CH356459A - Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Äthylenimincarbonsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Äthylenimincarbonsäureestern

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CH356459A
CH356459A CH356459DA CH356459A CH 356459 A CH356459 A CH 356459A CH 356459D A CH356459D A CH 356459DA CH 356459 A CH356459 A CH 356459A
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triarylmethyl
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serine ester
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Smrt Jiri
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D203/00Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D203/04Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D203/06Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D203/08Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to the ring nitrogen atom

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     N-substituierten        Äthyleniminearbonsäureestern       Gegenstand der Erfindung ist ein     Verfahren    zur  Herstellung von     N-substituierten        Äthylenimincarbon-          säureestern    der     Formel     
EMI0001.0008     
    worin R eine     Triarylmethylgruppe    und R' eine     Alkyl-          gruppe    bedeuten, das dadurch gekennzeichnet ist,

   dass  ein Salz des entsprechenden     Serinesters    mit einem       Triarylmethylhalogenid    in     Gegenwart    einer tertiären    Stickstoffbase zum     N-Triarylmethylsetinester    umge  setzt     wird,    worauf man auf dieses Zwischenprodukt  ein     Sulfonylhalogenid    der     Formel        R"S02X,        worin    R"  eine     Alkyl-,        Aryl-    oder     Aralkylgruppe    und X Chlor  oder Brom bedeutet,

   in Gegenwart einer Stickstoff  base .einwirken lässt und den so erhaltenen     O-R"-Sulfo-          nyl-N-triarylmethylserinester    mittels eines basischen  Kondensationsmittels     cyclisiert.     



  Die erwähnten Ester dienen als Zwischenprodukte  in der Synthese von Antibiotika des     Oxamycin-Typs.     Die Synthese der Ester nach dem     erfindungs-          gemässen    Verfahren verläuft nach folgendem Schema:  
EMI0001.0030     
    Dabei     bedeutet        HX'    vorzugsweise eine     anorganische     Säure, die mit     Serinestern    Salze zu bilden vermag,  z. B.     Chlorwasserstoffsäure,        Bromwasserstoffsäure     oder Schwefelsäure.  



  Die Synthese     kann    entweder mit oder ohne Isolie  rung von Zwischenprodukten durchgeführt werden.  Im ersteren Falle geht man zweckmässig folgender  massen vor: Eine Suspension eines     Serinestersalzes        in     einem wasserfreien organischen Lösungsmittel, wie  z. B. Chloroform,     Methylenchlorid    oder Benzol,     wird     mit einem     tertiären    Amin, z.

   B.     Triäthylamin,    N  Äthylpiperidin oder     N-Äthylmorpholin,    und mit einem       Triarylmethylhalogenid,    beispielsweise einem Triphe-         nyhnethylhalogenid,    bei Temperaturen unter 10  C       umgesetzt.    Der so gewonnene     N-Triarylmethyl-serin-          ester    wird dann mit einem organischen     Sulfonylhalo-          genid    der Formel     R"S02X        in    Gegenwart von     Pyridin     oder einer     andern        tertiären    Stickstoffbase bei Tem  

  peraturen unter 40  C zur Reaktion     gebracht.    Die       letzte        Reaktionsstufe,    das ist die     Cyclisation    des     O-Al-          kyl-,

          O-Aryl-    oder     O-Aralkylsulfonyl-N-triarylmethyl-          serinesters        zum    entsprechenden Ester der     N-Triaryl-          methyl-äthylenimincarbonsäure    wird in Anwesenheit  von basischen     Mitteln    bei Temperaturen zwischen  10 und 150  C     durchgeführt.    Als basische Mittel     sind     besonders tertiäre Basen,

       Alkalimetallalkoholate    oder       Alkalimetallsalze        organischer    Säuren     verwendbar.         Die Synthese ohne     Isolierung    der Zwischenpro  dukte ist bedeutend     wirtschaftlicher.    In diesem Falle  geht man zweckmässig     folgendermassen    vor:

   Eine  Suspension eines     Serinestersalzes    in einem wasser  freien organischen Lösungsmittel wird mit mindestens  4     Mol    einer     tertiären    Base des oben     erwähnten    Typs  bei Temperaturen unter 10  C     umgesetzt.    Bei dersel  ben Temperatur wird 1     Mol    eines     Triarylmethylhalo-          genids    in das Reaktionsgemisch     eingerührt,    wodurch       Triarylmethylierung    am Stickstoffatom erfolgt.

   Nun  wird 1     Mol    eines     Sulfonylhalogenids    der     Formel          R"S02X    bei Temperaturen unter 40  C zugesetzt. Das  Reaktionsgemisch wird dann am     Rückflusskühler    zum  Sieden erhitzt oder in einem geschlossenen Gefäss auf  eine noch höhere Temperatur erwärmt.  



