CH366840A - Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen

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CH366840A
CH366840A CH8056559A CH8056559A CH366840A CH 366840 A CH366840 A CH 366840A CH 8056559 A CH8056559 A CH 8056559A CH 8056559 A CH8056559 A CH 8056559A CH 366840 A CH366840 A CH 366840A
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CH
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acid
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pyrazolo
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CH8056559A
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
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Ciba Geigy
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     heterocycfischen        Verbindungen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von     Pyrazolo[3,4-d]pyri-          midinen    der     Formel     
EMI0001.0007     
    worin Ar einen     Arylrest    und     R4    eine freie oder       substituierte        Mercaptogruppe    oder eine substituierte       Oxygruppe    und     R,    dasselbe wie R4 oder Wasserstoff  oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlen  wasserstoffrest bedeuten.

   Als     substituierte        Oxy-    bzw.  substituierte     Mercaptogruppen    sind z. B.     verätherte     oder veresterte     Oxy-    oder     Mercaptogruppen,    bei  spielsweise     Alkoxy-    oder     Alkylmercaptogruppen    zu  nennen. In diesen     Substituenten    können auch die  Kohlenwasserstoffreste, wie die     Alkylreste    durch       Heteroatome,    wie Sauerstoff oder Stickstoff, unter  brochen sein.

   So können diese     Substituenten    eine       Oxa-    oder eine     Azaalkyloxygruppe    darstellen, wie  z. B. die     Dimethylamino-,        Diäthylamino-,        Piperidino-          oder        Morpholino-äthoxygruppe.    Als     Arylreste    kom  men     vorzugsweise        unsubstituierte    oder durch     Alkyl     oder Halogen     substituierte        Phenylreste    und als  Kohlenwasserstoffreste in     6-Stellung    kommen beson  ders  <RTI  

   ID="0001.0040">   Alkylreste    in Betracht.  



  Die genannten Verbindungen und     ihre    Salze sind  neu und zeigen wertvolle pharmakologische Eigen  schaften. Sie können auf den verschiedenen Gebieten  der Medizin als Heilmittel dienen oder als Zwischen  produkte zu ihrer Herstellung Verwendung finden.  Sie zeichnen sich aus durch eine besondere Wirkung    gegen verschiedene tierische Parasiten, wie z. B. ge  genüber Bakterien, Fungi,     Amoeben,        Protozoen    oder       Trypanosomen.    Zudem sind diese Verbindungen       Purinantagonisten    und zeigen eine hemmende Wir  kung gegenüber Tumoren.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet,     dass    man     Pyrazolo[3,4-d]pyrimidine     der Formel  
EMI0001.0049     
    worin Hat ein Halogenatom und     R6'        Wasserstoff,     Halogen oder einen gegebenenfalls substituierten  Kohlenwasserstoffrest darstellen, mit Verbindungen  der Formel     HR4    umsetzt. So setzt man die Halogen  verbindungen z. B. mit     Alkoholen,    Schwefelwasser  stoff oder     Mercaptanen;        zweckmässig    in Form von       Alkoholaten    oder     Metallmercaptanen    in üblicher Weise  um.

   Wird zur     Umsetzung        Schwefelwasserstoff    ver  wendet, so     kann    dieser auch direkt während der Re  aktion, z. B. durch Erwärmen von     Thioharnstoff,    ge  bildet werden.  



  Je nach den vorhandenen     Substituenten    in den  Verfahrensprodukten lassen sich verschiedene Salze  herstellen. Besitzen sie freie     Mercaptogruppen,    so  können     Metallsalze    gewonnen werden. Verbindungen  von basischem Charakter bilden Salze     mit    anorgani  schen oder     organischen    Säuren, wie z.

   B. mit Halo  genwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Salpetersäure,       Perchlorsäure,    Phosphorsäuren, Ameisensäure, Essig  säure,     Propionsäure,    Milchsäure,     Oxalsäure,    Bern-      Steinsäure,     Äpfelsäure,    Weinsäure, Zitronensäure,  Ascorbinsäure,     Methansulfonsäure,        Äthansulfonsäure,          Oxyäthansulfonsäure,        Benzoesäure,        Salicylsäure,          p-Aminosahcylsäure,        Toluolsulfonsäure    oder     Naph-          thalinsulfonsäuren.     



