CH451361A - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffpigmenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffpigmenten

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CH451361A
CH451361A CH316467A CH316467A CH451361A CH 451361 A CH451361 A CH 451361A CH 316467 A CH316467 A CH 316467A CH 316467 A CH316467 A CH 316467A CH 451361 A CH451361 A CH 451361A
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CH
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hydrogen
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formula
alkoxy
groups
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CH316467A
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Karl Dr Ronco
Willi Dr Mueller
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/18Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides
    • C09B29/20Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides of the naphthalene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Monoazofarbstoffpigmenten       Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    ein     Verfahren          zur        Herstellung    von     Monoazofarbstoffpigmenten    der  Formel  
EMI0001.0010     
    worin     R1    :

  einen     Benzolrest        bedeutet,    der eine     Trifluor-          methylgruppe    aufweist,     R2    einen     Naphthalinrest,    in       welchem        die        Azo-,        Hydroxy-    und     Carbonsäureamid:

  -          gruppen    in     1,2,3-Stellung    stehen,     R3    einen     Phenylen-          rest,        R4    einen     Arylenrest,    beispielsweise einen     Naph-          thalinrest,        insbesondere    aber einen     Benzolrest    und X  eine     Carbonsäureamidgruppe    bedeuten.  



  Da es sich bei den     erfindungsgemässen    Farbstoffen  um Pigmente     handelt,    sind     wasserlöslichmachende          Gruppen,    insbesondere saure,     wasserlöslichmachende     Gruppen, wie     Sulfonsäure-    oder     Carbonsäuregruppen,     selbstverständlich     ausgeschlossen.     



  Zu     den    neuen     Farbstoffen    gelangt     man,    wenn man  die     Diazoverbindung    eines     Trifluormethylanilins    mit  einem     Naphthol        der    Formel  
EMI0001.0050     
    kuppelt.

    Zu besonders     wertvollen        Farbstoffen    gelangt man,  wenn man die     Diazoverbindung    eines     Amins    der For  mel  
EMI0001.0055     
    x ein     Halogenatom,    :eine     Alkoxy-    oder     gegebenenfalls     durch Halogenatome oder     A:

  lkylgruppen    substituierte       Phenoxygruppe,        X1    ein Wasserstoff- oder Halogen  atom bedeutet, mit einem     Naphthol    der Formel  
EMI0001.0063     
         kuppelt,    worin     X2    und X,     Wasserstoff-    oder Halogen  atome,     Alkyl-,        Trifluormethyl-    oder     Alkoxygruppen,    R  eine     gegebenenfalls    durch Halogenatome,     Carbonsäu-          re:

  ester,        Cyan-,        Acylamino-    oder     Phenylgruppen        substi-          :tuierten    Benzol-,     Naphthalin-    oder     Thiophenrest    und Z  ein     Wasserstoff-    oder Halogenatom oder eine     A:lkoxy-          gruppe        bedeutet.     



  Zu ebenso     wertvollen    Farbstoffen gelangt man,  wenn man als     Kupplungskomponente    ein     Naph:thol        der     Formel  
EMI0001.0088     
    verwendet, worin Z die angegebene Bedeutung hat,     X4     ein Wasserstoff- oder     Halogenatom,    eine     Alkyl-,              Alkoxy-,        Alkylmercapto-    oder eine     aliphatische        Acyl-          aminogruppe,    X, ein     Wasserstoff-    oder Halogenatom  oder eine Gruppe der Formel  
EMI0002.0007     
    bedeutet,

   worin     Z"        Z2    und Z, Wasserstoff-     oder     Halogenatome,     Alkyl-,        Alkoxy-,        Nitro-,        Trifluorme-          thyl-,    Cyan-,     Carbamid-,        Carbalkoxy-,        Carbophenoxy-          oder        Carbobenzyloxygruppen    bedeuten,

   wobei zwei der       Reste    Z"     Z2    und     Z3    auch einen     ankondensierten          Benzolkern    bedeuten können, X, ein Wasserstoffatom  oder     vorzugsweise    einen Rest der Formel (6) bedeutet,  wobei nur einer der     Substituenten    X, oder X, einen       Rest    der Formel (6) bedeutet.  



  Man führt die Kupplung     vorteilhaft    in der Weise  durch, dass man eine saure Lösung des     Diazoniumsal-          zes        mit    einer alkalischen Lösung der Kupplungskom  ponente in einer Mischdüse     kontinuierlich    vereinigt,  wobei eine sofortige Kupplung der Komponenten er  folgt. Es ist darauf zu achten,     dass        Diazokomponente     und Kupplungskomponente in     äquimolekularen    Men  gen in der Mischdüse vorhanden sind. Dies wird am  einfachsten durch Kontrolle des     pH-Wertes    der Flüs  sigkeit in der Mischdüse bewirkt.

