CH443298A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates

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CH443298A
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CH
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acid
isoxazole
formula
production
isoxazole derivative
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Application number
CH1440064A
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English (en)
Inventor
Andre Dr Gagneux
Franz Dr Haefliger
Eugster Conrad H Dr Prof
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D261/00Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings
    • C07D261/02Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D261/06Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D261/10Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D261/12Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren. zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates,   welches    wertvolle pharmakologische Eigenschaften besitzt. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass das bisher nicht bekannte   3-Hydroxy-5-aminomethyl-isoxazol    (5  Aminomethyl-3-isoxazolol)    der Formel I,
EMI1.1     
 sowie seine Säureadditionssalze schon in sehr geringen Dosen hemmend auf das Zentralnervensystem wirkt.



  Insbesondere lassen sich eine sehr starke Potenzierung der Wirkung von Narkotika sowie eine Verminderung der Motilität, katatone und sedative Wirkungen, Hemmung des Tremorintremors und antiemetische Wirkung feststellen.



   Zur Herstellung des 3-Hydroxy-5-aminomethyl-isoxazols der Formel I hydriert man eine Verbindung der Formel II,
EMI1.2     
 in welcher R Wasserstoff oder die Benzylgruppe bedeutet.



   Die Hydrierung einer Verbindung der Formel II kann z. B. in Gegenwart von Palladium auf Kohle oder von Raney-Nickel als Katalysatoren in einem organischen Lösungsmittel, wie Dioxan, Äthanol, Methanol oder Tetrahydrofuran, bei Raumtemperatur durchgeführt werden. Die Verbindung der Formel I fällt bei der Hydrierung als Zwitterion aus und ist damit der weiteren Einwirkung von Wasserstoff weitgehend entzogen. Verunreinigungen und Nebenprodukte sind in organischen Lösungsmitteln löslich, weshalb auf die Reinigung der zur Hydrierung eingesetzten Azidomethylverbindung verzichtet werden kann.



   Azidomethylverbindungen der Formel II können z. B. durch Umsetzung eines reaktionsfähigen Esters von   3 -Alkoxy-5 -hydroxymethyl-is oxazol    mit Natriumazid in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie z. B. Aceton, bei Raumtemperatur oder schwach erhöhter Temperatur erhalten werden.



   Gewünschtenfalls wird das neue Isoxazolderivat der Formel I mit anorganischen und organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure,   Äthandisul-    fonsäure, ss-Hydroxy-äthansulfonsäure, Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure und Mandelsäure, in ein Salz übergeführt.



   Das nachfolgende Beispiel erläutert die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens näher, stellt jedoch keineswegs die einzige Ausführungsform desselben dar. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
6,7 g (48 mMol) 3-Hydroxy-5-azidomethyl-isoxazol werden in   140ml    absolutem Dioxan gelöst, mit 6 g 5   0/obiger    Palladiumkohle versetzt und 3 Stunden lang bei   25     und Normaldruck mit Wasserstoff behandelt.



  Man filtriert vom Katalysator ab, wäscht ihn mit wenig Dioxan und schlämmt ihn mehrmals mit Wasser auf.



  Die vereinigten Filtrate werden eingedampft, der Rückstand in wenig Wasser gelöst und mit Aktivkohle geklärt. Der beim Eindampfen der klaren Lösung erhaltene Rückstand wird in 50 ml Methanol eine Stunde gerührt, wobei sich die schmierigen Nebenprodukte lösen und das 3-Hydroxy-5-aminomethyl-isoxazol kristallin zurückbleibt. Es zersetzt sich bei   1550    Durch vorsichtiges Umkristallisieren aus Wasser und Tetrahydrofuran erhält man weisse Kristalle vom Zersetzungspunkt 1750.  



