CH362064A - Verfahren zur Herstellung eines Polyenaldehydes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Polyenaldehydes

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CH362064A
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methyl
trimethyl
alkoxy
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propen
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Otto Dr Isler
Herbert Dr Lindlar
Marc Dr Montavon
Rudolf Dr Rueegg
Gabriel Dr Saucy
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/38Unsaturated compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of rings other than six—membered aromatic rings

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Polyenaldehydes
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 13- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen (1')-yl]-2, 7, 11-trimethyl-tridecapentaen-(2, 6, 8, 10, 12)  in- (4)-al- (1),    im folgenden 4,   5-Dehydro--apo-4-    carotinal genannt.



   Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, da¯ man über die entsprechenden metallorganischen Acetylenverbindungen zuerst Acetylen mit   8- [2',    6', 6'-Tri  methyl-cyclohexen-    (1')-yl]-2, 6-dimethyl-octatrien (2, 4,   6)-al-    (l)-im folgenden   4-Ctg-Aldehyd    ge  nannt-und    anschliessend das erhaltene 10-[2', 6', 6' Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-4,8-dimethyl- decatrien (4, 6, 8)-in-(1)-ol-(3) - im folgenden ¯-C21-Acetylencarbinol   genannt-mit    einem 3-Acyloxy-oder 3  Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (1)    oder zuerst Acetylen mit einem   3-Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (1)    und anschliessend das erhaltene   1-Alkoxy-2-methyl-    3-hydroxy-penten-(1)-in-(4) mit 8-[2',6',

  6'-Trimethylcyclohexen-   (1')-yl]-2,    6-dimethyl-octatrien- (2, 4, 6)al-(1) kondensiert und das erhaltene 1-Alkoxy-bzw.



     1-Acyloxy-13- [2', 6',    6-trimethyl-cyclohexen-   (10-yl]-    2, 7,   11-trimethyl-tridecatetraen-(l, 7,    9,   11)-in- (4)-diol-    (3, 6)-mit Säure behandelt.



   Die benötigten Ausgangsmaterialien können wie folgt hergestellt werden : 3-Alkoxy-2-methyl-propen-(2)-al-(1)
Man kondensiert Orthoameisensäureäthylester mit   Propenyläthyläther    in Gegenwart von Bortrifluorid  ätherat zu 1, 1,    3,   3-Tetraäthoxy-2-methyl-propan    (Siedepunkt : 93¯ C/10 mm; n20¯= 1, 4132). Durch saure Hydrolyse gewinnt man den freien Methylmalondial  dehyd    in wässeriger Lösung und veräthert ihn durch azeotrope Destillation mit Benzol und Isopropylalkohol in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure als   Kataly-    sator. Das gebildete 3-Isopropoxy-2-methyl-propen  (2)-al-(1)    siedet bei   83  C/13 mm    ;   n2rl =      1,    4745.



  Analog kann man   3-Athoxy-2-methyl-propen- (2)-al-    (1) (Siedepunkt : 78-80¯C/13 mm ;   n2r4     = 1, 4755) gewinnen.



  3-Acyloxy-2-methyl-propen-(2)-al-(1)
Durch Neutralisieren einer wässerigen Lösung des freien   Methylmalonaldehyds    mit   1    Aquivalent Natronlauge und Einengen erhält man das Natriumsalz als weisses Pulver. Dieses wird in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Methylenchlorid, suspendiert und mit einem Säurechlorid in der Wärme umgesetzt. Die vom gebildeten NaCl filtrierte Lösung wird im Vakuum eingeengt, und der Rückstand durch Destillation oder Kristallisation gereinigt.



   Man erhält z. B. mittels Benzoylchlorid farblose Nadeln des 3-Benzoyloxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l) (Schmelzpunkt :   79-80     C) ; mittels Acetylchlorid gewinnt man das   3-Acetoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l),    das bei 75-77¯ C/10 mm siedet und bei tieferer Temperatur fest wird.



   In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens lässt man in einer Ausführungsform ¯-C19 Aldehyd in flüssigem Ammoniak mit einem Alkalioder Erdalkaliacetylid reagieren und setzt das gebildete Kondensationsprodukt, vorzugsweise nach Hydrolyse zum freien   4-C2l-Acetylencarbinol,    mittels einer metallorganischen Reaktion mit einem 3-Acyloxy-bzw. 3-Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l) um.



  Als   3-Acyloxy-2-methyl-propen-(2)-al-(1) verwendet    man mit Vorteil eine entsprechende niederaliphatische bzw. aromatische Acylverbindung, beispielsweise 3 Acetoxy-bzw. 3-Benzoyloxy-2-methyl-propen-(2)al-(1), und als   3-Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l)    ein entsprechendes niederaliphatisches Alkylderivat, beispielsweise 3-Athoxy-oder   3-Isopropoxy-2-methyl-      propen- (2)-al- (1).    Die Kondensation in flüssigem Ammoniak kann man unter erhöhtem Druck bei Raumtemperatur oder unter normalem Druck bei der Siedetemperatur des Ammoniaks ausführen.

