CH402888A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Info

Publication number
CH402888A
CH402888A CH267265A CH267265A CH402888A CH 402888 A CH402888 A CH 402888A CH 267265 A CH267265 A CH 267265A CH 267265 A CH267265 A CH 267265A CH 402888 A CH402888 A CH 402888A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
salts
preparation
secondary amines
new secondary
Prior art date
Application number
CH267265A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH267265A priority Critical patent/CH402888A/de
Publication of CH402888A publication Critical patent/CH402888A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/14Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Furan Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, oder ihren Salzen.



   Der niedere aliphatische Kohlenwasserstoffrest R ist z. B. ein niederer, gerader oder verzweigter, in beliebiger Stelle verbundener Alkyl- oder Alkenylrest, z. B. Allyl, n-Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Amyl, Isoamyl oder Hexyl, vor allem aber Methyl oder Äthyl.



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen ausgesprochen   symp athicolytische    Wirkung mit einer sedativen Wirkungskomponente. Sie können dementsprechend als Medikamente, vor allem als Sedativa, verwendet werden.



   Besonders wertvoll ist das   N-[fl-(cMethoxy-    phenoxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin der Formel
EMI1.2     
 und seine Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Amine ist dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin R die oben angegebene Bedeutung hat, reduziert. Die Reduktion kann in üblicher Weise, z. B. durch katalytische Hydrierung, erfolgen.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der Basen oder ihrer Salze.



  Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B. Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure,   Schwefel-oder    Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure,   Äpfelsäure,    Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure, 4-Amino-benzoesäure,   4-Hydroxy-benzoesäure,    Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure,

   2-Phenoxy-benzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure,   Methansulfons äure,      2ithansulfon-    säure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Die Salze der neuen Verbindungen können auch zur Reinigung der erhaltenen Basen dienen, indem man die Basen in die Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freisetzt.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder  anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   In dem folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
24,7 g (0,1 Mol)   N-[A-(o-Methoxyphenoxy)-      äthyl]-turfuryl-amin    werden in 150cm3 Äthanol gelöst und in Gegenwart von 5 g Raneynickel im Autoklaven bei 100 atü Wasserstoffdruck und   50-800    katalytisch hydriert. Das Hydrierungsprodukt wird im Hochvakuum destilliert. Man erhält das   N-[fl-(o-      Methoxyphenoxy)-äthyl]-tetrahydrofurfuryl-amin    der Formel
EMI2.1     
 als farblose Flüssigkeit vom Kp.   0,07:      128 .    Das mit Chlorwasserstoff in Essigester hergestellte Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Essigester bei   102-104 .   



   Das als Ausgangsstoff verwendete N-[ss-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl]-furfu ryl-amin wird z. B. wie folgt erhalten:
18,7 g (0,1 Mol)   vMethoxyphenoxy-äthylchlorid    und 38,4 g (0,4 Mol) Furfuryl-amin werden nach Zugabe von   50cm3    Isopropanol 15 Stunden unter Rückfluss gekocht. Die   dunkelgefärbte    Lösung wird im Wasserstrahlvakuum eingedampft, der Rückstand in Methylenchlorid aufgenommen und mit 100cm3 2n Natronlauge und anschliessend zweimal mit 50 cm3 Wasser ausgeschüttelt. Die   Methylenchloridlösung    trocknet man über wasserfreiem Natriumsulfat und destilliert das Lösungsmittel und überschüssiges Furfuryl-amin ab. Der Rückstand wird in wenig Benzol gelöst und auf eine Chromatographiersäule von 400 g Aluminiumoxyd (Aktivität II) aufgezogen.

   Durch Elution mit Benzol-Methylenchlorid erhält man das   N¯ [ss-(o-Methoxyphenoxy)-äthyl]-furfuryl-amin    als hellgelbes, viskoses   Ö1.   



   Das in üblicher Weise hergestellte Hydrochlorid bildet aus Alkohol-Essigester leicht bräunlich gefärbte Kristalle vom F.   112-1 13 .      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel EMI2.2 oder ihrer Salze, worin R einen niedrigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI2.3 reduziert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion durch katalytische Hydrierung erfolgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R die Methylgruppe bedeutet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
CH267265A 1961-05-03 1961-05-03 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine CH402888A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH267265A CH402888A (de) 1961-05-03 1961-05-03 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH267265A CH402888A (de) 1961-05-03 1961-05-03 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402888A true CH402888A (de) 1965-11-30

Family

ID=4238970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH267265A CH402888A (de) 1961-05-03 1961-05-03 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH402888A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH402888A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
DE1210874B (de) Verfahren zur Herstellung von Diarylaminoderivaten von Arylaminoalkanen
DE881663C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(p-Oxyphenyl)-2-(ª‡-methyl-ª†-phenyl-propylamino)-propanen
AT208348B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Säurehydraziden
DE697801C (de) Verfahren zur Herstellung von Furanverbindungen der Pyrazolonreihe
AT202562B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imino-thiazolidin-4-onen
DE1249851B (de) Morel Ariesheim (Schweiz) j Verfahren zur Herstellung neuer Phenoxyessigsäure amide
AT217025B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aminoisobutyrophenonverbindungen und deren Säureadditionssalzen
AT256111B (de) Verfahren zur Herstellung der razemischen und der (+)-Form des neuen 1-(2',4',5'-Trichlor-phenäthyl)-2-methyl-6,7-dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolins und deren Säureadditionssalze
CH402887A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
AT248433B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen ω-Phenyl-ω-pyridyl-alkylaminderivaten
DE1022574B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-1-desoxy-2-ketosen bzw. ihren Salzen
CH403794A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
DE1002337C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrophenanthrylcarbonsaeuren
CH481875A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
DE1156079B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Alkylmercaptophenthiazinderivaten
DE1120451B (de) Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung acylierten Phenthiazinderivaten
CH498803A (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 1-Isopropyl-amino-2-hydroxy-3-(2'-isopropoxy-phenoxy)-propans und seiner Salze
CH467237A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
DE1159431B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Cyclohexyl-2-amino-propanon-(1) und dessen Salzen
CH475191A (de) Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine
DE1049868B (de) Verfahren zur Herstellung von lokalanaesthetisch wirksamen Aniliden
DE1093345B (de) Verfahren zur Herstellung von d(-)-1,2-3,4-Diepoxybutan
DE1470370B2 (de) Basisch substituierte Pseudoindole und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
CH380748A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine