CH364574A - Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe

Info

Publication number
CH364574A
CH364574A CH1085960A CH1085960A CH364574A CH 364574 A CH364574 A CH 364574A CH 1085960 A CH1085960 A CH 1085960A CH 1085960 A CH1085960 A CH 1085960A CH 364574 A CH364574 A CH 364574A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
hours
carbon atoms
alkoxyalkylamines
blue
Prior art date
Application number
CH1085960A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Dr Zickendraht
Alfred Dr Buehler
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH1085960A priority Critical patent/CH364574A/de
Priority to GB3447961A priority patent/GB943133A/en
Publication of CH364574A publication Critical patent/CH364574A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/08Preparation from other phthalocyanine compounds, e.g. cobaltphthalocyanineamine complex
    • C09B47/24Obtaining compounds having —COOH or —SO3H radicals, or derivatives thereof, directly bound to the phthalocyanine radical
    • C09B47/26Amide radicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Phthalocyaninfarbstoffe       Das Hauptpatent     betrifft    die Herstellung neuer,       acetonlöslicher        Phthalocyaninfarbstoffe,    die     Sulfon-          säureamidgruppen    enthalten, deren     Amidstickstoff-          atome    je eine     Alkoxyalkylgruppe,    insbesondere eine       niedrigmolekulare        Alkoxyalkylgruppe,    tragen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man ganz besonders  wertvolle, neue Farbstoffe mit ausgezeichneten     Lös-          lichkeiten    in organischen Lösungsmitteln, insbeson  dere in aromatischen     Kohlenwasserstoffen,    wie Ben  zin, Benzol,     Toluol,        Xylol,    erhält, wenn man die im  Hauptpatent angegebenen     Phthalocyaninsulfohalo-          genide    mit     Alkoxyalkylaminen    umsetzt, deren     Alkoxy-          reste    11 bis 30, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoff  atome aufweisen. Als Beispiele derartiger Amine  seien z.

   B. das     Lauryloxy-,    das     Myristyloxy-,    das       Stearyloxy-    oder das     Behenyloxypropylamin    bzw. ent  sprechend substituierte     Äthylamine        erwähnt.     



  Mit Vorteil verwendet man möglichst reine     Phtha-          locyanintetrasulfochloride.    Diese besonders     wertvolle     Resultate ergebenden, möglichst reinen     Phthalocyanin-          tetrasulfochloride    kann man     beispielsweise    so her  stellen,     d'ass    man     Phthalocyaninsulfonsäuren    oder       unsulfierte        Phthalocyanine    mit     Chlorsulfonsäure    bei  erhöhter Temperatur (das heisst bei Temperaturen,  die oberhalb 100 , z.

   B. zwischen 120 und 140  lie  gen) umsetzt und vor der Isolierung der     gebildeten          Phthalocyanintetrasulfochloride    das Reaktionsmedium  mit     Thionylchlorid    behandelt.  



  Die Behandlung des in an sich bekannter Weise  erhaltenen Reaktionsmediums mit     Thionylchlorid    ge  schieht mit     Vorteil    bei höchstens 85 . Aus dem Re  aktionsmedium können dann die gebildeten     Tetra-          sulfochloride    in an sich üblicher Weise, z. B. durch  Austragung auf Eiswasser, isoliert werden.  



  Gemäss diesem Herstellungsverfahren erhält man  sehr reine     Phthalocyaninsulfonsäurechloride,    die für    die erfindungsgemässe Umsetzung mit     Alkoxyalkyl-          aminen    besonders geeignet ,sind.  



  Diese Umsetzung der     Phthalocyaninsulfonsäure-          halogenide    mit den angegebenen     Alkoxyalkylaminen     mit 11 bis 30     Kohlenstoffatomen        im        Alkoxyrest    wird  vorzugsweise in     wässrigem    Medium in Gegenwart  säurebindender Mittel, wie     Alkali-    oder     Erdalkali          hydroxyden,        Alkalicarbonaten,        Natriumacetat    oder  tertiären Basen, wie     Triäthanolamin    oder     Pyridin,     vorgenommen.