   Man kondensiert den   ss-C-Aldehyd    vorzugsweise mit Lithiumacetylid, das man vorgängig der Reaktion im gleichen Gefäss und im gleichen Ammoniak, das zur Kondensation verwendet wird, aus Lithiummethyl und Acetylen herstellen kann. Der   ss-Cl9-Aldehyd    kann in einem inerten Lösungsmittel, wie beispielsweise Ather, zugeführt werden. Die Hydrolyse des Kondensationsproduktes gelingt z. B. in flüssigem Ammoniak durch Zufügen eines Ammoniumsalzes, oder nach Entfernen des Ammoniaks wird durch Behandeln mit Säure hydrolysiert. Das   -C2i-Acetylen-    carbinol ist ein dickflüssiges   Ol    mit U.

   V.-Absorptionsmaxima bei 280-281 und 291   m,    in Petrol  ätherlösung.    Es zeigt bei der Zerewitinoff-Bestimmung in der Kälte 1 Mol und in der Wärme 2 Mol aktive Wasserstoffatome an. Die Kondensation des   p-C2l-    Acetylencarbinols mit dem 3-Acyloxy-bzw. 3-Alkoxy  2-methyl-propen- (2)-al- (l)    erfolgt durch eine metallorganische Reaktion. Man lässt z. B. auf das   ss-C2l-    Acetylencarbinol in einem inerten Lösungsmittel 2 Mol   Alkylmagnesiumhalogenid    oder 2 Mol Phenyllithium einwirken. Das erste Mol wird von der Hydroxylgruppe gebunden, während das zweite Mol mit der Acetylenbindung reagiert und das endständige Kohlenstoffatom reaktionsfähig macht. Die gebildete   Dimagnesiumhalogenid-Verbindung    bzw.

   Dilithium Verbindung setzt man dann im gleichen Lösungsmittel mit dem 3-Acyloxy-bzw.   3-Alkoxy-2-methyl-pro-      pen- (2)-al- (l)    um. Vorzugsweise behandelt man das   , B-C2l-Acetylencarbinol    in einem Lösungsmittel, wie Äther, mit 2 Mol   Alkylmagnesiumhalogenid    und kondensiert die gebildete Dimagnesiumhalogenid-Verbindung ohne Isolierung und Reinigung mit 1 Mol 3-Acyloxy-bzw.   3-Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l).   



  Das Kondensationsprodukt wird am besten ohne Reinigung in üblicher Weise hydrolysiert, beispielsweise durch Eingiessen in ein Gemisch von Eis und verdünnter Essigsäure oder verdünnter   Ammoniumchlo-    ridlösung, wobei das entsprechende Acetylendiol als zähes   0l    erhalten wird, das durch U. V.-Absorptionsspektrum und Zerewitinoff-Bestimmung charakterisiert wird. Es wird am besten ohne Reinigung direkt weiter umgesetzt.



   In einer weiteren Ausführungsform der ersten Stufe des Verfahrens wird zuerst ein 3-Alkoxy-2-me  thyl-propen- (2)-al- (1)    in flüssigem Ammoniak mit einem Alkali-bzw. Erdalkaliacetylid kondensiert und das gebildete   l-Alkoxy-2-methyl-3-hydroxy-penten-      (l)-in- (4)    wie bereits für   das,-C2l-Acetylencarbinol    beschrieben durch eine metallorganische Reaktion mit   / ?-C-Aldehyd    umgesetzt.



   In der zweiten Stufe wird das erhaltene Acetylendiol wie gesagt einer Säurebehandlung unterworfen, wobei unter doppelter Allylumlagerung und gleichzeitiger Wasser-und Säure-bzw. Alkoholabspaltung 4,   5-Dehydro--apo-4-carotinal    entsteht. Die Reaktion wird zweckmässig in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Aceton, Alkohol oder Ather, in Gegenwart einer wässerigen oder wasserfreien Säure, z. B. Essigsäure, p-Toluolsulfonsäure, Salzsäure usw., durchgef hrt.



  Das 4,   5-Dehydro--apo-4-carotinal    ist eine kristalline Verbindung, die im U. V.-Spektrum ein charakteristisches Absorptionsmaximum bei 402-404 mÁ in Petroläther aufweist.



   Das erfindungsgemäss erhältliche 4, 5-Dehydro ¯-apo-4-carotinal stellt einen wertvollen,   gelbfärben-    den Farbstoff dar und kann als Lebensmittelfarbstoff verwendet werden. Ferner ist er ein wichtiges Zwischenprodukt zur Synthese anderer wertvoller Carotinoidpigmente.



