CH393326A - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen

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CH393326A
CH393326A CH518160A CH518160A CH393326A CH 393326 A CH393326 A CH 393326A CH 518160 A CH518160 A CH 518160A CH 518160 A CH518160 A CH 518160A CH 393326 A CH393326 A CH 393326A
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CH518160A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Erhard Dr Schenker
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Sandoz Ag
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      Verfahren        zur    Herstellung von neuen     Estern    von     5-Halogen-8-oxychinaldinen       Es wurde gefunden, dass man zu neuen     Estern     von 5 -Halogen- 8 -     oxychinaldinen    der allgemeinen  Formel I  
EMI0001.0007     
    worin R für     Wasserstoff    oder einen     gesättigten    oder  ungesättigten     Kohlenwasserstoffrest,    der     einen    ein  wertigen     Substituenten        tragen        kann,    steht und X  Halogen bedeutet, gelangt,

       indem    man die entspre  chenden Ester der     allgemeinen    Formel     II       N     CHs     O  I       O=C-R       worin R obige Bedeutung besitzt, bei Temperaturen  von 0 bis -     2011        halogeniert.     



  Das     Verfahren    wird     beispielsweise    so ausgeführt,       dass        Ester    von 8 -     Oxychinaldmen    der     allgemeinen     Formel     1I    in einem     geeigneten        Lösungsmittel,    z. B.

         Äthylenchlorid,        Trichloräthylen,        Chloroform,    Tetra  chlorkohlenstoff oder     Dimethylformamid,        vorzugs-          weise        in    Gegenwart     eines    Puffers wie     Natriumacetat.          Natriumborat        oder        Natriumphosphat    bei Tempera  turen vorzugsweise zwischen 0 und - 200     halogeniert     werden.

       Die        Reaktionslösung    wird dann durch     Fil-          tration    von     unverbrauchten        Puffersubstanzen        und          während    der     Reaktion        gebildeten    anorganischen Sal  zen befreit.

   Das nicht     verbrauchte    Halogen wird    durch     Ausschütteln    mit wässeriger     Natriumbisulfit-          oder        Natriumnhiosulfatlösung        entfernt    und die orga  nische Phase nach dem     Nachwachen    mit wässeriger       Natriumacetatlösung        und/oder        mit    Wasser, Trocknen  über     Natriumsulfat,    im     Wasserstrahlvakuum        zur     Trockne eingeengt.

   Als Rückstand     erhält        man    die       mono-(5)        halogenierten    Ester der     allgemeinen    For  mel I.  



  Die nach dem     vorliegenden        Verfahren    herge  stellten, bisher     unbekannten    Ester der     5-Halogen-8-          oxychinaldine        sind    feste Basen. Sie     sind        schlechter     wasserlöslich als     die        5-Halogen-8-oxychinaldine        und     werden aus diesem Grunde schlechter     als        diese    resor  biert.

   Sie zeichnen sich durch therapeutisch     verwert-          bare        pharmakodynamische        Eigenschaften    aus,     indem     sie eine erhöhte     Wirksamkeit    gegen     pathogene    Keime  und auch andere     Krankheitserreger    aufweisen.

   Die       neuen    Verbindungen     sollen    in     der        Therapie    als       Oberflächen-Antiseptica    verwendet werden, wobei  ihre schlechte     Wasserlöslichkeit        resp.        Resorbierbar-          keit    eine besonders gute     System-Verträghchkeit        ge-          währleistet.    Sie dienen     ferner    als Zwischenprodukte  zur Herstellung von     Medikamenten.     



  In den nachfolgenden Beispielen, welche die     Aus-          führung    des Verfahrens erläutern, den     Umfang    der       Erfindung    aber in keiner Weise einschränken     sollen,          sind    die     Schmelzpunkte    in     Celsiusgraden    und     unkor-          rigiert    angegeben.

      Beispiel 1       S-Chlor-8-benzoxychinaldin       Zu     einer        Lösung    von 239,0g     8-Oxychinaldüi          (Smp.    73-75) in 350 ccm     Pyridin        werden        unter     Kühlen und Umschwenken     portionenweise        328,

  G   <B>g</B>       Benzoylchlorid        zugegeben.        Nachdem    der     Ansatz     unter     Feuchtigkeitsausschluss    4 Stunden bei     Rau#m-          temperatur    stehengelassen     wurde,        wird    der Ansatz      im Vakuum zu     einem    dickflüssigen 41 eingeengt.

         Dieses        wird    in 500     ccm    Chloroform aufgenommen  und     mit    insgesamt 750     ccm    einer     5-proz.        Natrium-          bicarbonatlösung    und anschliessend mit 500 ccm       Wasser    ausgezogen. Die wässerigen     Teile    werden       mit        insgesamt    500     ccm        Chloroform    nachgewaschen.  Die vereinigten     Chloroformteile    werden über Na  triumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne  eingeengt.

