CH371113A - Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dehydro-B-apo-3-carotinal - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dehydro-B-apo-3-carotinal

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CH371113A
CH371113A CH1445362A CH1445362A CH371113A CH 371113 A CH371113 A CH 371113A CH 1445362 A CH1445362 A CH 1445362A CH 1445362 A CH1445362 A CH 1445362A CH 371113 A CH371113 A CH 371113A
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CH
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methyl
trimethyl
acid
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CH1445362A
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Herbert Dr Lindlar
Marc Dr Montavon
Gabriel Dr Saucy
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Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C33/00Unsaturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07C31/02Monohydroxylic acyclic alcohols
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dehydro-p-apo-3-carotinal
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neues Verfahren zur Herstellung von   15-[2', 6', 6'-Trgi-       methyl-cyclohexen- (l')-yl]-4,    9,13-trimethyl-pentade  cahexaen- (2,    4,8,10,12,14)-in- (6)-al- (l), welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man   l,      l-Dialkoxy-2-      methyl-penten- (2)-in- (4)    durch Kondensation mit einem   Vinyläther    in   1,      1,    3-Trialkoxy-4-methyl-hepten  (4)-in-(6) überführt    und diese Verbindung mittels einer metallorganischen Reaktion mit   8- [2',    6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-   (1')-yl]-2,

        6-dimethyl-octatrien-    (2,4,6)-ail- (1) kondensiert und danach mit Säure behandelt. Das erhaltene Reaktionsprodukt kann an der   Dreifachbindung    partiell hydriert und isomerisiert werden.



   Man kann zum Beispiel die   1,      1-Diäthylverbindung    der als Ausgangsmaterial genannten   Cg-Acetale    wie folgt herstellen : Man kondensiert   Orthoameisensäure-    äthylester mit Propenyläther in Gegenwart von Bortrifluoridätherat zu   1,    1, 3,3-Tetraäthoxy-2-methyl-propan (Siedepunkt   93 /10 mm    ;   n2r0      =    1,4132). Durch saure Hydrolyse gewinnt man den freien Methylmalondialdehyd in wässeriger Lösung ; man veräthert ihn durch azeotrope Destillation mit Benzol und Athylalkohol in Gegenwart von p-Toluolsulfosäure als Katalysator.

   Den gebildeten   l-Äthoxy-2-methyl-      propen- (l)-al- (3)    (Siedepunkt   78-80 /13    mm ;   nid =    1,4755) wird mit einer Alkalimetall-oder Erdalkalimetallverbindung von Acetylen in flüssigem Ammoniak kondensiert und anschliessend mit Orthoameisensäureäthylester und einem Gemisch von p-Toluolsulfosäure und Phosphorsäure behandelt, wobei man das gewünschte   1,      1-Diäthoxy-2-methyl-penten-(2)-in-    (4) erhält. Siedepunkt   45-46 /0,    1 mm ; nD   =    1,4520 bis 1,4540 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 225   m,    (in Alkohol).



   Geeignete Ausgangsmaterialien sind insbesondere Verbindungen, in welchen die   1,    1-Dialkoxyreste niederaliphatische Radikale, wie z. B. die Athoxy-oder die Isopropoxygruppe, darstellen.



   Zur Vornahme der Kondensation mit dem Vinyl äther, zum Beispiel mit   Vinyläthyläther,    arbeitet man zweckmässig in Gegenwart eines inerten   Lösungs-    mittels, wie zum Beispiel Benzol, Ather oder Petrol äther. Als Kondensationsmittel verwendet man zweck  mässlig    saure Katalysatoren, wie zum Beispiel Zinkchlorid,   Bortrifluoridätherat    usw.



   Die Kondensation mit dem   8-Clg-Aldehyd    erfolgt, wie gesagt, mit einem metallorganischen Derivat des   1,      1,      3-Trialkoxy-4-methyl-hepten- (4)-in- (6)-im    folgenden   C8-j2itheracetal    genannt-, zweckmässig in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, wie zum Beispiel Benzol oder Äther. Vorzugsweise kondensiert man den   B-C19-Aldehyd    mit einer Grignardoder Lithiumverbindung der genannten Acetale, die man vorgängig der Reaktion im gleichen Gefäss und im gleichen Lösungsmittel, die zur Kondensation verwendet werden, zum Beispiel aus Magnesium, Athylbromid und dem entsprechenden Acetal herstellen kann.

   Das Kondensationsprodukt wird am besten ohne weitere Reinigung in üblicher Weise hydrolysiert, beispielsweise durch Eingiessen in ein Gemisch von Eis und verdünnter Ammoniumchloridlösung, wobei die gebildete Acetylenverbindung in Form eines zähen Oles erhalten wird. Diese Acetylenverbindung kann einer Säurebehandlung unterworfen werden, wobei unter Wasser-und Alkoholabspaltung ein Aldehyd entsteht. Diese Reaktion wird zweckmässig in einem inerten Lösungsmittel, wie zum Beispiel Aceton, Alkohol oder Äther, in Gegenwart einer   wässe-    rigen oder wasserfreien Säure, wie zum Beispiel Essigsaure,   p-Toluolsulfosäure,    Salzsäure usw., durchgeführt.

   Die Acetalisierung des gebildeten Aldehydes erfolgt zweckmässig durch Umsetzung mit einem Gemisch von Alkohol und Orthoameisensäureester in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie zum Beispiel Phosphorsäure oder   p-Toluolsulfosäure.   



   Vorzugsweise wird das   C6-Acetal    in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels mit dem Vinyl äther umgesetzt.



