CH366545A - Verfahren zur Herstellung neuer N-Acyl-sulfonamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer N-Acyl-sulfonamide

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CH366545A
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CH
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amino
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phenyl
acyl
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CH5704858A
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Inventor
Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
    • C07D231/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D231/14Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D231/38Nitrogen atoms
    • C07D231/42Benzene-sulfonamido pyrazoles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     N-Acyl-sulfonamide       Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung  von     N-(p-Amino-benzolsulfonyl)-N-acyl-3-amino-2-          phenyl    - 5 -     methyl    -     pyrazolen,    deren     Pyrazolring    in       4-Stellung        unsubstituiert    ist. Als     Acylrest    kommt vor  zugsweise ein niederer     Alkanoylrest,    besonders der       Acetylrest,    in Frage.  



  Die neuen Verbindungen, in erster     Linie    das  N - (p -     Amino    -     benzolsulfonyl)    - N -     acetyl-3-amino-2-          phenyl-5-methyl-pyrazol,    besitzen wertvolle chemo  therapeutische Eigenschaften.

   Sie haben eine starke  und lang dauernde Wirkung gegenüber der     Strepto-          kokkensepsis    der Maus und zeigen weiter sehr gute  Aktivität gegenüber     Coli    Bakterien im Urin und im       Darm.    Ausserdem sind sie praktisch frei von unan  genehmen Geschmacksqualitäten,     wie    sie oft den       Sulfonamiden    anhaften, und können deshalb mit       Vorteil    für die Herstellung von Tabletten und Sirups  dienen.  



  Die neuen Verbindungen werden erhalten,     wenn     man     3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-2-phenyl-5-me-          thyl-pyrazol    mit     acylierenden        Mitteln    behandelt. Als       acylierende    Mittel dienen vor allem     Säureanhydride     oder     Halogeriide.    Die Reaktion wird zweckmässig in  Anwesenheit von Kondensationsmitteln durchgeführt.  Arbeitet man mit     Säureanhydriden,    wie Essigsäure  anhydrid, so verwendet man als Kondensationsmittel  insbesondere Basen, wie tertiäre Amine, z.

   B.     Pyri-          din,    oder     Trialkylamine,    wie     Trimethylamin.    Zur  Umsetzung mit den     Säurehalogeniden,    wie     Acetyl-          chlorid,    verwendet man das Sulfonamid zweckmässig  in Form eines     Salzes,    wie des     Silbersalzes,    oder in  Gegenwart von     salzebildenden        Kondensationsmitteln.     Die     Acylierung    wird     zweckmässig    in einem     inerten     organischen Lösungsmittel,

   im wesentlichen unter       wasserfreien    Bedingungen, durchgeführt. Besonders  geeignet als Lösungsmittel sind niedere     aliphatische          Ketone,    wie Aceton. Zur Vermeidung einer weiter-    gehenden     Acylierung    verwendet man zweckmässig  ungefähr     äquimolekulare    Mengen der Reaktionsteil  nehmer sowie des Kondensationsmittels.  



  Die neuen Verbindungen lassen sich in üblicher  Weise zu     pharmazeutischen        Präparaten    verarbeiten,  wobei man sich der hierfür gebräuchlichen pharma  zeutischen Trägermaterialien und     Hilfsstoffe    bedient.  Solche sind z. B. Wasser, Gelatine,     Laktose,    Stärken,  kolloidale Kieselsäure,     Magnesiumstearat,    Talk,  Pflanzenöle,     Benzylalkohole,        Gummi,        Polyalkylen-          glykole,    Vaseline,     Cholesterin    oder andere     bekannte     Arzneimittelträger.

   Die pharmazeutischen     Präparate,     die die neuen     Acylverbindungen    enthalten,     können     z. B. in Form von     Drag6es,    Salben,     Creams    vorliegen.  Vorzugsweise     sind    sie jedoch in Form von Tabletten  oder in flüssiger Form, z. B. als Suspensionen oder  Emulsionen, speziell     in    Form eines Sirups.  



  Die Erfindung wird im folgenden Beispiel be  schrieben. Die Temperaturen sind in     Celsiusgraden     angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  In einem mit     Rührer    und Thermometer     ver-          sehenen    Kolben werden 16,4 g     3-(p-Amino-benzol-          sufonamido)-2-phenyl-5-methyl-pyrazol    in 40     cm3     Aceton und 8     cm3    trockenem     Pyridin    gelöst.

   Unter  Rühren werden innerhalb 5 Minuten 5,1g Essig  säureanhydrid     zugetropft.    Man rührt während 5 Stun  den und lässt die Mischung während 10 Stunden       stehen.        Es        wird        dann        unter        Rühren        50        cm3    3     %        iges          wässriges    Ammoniak und etwas Eis zugegeben, wo  nach     ein        öliges    Produkt ausfällt.

   Man versetzt es  mit 400     cm3    Wasser und     lä.sst    während 10 Stunden  bei     Zimmertemperatur    stehen, wobei das gebildete Öl       allmählich        kristallisiert.    Das so erhaltene     N-(p-Amino-          benzolsulfonyl)        -N-acetyl-3-amino-2-phenyl-5-methyl-          pyrazol    wird aus mit Wasser verdünntem     Äthanol         umkristallisiert und wird so in weissen Kristallen vom  F. 121-122  erhalten.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     3-(p-Amino-          benzolsulfonamido)-2-phenyl-5-methyl-pyrazol    wird  wie folgt erhalten:  In eine Lösung von 70 g     3-Amino-2-phenyl-5-          methyl-pyrazol    in 350     cm3        wasserfreiem        Pyridin     werden innerhalb etwa 20 Minuten 108 g     96 /oiges          p-Acetylamino-benzolsulfonsäurechlorid    eingetragen.  Nach Abklingen der Reaktion wird noch eine Stunde  auf 90-95  Innentemperatur erhitzt.

   Man giesst dann  die Reaktionslösung auf 1,5 Liter 2n     Salzsäure,    wo  bei das     Sulfonamid    schmierig ausfällt. Nach Ab  dekantieren von Wasser wird die Schmiere direkt       verseift.     



  Das Rohprodukt wird in 1,4 Liter 2,5n Natron  lauge während 2 Stunden am     Rückfluss    gekocht.  Man klärt die Lösung mit Tierkohle und stellt das       Filtrat    mit 6n     Salzsäure    auf     pH    5-6, wonach     ein.          Niederschlag    ausfällt, der bald kristallin erstarrt.  Er wird aus 350     cm3    Äthanol unter     Zusatz    von Tier  kohle umkristallisiert. Man erhält so     3-(p-Amino-          benzolsulfonamido)-2-phenyl-5-methyl-pyrazol    in  weissen Kristallen vom F. 181-182 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-(p-Amino- benzolsulfonyl) -N-acyl-3-amino-2-phenyl-5-methyl- pyrazolen, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(p- Amino-benzolsulfonamido)-2-phenyl-5-methyl-pyrazol mit acylierenden Mitteln behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als acylierendes Mittel ein acetylierendes Mittel verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säurehalogenid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säureanhydrid verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensations mittels durchführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines inerten orga nischen Lösungsmittels unter praktisch wasserfreien Bedingungen durchführt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Sulfonamid in Form eines Salzes, wie des Silbersalzes, verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Aceton in Gegenwart von Pyridin durchführt. B. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man ungefähr äquimolekulare Mengen der Reaktions teilnehmer und des Kondensationsmittels verwendet.
CH5704858A 1958-03-14 1958-03-14 Verfahren zur Herstellung neuer N-Acyl-sulfonamide CH366545A (de)

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