   Das als Ausgangsstoff benötigte 3-Hydroxy-5-azido-methyl-isoxazol kann wie folgt hergestellt werden: a) 50 g des Gemisches von 3-Chlor-5-hydroxymethyl-isoxazol   (3-Chlor-5-isoxazolmethanol)    und   3 -Chlor-5 -ftrahydropyran(2') (2')-oxymethyU'-isoxazol,    hergestellt gemäss Gazz. chim. ital. 91, 47 (1961), und 80 g (ca. 400 O/o der berechneten Menge Kaliumhydroxyd werden in 500 ml Methanol gelöst und während 24 Stunden im Autoklaven auf   100-110     erhitzt. Die dunkle Methanollösung wird vom ausgefallenen Salz abdekantiert und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand und das Salz werden zusammen in 400 ml Wasser gelöst, die Lösung mit konz. Salzsäure sauer gestellt und in einem 500 ml Kutscher-Steudel-Apparat während 5 Stunden mit Äther extrahiert.

   Die   iiktherlö-    sung wird über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand destilliert unter 0,001 Torr bei   60-90 .    Halogenprobe negativ. Das   NMR-Spektrum    stimmt auf die Struktur des 3-Methoxy-5-hydroxymethyl-isoxazols, zeigt jedoch, dass neben der 5-Hydroxymethylverbindung   250/0    5-Tetrahydropyranyloxyme  thyl-verbindung    vorhanden sind. b) 30 g des nach a) erhaltenen Gemisches werden in 300 ml absolutem Benzol mit 15 ml Phosphortribromid 16 Stunden bei 30 bis   40     gerührt. Das Reaktionsgemisch wird zweimal mit 300 ml Eiswasser und einmal mit 300 ml gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Bei der Destillation unter 12 Torr geht das 3-Methoxy-5-brommethyl-isoxazol bei   102-104     über.



  Strukturbeweis durch NMR-Spektrum. c) 19,2 g   (0,1    Mol) des obigen Bromids, in 150 ml Aceton gelöst, werden zu einer Lösung von 39 g (0,6 Mol) Natriumazid in   150ml    Wasser gegeben und 12 Stunden bei   30     gerührt. Nach dem Verdünnen mit 250 ml Wasser wird das Gemisch dreimal mit je 200 ml Äther extrahiert. Die Ätherextrakte werden zweimal mit je 500 ml Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter Vakuum bei   30     eingedampft. 3-Methoxy-5 -azidomethyl-isoxazol, welches sich bei 2000 explosionsartig zersetzt, bleibt als hellgelbe Flüssigkeit in quantitativer Ausbeute zurück.

   Strukturbeweis durch   NMR+IR-Spektrum.    d) 5 g (32 mMol) des Produktes von c) werden mit 10 g (87 mMol) Pyridin-Hydrochlorid 22 Stunden unter Stickstoff auf   1200    erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in 100 ml Wasser gelöst und mit 10 ml konz. Natronlauge versetzt, wonach die alkalische Lösung zweimal mit je 200 ml Äther extrahiert wird. Die organische Phase wird abgetrennt, mit je 300 ml Wasser und verdünnter Salzsäure gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei   150/,    des eingesetzten Ausgangsmaterials zurückgewonnen werden. Die wässrige Phase, eine dunkle, alkalische Lösung, wird mit konz. Salzsäure kongosauer gestellt und im Kutscher-Steudel-Apparat 6 Stunden lang mit Äther extrahiert.

   Die Ätherlösung wird über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, der Rückstand in 50 ml absolutem Äther gelöst und von wenigen ungelösten Flocken durch Behandlung mit Aktivkohle befreit. Nach dem Abdestillieren des Äthers bei   30     unter vermindertem Druck bleibt das 3-Hydroxy-5-azidomethyl-isoxazol in Form hellgrüner Kristalle vom Smp.   78-80     zurück.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates der Formel I EMI2.1 (3-Hydroxy-5-aminomethyl-isoxazol) und dessen Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II, EMI2.2 in welcher R Wasserstoff oder die Benzylgruppe bedeutet, hydriert und die erhaltene Verbindung der Formel I gewünschtenfalls mit einer anorganischen oder organischen Säure in ein Salz überführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung in Gegenwart eines Katalysators in einem organischen Lösungsmittel ausführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Palladium auf Kohle oder Raney-Nickel verwendet.
CH1440064A 1964-11-06 1964-11-06 Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates CH443298A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015011861A1 (de) 2015-09-10 2017-03-16 Rudolf Schindler Neue cyclische Carboxamide als NMDA NR2B Rezeptor Inhibitoren

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