   Gegebenenfalls kann als säurebinden  des Mittel ein     überschuss    des zur Umsetzung ver  wendeten     Alkoxyalkylamins    dienen, welches für wei  tere Umsetzungen     mit        Phtalocyaninsulfochloriden     aus dessen Chlorhydrat regeneriert werden     kann.     Die Umsetzungstemperatur kann in sehr weiten Gren  zen variiert werden,     vorteilhafterweise    wird bei nie  deren Temperaturen, z. B. zwischen 20     bis    40 , ge  arbeitet. Zweckmässig verwendet man solche     Phthalo-          cyaninsulfochloride,    die von     salzbildenden        Gruppen,     z.

   B. von in     Sulfochloridgruppen    nicht umgewandel  ten     Sulfonsäuregruppen,    frei sind und     die    z. B. nach  der weiter oben geschilderten Methode zugänglich  sind.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen  Produkte sind neu. Sie sind     Phthalocyaninsulfonsäure-          amide,    deren     Amidstickstoffatome        Alkoxyalkylgrup-          pen    mit 11 bis 30     C-Atomen        im        Alkoxyrest    tragen.  



  Sie sind in organischen     Lösungsmitteln,    insbeson  dere in aromatischen     Kohlenwasserstoffen,        wie    Ben  zin, Benzol,     Toluol,        Xylol,    löslich. Sie sind zum  Färben     natürlicher    oder künstlicher Harze, Wachse,  Lacke und plastischer Massen, z. B. aus     Cellulose-          äthern    und     -estern,    sowie     Alkyd-Melamin-Einbrenn-          lacke,    sowie zum Färben von     natürlichen    oder syn  thetischen Polymeren oder Kondensationsprodukten  geeignet.

        Mit den erfindungsgemäss hergestellten Farbstof  fen lässt sich z. B.     Alkyd-    und     Alkyd-Melamin-Harz     in klaren, lichtechten Blautönen färben.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die       Teile,    sofern nichts anderes angegeben wird, Ge  wichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  193     Teile        Cu-Phthalocyanin    werden innert einer       Stunde    in 1500 Teile     Chlorsulfonsäure        eingetragen.     Unter Rühren     erwärmt    man eine Stunde auf 70 bis       75     und     steigert    hierauf     in        l1/2    Stunden auf<B>130</B> bis  135 . Bei dieser Temperatur wird 4 Stunden ge  rührt.

   Nach Abkühlung auf 80  werden innert einer  Stunde 600 Teile     Thionylchlorid        zugetropft    und an  schliessend eine weitere Stunde bei 75 bis 80  ge  rührt. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur wird  die Masse auf Eis ausgetragen. Das     Cu-Phthalocyanin-          tetrasulfochlorid    wird' abgesaugt und mit Wasser neu  tral gewaschen.  



  Die erhaltene Paste wird in 3000 Teilen Wasser  verrührt und nach Zugabe von 320 Teilen     Lauryloxy-          propylamin    und<B>100</B>     Teilen        Natriumbicarbonat    12  Stunden bei 35 bis 40  gerührt. Man     verdünnt    an  schliessend mit 3000 Teilen Wasser und     filtriert    das  erhaltene     Säureamid    ab. Es stellt ein blaues, wasser  unlösliches Pulver dar, welches sich in Benzol oder  ähnlichen aromatischen     Kohlenwasserstoffen        gut    löst.

    Mit einer Lösung des Farbstoffes in Nitrolack erhält  man auf geeigneten Unterlagen     lichtechte,        grünstichig     blaue Töne.  



       Ähnliche    Produkte erhält man durch Umsetzung  des     Kupferphthalocyanintetrasulfochlorids    mit     Stea-          ryloxyäthylamin    oder mit     Stearyloxypropylamin.     



