CH423038A - Verfahren zur Herstellung von in Wasser schwerlöslichen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in Wasser schwerlöslichen Monoazofarbstoffen

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CH423038A
CH423038A CH1379862A CH1379862A CH423038A CH 423038 A CH423038 A CH 423038A CH 1379862 A CH1379862 A CH 1379862A CH 1379862 A CH1379862 A CH 1379862A CH 423038 A CH423038 A CH 423038A
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water
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CH1379862A
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Werner Dr Bossard
Hans Dr Wegmueller
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Geigy Ag J R
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/002Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the linkage of the reactive group being alternatively specified
    • C09B62/006Azodyes
    • C09B62/008Monoazo dyes
    • C09B62/0081Monoazo dyes with coupling components containing an amino directing group

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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        von    in Wasser     sehwerlöslichen        Monoazofarbstoffen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer, in Wasser     schwerlöslicher,          dispergierbarer        Monoazofarbstoffe    der Formel I,  
EMI0001.0009     
    in der eines von     Y1    und     Y2    eine     Azogruppe        mix          einem    von in Wasser sauer dissoziierenden,

       wasser-          löslich    machenden Gruppen freien     Arylrest        oder          heterocyclischen    Rest aromatischen Charakters, das  andere     eine    primäre oder     sekundäre        Aminogruppe     und B einen     mindestens    4     Kohlenstoffatome    auf  weisenden     Alkoxy-    oder einen gegebenenfalls ring  substituierten     Aralkoxyrest        bedeuten.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin,  dass man     eine    Verbindung der Formel     1I     
EMI0001.0031     
    in der     Y1    und     Y2    die, unter Formel I genannte Be  deutung haben und Z Chlor oder Brom bedeutet,  mit einer Verbindung der Formel     III,          (III)     B -X  in der X Natrium oder     Kalium    darstellt und B die  unter     Formell    I genannte Bedeutung besitzt,     umsetzt.     Als an die     Azogruppe    von     Y1    bzw.

       Y2    gebun  dene     Arylreste    kommen insbesondere solche der    Benzol- oder     Naphthalinreihe    und als     heterocyclische     Reste aromatischen Charakters besonders 5- oder  auch     6gliedrige,    vor allem N     haltige,    gegebenenfalls       ankondensierte    Ringe enthaltende     Heterocyclen,    in  Frage.

   Die genannten Reste können im Rahmen der  Definition noch beliebige in     Azofarbstoffen        übliche          Substituenten        enthalten,        beispielsweise        aliphatische     Gruppen, wie     Methyl-,        Trifluormethyl    ,     Äthyl-,        Pro-          pyl-    oder     Isopropylgruppen,        Alkoxygruppen,    wie       Methoxy-,        Äthoxy-    oder     Butoxygrupen,

          Acylamino-          gruppen,    wie     Acetylam:ino-,        Chloracetylamino-,          ss    -     Chlorpropionylamino-,        Benzoylamino-,        Chlor-          benzoylamino-,        Methylsulfonylamino-,        Chlormethyl-          sulfonylamino-,        Chlortriazinylamino-    oder     Chlor-          pyrimidylaminogruppen,

      insbesondere aber     elektro-          phile        Substituenten,    wie     Nitro-,    die schon genannten       Trifluormethyl-    oder     Cyangruppen,    Halogene, wie  Fluor, Chlor oder Brom,     Ketogruppen,        Carbonsäure-          estergruppen,    wie die     Carbonsäure-methyl-,        äthyl-,          -isopropyl-,        -n-butyl-,        -cyclohexyl-,        -benzyl-    oder       -phenylestergruppe,

          Sulfonsäure-arylestergruppen,    wie  die     Sulfonsäurephenyl-    oder     -methylphenylester-          gruppe,        Carbonsäure-    und     Sulfonsäure-amidgruppen:

  ,     wie die     Carbonsäure-    und     Sulfonsäure-methylamid-,          -äthylamid-,        -dimethylamid-,        -diäthylamid-,        dibutyl-          amid-,        =benzylamid-    oder     -phenylamidgruppe,        Sulfo-          nylgruppen,    wie die     Methylsulfonyl    ,     Äthylsulfonyl-,          Butylsulfonyl-    oder     Phenylsulfonylgruppe.     