   Auch ist in der       Mischdüse    für eine starke     Durchwirbelung    der beiden       Lösungen    zu     sorgen.    Die entstandene     Farbs:toffdisper-          sion    wird der Mischdüse laufend entzogen und der  Farbstoff durch Filtrieren abgetrennt.  



  Die neuen Farbstoffe stellen wertvolle     Pigmente          dar,    welche     für    die     verschiedensten    Pigmentapplikatio  nen verwendet werden können, z. B. in     feinverteilter     Form zum Färben von Kunstseide und Viskose oder       Celluloseäthern    und     -estern    oder von Superpolyamiden  bzw.

       Superpolyurethanen    oder Polyestern in der     Spinn-          masse,    sowie zur Herstellung von gefärbten Lacken  oder Lackbildnern, Lösungen und Produkten aus     Ace-          tylcellulose,        Nitrocellulose,    natürlichen Harzen oder  Kunstharzen, wie     Polymerisationsharzen    oder Konden  sationsharzen, z.

   B.     Aminoplasten,        Alkydharzen,        Pheno-          plasten,        Polyolefinen,    wie Polystyrol,     Polyvinylchlo-          rid,    Polyäthylen,     Polypropylen,        Polyacrylnitril,    Gummi,  Casein, Silikon und     Silikonharzen.    Ausserdem lassen  sie sich     vorteilhaft    bei der Herstellung von     Farbstiften,     kosmetischen Präparaten oder     Laminierplatten    verwen  den.  



  Gegenüber den in der französischen Patentschrift  784 220 und in der     US-Patentschrift    1 947 550 be  schriebenen Farbstoffen, die sich von den     erfindungs-          gemässen    dadurch unterscheiden, dass der Rest     R1     keine     Trifluormethylgruppe    aufweist, zeichnen sich die  erfindungsgemässen Farbstoffe durch eine bessere       Migrations-    und     überlackierechtheit    aus.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichts  teile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Tempe  raturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  9,8 Teile     5-Trifluormethyl-2-chlor-l-aminobenzol     werden eingetragen in ein Gemisch von 15,0 Teilen  Eis, 25 Teilen 30     o/oiger    Salzsäure, 10 Teilen Eisessig  und eine Stunde     nachgerührt.    Man versetzt mit Eis, bis    die Temperatur -3  erreicht hat, gibt innert 5 Minuten  13,4 Teile     4n-Natriumnitritlösung    zu, so     dass        Jodkali-          umstärkepapier    eine deutliche blaue Färbung zeigt;  dann werden weitere 2,6 Teile     4n-Natriumnitritlösung          zugetropft    und eine weitere Stunde bei 0 bis 5  nach  gerührt.

   Anschliessend gibt man eine wässerige Lösung  von     Sulfaminsäure    zu, bis die blaue     Färbung    auf     Jod-          kaliumstärkepapier    verschwunden ist.  



  Anderseits werden 22,6 Teile     2-Hydroxy-3-naph-          thoesäure-(4'-benzoylamino-2',5'-dichlor)-phenylamid     gelöst in 50 Teilen Äthanol, 10 Teilen     30o/oiger     Natronlauge, 200 Teilen Wasser und 100 Teilen     Äthy-          lenglykolmonoäthyläther.    Der Lösung wird 1 Teil des  Kondensationsproduktes aus 8     Mol        Äthylenoxyd    und 1       Mol        p-tert.-Octylphenol    zugesetzt und anschliessend  das     Naphthol    mit 70 Teilen Eisessig unter gutem Rüh  ren ausgefällt.

   Man kuppelt durch Zugabe der in Ab  satz 1 beschriebenen     Diazolösung    unter Einhaltung  eines     pH-Wertes    von 3 bis 4 und einer Temperatur  von 35 bis 40 . Zur Beendigung der Kupplung wird 2  Stunden bei     gleicher    Temperatur nachgerührt, die ent  standene Pigmentsuspension durch Zugabe von Salz  säure kongosauer gestellt und     abfiltriert.    Man wäscht  mit heissem Wasser, bis im Filtrat keine Chlorionen  mehr nachweisbar     sind.    Nach dem Trocknen bei 80 bis  90  im Vakuum erhält man in guter Ausbeute den  roten Pigmentfarbstoff der Formel  
EMI0002.0106     
    der Kunststoffe, wie     Polyvinylchlorid,    und Lacke in  roten Tönen von guter     Migrations-,

          Überlackier-    und  Lichtechtheit färbt.  



  <I>Beispiel 2</I>  20,6 Teile     4-Trifluormethvl-2-nitro-l-aminobenzol     werden in 150 Teilen Eisessig suspendiert,     mit    30 Tei  len     30o/oiger    Salzsäure versetzt und bei 0 bis 5  mit 29  Teilen     4n-Natriumnitrit        diazotiert.    Nach 30 Minuten  verdünnt man mit 200 Teilen Eiswasser.  