  <I>Beispiel 1</I>  7,75 g     Serinmethylester-hydrochlorid    werden in  70     cm3        Methylenchlorid    suspendiert. 15     cm3        Triäthyl-          amin    und anschliessend 14 g     Triphenylmethylchlorid     werden in kleinen     Portionen        zugesetzt,    wobei die  Temperatur zwischen 0 und 10  C gehalten wird.  Nach einstündigem Stehen bei Raumtemperatur wird  das Reaktionsgemisch zweimal mit je 30     cm3    Wasser  ausgeschüttelt, die organische Schicht mit wasser  freiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne ver  dampft.

   Die Ausbeute an     N-Triphenylmethyl-serin-          methylester,        Smp.    125-131  C, beträgt 16,3 g.  



  10,8 g dieses Zwischenprodukts werden in 50     cm3          Pyridin    gelöst, und dann werden 2,5g     Methylsulfonyl-          chlorid    zugesetzt. Das Gemisch wird bei Raumtem  peratur stehengelassen. Am nächsten Tage wird es  mit 200     cm3    Wasser verdünnt und     zweimal    mit je  30     cm3    Chloroform ausgeschüttelt. Durch Verdamp  fen der     Chloroformlösung    unter     vermindertem    Druck  werden 11,9 g     O-Methylsulfonyl-N-triphenylmethyl-          serinmethylester    vom     Smp.    121-123  C erhalten.  



  8,8g dieses Zwischenprodukts werden in 20     cm3     Benzol gelöst, worauf 1     cm3    Methanol und 2,5     cm3          N-Äthylpiperidin        zugefügt    werden. Das Gemisch wird  dann 8     Stunden    am     Rückflusskühler    zum Sieden er  hitzt. Nach dem Erkalten wird das Gemisch dreimal  mit je 20     cm3    Wasser ausgeschüttelt.

   Durch Verdamp  fen der     Benzollösung    wird ein Rohprodukt erhalten,  aus welchem durch     Umkristallisieren    aus 25     cm3        Cy-          clohexan    5,5g     N-Trip'henylmethvl-äthylenimincarbon-          säure-methylester,        Smp.    128  C,     gewonnen    werden.    <I>Beispiel 2</I>  15,5 g     Serinmethylester-hydrochlorid    werden in  <B>150</B>     cm3    wasserfreiem Chloroform suspendiert, und  das Gemisch wird auf 0  C abgekühlt.

   Dann werden  60     cm3        N-Äthylpiperidin        portionenweise    zugesetzt,  und das Reaktionsgemisch wird unter Rühren durch  Kühlen unter 5  C gehalten. Dann werden 28 g     Tri-          phenylmethylchlorid    in kleinen     Portionen    zugesetzt,  wobei die Temperatur zwischen 0 und 10  C gehalten  wird. Nach weiterem 30minütigem Rühren bei der  selben Temperatur wird eine Lösung von 8,1     Cm3        Me-          t'hylsulfonylchlorid    in 20     cm3        Chloroform    so langsam  zugesetzt, dass die Temperatur 10  C nicht überschrei  tet.

   Das Reaktionsgemisch wird dann mit 15     cm3     Methanol vermischt und das Ganze 15 Stunden am       Rückflusskühler    gekocht. Die Lösung wird dann drei  mal mit je 100     cm3    Wasser ausgeschüttelt, mittels  wasserfreien Natriumsulfats getrocknet und zur  Trockne verdampft. Der Rückstand wird in 100     Cm3          Cyclohexan    gelöst. Durch Kristallisieren werden aus  dieser Lösung 27,3g     Triphenylmethyl-äthylenimin-          carbonsäuremethylester,        Smp.    128-131  C, erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Äthylenimincarbonsäureestern der Formel EMI0002.0084 worin R eine Triarylmethylgruppe und R' eine Alkyl- gruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Salz des entsprechenden Serinesters mit einem Triaryl- methylhalogenid in Gegenwart einer tertiären Stick stoffbase zum N-Triarylmethyl-serinester umgesetzt wird, worauf man auf dieses Zwischenprodukt ein Sulfonylhalogenid der Formel R"S02X,
    worin R" eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe und X Chlor oder Brom bedeutet, in Gegenwart einer Stickstoffbase ein wirken lässt und den so erhaltenen O-R"-Sulfonyl-N- triarylmethyl-serinester mittels eines basischen Kon densationsmittels cyclisiert. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ganze Synthese ohne Isolierung von Zwischenprodukten durchgeführt wird.
CH356459D 1956-08-03 1957-07-11 Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Äthylenimincarbonsäureestern CH356459A (de)

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