       Vorzugsweise    ist eines. von     Y1    und     Y2    leine     ge-          gebenenfalls    ringsubstituierte     Phenylazogruppe,    vor  allem eine solche, deren     Benzolring        in    o- und/oder in       p-Stellung    zur     Azogruppe    mindestens einen     elektro-          philen        Substituenten    enthält.

   Das andere Y ist vor  zugsweise die primäre     Aminogruppe,    und zwar vor  teilhaft in der Stellung von     Y2.    Im Falle einer sekun  dären     Aminogruppe    ist Y     beispielsweise    die     Methyl-          amino-,        Äthylamino-,    eine     Propylamino-,    Butyl-           amino-,    die     Cyclohexylamino-,        Benzylamino-    oder       Phenylaminogruppe.     



  Sofern der Rest B im     Substituenten        -S02-B    eine       Alkoxygruppe    bedeutet, weist diese vorteilhaft     nicht     mehr als 8     Kohlenstoffatome    auf, das heisst, B ist     in     diesem Falle beispielsweise der n.- oder     sek.-Butoxy-,     ein     Amyloxy-,        Hexyloxy-    oder     Octyloxyrest.    Ist B ein       Aralkoxyrest,    so stellt es beispielsweise den     Benzyl-          oxy-    oder einen     Methylbenzyloxyrest    dar.  



  Die erfindungsgemäss verwendbaren Verbindun  gen der Formel     II    erhält man beispielsweise durch  Kuppeln einer     Aryldiazoniumverbindung    oder einer       heterocyclischen        Diazoniumverbindung    aromatischen  Charakters mit einer in Nachbarstellung zu einer pri  mären oder     sekundären        Aminogruppe        kuppelnden          Aminonaphthalinsulfonsäure,    wie der     1-Amino-naph-          thahn-3-,    -4- oder     -5-sulfonsäure    oder     2-Amino-          naphthalin-3-,    -4-, -5-, -6-,

   -7- oder     -8-sulfonsäure,     und     Überführen    der so erhaltenen     Azofarbstoff-          sulfonsäure    in das entsprechende     Sulfonsäurechlorid     oder     -bromid,    beispielsweise mittels eines     Phosphor-          chlorids    oder     -bromids,    gegebenenfalls in Gegenwart  einer tertiären Stickstoffbase.  



  Beispiele für Verbindungen der Formel     III    sind  das Natrium- oder     Kaliumsalz    des n.- oder sek.  Butanols, des     Amyl-,        Hexyl-,        Octyl-,        Benzyl-    oder       m-Methylbenzylalkohols.     



  Die Kondensation der Reaktionspartner zum  Ester der Formel 1     erfolgt    zweckmässig in Gegenwart  eines     Lösungsmittels    bei erhöhter Temperatur. Als       Lösungsmittel    verwendet man vorteilhaft denjenigen       Alkohol,    von dem sich der Reaktionspartner der  Formel<B>111</B> ableitet, also     beispielsweise    das dem zur  Verwendung gelangenden     Natriumbutylat    entspre  chende     Butanol    usw. Es können für diese Umsetzung  auch andere     Lösungsmittel        mitverwendet    werden,  z.

   B. gegebenenfalls     halogenierte    aromatische Kohlen  wasserstoffe, wie Benzol,     Toluol,        Xylole,    Chlor  benzol oder     Dichlorbenzale.     



