CH393327A - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinolinen

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CH393327A
CH393327A CH578460A CH578460A CH393327A CH 393327 A CH393327 A CH 393327A CH 578460 A CH578460 A CH 578460A CH 578460 A CH578460 A CH 578460A CH 393327 A CH393327 A CH 393327A
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halo
oxyquinolines
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chloro
new esters
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CH578460A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Erhard Dr Schenker
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Sandoz Ag
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  Verfahren zur Herstellung, von neuen Estern von     5-Halogen-8-oxychinolinen       Es wurde     gefunden,    dass man zu     neuen        Estern          von.5-Halogen-8-oxychinolinen    der Formel I  
EMI0001.0006     
    worin R     Wasserstoff,    Chlor oder     Nitro    und X Halo  gen bedeuten, gelangt, indem man     5-Halogen-8-oxy-          chinoline    der Formel     II     
EMI0001.0012     
    mit     einem        entsprechenden        Säureanhydrid,

          Säure-          chlorid        oder        Mischungen        derselben    umsetzt.  



  Das Verfahren wird beispielsweise so     -ausgeführt,          dass    5 -Halogen- 8 -     oxychinoline    mit     einem    Säure  anhydrid     in    Gegenwart     eines        katalytischen        Zusatzes,     z. B.     konz.        Schwefelsäure    oder     Pyridin,    auf höhere  Temperatur, vorzugsweise l30-160  erhitzt werden.

    Die Reaktionslösung wird sodann direkt auf Eis  gegossen oder zuerst das     überschüssige        Acylierungs-          mittel    teilweise     abdestilliert    und erst     dann    auf Eis  gegossen.

   Nach dem     Abnutschen    und Nachwaschen  mit Wasser erhält man. die     entsprechenden        Ester.    Ist       das    für die     Acylierung    der     5-Halogen-8-oxychinohne     verwendete     Acylierungsmittel    ein     Säurechlorid    oder  eine Mischung von     Säurechlorid        und        Säureanhydrid,       dann     gestaltet    sich der     Umsatz    am besten so,

       dass     die     5-Halogen-8-oxychinoline    mit     Acylhalogenid    zu  sammen in einem     inerten        organischen        Lösungsmittel,     z. B.

   Benzol,     Todual,        Xylol        Äthylenchlorid,        Tri-          chloräthylen,        Chloroform,        Tetrachlorkohlenstoff,        Di-          methylformamid    und     Pyridin,        Triäthylamin,

          Dime-          thylanilin    oder     Natriumbicarbonat        aufgeschlämmt     oder gelöst     werden    und die Lösung oder     Suspension     der Reaktionspartner     wird        bei        Zimmertemperatur          und/oder    bei erhöhter     Temperatur        gerührt    wird;       schliesslich    können die     gebildeten    Ester nach bekann  ten Methoden isoliert und     gereinigt    werden.  



  Die nach dem vorliegenden     Verfahren    herge  stellten,     bisher        unbekannten        Ester        der    5     Halogen-          8-oxychinoline    sind     feste    Basen.

   Sie sind     schlechter          wasserlöslich    als die 5     Halogen-8-oxychinaline    und  werden aus     dieseln.    Grunde schlechter als diese     resor-          biert.    Sie besitzen auch über einen längeren Zeitraum  einen nur unwesentlichen Eigengeruch     (Unterschied     zu Acetat) und ihre     Verseifungsgefahr        ist    nur     minim.     Sie zeichnen sich durch     therapeutisch        verwertbare          pharmakodynamnsche        Eigenschaften    aus,

   indem sie  eine erhöhte Wirksamkeit gegen     pathogene    Keime  und auch andere     Krankheitserreger    aufweisen. Die  neuen     Verbindungen        sollen    in der     Therapie        als        Ober-          flächen-Antiseptika        verwendet        werden,    wobei ihre       schlechte    Wasserlöslichkeit     resp.        Resorbierbarkeit     eine besonders gute     System-Verträglichkeit    gewähr  leistet.