   Das     8-Benzoxychinaldin        destilliert    bei       161-1700/0,08    mm     Hg.        Das    Destillat ergibt nach  zweimaligem     Umkristallisseren    aus     Isopropanol    das       analysenreine        8-Benzoxychinaddin    mit dem konstan  ten     Smp.    76-79.  



  Zu einer Lösung von 39,5 g     8-Benzoxychinaldin          (Smp.    76-79) in 250     ccm        Dimethylformamid    wer  den unter Rühren und Kühlen in einem     Eis-Koch-          salz-Bad    26,6 g Chloreingeleitet und     anschliessend     wird der Ansatz bei     Zimmertemperatur    noch       1/2    Stunde     weitergerührt.    Nach dem     Durchleiten    von  Stickstoff durch die Lösung wird diese     mit    750     ccm     Wasser     allmählich    versetzt,

   wobei das zuerst schmie  rig ausgefallene Produkt     kristallin        ausfällt.        Dieses     wird     abgenutscht    und     mit        kaltem    Wasser solange  nachgewaschen, bis das Filtrat nicht mehr sauer ist.

    Das getrocknete Rohprodukt wird     zweimal    aus  Leichtbenzin     umkristallisiert    und ergibt das     5-Chlor-          8-*benzoxychinaldin    mit     dem        konstanten        Smp.        93-95o.            Beispiel    2       5-Brom-8-acetoxychinaldin       Zu einer Lösung von 80,4-     8-Acatoxychinaldin          (Smp.        63-64o)    in 750     ccm        Chloroform,    in der  133,

  0g     wasserfreies        Natriumacetat    suspendiert sind,  werden     unter    Rühren und Kühlen in einer     Eis-          Kochsalz-Mischung        während    25 Minuten<B>1600g</B>  Brom     hinzugetropft.    Der Ansatz wird noch     während          21/2    Stunden bei     einer    Temperatur von ca.

       0o    weiter  gerührt, das     feste    Material     abgenutscht    und mit       insgesamt    11     Choroform    in Portionen     nachgewa-          sohen.    Das Filtrat wird zuerst mit     :

  insgesamt    1,41  einer     10-proz.    wässerigen     Natriumthios.ulfatlösung     und dann mit 2 mal 250     ccm,    im Total mit 500     ccm     Wasser     ausgeschüttelt.    Diese     wässerigen    Teile wer  den nach dem Nachwaschen mit 300     ccm        Chloro-          form        verworfen.    Die     vereinigten        Chloroformteile     werden über     Natriumsulfat    getrocknet und dann     im     Vakuum zur Trockne     eingeengt.    Der 

  Rückstand wird  zweimal aus     Leichtbenzin.        umkristallisiert    und     man          erhält    das     analysenreine    5     Brom-8-acetoxychinaldin     vom     konstantem        Smp.        83-85o.            Beispiel    3         5-Brom-8-benzoxychinaldin       Zu einer Lösung von 39,5 g     8-Benzoxychinaldin          (Smp.    76-79) in 260     ccm    Chloroform, in der 49,

  8 g  wasserfreies     Natriumacetat        suspendiert    sind, werden  unter     Rühren    und Kühlen in     einer        Eis-Kochsalz-          Mischung        während    11     Minuten    60,0 g Brom     hinzuge-          tropft.        Nach        der        Bromzugabe    wird     der        Ansatz    bei  Raumtemperatur während     41/z        Stunden        gerührt,

      das         feste    Material     abgenutscht    und mit insgesamt     250ccm     Chloroform nachgewaschen.     Das    Filtrat wird zuerst  mit 180     ccm    einer     SO-proz.    wässerigen     Natriumthio-          sulfatlösung,    dann mit 150 ccm einer     50-proz.    wäs  serigen     Natriumacetatlösung    und am     Schluss    mit total  375 ccm     Wasser    ausgezogen.

   Die wässerigen     Anteile     werden mit total 200     ccm.    Chloroform     nachgsswa-          schen.    Die vereinigten     ChlorofoTmteile        werden    über       Natriumsulfat    getrocknet und     dann    im Vakuum zur  Trockne     eingeengt.    Der     Rückstand        wird        zweimal    aus  Leichtbenzin     umkristallisiert    und     ergibt    das     5-Brom-          8-benzoxychinaldin    mit dem konstanten  <RTI  

   ID="0002.0155">   Smp.    103  104.         Beispiel    4       5-Brom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin       Zu     einer    Lösung von 80,0g     8-Oxychinaldilt          (Smp.        73-750)    in 320     ccm        Benzol    und 40,0 g     Pyridin     werden unter Kühlen und Rühren 96,3 g     p-Chlor-          benzoy-Ichlorid        (Sdp.        97-100/12    mm     Hg)

          hinzuge-          geben.        Nachher    wird der Ansatz unter     Feuchtigkeits-          ausschluss    4     Stunden        in    einem Ölbad von     50      gerührt, das ausgefallene     Pyridin-hydrochlorid        abge-          nutscht    und     mit    150     com    Benzol nachgewaschen.