  Die     erfindungsgemässen    Farbstoffe eignen sich  zum Färben von     hydrophobem    organischem Faser  material,     insbesondere    solches aus hochmolekularen  Estern, beispielsweise     Cellulose-di-bis-triacetat.    Be  sonders geeignet ist     Textilmaterial,    das aus polymeren         Estern    aromatischer     Polycarbonsäuren    mit mehr  wertigen Alkoholen, z. B. aus     Polyglykolterephthala-          ten,    besteht.

   Aber auch synthetische     Polyamidfasern,     wie Nylon, und gegebenenfalls auch     Polyacrylnitril-          fasern,    können mit erfindungsgemässen Farbstoffen  echt gefärbt werden.  



  Die Färbung von Polyesterfasern mit     wässrigen     Dispersionen     erfindungsgemässer    Farbstoffe erfolgt  vorzugsweise, bei Temperaturen von über 100  C  unter Druck. Die Färbung kann aber auch beim  Siedepunkt des Wassers in Gegenwart von Farbüber  tragern,     sogenannten         Carriern ,    wie     Phenylphenol,          Polychlorbenzolverbindungen    oder ähnlichen     Hüfs-          mitteln,    durchgeführt werden.  



  In einzelnen Fällen lässt sich das Ziehvermögen  der Farbstoffe durch Mischen von zwei oder mehre  ren     erfindungsgemässen        Monoazofarbstoffen    noch  verbessern.  



  Je nach Zusammensetzung und Mischung der  Farbstoffe lassen sich auf Polyesterfasern orange,  rote bis violette, sehr gut nass-,     sublimier-    und licht  echte-Färbungen erzeugen.  



  Dia nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die  Erfindung. Darin bedeuten Teile, sofern     nichts    an  deres     ausdrücklich    vermerkt ist, Gewichtsteile. Die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Ge  wichtsteile stehen zu     Volumteilen    im gleichen Ver  hältnis wie g zu     em3.     



  <I>Beispiel 1</I>  1,5 Teile Natrium werden in 100 Teilen     n-Hexyl-          alkohol    aufgelöst. In die auf 20  abgekühlte     Na-          trium-hexylatlösung    trägt man 12 Teile 1-(2'-Chlor       4'-nitrophenylazo)-2-amino-naphihalin-5-sulfonsäure-          chlorid    ein und erwärmt darauf das Reaktionsgemisch  während 4 Stunden auf 70-80 .     Anschliessend    wird  die     Reaktionsmischung    im Vakuum auf etwa 501  Teile     ,eingeengt,    auf 10-20  abgekühlt und mit 600  Teilen Wasser und 150 Teilen Methylalkohol ver  setzt.

   Der ausgeschiedene Niederschlag wird     abfil-          triert,    mit Wasser gewaschen und bei 60-70  im  Vakuum getrocknet. Aus diesem Rohprodukt lässt  sich der reine Farbstoff, dessen Zusammensetzung  der Formel  
EMI0002.0099     
    entspricht, durch Extraktion mit     Chloroform    erhal  ten. Die Verbindung stellt     ein,    rotbraunes Pulver dar.

    Nach dem Vermahlen     mit    einem Kondensationspro  dukt von     Naphthalinsulfonsäuren    mit Formaldehyd  färbt der erhaltene Farbstoff aus     wässriger    Dispersion       Polyglykolterephthalatfasern        wie,         Dacron     (der  Firma E. I. Du     Pont    de     Nemours)    gegebenenfalls in       Gegenwart    von     Quellmitteln        in    reinen roten Farb  tönen. Die Ausfärbungen sind wasch-,     sublimier-    und  lichtecht.

      Das als     Ausgangsstoff    verwendete     1-(2'-Chlor-4'-          nitrophenylazo)    - 2-     aminonaphthalin    - 5     -sulfonsäure-          chlorid    erhält man durch     Kuppeln    der     Diazonium-          verbindung    von     1-Amino-2-chlor-4-nitrobenzol    mit  2     Aminonaphthalin-5-sulfonsäure    und     Umsetzung    der       Farbstoffsulfonsäure    mit     Phosphoroxychlorid    in       Chlorbenzol.     



