CH367182A - Verfahren zur Herstellung von 3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-oxy-pyridazin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-oxy-pyridazin

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CH367182A
CH367182A CH5887658A CH5887658A CH367182A CH 367182 A CH367182 A CH 367182A CH 5887658 A CH5887658 A CH 5887658A CH 5887658 A CH5887658 A CH 5887658A CH 367182 A CH367182 A CH 367182A
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CH
Switzerland
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benzenesulfonamido
oxy
amino
pyridazine
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CH5887658A
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English (en)
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Jean Dr Druey
Emil Dr Merz
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D237/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings
    • C07D237/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D237/06Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D237/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D237/22Nitrogen and oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-oxy-pyridazin       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-          oxy-pyridazin.     



  Die neue Verbindung zeigt gute chemotherapeu  tische Eigenschaften. Sie ist unter anderem beson  ders gegen     Coli-Bakterien    wirksam und kann deshalb  als Heilmittel und Prophylaktikum, speziell bei infek  tiösen Erkrankungen des Darmes, Verwendung  finden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin,  dass man in Verbindungen der Formel  
EMI0001.0005     
    worin Y einen durch Hydrolyse in die     Oxygruppe     umwandelbaren Rest darstellt, Y durch Hydrolyse  in eine     Oxygruppe    umwandelt.  



  Der Rest Y kann besonders eine veresterte     Oxy-          gruppe,    vor allem ein Halogenatom, wie Chlor oder  Brom, oder auch eine freie oder substituierte     Mer-          captogruppe,    wie eine     Alkyl-    oder     Benzylmercapto-          gruppe,    oder eine substituierte     Oxygruppe,    z. B. eine       Alkoxygruppe,    sein.  



  Die Umwandlung von Y in die freie     Oxygruppe     kann, falls Y ein Halogenatom, wie Chlor oder Brom,       bedeutet,    durch Behandlung mit alkalischen     versei-          fenden    Mitteln, wie     wässrigem    Alkali, geschehen. Ist  Y eine freie oder substituierte     Mercaptogruppe    oder  eine     substituierte        Oxygruppe,    so wird diese z. B.  durch Behandlung mit sauren     wässrigen        Mitteln    in  die     Oxygruppe    übergeführt.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform des     Verfahrens     besteht darin, dass man     3-(p-Amino-benzolsulfon-          amido)-6-chlor-pyridazin    mit     alkalischen        Mitteln,     z. B. wässriger Natronlauge, behandelt.    Von dem neuen     Sulfonamid    lassen sich in       üblicher    Weise Salze gewinnen, wie die Alkali-,     Erd-          alkali-,    Magnesium- oder     Aluminumsalze.     



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können  nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  Sie können auch unter den Reaktionsbedingungen  gebildet werden.  



  Das verfahrensgemäss erhaltene     Sulfonamid    kann  als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Prä  parate,     Verwendung    finden. Diese enthalten den  neuen     Stoff,    gegebenenfalls in Form seiner     Salze,    in  Mischung mit einem für die     enterale,        parenterale     oder lokale     Applikation    geeigneten     pharmazeutischen     organischen oder     anorganischen    Trägermaterial. Für  dasselbe kommen solche     Stoffe    in Frage, die mit der  neuen Verbindung nicht reagieren, wie z. B.

   Wasser,  Gelatine, Milchzucker, Stärke,     Magnesiumsteaxat,     Talk, pflanzliche Öle,     Benzylalkohole,        Gummi,          Polyalkylenglykole,        Vaseline,        Cholesterin    oder an  dere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeuti  schen Präparate können z. B. als Tabletten, Dragees,  Pulver, Salben, Cremen, Suppositorien oder in  flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder  Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie steri  lisiert und bzw. oder enthalten     Hilfsstoffe,    wie     Kon-          servierungs-,        Stabilisierungs-,    Netz- oder     Emulgier-          mittel.    Sie können auch noch andere therapeutisch  wertvolle Stoffe enthalten.  



  Die Temperaturen sind in den nachfolgenden  Beispielen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  143 g     3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-chlor-          pyridazin    werden unter Zugabe von 900 g     30a/aiger     Natronlauge und 600     cm3    Wasser     während    24 Stun  den auf l00-105  erhitzt. Nach Abkühlen auf 20   und Filtration mit     Klärkohle        fällt    man das Produkt      durch     Einrühren    der     alkalischen    Reaktionslösung in  700 g Eisessig.

   Das     ausgefallene        3-(p-Amino-benzol-          sulfonamido)-6-oxy-pyridazin    wird nach Absaugen,  Auswaschen mit kaltem Wasser und Trocknen aus  Eisessig     umkristallisiert.    Es     schmilzt    bei 243-244 .  <I>Beispiel 2</I>       Eine    Lösung von 15 g     3-(p-Amino-benzolsulfon-          amido)-6-methylmercapto-pyridazin    in 90 g     30o/aiger     Natronlauge und 60     em3    Wasser wird während 24  Stunden auf 100-105  erhitzt.

   Nach Abkühlen auf  20  und Filtration mit     Klärkohle    fällt man das Pro  dukt durch Einrühren der alkalischen Reaktions  lösung     in    70g Eisessig. Das ausgefallene     3-(p-Amino-          benzolsulfonamido)-6-oxy-pyridazin    wird nach Ab  saugen, Auswaschen mit kaltem Wasser und Trock  nen aus Eisessig     umkristallisiert.    Es     schmilzt    bei 243  bis 244  und ist mit dem gemäss Beispiel 1 erhaltenen  Produkt identisch.  



  <I>Beispiel 3</I>  Eine Lösung von 17 g     3-(p-Acetylamino-benzol-          sulfonamido)-6-chlor-pyridazin    in 90 g     30 /aiger     Natronlauge und 60     cm3    Wasser wird während 24  Stunden auf 100-105  erhitzt. Nach Abkühlen auf  20  und Filtration mit     Klärkohle    fällt man das Pro  ;     dukt    durch     Einrühren    der alkalischen Reaktions  lösung in 70 g Eisessig.

   Das ausgefallene 3-(p-         Amino    -     benzolsulfonamido)    - 6 -     oxy    -     pyridazin    wird  nach Absaugen, Auswaschen mit kaltem Wasser und  Trocknen aus Eisessig umkristallisiert. Es     schmilzt    bei  243-244  und ist mit dem im Beispiel 1 beschrie  benen Produkt identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 3-(p-Amino- benzolsulfonamido) - 6 - oxy - pyridazin, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Verbindungen der Formel EMI0002.0035 worin Y einen durch Hydrolyse in die Oxygruppe umwandelbaren Rest bedeutet, Y durch Hydrolyse in eine Oxygruppe umwandelt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe der im Patentanspruch gegebenen Formel verwendet, worin Y ein Halogenatom bedeutet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(p- Amino-benzolsuIfonamido)-6-chlor-pyridazin als Aus gangsstoff verwendet.
CH5887658A 1958-04-28 1958-04-28 Verfahren zur Herstellung von 3-(p-Amino-benzolsulfonamido)-6-oxy-pyridazin CH367182A (de)

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ES0248331A ES248331A1 (es) 1958-04-28 1959-03-31 Procedimiento para la obtenciën de una nueva sulfonomida de la serie piridacinica

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