CH393309A - Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A

Info

Publication number
CH393309A
CH393309A CH7822559A CH7822559A CH393309A CH 393309 A CH393309 A CH 393309A CH 7822559 A CH7822559 A CH 7822559A CH 7822559 A CH7822559 A CH 7822559A CH 393309 A CH393309 A CH 393309A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vitamin
acid
dependent
nitro
transesterification
Prior art date
Application number
CH7822559A
Other languages
English (en)
Inventor
Balthasar Dr Hegedues
Otto Dr Isler
Rudolf Dr Rueegg
Ryser Gottlieb
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Priority to CH7822559A priority Critical patent/CH393309A/de
Priority to BE594982A priority patent/BE594982A/fr
Priority to FR838514A priority patent/FR653M/fr
Priority to ES0261262A priority patent/ES261262A1/es
Publication of CH393309A publication Critical patent/CH393309A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C403/00Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone
    • C07C403/06Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by singly-bound oxygen atoms
    • C07C403/12Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by singly-bound oxygen atoms by esterified hydroxy groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/12Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring
    • C07C2601/16Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring the ring being unsaturated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von stabilen     Verbindungen    von     Vitamin    A         Bekanntlich    ist Vitamin A gegenüber Sauerstoff  äusserst empfindlich. So zersetzt es sich z. B. unter  dem     Einfluss    von Luftsauerstoff     beim    Stehenlassen  bereits     innerhalb    von wenigen Stunden. Auch die  bisher     bekannten    Ester von Vitamin A weisen     eine     ähnlich hohe Unbeständigkeit auf. Durch Zugabe  von     Antioxydantien,    z.

   B. von     a-Tocopherol,        gelingt     es zwar, die Stabilität des Vitamins A zu     verbessern,     doch ist der durch derartige Massnahmen erreichbare  Effekt für viele Zwecke noch völlig ungenügend.  



  Es wurde nun     überraschend    gefunden, dass be  stimmte     Benzoesäureester    des Vitamins A, selbst  ohne Zusatz von     Antioxydantien,    eine erstaunlich  hohe Stabilität besitzen. Gegenstand des vorliegenden  Patentes ist ein     Verfahren    zur Herstellung von sta  bilen Verbindungen     des    Vitamins A, welches dadurch       gekennzeichnet    ist, dass man Vitamin A oder     ein        in    der       OH-Gruppe    abgewandeltes Derivat desselben mit  einer durch Halogenatome,

   niedere     Alkylgruppen    oder  niedere     Alkoxygruppen    mono- oder     disubstituierten,     oder     in    o-     und/oder        m-Stellung    durch Nitrogruppen  substituierten     Benzoesäure    oder einem     funktionellen     Derivat     einer    solchen Säure     umsetzt.     



  Beispielsweise können diese     genannten    stabilen  Ester durch     Veresterung    von     Vitamin    A mit einem  reaktionsfähigen Derivat der genannten Säure ge  wonnen werden. Als besonders geeignete     reaktions-          fähige    Säurederivate haben sich die     Säurehalogenide,          insbesondere    das Säurechlorid und die     Säureanhydride     erwiesen.  



  Werden die gewünschten Ester durch     Umesterung          gewonnen,    so     verwendet    man zu     diesem    Zweck  zweckmässig einen niederen     Carbonsäureester    des       Vitamins    A, z. B.     Vitamin-A-Acetat,    und     erwärmt     ihn mit einem niederalkoholischen Ester der ent  sprechend substituierten     Benzoesäure.    Die Umeste-         rungsreaktion        wird    mit Vorteil in Gegenwart von       Umesterungskatalysatoren,    z.

   B.     Alkalimetallhydro-          xyden    oder     Alkalimetallalkoholaten    unter kontinuier  licher Entfernung des als Nebenprodukt gebildeten  niederalkoholischen Esters der niederen     Carbonsäure     durchgeführt.  



       Beispiel   <I>1</I>  8 g     m-Nitro-benzoylchlorid    werden     in    70     ml          Pyridin    gelöst. Man     kühlt    die     erhaltene    Lösung  auf + 10  ab, gibt 10 g     Vitamin-A        Alkohol    zu und  lässt die Reaktionsmischung 5     Stunden    bei Zimmer  temperatur stehen.

   Hierauf giesst man die Lösung  auf Eiswasser, extrahiert mit 250     ml    Äther und wäscht  die Ätherlösung zweimal mit je 200     ml    Wasser, einmal  mit 200 ml 3%iger Schwefelsäure, wieder     mit    Wasser,  dann mit 200     ml    1%iger     Natriumbicarbonatlösung     und     schliesslich    nochmals mit Wasser.

   Nach dem  Trocknen des Äthers über     Natriumsulfat    und dem  Abdampfen des Äthers erhält man 16,5 g eines gelben  zähen Öls, das in 100     ml        Petroläther    (Siedebereich  60-90 ) gelöst     wird.    Nun wird von wenig Ungelöstem       abfiltriert,    worauf beim Stehenlassen bei 0  13 g     Vit-          amin-A-nitrobenzoat    in orangeroten, derben Prismen       auskristallisieren;    Schmelzpunkt 78 .     Absorptions-          maximum    bei 326     mu,    E     i    = 1130 in Alkohol).

    <I>Beispiel 2</I>  10 g     Vitamin-A-Alkohol    werden bei einer Tem  peratur von + 10  zu einer Mischung von 8,4 g       3,5-Dinitro-benzoylchlorid    mit 120     ml        Pyridin    ge  geben. Die     Reaktionsmischung    wird anschliessend  eine Stunde bei     Raumtemperatur    stehengelassen und  wie in Beispiel 1 angegeben aufgearbeitet.