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten     Pyrazolo-          pyrimidine    können nach dem Verfahren gemäss dem       Schweizer    Patent Nr. 363895 hergestellt werden.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen     Pyrazolopyri-          midine    oder ihre Salze können, wie gesagt, als       Arzneimittel    Verwendung finden. Diese enthalten die  genannten Verbindungen gewöhnlich in Mischung  mit einem für die     enterale,        parenterale    oder     topicale     Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen  oder     anorganischen    Trägermaterial. Für dasselbe  kommen solche     Stoffe    in Frage, die mit den beschrie  benen Verbindungen nicht reagieren, wie z. B.

   Gela  tine, Milchzucker, Stärke,     Magnesiumstearat,    Talk,       pflanzliche    Öle,     Benzylalkohole,    Gummi,     Poly-          alkylenglykole,    Vaseline, Cholesterin oder andere  bekannte     Arzneimittelträger.    Die pharmazeutischen  Präparate können z.

   B. als Tabletten, Dragees, Sal  ben,     Creams    oder in     flüssiger    Form als Lösungen,  Suspensionen oder Emulsionen     vorliegen.    Gegebenen  falls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten       Hilfsstoffe,    wie     Konservierungs-,        Stabilisierungs-,          Netz-    oder     Emulgiermittel.    Sie können auch noch  andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.  



  In den nachfolgenden Beispielen ist die Beziehung  zwischen Gewichtsteilen und     Volumteilen    dieselbe  wie zwischen Gramm und     Kubikzentimeter.    Die  Temperaturen werden in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       In    eine Lösung von 1,4 Gewichtsteilen Natrium  in 200     Volumteilen    Methylalkohol bringt man<B>11,5</B>  Gewichtsteile     1-Phenyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyri-          midin.    Es wird dann während drei Stunden zum  Sieden erhitzt, erkalten gelassen und vom ausgefal  lenen Niederschlag     abgenutscht.    Letzteren kristalli  siert man aus     Ligroin    und erhält so     1-Phenyl-4-          methoxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der     Formel     
EMI0002.0047     
    in weissen Kristallen vom F. 115-116 .

    <I>Beispiel 2</I>  12 Gewichtsteile 1-     Phenyl    - 4 - chlor -     pyrazolo-          [3,4-d]-pyrimidin    werden in 250     Volumteilen        Äthyl-          alkohol    gelöst, und die Lösung wird mit 4,5 Ge-         wichtsteilen        Thiohamstoff    versetzt und während 10  Stunden zum Sieden erhitzt. Aus dem     Thioharnstoff     bildet sich dabei direkt der zur Reaktion nötige  Schwefelwasserstoff.

   Nach dem Erkalten     nutscht    man  von den ausgefallenen Kristallen ab und     kristallisiert     aus viel     Athylalkohol.    Das so erhaltene     1-Phenyl-          4-mercapto-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0062     
    zeigt einen F. 264-265 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Pyrazolo[3,4-d]- pyrimidinen der Formel EMI0002.0065 worin Ar einen Arylrest und R4 eine freie oder substituierte Mercaptogruppe oder eine substituierte Oxygruppe und RS dasselbe wie R4 oder Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlen wasserstoffrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Pyrazolo[3,4-d]pyrimidine der Formel EMI0002.0073 worin Hal ein Halogenatom und Rs Wasserstoff,
    Halogen oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest darstellen, mit Verbindungen der Formel HR4 umsetzt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Verbindung HR 4 einen Alko hol, Schwefelwasserstoff oder ein Mercaptan ver wendet.
CH8056559A 1956-02-10 1956-02-10 Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen CH366840A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5227485A (en) * 1990-06-19 1993-07-13 Griffith University Pyrazolo[3,4-d]pyrimidines with adenosine-like binding affinities

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5227485A (en) * 1990-06-19 1993-07-13 Griffith University Pyrazolo[3,4-d]pyrimidines with adenosine-like binding affinities

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