CH403769A - Verfahren zur Herstellung von Önantholactam - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Önantholactam

Info

Publication number
CH403769A
CH403769A CH442762A CH442762A CH403769A CH 403769 A CH403769 A CH 403769A CH 442762 A CH442762 A CH 442762A CH 442762 A CH442762 A CH 442762A CH 403769 A CH403769 A CH 403769A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
enantholactam
preparation
cycloheptanecarboxylic
reaction
Prior art date
Application number
CH442762A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Bigot Johan
Laurens Kerkhoffs Pieter
Original Assignee
Stamicarbon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon filed Critical Stamicarbon
Publication of CH403769A publication Critical patent/CH403769A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Onantholactam       Die     Erfindung    betrifft die Herstellung von     önan-          tholactam,    das ein     wichtiges,    Ausgangsprodukt zur  Herstellung von     Polyamiden    bildet.  



       Bekanntlich        lässt    sich     Caprolactam    aus     Cyclo-          hexancarbonsäure    oder Derivaten dieser Säure in An  wesenheit von Schwefelsäure mit Hilfe eines     Nitrosier-          mittels    herstellen.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass auf entspre  chende Weise     önantholactam    durch Umsetzung von       Cycloheptancarbonsä        ure    und     Derivaten    derselben       gewonnen    werden     kann.     



       Erfindungsgemäss    stellt man     önantholactam    da  durch her,     dass    man     Cycloheptancarbonsäure    und/  oder ein Derivat     dieser    Säure     in,        Anwesenheit    von       Schwefelsäure        mit    einem     Nitros:iermittel    reagieren  lässt.  



       Derivate    von     Cycloheptancarbonsäure,    welche als       Ausgangsstoffe    benutzt werden können, sind z. B.  Salze, Ester und das     Anhydrid    von     Cycloheptancar-          bonsäure,    während     ferner    auch     Cycloheptancarbo-          halogenid,        Cycloheptancarbonamid    und     Cycloheptan-          carbonitril    gebraucht werden können.  



  Beispiele von     Nitrosiermitteln,    die in Anwesenheit  von Schwefelsäure beim erfindungsgemässen Verfah  ren Anwendung     finden,        sind        Nitrosylsulfat    und Ni  trosylhalogenid,     insbesondere        Nitrosylchlorid    und Ni  trosylbromid, sowie Bitrose Gase wie Stickstoffmon  oxyd,     Stickstoffsesquioxyd    und Gemische     dieser    Gase.  Auch organische und     anorganische    Nitrite sowie sal  petrige Säure     können    verwendet werden. Im allgemei  nen     kann    jedes     Nitrosiermittel    gebraucht werden.  



  Die Reaktion mit dem     Nitrosiermittel        findet    in       Anwesenheit    von Schwefelsäure statt. Ausserdem  kann     Schwefeltrioxyd,    z. B. in Form von     Oleum,    zu  gesetzt werden.         Während    der     stattfindenden,        exothermen    Reak  tion kann die Temperatur durch     Kühlen        unterhalb          Zimmertemperatur,    z. B. auf 10, 0, -10 oder -25  C  gehalten werden.     Gewöhnlich    werden höhere Tem  peraturen von z. B. 50, 100 oder 150  C angewandt.

    Bedient man sich     eines        Lösungsmittels,    z. B.     eines     gesättigten     Kohlenwasserstoffs    wie     Cyclopentan    oder       Cyclohexan,    so     lässt    sich die     Reaktion    auf einfache       Weise    bei der     Siedetemperatur    des     Lösungsmittels          durchführen.     



  Es ist nicht     notwendig,        einen    anderen     Druck        als     den atmosphärischen zu verwenden, da die     Reaktion     nur wenig vom     angewandtem.    Druck     beeinflusst    wird.  



  Die Mengen, in denen die Reaktionskomponenten  zugesetzt     werden,    können schwanken.     Gewöhnlich     werden etwa     äquimo@lekulare    Mengen     angewandt.    Ein       Überschuss    an     Cyclohep:tancarbonsäure    hat     zwar        eine          nicht        völlige        Umsetzung        dieser        Säure    zur Folge, aber  es     bildet    sich     dabei    auch eine geringere Anzahl Ne  benprodukte.  



