CH371810A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

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CH371810A
CH371810A CH367663A CH367663A CH371810A CH 371810 A CH371810 A CH 371810A CH 367663 A CH367663 A CH 367663A CH 367663 A CH367663 A CH 367663A CH 371810 A CH371810 A CH 371810A
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CH
Switzerland
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formula
compounds
dependent
esters
methyl
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Application number
CH367663A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/02Preparation of carboxylic acid amides from carboxylic acids or from esters, anhydrides, or halides thereof by reaction with ammonia or amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C211/00Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C211/01Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C211/02Compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton having amino groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton
    • C07C211/03Monoamines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen gesättigten niederen Kohlenwasserstoffrest und   Rt    einen niederen Alkylrest bedeuten.



   Der gesättigte niedere Kohlenwasserstoffrest R soll vor allem aliphatischer Natur sein, z. B. ein niederer gerader oder verzweigter Alkylrest, z. B.   Me-    thyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Amyl oder Hexyl. Als niedere Alkylreste   Rt    sind die eben erwähnten, vor allem aber Methyl, anzuführen.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen sympathicolytische Wirkung mit einer bradykarden und sedativen Wirkungskomponente.



  Sie sollen dementsprechend als Medikamente verwendet werden.



   Besonders wertvoll sind die Verbindungen der Formel I, worin R, und R niedere Alkylreste mit insgesamt mindestens 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, und ihre Salze, und besonders diejenigen der Formel
EMI1.2     
 worin R für einen niederen Alkylrest, insbesondere für einen   Äthyl-,    Propyl- oder Butylrest, steht, und ihre Salze. Die sedative Wirkungskomponente ist besonders ausgeprägt beim N-(o-Methoxy-phenoxy äthyl)-n-propylamin.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 oder ihre Metallsalze mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel
HO-CH2-CH2-NH-R kondensiert.



   Das Phenol wird vorzugsweise in Form eines Metallsalzes, wie eines Alkali- oder Erdalkalisalzes, oder in Gegenwart eines solche bildenden Kondensationsmittels, wie Alkali- und Erdalkalimetallen, beispielsweise Natrium, Lithium und Calcium, ihren Amiden, Hydriden, Kohlenwasserstoffverbindungen oder Alkoholaten, z. B. Natriumamid, Natriumhydrid, Butyllithium, Phenylkalium, Phenyllithium, Kalium-tert.-butylat und Kalium-tert.-amylat umgesetzt.



   Als reaktionsfähige Ester sind insbesondere solche starker anorganischer oder organischer Säuren, z. B. der Halogenwasserstoffsäuren, oder organischer Sulfonsäuren, wie p-Toluolsulfonsäure, zu nennen.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form ihrer Basen oder Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B. der Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Rhodanwasserstoffsäure, Essigsäure, Propionäure, Oxalsäure, Malonsäure, Weinsäure, Bernsteinsäure, Äpfelsäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Oxyäthansulfonsäure, Benzol- oder Toluolsulfonsäure oder von therapeutisch wirksamen Säuren.  



   Die Ausgangsstoffe können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder topicale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
124 g (1 Mol) Gujakol werden in 1500 cm3 Aceton gelöst und nach Zugabe von 420 g (3 Mol) feingemahlener, wasserfreier Pottasche und 6 g Natriumjodid portionenweise mit 127,6 g (1,1 Mol)   N-(fl-Chlor-äthyl)      -N-methylamin-hydrochlorid    versetzt. Darauf kocht man unter kräftigem Rühren 30 Stunden unter Rückfluss. Nach dem Abkühlen filtriert man die anorganischen Salze ab und engt das Filtrat im Wasserstrahlvakuum ein. Der Rückstand wird in Benzol gelöst und so lange mit 2n Natronlauge ausgeschüttelt, bis in den alkalischen Auszügen kein Gujakol mehr nachweisbar ist. Die Benzollösung wird anschliessend mit Wasser neutralgewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Die Destillation des Rückstandes liefert das N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-methylamin der Formel
EMI2.1     
   als farblose Flüssigkeit vom Kp. ll 128-131". Neu-    tralisiert man die Base mit Chlorwasserstoff in Essigester, so erhält man das Hydrochlorid in Form farbloser Nadeln, welche nach Umlösen aus Äthanol Essigester bei   135-136     schmelzen.



   In analoger Weise kann man z. B. die folgenden Verbindungen herstellen: N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl))-n-propylamin-hydro chlorid, F.   140-142     (aus   Äthanol/Essigester)       N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-isobutylamin-hydro-    chlorid, F.   147-149     (aus   ÄthanolfEssigester).   



     N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-n-butylamin-hydro-    chlorid, F.   148-150     (aus Essigester).   



  N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-äthylamin-hydrochlorid,   
F.   105-107     (aus   2ithanollEssigester).   



  N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-tert.-butylamin-hydro chlorid, F.   131-133     (aus   Essigester/Äther),   
Kp. der freien Base   85-90 l0, 04    Torr.



  N-(o-Methoxy-phenoxyäthyl)-isopropylamin-hydro chlorid, F.   93-95O    (aus   EssigesterlAther),    Kp. der freien Base   145-146 lll    Torr.



     N-(o-itthoxy-phenoxyäthyl)-n-propylamin-hydro-    chlorid,   F. 111-112     (aus   ÄthanoljÄther),    Kp. der freien Base   92960i0,08    Torr.



     N-(o-22ithoxy-phenoxyäthyl)-n-butylamin-hydro-    chlorid, F.   122-1230    (aus Essigester), Kp. der freien Base   98-102w0,06    Torr.



  N-(o-Amyloxy-phenoxyäthyl)-methylamin,
Kp.   105-10740,06    Torr., F. des Hydrochlorids    92-930    (aus Essigester).



  N-(o-Amyloxy-phenoxyäthyl)-äthylamin,
Kp.   108-11240,07    Torr., F. des Hydrochlorids    101-102     (aus   Essigester/Äther).   



     N-(o-Amyloxy-phenoxyäthyl) -n-propylamin,   
Kp.   112-11440,08    Torr., F. des Hydrochlorids    131-1320    (aus Essigester).   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine der Formel EMI2.2 worin Rl einen niederen Alkylrest und R einen gesättigten niederen Kohlenwasserstoffrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI2.3 oder ihre Metallsalze mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel HO-CHo-CH2-NH-R III kondensiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähige Ester Ester von Halogenwasserstoffsäuren oder von organischen Sulfonsäuren verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von mit dem Phenol Metallsalze bildendem Kondensationsmittel durchführt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II und von Estern von Verbindungen der Formel III ausgeht, worin Rl Methyl und R einen niederen Alklyrest bedeutet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II und von Estern von Verbindungen der Formel III ausgeht, worin R1 Methyl und R Methyl, Äthyl, n-Propyl oder Isopropyl bedeutet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Amine bzw. Säureadditionssalze ineinander umwandelt.
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