  Verwendet man im obigen Beispiel anstelle der  12 Teile 1 - (2' - Chlor - 4' -     nitxophenylazo)-2-amino-          naphthalin-5-sulfonsäurechlorid    entsprechende Men-      gen der in der nachstehenden Tabelle angegebenen       Sulfonsäurechloride    und vereinigt sie unter den im  Beispiel beschriebenen Bedingungen mit einem der  in der Kolonne 3 angeführten Alkohole bzw. deren    Natrium- oder     Kaliumsalze,    so erhält man Farb  stoffe, die auf Polyesterfasern Färbungen von gleich  guten Eigenschaften ergeben.  
EMI0003.0003     
  
     
EMI0004.0001     
  
     
EMI0005.0001     
  
     <I>Beispiel 2</I>    1,2 Teile Natrium werden in 120 Teilen     Penta-          nol-2    aufgelöst.

   Nach dem Erkalten trägt man in die  vorbereitete     Natriumalkoholatlösung    20 Teile     1-(2',4'-          Dinitrophenylazo)    -     2-aminonaphthalin-5-sulffonsäure-          chlorid    ein und erwärmt hierauf die Reaktions  mischung während 12 Stunden auf 45-55 . An  schliessend wird das Reaktionsgut auf 20  abgekühlt    und mit 300 Teilen Wasser und 150 Teilen Methyl  alkohol versetzt. Der dunkle Niederschlag wird ab  filtriert, mit Wasser gewaschen und unter vermin  dertem Druck bei 60-70  getrocknet.  



  Den reinen Farbstoff, dessen Zusammensetzung  der Formel  
EMI0005.0009     
    entspricht,     erhält    man aus     d!em    beschriebenen Roh  produkt durch Extraktion     mit    Chloroform. Er stellt  ein schwarzviolettes Pulver dar.

   Eine durch     Ver-          mahlen    mit einem Kondensationsprodukt von       Naphthalin-2-sulfonsäure    mit Formaldehyd herge  stellte Zubereitung färbt aus wässriger Dispersion  Fasern aus     Polyglykolterephthalat    wie      Tergal     (der  Firma     Rhodiaceta,    Lyon, Frankreich), gegebenenfalls  in Gegenwart eines      Carriers     wie     o-Phenylphenol     in     bordeaux    Farbtönen. Die Ausfärbungen zeichnen  sich durch hohe Licht und     Sublimierechtheit    aus.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     1-(2',4'-Dini-          trophenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsäurechlorid     erhält man durch     Kuppeln    der     Diazoniumverbindung     von     1-Amino-2,4-dinitrobenzol    mit 2     Amino-naph-          thalin-5-sulfonsäure    mit Umsetzung der     Farbstoff-          sulfonsäure    mit     Phosphoroxychlorid    in Chlorbenzol.

      <I>Färbevorschriften:</I>  1. 2 Teile des gemäss Beispiel 1 erhaltenen  Farbstoffes werden in 4000 Teilen Wasser     disper-          giert.    Zu dieser Dispersion gibt man als     Quellmittel     12 Teile des     Natriumsalzes    von     o-Phenylphenol    so  wie 12 Teile     Diammoniumphosphat    und färbt 100  Teile Garn aus     Polyglykolterephthalat    11/2 Stunden  lang bei 95-98 . Die Färbung wird     gespült    und mit  verdünnter Natronlauge und einem     Dispergator,    z. B.  einem Fettalkohol -     polyäthylenoxyd    - Kondensations  produkt, nachbehandelt.  



  Man erhält so eine wasch-, licht und sublimier  echte rote Färbung.  



