CH363037A - Verfahren zur Herstellung einer tertiären Base der Tetrahydrofuranreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer tertiären Base der Tetrahydrofuranreihe

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CH363037A
CH363037A CH5320657A CH5320657A CH363037A CH 363037 A CH363037 A CH 363037A CH 5320657 A CH5320657 A CH 5320657A CH 5320657 A CH5320657 A CH 5320657A CH 363037 A CH363037 A CH 363037A
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sep
methyl
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tetrahydrofuran
tertiary base
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CH5320657A
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Inventor
H Dr Eugster Conrad
Rolf Dr Denss
Franz Dr Haefliger
Emil Dr Girod
Original Assignee
Geigy Ag J R
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

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  Verfahren     zur        Herstellung        einer    tertiären Base der     Tetrahydrofuranreihe       Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    ein neues Ver  fahren zur     Herstellung        -eines        nacemischen        2-Me-          thyl-    3     -.hydroxy-    5     -dimethylaminomethyl-tetrahydro-          furans,

      welches ein     wertrvolles    Zwischenprodukt zur       Herstellung    von     Arzneimitteln    darstellt.  



  Es wurde gefunden, dass     man    das     racemische     2 -     Methyl-    3     -hydroxy-    5     -dimethylaminomethyl-tetra-          hydrofuran    der     sterischen    Formel  
EMI0001.0026     
    in guter Ausbeute herstellen     ,kann,        .indem    man 2     Me-          thyl-    3     -oxo-5-dimethylaminomethyl-2,

  3-dhydrofuran     in     schwachalkalischem    Medium .in Gegenwart von       Raney-Nickel    bis zur     Aufnahme    von zwei     Mol    Was  serstoff hydriert.     Beispielsweise        kann    die     Hydrierung          in    stark verdünnter, z. B. 0,2-1     alaiger    wässriger Na  tronlauge     bei        Raumtemperatur    und     Normaldruck          durchgeführt    werden.

   Unter diesen :Bedingungen  kommt die     Wasserstoffaufnahme        nach        Verbrauch    von       ungefähr        zwei        Mol        zum        Stillstand.        Dabei    ist es     über-          raschend    und war     nicht    voraussehbar,

   d ass bei     dieser     Hydrierung von den     vier        theoretisch    möglichen     race-          mischen        Stereoisomeren        ein        einziges,        nämlich    das  jenige mit     eis-Stellung        aller        drei        Ringsubstituenten,          der        Methylgruppe,        Hydroxylgruppe    und     Dimethyl-          aminomethylgruppe,

      in     einer        weitaus        überwiegenden     Menge entsteht.  



  Das als     Ausgangsstoff    benötigte     ungesättigte    basi  sche     Keton    kann in     einer    gut     durchführbaren    Reak  tionsfolge erhalten     werden,        welche        darin        besteht,    dass  man 2-Methyl-5-formyl-furan-3-carbonsäure-alkyl-         ester    mit     Dimethylformamid    in     Ameisensäure,    nach       Leuckart,    umsetzt,

   den- erhaltenen     2.-Methyl-5-dime-          thylaminomethyl        furan-3-carbonsäure-alkylester        in    das       Azid    der     zugrundeliegenden    Säure     überübrt    und       das        letztere    oder     viaen        daraus    durch     Umsetzung    mit       einem        Alkohol        .bereiteten        -Carbaminsäureester    mittels       Salzsäure        

  zersetzt.     



  Der     erfindungsgemäss        herstellbare        basische        Alko-          hol        kann        beispielsweise    durch     Quaternierung        müt        Me-          thylhalogeniden    in     pharmakologisch    wert-volle . Halo  genide einer zur     Musca:riubase        stereoisomeren        qua-          ternären    Base     übergeführt    werden.

   Weitere     pharma-          kologisch    wertvolle     quaternäre        Salze        erhält    man z. B.  durch     Quaternierung    mit     anderen        Alkylhalogeniden,     mit     Dialkylsulfaten    oder     Aralkylhalogeniden.    Biolo  gisch wirksame Stoffe     sind    auch     die        Ester,    z.

   B. das       Acetat    und das     Benzoat    des     erfindungsgemäss        her-          stellbaren    Alkohols, sowie deren     Salze    und die von  den     tertiären        Estern    sich ableitenden     quaternären          Ammoniumverbindungen.       <I>Beispiel</I>  3,36 g     2-Methyl-3-oxo-5-dimethylaminomethyl-          2,3-dihydrofuran        werden-        in    100     cm3        dest.        Wasser,

            welches    0,5g     Natriumhydroxyd        enthält,        in    Gegen  wart von 5 g     Raney    Nickel bei Raumtemperatur     und          Normaldruck    bis zur     Aufnahme    von     etwa    1000     cm3          Wasserstoff        hydriert.    Dann     wird    vom     Katalysator        ab-          filtriert,

      das Filtrat mit 50     cm3        eiskalter        konz.    Natron  lauge     versetzt    und     dreimal        mit        Methylenchlorid    extra  hiert.

   Die     vereinigten        Extrakte    werden     mit    gesättigter       Natnumchloridlösung    gewaschen, mit     Natriumsulfat          getrocknet    und     eingedampft.        .Der        Rückstand        wird    im  Hochvakuum     destilliert,    wobei das     2-'Vlethyl-3-hy-          ,droxy-5-dimethyl-aminomethyl-tetrahydrofuran        unter     0,

  005     mm        Druck    bei 36-37  übergeht-    
EMI0002.0001     
  
    Diese <SEP> tertiäre <SEP> Base <SEP> kann <SEP> man <SEP> in <SEP> .ihr <SEP> .Methojodid
<tb>  überführen, <SEP> .indem <SEP> man <SEP> z. <SEP> B. <SEP> 1 <SEP> :

  g <SEP> derselben <SEP> in <SEP> 15 <SEP> cm3
<tb>  Aceton <SEP> mit <SEP> 1 <SEP> cms <SEP> Methyljodid <SEP> umsetzt. <SEP> Nach <SEP> Ab  klingen <SEP> der <SEP> exothermen <SEP> Reaktion <SEP> fügt <SEP> man <SEP> Äther
<tb>  zu, <SEP> wobei <SEP> das <SEP> Methojodid <SEP> ausfällt <SEP> und <SEP> sofort <SEP> zu
<tb>  kristallisieren <SEP> beginnt. <SEP> .Die <SEP> Kristalle <SEP> werden <SEP> abfil  triert <SEP> und <SEP> die <SEP> Substanz <SEP> einmal <SEP> aus <SEP> Aceton <SEP> und <SEP> an  schliessend <SEP> aus <SEP> Isopropanol <SEP> umkristallisiert, <SEP> worauf
<tb>  sie <SEP> ,bei <SEP> 136=140  <SEP> schmilzt. <SEP> Zur <SEP> Umwandlung <SEP> in <SEP> das
<tb>  Methochlorid <SEP> kann <SEP> man <SEP> das <SEP> Methojodid <SEP> in <SEP> Wasser
<tb>  m.

   <SEP> --rschüssic."em <SEP> Silberchlorid <SEP> schütteln, <SEP> bis <SEP> die
<tb>  r <SEP> *t <SEP> <B>üb</B>
<tb>  wässrige <SEP> Lösung <SEP> jodfrei <SEP> ist <SEP> .(etwa <SEP> 5 <SEP> Stunden). <SEP> Nach
<tb>  zweimaliger <SEP> Umkristallisation <SEP> aus <SEP> Äthanol/Athylacetat
<tb>  schmilzt <SEP> das <SEP> sehr <SEP> bygroskopische <SEP> Methochlorid <SEP> bei.
<tb>  137-140 .

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> racemischem <tb> 2-Methyl-3 <SEP> -hydroxy-5 <SEP> - <SEP> dimethylanunomethyl-t-etra hydrofuran <SEP> der <SEP> sterischen <SEP> ;Formel EMI0002.0003 EMI0002.0004 dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> d.ass <SEP> man <SEP> 2 <SEP> Methyl-3-oxo 5-dimethyl-aminomethyl <SEP> 2,3-dihydrofuranin <SEP> schwach alkalischem <SEP> Medium <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> Raney-Nickel <tb> bis <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> von <SEP> zwei <SEP> Mol <SEP> Wasserstoff <SEP> hydriert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach .Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man die .Hydrierung in 0,2-1 0/9i-"er Natronlauge bei Raumtemperatur und Normaldruck durchführt.
CH5320657A 1957-11-29 1957-11-29 Verfahren zur Herstellung einer tertiären Base der Tetrahydrofuranreihe CH363037A (de)

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