -bromid in Gegenwart einer ter tiären organischen Base einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Schleimsäure-bis-diäthyl- amid ausgeht. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart von inerten organischen Verdünnungsmitteln erfolgt.
CH350642D 1957-02-07 1957-02-07 Verfahren zur Herstellung von Tetraacetylschleimsäurediamiden CH350642A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH350642T 1957-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH350642A true CH350642A (de) 1960-12-15

Family

ID=4509165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH350642D CH350642A (de) 1957-02-07 1957-02-07 Verfahren zur Herstellung von Tetraacetylschleimsäurediamiden

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH350642A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2101869A1 (de) Herstellung von Carotinoidverbindungen
CH643829A5 (de) Verfahren zur herstellung von 2,5-bis(2,2,2-trifluoraethoxy)-n-(2-piperidylmethyl)benzamid.
DE1813973C3 (de)
DE3928990A1 (de) Verfahren zur herstellung von (alpha)-fluoroacrylsaeurederivaten
AT202152B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenthiaxanthenen.
DE2533387A1 (de) 2-hydroxy-3-butensaeure-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE1063145B (de) Verfahren zur Herstellung von antiphlogistisch wirksamen Tetraacetylschleimsaeurediamiden
AT353253B (de) Verfahren zur herstellung von neuen phenoxyessigsaeurederivaten
LU82205A1 (de) Verfahren zur herstellung eines carbazolderivates
CH227069A (de) Verfahren zur Herstellung einer Cyclopentano-dimethyl-polyhydrophenanthren-carbonsäure.
AT235831B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern basischer Carbinole und ihren Säureadditionssalzen
AT201248B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 6-Hydroxy-3:5-cyclopregnan-20-ons
AT226692B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen α-Pyrrolidino-valerophenonen
AT364836B (de) Verfahren zur herstellung von neuen o-substituierten derivaten des (+)-cyanidan-3-ols und deren salzen
CH526546A (de) Verfahren zur Herstellung neuer 3-Phenylpiperidinderivate
CH320945A (de) Verfahren zur Herstellung bromierter Pregnanderivate
DE1568250C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Oxo-7 alpha-methyl-l 7-äthylendioxy-Delta hoch 1,4 androstadien
AT337173B (de) Verfahren zur herstellung von neuen isoindolinderivaten und ihren salzen
AT234691B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten
AT233745B (de) Verfahren zur Herstellung von Reserpsäureestern sowie deren Salzen
AT208521B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Carbonsäureester des Δ&lt;1,4&gt;-Pregnadien-17α- ol - 3,20 - dions
DE2331665A1 (de) Dialkylaminoalkylester von arylaliphatischen saeuren und ihre saeureadditionssalze und verfahren zu deren herstellung
CH293297A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters.
DE2720772A1 (de) Einen heterocyclischen rest enthaltende dicarbonsaeuren und dicarbonsaeureester
CH620185A5 (en) Process for the preparation of 1,1-dihalo-1,3-dienes