CH403761A - Verfahren zur Herstellung von Valerolactam - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Valerolactam

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CH403761A
CH403761A CH442662A CH442662A CH403761A CH 403761 A CH403761 A CH 403761A CH 442662 A CH442662 A CH 442662A CH 442662 A CH442662 A CH 442662A CH 403761 A CH403761 A CH 403761A
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CH
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acid
valerolactam
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cyclopentanecarboxylic
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CH442662A
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Albert Bigot Johan
Laurens Kerkhoffs Pieter
Original Assignee
Stamicarbon
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      Verfahren        zur        Herstellung   <B>von</B>     Valerolaetam       Die Erfindung     betrifft    die Herstellung von     Valero-          lactam,    das ein wichtiges     Ausgangsprodukt    zur Her  stellung von     Polyamiden    darstellt.  



  Bekanntlich     lässt    sich     Caprolactam    aus     Cyclo-          hexancarbonsäure    oder Derivaten     dieser    Säure in An  wesenheit von Schwefelsäure     mit        Hilfe        eines        Nitro-          siermittels    herstellen.  



  Es hat sich nun     herausgestellt,        dass.    auf entspre  chende Weise durch Umsetzung von     Cyclopentancar-          bonsäure    und Derivaten     derselben        Valerolactam    ge  wonnen werden kann.  



  Erfindungsgemäss stellt man     Valerolactam    da  durch her,     dass    man     Cyclopentancarbonsäure    und/  oder ein Derivat dieser Säure in     Anwesenheit    von       Schwefelsäure    mit einem     Nitrosiermittel        reagieren          lässt.     



  Derivate von     Cyclopentancarbonsäure,    weiche     als          Ausgangsstoffe        verwendet    werden können, sind z. B.       Salze,    Ester und das     Anhydrid    von     Cyclopentancar-          bonsäure,    während     ferner    auch     Cyclopentancarbo-          halogenid,        Cyclopentancarbonamid    und     Cyclopentan-          carbonitril    gebraucht werden können.  



  Beispiele von     Nitrosiermitteln,    die in     Anwesen-          heit    von     Schwefelsäure    beim;     erfindungsgemässen    Ver  fahren Anwendung finden, sind     Nitrosylsulfat    und       Nitrosylhalogenid,        insbesondere        Nitrosylchlorid    und       Nitrosylbromid,    sowie     nitrobe    Gase wie Stickstoff  monoxyd,

       Stickstoffsesquioxyd    und Gemische dieser       Gase.    Auch     organische    und anorganische Nitrite so  wie     salpetrige    Säure können benutzt werden. Im all  gemeinen kann man sich     jedes        Nitrosiermittels    be  dienen.  



  Die     Reaktion        mit    dem     Nitrosiermittel    findet in  Anwesenheit von     Schwefelsäure        statt.    Ausserdem       kann        Schwefeitrioxyd,    z. B. in Form von     Oleum,          beigegeben    werden.    Während der     stattfindenden,        exothermen    Reak  tion kann die Temperatur durch Kühlen unterhalb  Zimmertemperatur, z. B. auf 10, 0, -10     oder    -25  C,  gehalten werden.     Gewöhnlich        werden    höhere Tem  peraturen von z.

   B. 50, 100     oder    l50  C     verwendet.          Bedient        man    sich eines     Lösungsmittels,    z. B.     eines          gesättigten        Kohlenwasserstoffs    wie     Cyclopentan    oder       Cyclohexan,    so lässt sich die Reaktion auf     einfache     Weise bei der     Siedetemperatur    des Lösungsmittels       durchführen.     



  Es     ist    nicht     notwendig,    einen anderen Druck als  den atmosphärischen anzuwenden, da     die    Reaktion  nur     wenig    vom     verwendeten    Druck     beeinflusst        wird.     



  Die Mengen, in denen     die        Reaktionskomponenten          zugesetzt    werden,     können        schwanken.        Gewöhnlich     werden etwa     äquimolekulare        Mengen    gebraucht.

   Ein  Übermass an     Cyclopentancarbonsäure    hat     nicht    nur       zur    Folge, dass     diese    Säure nicht     völlig    umgesetzt  wird,     sondern    auch,     dass    sich     dabei.        eine    geringere     An-          zahl        Nebenprodukte    bildet.    <I>Beispiel</I>  In einem Kolben von 250     cms    Inhalt werden  22,8 g     Cyclopentancarbonsäure    in 30 cm'     Cyclo-          hexan    gelöst.

   Die Lösung wird unter     Rückfluss    auf  Siedetemperatur gehalten,     während    ein     Gemisch    aus  19 g     Nitrosylschwefels.äure,    16 g     Schwefelsäure          (100        %)        und        21        g        Oleum        (Schwefeltrioxydgehalt          20        %)

          zugesetzt        wird.        Danach        wird        das        Ganze        noch     während einer Stunde auf     Siedetemperatur    gehalten.  



       Anschliessend    wird das Reaktionsgemisch auf di  rektem Wege     mittels    Eis bis zu 10-15  C     gekühlt    und       mittels        Ather    extrahiert.

   Aus der     Atherlösung    wird  9,9 g     nichtumgesetzte        Cyclopentancarbons;äure        zu-          rückgewonnen.         Nach der Extraktion     mittels    Äther wird     die    wäs  serige Flüssigkeit     mit        Hilfe    von     Natriumhydroxyd          neutralisiert    und     anschliessend        mit        Chloroform    extra=       liiert.    Aus der     Chloroformlösung    fällt 8,

  2 g     Valero-          lactam    an, was, bezogen auf umgesetzte     Carbonsäure,     einem     Wirkungsgrad    von 73 %     entspricht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Valerolactam, da durch gekennzeichnet, dass man Cyclopentancarbon- säure und/oder ein Derivat dieser Säure in Anwesen heit von Schwefelsäure mit einem Nitrosiermittel rea gieren lässt.
CH442662A 1961-04-14 1962-04-11 Verfahren zur Herstellung von Valerolactam CH403761A (de)

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