    Das Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingeengt  und der Rückstand     mehrmals    aus Leichtbenzin     um.-          kristallisiert.    Das     analysenreine        8-(p-Chlorbenzoxy)-          chinaldin    hat den konstanten     Smp.        114-117o.     



  Zu einer Lösung von 42,7 g     8-(p-Chlorbenzoxy)-          chinaldin        (Smp.        114-1170)    in 250 ccm     Chloroform,     in der 49,8 g     wasserfreies        Natriumacetat    suspendiert  sind, werden unter Rühren und Kühlen in einer     Eis-          Kochsalz-Mischung        während    11 Minuten 60,

  0 g  Brom     hinzugetropft.    Nach der Bromzugabe     wird    der       Ansatz    bei     Raumtemperatur        während        41/2        Stunden          gerührt,    das feste     Material        abgenutscht    und     mit    ins  gesamt 200 ccm Chloroform nachgewaschen.

   Das       Filtrat    wird zuerst mit 150     com    einer 50     proz.    wäs  serigen     Natriumthiosulfatlösung,    dann mit 150     ccm     einer     50-proz.    wässerigen     Natriumacetatlösung    und       am.    Schluss mit 125     ccm    Wasser ausgezogen. Die  wässerigen Anteile werden mit total 250 ccm Chloro  form nachgewaschen.

   Die     vereinigten        Chloraformteile     werden über     Natriumsulfat    getrocknet und     dann    im  Vakuum zur TrockneRTI ID="0002.0225" WI="15" HE="4" LX="1464" LY="2060">  eingeengt.    Der Rückstand     wird          dreimal    aus     Tetrachlorkohlenstoff        umkristallisiert     und ergibt das     analysenreine    5 -Brom- 8 - (p - chlor  benzoxy)-chinaldin mit dem konstanten     Smp.        168-          170 .       Beispiel 5       5-Brom-8-(p-nitrobenzoxy)

  -chinaldin       Eine     Aufschlämmung    von 80,0 g     8-Oxychinaldin          (Smp.    73-75), 40,0 g     Pyridin,    400 ccm     Äthylen-          ohlorid    und 102,0 g     p-Nitrobenzoylchlorid        (Smp.     720) wird 4     Stunden    bei einer Badetemperatur von  500     gerührt.    Nach dem Abkühlen auf     Zimmertempe-          ratur    wird das     gebildete        Pyridinhydrochlorid        abge-          nutscht,

      mit 150 ccm Benzol nachgewaschen und das       Filtrat    im Vakuum zur Trockne     eingeengt.    Das Roh-      Produkt wird wiederholt aus Benzol umkristallisiert  und ergibt das     analysenreine    8 - (p     -Nitrobenzoxy)-          chinaldin    mit dem     konstanten        Smp.        145-147-.     



  Zu einer     Lösung    von 15,4 g     8-(p-Nitrobenz(>xy)-          chinaldin        (Smp.    145-147) in 150     ccm        Chloroform,     in der 16,6 g     wasserfreies        Natriumacetat        suspendiert     sind, worden unter Rühren     und    Kühlen in einer     Eis-          Kochsalz-Mischung        während    8 Minuten 20,

  0 g Brom       hinzugetropft.    Der     Ansatz    wird während 5     Stunden     bei     Zimmertemperatur        weitergerührt,        das    feste Mate  rial     abgenutscht    und mit 90 ccm Chloroform nach  gewaschen.

   Das Filtrat     wird        zuerst    mit insgesamt  75     ccm        einer        SO-proz.        wässerigen        Natriumthiosulf,at-          lösung,        dann    mit 55     com    einer 50     proz.    Natrium  acetatlösung und am Schluss     mit        total    75     ccm        Wasser     ausgezogen.

   Die wässerigen Anteile werden mit     total     75     ccm    Chloroform     nachgewaschen.    Die vereinigten       Chloroformteile    werden über     Natriumsulfat        getrock-          net    und     dann    im Vakuum zur Trockne     .eingeengt.     Der Rückstand     wird        dreimal    aus Benzol     umkristalli-          siert    und ergibt das     5-Brom-8-(p-nitrobenzoxy)

  -          chinaldin    mit dem konstanten     Smp.        194-1960.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5 -Halogen - 8 - oxychinaldinen der allgemeinen For mel 1 EMI0003.0062 worin R für Wassercstoff oder einen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwassenstoffrest, der einen ein- wartigen Substituenten tragen kann, steht und X Halogen bedeutet, dadurch gekennzeichnet,
    dass man die entsprechenden Ester der allgemeinen For mel I1 EMI0003.0078 bei Temperaturen von 0 bis - 20,) halogeniert.
CH518160A 1960-05-06 1960-05-06 Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen CH393326A (de)

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