  <I>Beispiel 2</I>  89,6 Teile     kupferphthalocyanin-4,4',4",4"'-tetra-          sulfonsaures    Natrium werden     in    525 Teile     Chlorsul-          fonsäure    eingetragen. Man     rührt    eine Stunde bei 70  bis 75 , steigert dann die Temperatur     innert        11/.z  

Claims (1)

  1. Stunden auf 130 bis 135 und hält hierauf 4 Stunden bei dieser Temperatur. Nach Abkühlung auf 70 werden innert einer Stunde<B>195</B> Teile Thionylchlorid zugetropft und anschliessend 4 Stunden bei 80 bis 85 gerührt. Nun wird auf Eis ausgetragen und das Tetrasulfochlorid abfiltriert und mit Wasser neutral gewaschen. Die Umsetzung mit Lauryloxypropylamin erfolgt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Ver fahren. Der so gewonnene Farbstoff stellt getrocknet ein in aromatischen Kohlenwasserstoffen, wie Benzin und Benzol, gut lösliches, blaues Pulver dar.
    Mit einer Lösung in Nitrolack erhält man auf geeigneten Unterlagen lichtechte, grünstichig blaue Töne. Der nach Beispiel 1 hergestellte Farbstoff kann z. B. wie folgt verwendet werden: Zu einer Lösung von 12 Teilen Farbstoff aus Bei spiel 1 in<B>100</B> Teilen Toluol werden 900 Teile Alkyd- Melaminharz gegeben und das Ganze durch gutes Rühren in Lösung gebracht. Der so hergestellte Lack kann durch Drucken, Spritzen, Streichen oder Tauchen auf Folien oder anderen geeigneten Materia lien appliziert werden. Hernach wird 11/2 Stunden bei 120 erhärtet. Es resultiert ein grünstichiges, leb haftes, transparentes Blau.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung in organischen Lö sungsmitteln löslicher Phthalocyaninfarbstoffe, da durch gekennzeichnet, dass man Phthalocyaninsulfon- säurehalogenide mit Alkoxyalkylaminen umsetzt, die im Alkoxyrest 11 bis 30 Kohlenstoffatome auf weisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man reines Kupferphthalocyanin- tetrasulfonsäurecWorid verwendet.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkoxyalkylamine verwen det, die 12 bis 18 Kohlenstoffatome im Alkoxyrest und höchstens 3 Kohlenstoffatome im Alkylrest ent halten.
CH1085960A 1957-03-18 1960-09-26 Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe CH364574A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1085960A CH364574A (de) 1957-03-18 1960-09-26 Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe
GB3447961A GB943133A (en) 1960-09-26 1961-09-26 New phthalocyanine dyestuffs, their manufacture and use

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH352076T 1957-03-18
CH1085960A CH364574A (de) 1957-03-18 1960-09-26 Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH364574A true CH364574A (de) 1962-09-30

Family

ID=25707411

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1085960A CH364574A (de) 1957-03-18 1960-09-26 Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH364574A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0241419A2 (de) Piperidylgruppen enthaltende Pigmente
DE1569727A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
CH627774A5 (en) Process for preparing new water-soluble dyes
US3138611A (en) Phthalocyanine dyestuffs
DE2745480C2 (de)
AT212469B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, wasserlöslichen Farbstoffen der Phthalocyaninreihe
US2144220A (en) Aromatic amines and methods for their preparation
CH352076A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe
AT210874B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Polysulfosäureestern
DE1094898B (de) Verfahren zur Herstellung acetonloeslicher Phthalocyaninfarbstoffe
DE2244262A1 (de) Organisch loesliche phthalocyanin-farbstoffe, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
CH364573A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Phthalocyaninfarbstoffe
DE1569612A1 (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Farbstoffe
US3095352A (en) Fungicides and methods of making the same
DE518229C (de) Verfahren zur Herstellung von sauer faerbenden Wollfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE755395C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfanilamidabkoemmlingen
CH626376A5 (de)
CH305005A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes.
CH259308A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
DE1134781B (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen der Phthalocyaninreihe
DE1127019B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
CH249636A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
DE1028716B (de) Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Trisazofarbstoffen
CH363007A (de) Verfahren zum Färben von Wolle
DE3144940A1 (de) Wasserloesliche disazoverbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als farbstoffe