  Ersetzt man im obigen Beispiel die 100 Teile       Polyglykolterephthalatgarn    durch 100 Teile     Cellu-          losetriacetatgewebe,    färbt die Ware unter den ange  gebenen Bedingungen und spült sie anschliessend mit      Wasser, so erhält man eine rote Färbung, die sich  durch eine hohe Wasch- und     Sublimierechtheit    aus  zeichnet.  



  2. In einem     Druckfärbeapparat    werden 2 Teile  des gemäss Tabelle, Nr. 8, erhaltenen Farbstoffes  in 2000 Teilen Wasser, das 4 Teile     0leylpolyglykol-          äther        enthält,    fein suspendiert. Der     pH-Wert    des  Färbebades wird mit Essigsäure auf 6-6,5 gestellt.  



  Man geht nun mit 100 Teilen Gewebe aus     Poly-          glykolterephthalat    bei 50      ein,    erhitzt das Bad inner  halb 30     Minuten    auf l40  und färbt 50 Minuten  bei dieser Temperatur. Die Färbung wird anschlie  ssend mit Wasser     gespült,    geseift und getrocknet.  Man erhält unter Einhaltung dieser Bedingungen  eine wasch-,     schweiss-,    licht- und     sublimierechte,     Bordeaux Färbung.  



  Die in den andern Beispielen beschriebenen  Farbstoffe ergeben nach diesem Verfahren Färbun  gen ebenbürtiger Qualität.  



  3.     Polyglykolterephthalatgewebe    wie      Dacron      (der     Firma    E. I. Du     Pont    de     Nemours,        Wilmington,          Delaware,    USA) wird auf einem     Foulard    bei 40   mit einer Flotte folgender Zusammensetzung imprä  gniert:

    20 Teile des gemäss Beispiel 2 erhaltenen       Farbstoffes    fein     dispergiert    in  7,5     Teilen:        Natriumalginat,     20 Teilen     Triäthanolamin,     20 Teilen     Octylphenol-polyglykoläther    und  900     Teilen    Wasser.  



  Das auf<B>100%</B> abgequetschte Gewebe wird bei  100  getrocknet und anschliessend während 30 Se  kunden bei einer Temperatur von     210     fixiert.     Die     gefärbte     Ware    wird     mit    Wasser     gespült,    geseift und  getrocknet. Man     erhält    unter diesen Bedingungen  eine wasch-, reib-,     licht    und     sublimierechte    Bordeaux  Färbung.  



       Die    in den andern Beispielen beschriebenen Farb  stoffe ergeben nach diesem Verfahren     Färbungen     ebenbürtiger     Qualität.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in Wasser schwer- löslichen Monoazofarbstoffen der Formel I EMI0006.0044 in der eines von Y1 und Y2 eine Azogruppe mit einem von in Wasser sauer dissoziierenden, wasser löslich machenden Gruppen freien Arylrest oder heterocyclischen Rest aromatischen Charakters,
    das andere eine primäre oder sekundäre Aminogruppe und B einen mindestens 4 Kohlenstoffatome auf weisenden Alkoxy- oder einen gegebenenfalls ring substituierten Arallcoxyrest bedeuten, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der For mel II, EMI0006.0056 in der Y1 und Y2 die unter Formel I genannte Be deutung haben und Z Chlor oder Brom bedeutet, mit einer Verbindung der Formel III, B-X (11I)
    in der X Natrium oder Kalium darstellt und B die unter Formel I genannte Bedeutung besitzt, umsetzt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch die Verwendung einer Verbindung der Formel II, in welcher eines von Y1 und Y2 eine gegebenenfalls ringsubstituierte Phenylazogruppe ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Verbindung der Formel II, in welcher eines von Y1 und Y2 eine Phenylazogruppe ist, deren Benzolring in o- und/oder p-Stellung zur Azogruppe mindestens einen elektrophilen Substituenten enthält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Ver wendung einer Verbindung der Formel 1I, in wel cher Y2 eine primäre Aminogruppe ist.
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