  <I>Beispiel</I>       In    einem Kolben von 250     cm3    Inhalt werden  18,2 g     Cycloheptancarbonsäure    in 25     cm3        Cyclohexan     gelöst.

   Die     Lösung    wird unter Rückfluss auf Siede  temperatur gehalten, während ein     Gemisch    auf 12,4 g       Nitrosylsulfat,        16,4        g        Schwefelsäure        (100        %)        und          13,7        g        Oleum        (Schwefeltrioxydgehalt        23        %)        zugesetzt     wird.

   Danach wird das     Ganze        noch    während 1     Stunde     auf Siedetemperatur gehalten.  



       Anschliessend        wird        das        Reaktionsgemisch    auf  250 g     zermahlenes    Eis gegossen und     bis.    zu einer  Temperatur von<B>10-15'</B> C gekühlt, worauf Extrak  tion     mittels        Ather        sta.ttfmdet.    Aus der     Ätherlösung     wird 5,

  1 g     nicht    umgesetztes     Cycloheptancarbonsäure          zurückgewonnen.    Nach     Neutralisierung    der sauren       wässerigen        Flüssigkeit    fällt durch     Extraktion    mit     Hilfe         von     Chloroform:    9,6 g     Onantholactam    an, welche  Ausbeute,     bezogen    auf     umgesetzte        Carbonsäure,     einem Wirkungsgrad von 82 %     entspricht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Önantholaetam, dadurch gekennzeichnet, dass man Cycloheptancar- bonsäure und/oder ein Derivat derselben in Anwesen heit von Schwefelsäure mit einem, Nitrosiermittel rea gieren lässt.
CH442762A 1961-04-14 1962-04-11 Verfahren zur Herstellung von Önantholactam CH403769A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL263672 1961-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH403769A true CH403769A (de) 1965-12-15

Family

ID=19752987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH442762A CH403769A (de) 1961-04-14 1962-04-11 Verfahren zur Herstellung von Önantholactam

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH403769A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE900094C (de) Verfahren zur Herstellung von Oximen cycloaliphatischer Ketone
CH403769A (de) Verfahren zur Herstellung von Önantholactam
DE947162C (de) Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Nitrierung von Cyclohexan anfallenden Reaktionsgemisches
CH623567A5 (de)
CH402870A (de) Verfahren zur Herstellung von Dodecyllactam
CH403761A (de) Verfahren zur Herstellung von Valerolactam
DE1200823B (de) Verfahren zur Herstellung von Valerolactam
DE954241C (de) Verfahren zur Herstellung von Iso- bzw. Terephthalsaeuredinitril
DE922649C (de) Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Nitrierung von Cyclohexan anfallenden Reaktionsgemisches
DE1293736B (de) Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeure
DE1470322A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Caprolactam
DE1620476C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Nitro-azacycloheptanon(2)-l-carbonsäurechlorid
DE812315C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-4-methyl-pyrimidin
DE1070162B (de) Verfahren zur Herstellung von 5 - Brom - 3 - nitro - 4 - hydroxybenzaldehyd bzw. 5 - Chlor - 3 - nitro - 4 - hydroxybenzaldehyd
AT232491B (de) Verfahren zur Herstellung von Adipinsäure und Nitrozyklohexan aus Zyklohexan
DE2060329C3 (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Benzamiden
DE857356C (de) Verfahren zur Gewinnung von Formaldehyd aus Loesungen
DE740637C (de) Verfahren zur Herstellung von Diacetylen
DE699193C (de)
DE1620487C3 (de) Verfahren zur Herstellung von omega-Aminododecadlensäurelactam
DE615637C (de) Verfahren zur Herstellung von Diacetyl
CH416594A (de) Verfahren zur Herstellung eines Pharmaceutikums mit muskelentspannender Wirkung
AT163818B (de) Verfahren zur Anlagerung von Chlorwasserstoff an ungesättigte Verbindungen
DE555410C (de) Verfahren zur Darstellung von 4-Oxy-5-nitroisophthalsaeure
AT247300B (de) Verfahren zur Herstellung von Paraformaldehyd aus Formaldehyd