   Man erhält  11,6 g     Vitamin-A-3,5-dinitrobenzoat    als kristallinen  Rückstand, der aus     Petroläther    (Siedebereich 90 bis  110 )     umkristallisiert    wird, wobei man rote Prismen           erhält,    die sich oberhalb 150      langsam    zersetzen;       Absorptionsmaximum    bei 328     my,    E     i    = 1020 (in  Alkohol).  



       Beispiel   <I>3</I>  6,1 g     p-Chlor-benzoylchlorid    werden in 80     ml          Pyridin    gelöst. Hierauf versetzt man die erhaltene  Lösung bei 10      mit    10g     Vitamin-A-Alkohol,        lässt     5 Stunden bei Raumtemperatur stehen und arbeitet  wie in Beispiel 1 angegeben auf.

   Man     erhält    14,7 g  rohes     Vitamin-A-p-chlorbenzoat,    welches nach dem       Umkristallisieren    aus     Aceton/Methanol    farblose Blätt  chen vom     Schmelzpunkt    77-78  bildet;     Absorp-          tionsmaximum    bei 327     my,    E     i    = 1255 (in     Alkohol).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbin dungen von Vitamin A, dadurch gekennzeichnet, dass man Vitamin A oder ein in der OH-Gruppe abgewandeltes Derivat desselben mit einer durch Halogenatome, niedere Alkylgruppen oder niedere Alkoxygruppen mono- oder disubstituierten oder in o- und/oder m.-Stellung durch Nitrogruppen substi tuierten Benzoesäure oder mit einem funktionellen Derivat einer solchen Säure umsetzt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Vitamin A mit einem ent- sprechenden funktionellen Derivat der genannten Säure verestert. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man mittels eines Benzoesäure- halogenids verestert. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Veresterungsmittel m-Ni- tro-, 3,5-Dinitro- oder p-Chlorbenzoylhalogenid ver wendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man einen niederen Carbonsäure- ester des Vitamins A durch Behandlung mit einem niederalkoholischen Ester der genannten Säure um- estert. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umesterung in Gegenwart eines, Umesterungskatalysators, wie eines Alkalimetall- hydroxydes oder eines Alkalimetallalkoholates, vor genommen wird. 6. Verfahren nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der als Nebenprodukt gebildete niederalkoholische Ester der niederen Car- bonsäure kontinuierlich entfernt wird. 7.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem nieder alkoholischen Ester der m-Nitro-, 3,5-Dinitro- oder p-Chlor-benzoesäure umestert.
CH7822559A 1959-09-15 1959-09-15 Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A CH393309A (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7822559A CH393309A (de) 1959-09-15 1959-09-15 Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A
BE594982A BE594982A (fr) 1959-09-15 1960-09-13 Procédé pour la stabilisation de vitamine A
FR838514A FR653M (de) 1959-09-15 1960-09-14
ES0261262A ES261262A1 (es) 1959-09-15 1960-09-14 Procedimiento para la estabilizaciën de vitamina a

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7822559A CH393309A (de) 1959-09-15 1959-09-15 Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH393309A true CH393309A (de) 1965-06-15

Family

ID=4536318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7822559A CH393309A (de) 1959-09-15 1959-09-15 Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE594982A (de)
CH (1) CH393309A (de)
ES (1) ES261262A1 (de)
FR (1) FR653M (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4200647A (en) * 1977-12-21 1980-04-29 Hoffmann-La Roche Inc. Vitamin A compositions to treat rheumatic disease

Also Published As

Publication number Publication date
FR653M (de) 1961-07-03
BE594982A (fr) 1961-03-13
ES261262A1 (es) 1961-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1468932B2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von niedermolekularen aliphatischen acrylsaeureestern
DE2818164A1 (de) 1,3-dibenzoesaeureester des 17alpha- ethinyl-7 alpha -methyl-1,3,5(10)-oestratrien- 1,3,17 beta -triols, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende pharmazeutische zusammensetzungen
DE1745919C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyurethanen
CH393309A (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A
DE1470171A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dioxooctahydroanthracenen
DE1122062B (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Vitamin A-Estern
AT245174B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Benzoesäureestern von Vitamin A
DE1122061B (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Vitamin A-Estern
AT233745B (de) Verfahren zur Herstellung von Reserpsäureestern sowie deren Salzen
CH385830A (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Verbindungen von Vitamin A
AT214432B (de) Verfahren zur Herstellung von Mono- und/oder Disubstitutionsprodukten der Dimethylbenzohydrochinone-(1,4) und den zugehörigen Chinonen
DE710966C (de) Verfahren zur Darstellung von Oxycarbonsaeureestern der OEstronreihe
AT265535B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen
AT247526B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Benzoesäureestern des Vitamins A
AT251767B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern der Ascorbinsäure mit höheren ungesättigten Fettsäuren
AT215995B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Chromanderivaten
AT310746B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern der 3-Pyridinkarbonsäure mit Chromanolderivaten
DE843410C (de) Verfahren zur Herstellung von Octahydrophenanthren-2-carbonsaeuren und ihren Derivaten
CH443350A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Salicylsäure-Derivaten
CH393310A (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen Vitamin-A-Estern
AT233744B (de) Verfahren zur Herstellung von Reserpsäureestern sowie deren Salzen
DE947308C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrochinon
AT153501B (de) Verfahren zur Darstellung von Estern polycyclischer Alkohole.
AT159962B (de) Verfahren zur Darstellung von Estern der Nebennierenrindenhormone bzw. weitgehend gereinigter Nebennierenrindenhormone.
CH227069A (de) Verfahren zur Herstellung einer Cyclopentano-dimethyl-polyhydrophenanthren-carbonsäure.