   Die vorhandene, dreifach ungesättigte Bindung des erfindungsgemäss erhaltenen 6,7-Dehydro--apo3-carotinals kann partiell hydriert werden. Diese Hydrierung erfolgt zweckmässig mit Wasserstoff in Gegenwart von   Metallkatalysatoren    in einem inerten Lösungsmittel, wie zum Beispiel   Petroläther.    Ein geeigneter Katalysator ist ein durch Zugabe von Blei und Chinolin desaktivierter   Palladium-Calciumcarbo-    nat-Katalysator. Die Isomerisierung findet schon unter milden Bedingungen statt, zum Beispiel durch   Wärme-oder    Lichteinfluss.



   Der erfindungsgemäss erhaltene Polyenaldehyd stellt einen wertvollen Farbstoff dar. Er kann als   Lebensmittelfarbstoff,    sowie als Geflügelfutterzusatz für die   Eidotterfärbung    verwendet werden. Weiter stellt er ein Zwischenprodukt für die ; Synthese wichtiger Carotinoidpigmente dar.



   Beispiel
33,6 g 1,   1-Diäthoxy-2-methyl-penten-(2)-lin-(4)    werden mit 35 cm3 absolutem Benzol verdünnt und innert einer Stunde gleichzeitig mit 15 cm3   10 feiger      Zinkchlorid-Essigesterlösung    und einer Mischung von 17 g   Vinyläthyläther    in 17 cm3 absolutem Benzol versetzt, wobei die Temperatur durch   mässige Küh    lung zwischen 28-30  gehalten wird. Man lässt über Nacht bei Raumtemperatur stehen, gibt 3 cm3 Pyridin zu und giesst die Reaktionslösung auf ein Gemisch von Natriumbicarbonat und Eis.

   Nach Extraktion mit   Petroläther,    Waschen mit Natriumbicarbonatlösung und Trocknen über Pottasche-Natriumsulfat und Eindampfen im Wasserstrahlvakuum, erhält man 49   g rohes 1, 1, 3-Triäthoxy-4-methyl-hepten-(4)-in-(6).    Die   Hochvakuumdestillation    (unter Stickstoff) liefert etwa 30 g eines reinen Produktes. Siedepunkt 63 bis   64 /0,    02 mm ;   nid =    1,4564 ; U. V.-Absorptionsmaximum bei 225   m, u (in Alkohol).   



   Man stellt sodann zunächst unter Eiskühlung aus 2,7 g Magnesium, 14 g Athylbromid und 30 cm3 absolutem Äther eine Lösung von Athylmagnesiumbromid her. Dazu tropft man innert 30 Minuten unter Rühren ohne Kühlung eine Lösung von 24 g   1,      1,      3-Triäthoxy-4-methyl-hepten- (4)-in- (6)    in 30 cm3 absolutem Ather, wobei die Reaktionslösung stets leicht siedet. Anschliessend kocht man während 30 Minuten unter Rückfluss und tropft innert etwa 30 Minuten, unter Kühlung mit Wasser, eine Lösung von 25 g   ss-Ct9-Aldehyd    in 25 cm3 absolutem Ather zu. Man rührt noch 3 Stunden bei Raumtemperatur und giesst dann die Reaktionslösung auf eine Mischung von 20 g Ammoniumchlorid und Eis.

   Nach Extraktion mit Ather, Waschen mit Wasser, Trocknen mit Natriumsulfat und Eindampfen im Vakuum bei   45     auf etwa 200 cm3 erhält man einen rohen Extrakt von   15- [2',    6',   6'-Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')]-    4,9,13-trimethyl-1,1,3-triäthoxy-pentadecatetraen- (4, 9,11,13)-in- (6), welcher sogleich in der nächsten Stufe eingesetzt wird. U. V.-Absorptionsmaxima bei 281 und 292   mu    (in   Petroläther).   



   Die so erhaltene Atherlösung wird mit 20 cm3   8"/piger    alkoholischer Salzsäure und   10 g    Natriumsulfat versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen. Anschliessend wird die Reaktionslösung mit Wasser und Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und am Vakuum bei   45  eingedampft.    Man erhält ein   zäh-    flüssiges   01,    das mit einer Lösung von 40 g Natriumacetat in 30 cm3 Wasser und 240 cm3 Eisessig versetzt wird. Man erwärmt das Gemisch während 4 Stunden auf   95-100     unter Stickstoffatmosphäre.



  Man giesst alsdann das Reaktionsgemisch auf Eis und extrahiert mit   Ather/Petroläther.    Nach dem Waschen des Extraktes mit Wasser und Natriumbicarbonatlösung wird derselbe über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel am Wasserstrahlvakuum bei 45  entfernt. Der Rückstand wird in 200 cm3 Methanol heiss gelöst und, nach Animpfen, über Nacht bei 0  stehen gelassen. Das durch Abnutschen gewonnene rohe   Dehydro--apo-3-carotinal    wird zur weiteren Reinigung einmal aus   Petroläther      bei-10     umkristallisiert. Man erhält so 15 g eines reinen Präparates vom Schmelzpunkt 122,5 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 15- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (I')-yl]-4, 9,13-trimethyl-pentade cahexaen- (2, 4,8,10,12,14)-in- (6)-al- (l), dadurch gekennzeichnet, dass man 1, 1-Dialkoxy-2-methyl-penten- (2)-in- (4) durch Kondensation mit einem Vinyläther in 1, 1, 3-Trialkoxy-4-methyl-hepten-(4)-in-(6) über- führt und diese Verbindung mittels einer metallorganischen Reaktion mit 8- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclo- hexen- (1')-yl]-2, 6-dimethyl-octatrien-(2, 4,6)-al- (l) kondensiert und danach mit Säure behandelt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Produkt an der Dreifachbindung partiell hydriert und isomerisiert.
CH1445362A 1958-02-14 1958-02-14 Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dehydro-B-apo-3-carotinal CH371113A (de)

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