   Beispiel   1   
Man leitet in die Lösung von 1, 9 g Lithium in 900 ml flüssigem Ammoniak bis zur vollständigen Umsetzung trockenes, acetonfreies Acetylen ein. Dann gibt man unter energischem Rühren innert 20 Minuten eine Lösung von 61, 2 g   8- [2',    6',   6'Trimethyl-      cyclohexen-    (1')-yl]-2, 6-dimethyl-octatrien-(2, 4, 6)-al  (1)    in 200 ml trockenem Ather zu und rührt die Reaktionsmischung unter Feuchtigkeitsausschluss intensiv während 20 Stunden. Darauf gibt man in kleinen Portionen 35 g Ammoniumchlorid zu und lässt das Ammoniak verdampfen. Nach Zugabe von 260 ml Wasser wird die Atherschicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt.

   Das zurückbleibende rötliche   61    wird im Vakuum scharf getrocknet. Man erhält 66 g
10- [2', 6',   6'- Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl]-4,    8-dime  thyl-decatrien- (4,    6,   8)-in- (1)-0l- (3)    ; U. V.-Absorptionsmaxima bei 280, 5 und 291   mli.    (in   Petroläther).    Dieses wird in 200 ml absolutem Ather gelöst und zu einer aus 12, 3 g Magnesium und 67 g Athylbromid in 200 ml absolutem Ather hergestellten Athylmagne siumbromidlösung unter Rühren bei   15-20  C    all  mählich    zugegeben.

   Anschliessend erhitzt man in einer
Stickstoffatmosphäre 1 Stunde unter Rückfluss, kühlt mit Eiswasser ab, verdünnt mit 200 ml trockenem Methylenchlorid und lässt eine Lösung von 42 g 3    Benzoyloxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l)    in 200   ml    Methylenchlorid rasch zuflie¯en. Man rührt weitere 2
Stunden unter Eiskühlung, giesst das Reaktionsgemisch auf eiskalte verdünnte Essigsäure, trennt die organische Schicht ab, wäscht sie mit Wasser, trocknet mit Natriumsulfat und dampft das Lösungsmittel im Vakuum bei 30  C ab. Man erhält 108 g rohes
13- [2', 6',   6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl]-2,    7, 11-tri methyl-1-benzoyloxy-tridecatetraen- (1, 7, 9,   1 l)-in- (4)-       diol- (3,    6) als gelbes, zähes 01, das ohne Reinigung direkt weiter umgesetzt wird.

   Zu diesem Zweck wird es in 700 ml Isopropanol gelöst, mit 5   ml    Eisessig versetzt und 3 Stunden in einer Stickstoffatmosphäre gekocht. Nach dem Verdünnen mit Wasser wird das
Reaktionsprodukt mit Ather extrahiert, mit   verdünn-    ter Natriumbicarbonatlösung gewaschen und mit Na triumsulfat getrocknet. Der Ather wird im Vakuum abgedampft, und man erhält 80 g rohes   13-[2',    6', 6'    Trimethyl-cyclohexen-(l')-yll-2,    7,   11-trimethyl-trideca-      pentaen- (2,    6, 8, 10,   12)-in- (4)-al- (l),    das durch Chromatographie, L¯sungsmittelverteilung oder Kristallisation gereinigt werden kann.

   Das Produkt bildet aus   Petroläther    (Siedebereich 80-100¯ C) oder aus Athanol gelbe Blättchen (Schmelzpunkt   82-83  C)    und weist im U. V.-Spektrum ein Absorptionsmaximum bei   402-404 mu (E"/-= 1790)    in   Petroläther-    lösung auf.



   Beispiel 2
Man gibt zu einer Lösung von Lithiumacetylid in flüssigem Ammoniak (hergestellt nach den Angaben des Beispiels   1    aus 1, 5 g Lithium) eine Lösung von 25 g   3-Isopropoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l)    in 50 ml absolutem Ather und rührt das Gemisch energisch während 18 Stunden bei der Siedetemperatur des Ammoniaks. Man fügt portionenweise 35 g Ammoniumchlorid zu und lässt das Ammoniak verdampfen. Nach Zugabe von 200 ml Wasser wird mit Ather extrahiert. Man wäscht die ätherische Lösung mit Wasser, trocknet mit Natriumsulfat und dampft im Vakuum ein. Man erhält 29 g 1-Isopropoxy-2-methyl  3-hydroxy-penten- (l)-in- (4)    als gelbliches 01, das ohne Reinigung weiter umgesetzt wird.

   Die   Zerewiti-    noff-Bestimmung zeigt in der Kälte 0, 96 Mol und in der Wärme 1, 91 Mol aktive Wasserstoffatome an.