   Sie dienen     ferner        als    Zwischenprodukte zur       Herstellung    von Medikamenten.  



  In den     nachfolgenden    Beispielen,     welche    die Aus  führung     des        Verfahrens        erläutern,    den Umfang der       Erfindung        aber    in keiner     Weise        einschränken        sollen,     erfolgen alle     Temperaturangaben    in     Celsiusgraden.         Beispiel 1       5-Chlor-8-benzoxychinolin     Zu einer Lösung von 12,

  0g 5 -Chlor- 8 -     oxy-          chinolin        (Smp.        124-1250,    5,5 g     Pyridin    und 150     ccm     Benzol werden     bei        Raumtemperatur        unter        Rühren     9,5 g     Benzoylchlorid        (Sdp.    194-196)     hinzugetropft.     Der Ansatz wird     hierauf    bei     einer        Badtemperatur     von 900 4 Std. gerührt.

   Das gebildete     Pyridin-hydro-          chlorid        wird        abgenutscht,    mit 100     ccm    Benzol nach  gewaschen und das     Filtrat        unter        vermindertem        Druck     zur Trockne eingeengt.

       Das    Rohprodukt     wird    zwei  mal aus     Tetrachlorkohlenstoff        umkristallisiert    und       man    erhält das     analysenreine        5-Chlor-8-benzoxy-          chinolin    vom konstanten     Smp.        97-98,5o.     



       Beispiel    2       5-Chlor-8-(p-chlorbenzoxy)-chinolin     Zu einer Lösung von 9,6 g     5-Chlor-8-oxychinohn          (Smp.    124-125), 5,4 g     Triäthylamin    und 200     ccm     Benzol worden     unter    Rühren bei     Raumtemperatur     9,4 g     p-Chlorbenzoylachlorid        (Sdp.    97-100/12 mm       Hg)        hinzugetropft.    Der Ansatz     wird    hierauf     bei    einer       Badtemperatur    von 500 4 Std. gerührt.

   Das entstan  dene     Triäthylamin        hydrochlorid    wird     abgenutscht,          mit    100     ccm    Benzol nachgewaschen und das     Filtrat     unter     vermindertem        Druck    zur     Trockne        eingeengt.     Das rohe     5-Chlor        -8-(p-chlorbenzoxy)

  -chinolin    hat  einen     Smp.    von     121-1260.    Nach     zweimaligem        Um-          kristallisieren        der    Substanz aus     Tetrachlorkohlenstoff     erhält man das     analysenreine        5-Chlor        -8-(p-chlor-          benzoxy)-chinolin        mit    dem konstanten     Smp.        126-          127,5a.     



  Beispiel 3       5-Chlor-8-(p-nitrobenzoxy)-chinolin     Eine     Suspension    von 5 -Chlor - 8 -     oxychinolin          (Smp.        124-1250,    8,0 g     Pyridm,    250     ccm    Benzol und    18,5 g     p-Nitrobanzaylohlorid        (Smp.        72o)    wird 4 Std.

    bei     einer        Badtemperatur    von     50         gerührt.    Das aus  gefallene     Pyridin-hydrochlorid    wird     abgenutscht,    mit  100     ccm    Benzol nachgewaschen und das Filtrat unter       vermindertem    Druck     zur    Trockne     eingeengt.    Das  Rohprodukt wird     zuerst    einmal aus Benzol,

       anschlies-          send    zweimal aus     Tetrachlorkohlenstoff        umkristalli-          siert    und     man    erhält das     analysenreine        5-Chlor-8-          (p-nitrobenzaxy)-chinolin        mit    dem     konstanten        Smp.          144-146o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinolinen der Formel I EMI0002.0118 worin R Wasserstoff, Chlor oder Nitro und X Halo gen bedeuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man 5-Halogen-8-oxychinoline der Formel II EMI0002.0127 n üt Ü einem entsprechenden Säureanhydrid, Säure- chlorid oder Mischungen derselben umsetzt.
CH578460A 1960-05-06 1960-05-20 Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinolinen CH393327A (de)

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