  Das Produkt wird in 200 ml absolutem Ather gelöst und zu einer   Athylmagnesiumbromidlösung-    (hergestellt aus 9, 5 g Magnesium und 50 g Athylbromid in 200 ml absolutem Ather) unter Rühren bei 15 bis 20 C allmählich zugegeben. Anschliessend erhitzt man in Stickstoffatmosphäre 1 Stunde unter R ckfluss, kühlt mit Eiswasser ab, gibt eine Lösung von 51 g   8-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl]-2,    6-di  methyl-octatrien- (2, 4, 6)-al- (1)    in 400 ml absolutem   Ather    zu und rührt 2 Stunden in Stickstoffatmosphäre.



  Man giesst die Reaktionslösung auf eiskalte Ammoniumchloridlösung, trennt die Atherschicht ab, wäscht mit gesättigter Ammoniumchloridlösung und trocknet mit Natriumsulfat. Die so erhaltene Lösung des 13 [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-   (1')-yl]-2,    7, 11-trime  thyl-1-isopropoxy-tridecatetraen- (1,    7, 9,   11)-in- (4)-diol-    (3, 6) wird mit 160   ml    12 /oiger alkoholischer Salzsäure versetzt und 16 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Dann wird die Lösung mit Wasser und mit 5    /o iger Natriumbikarbonatlösung    gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum abgedampft. Man erhält 62 g Rohprodukt, das durch Chromatographie, L¯sungsmittelverteilung oder Kri  stallisation    gereinigt werden kann.

   Es bildet aus Alkohol gelbe Blättchen (Schmelzpunkt 82-83  C) und hat ein U. V.-Absorptionsmaximum bei 402-404   m, u    (E 1% = 1770) in   Petroläther.   



   Beispiel 3
40 g   10- [2',    6',   6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl]-    4, 8-dimethyl-decatrien- (4, 6, 8)-in- (l)-ol- (3) werden, wie im Beispiel   1    angegeben, mit einer Athylmagnesiumbromidlösung umgesetzt. Zur abgekühlten Gri  gnardlösung    gibt man dann eine Lösung von 18 g    3-Isopropoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (1)    in 10 ml absolutem   Ather    und rührt in Stickstoffatmosphäre 2 Stunden bei   05O C.    Hierauf giesst man auf kalte gesättigte Ammoniumchloridlösung und gewinnt das Reaktionsprodukt auf übliche Weise.



   Man erhält 62 g rohes   13- [2', 6', 6'-Trimethyl-      cyclohexen-      (1')-yl]-2,    7, 11-trimethyl-1-isopropoxytridecatetraen-   (1,    7, 9,   11)-in-    (4)-diol- (3, 6), das in 500 ml Aceton gelöst und nach Zugabe einer Lösung von 6 g p-Toluolsulfonsäure in 60 ml Wasser   11/2    Stunden in   StickstofEatmosphäre    gekocht wird. Das entstandene   13-[2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl]-    2, 7, 11-trimethyl-tridecapentaen-(2, 6, 8, 10,12)-in-(4)al-(1) wird wie in den vorangehenden Beispielen ge  wonnen und    gereinigt. Schmelzpunkt   82-83     C ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 402-404   m,    in Pe  troläther.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 13-[2'; 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl]-2, 7, 11-trimethyl-trideca pentaen- (2, 6, 8, 10, 12)-in-(4)-al-(1), dadurch gekenn- zeichnet, dass man über die entsprechenden metallorganischen Acetylenverbindungen zuerst Acetylen mit 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl]-2, 6-dimethyl-octatrien- (2, 4, 6)-al- (1) und anschliessend das erhaltene 10- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (l')-yl]- 4, 8-dimethyl-decatrien- (4, 6, 8)-in-(1)-ol-(3) mit einem 3-Acyloxy-oder 3-Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (l) oder zuerst Acetylen mit einem 3-Alkoxy-2-methylpropen-(2)-al-(1)
    und anschliessend das erhaltene 1 Alkoxy-2-methyl-3-hydroxy-penten-(1)-in-(4) mit 8 [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl]-2, 6-dimethyl octatrien- (2, 4, 6)-al-(1) kondensiert und das erhaltene 1-Alkoxy-bzw. 1-Acyloxy-13- [2', 6', 6'-Trimethylcyclohexen-(1')-yl]-2, 7, 11-trimethyl-tridecatetraen- (1, 7, 9, 11)-in- (4)-diol- (3, 6) mit Säure behandelt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Acetylen zuerst mit einem 3 Alkoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (1) und anschliessend das erhaltene 1-Alkoxy-2-methyl-3-hydroxy-penten (l)-in- (4) mit 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (10-yl]- 2, 6-dimethyl-octatrien- (2, 4, 6)-al-(1) kondensiert.
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