  Gleichzeitig werden 46,8 Teile     4-Methoxy-          3-(2'-hydroxy-        3'-naphthoylamino)        -benzoesäure-    (2",     5"-          dichlor)-phenylamid    gelöst in     100    Teilen     Ätha-          nol,    10 Teilen 30     o/oiger    Natronlauge,

   200 Teilen Was  ser und 150 Teilen     Äthylenglykolmonoäthyläther.    Der  Lösung wird 1 Teil des Kondensationsproduktes aus 8       Mol        Äthylenoxyd    und 1     Mol        p-tert.-Octylphenol    zuge  setzt und     anschliessend    das     Naphthol    kalt mit 100 Tei  len Eisessig unter gutem Rühren ausgefällt. Man kup  pelt durch Zugabe der in Absatz 1 beschriebenen       Diazolösung    unter Einhaltung eines     pH-Wertes    von 3  bis 4 und einer Temperatur von 0 bis 10 .

   Zur Beendi  gung der Kupplung wird unter Erhöhung der Tempera  tur bis 40  2 Stunden nachgerührt, die     entstandene     Pigmentsuspension durch Zugabe von     Salzsäure    kon  gosauer gestellt und filtriert. Man wäscht mit     heissem         Wasser, bis im Filtrat keine Chlorionen mehr nach  weisbar sind.  



  Nach dem Trocknen bei 80 bis 90  im Vakuum  erhält man     in    guter Ausbeute ein rotes, weichkörniges  Pulver, das     in,    organischen     Lösunsmitteln    sehr schwer  löslich ist und     Polyvinylch@loridfolien    beim Einwalzen  in orangen Tönen färbt.     Die    Pigmentfärbung ist gut       migrationsr,        überlackier-    und lichtecht. Das so erhal  tene Produkt besitzt die     nachstehende    Formel  
EMI0003.0009     
    <I>Beispiel 3</I>  20,6 Teile     4-Trifluormethyl-2-nitro-l-aminobenzol     werden wie in Beispiel 2 beschrieben     diazotiert    und  klärfiltriert.  



  Anderseits werden 50,5 Teile     4-Methoxy-3=(2'-hy-          droxy-3'-naphthoylamino)-benzoesäure-    (2",     5"-dichlor)        -          phenylamid    in einer Mischung von 150 Teilen     Äthy-          lenglykolmonoäthyläther    und 100 Teilen 30     o/oiger     Natronlauge     in.    der Kälte gelöst.

   Die beiden Lösungen  werden, erforderlichenfalls nach Verdünnen mit Was  ser, kontinuierlich     einer    Mischdüse zugeführt, wo eine  sofortige Kupplung der     Komponenten        stattfindet.     Durch     Regulierung    der Zufuhr der Lösungen wird  dafür gesorgt, dass der     pH-Wert    in der Mischdüse zwi  schen 5 und 6     liegt.    Die Temperatur soll zwischen 35  bis 40  liegen.

   Diese kann durch Zugabe von Wasser  zu den Lösungen der Komponenten reguliert     werden.     Die entstandene     Farbstoffsuspension    wird     abfiltriert     und der Filterrückstand ausgewaschen; dann wird letz  terer mit einer Mischung, bestehend aus 20 Teilen  Wasser, 110 Teilen     Äthylen@glykolmonoäthyläther    und  100 Teilen     o-Dichlorbenzol,    angerührt und das Ganze  filtriert. Der     Filterrückstand    wird zuerst mit     Äthylen-          glykolmonoäthyläther    und dann mit Methanol gewa  schen und im Vakuum bei 70 bis 80  getrocknet.

   Der  in nahezu     quantitativer        Ausbeute    erhaltene Farbstoff  entspricht in Nuance,     Reinheit,        Feinverteilung    und  Echtheitseigenschaften dem gemäss Beispiel 3 erhalte  nen Produkt.  



  Eine besonders     gute    Feinverteilung des erhaltenen  Farbstoffes erzielt man, wenn man der Lösung der       Diazokomponente    oder der     Kupplungskomponente    ein       anionisches    oder     nichtionogenes    Netzmittel, beispiels  weise das     Natriumsalz    der     N-Benzyl-,cc-heptadecylbenz-          imidazol-disulfansäure        zugibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoff- pigmenten, die frei sind von sauren wasserlöslichma- chenden Gruppen und der Formel EMI0003.0052 entsprechen, worin R1 einen Benzolrest bedeutet, der eine Trifluormethylgruppe aufweist, R2 einen Naph- thalinrest, in welchem die Azo-,
    Hydroxy- und Car- bonsäurearnidgruppen in 1,2,3-Stellung stehen, Ra einen Phenylrest, R4 einen Arylrest und X eine Car- bonsäureamidgruppe bedeuten, dadurch gekennzeich net,
    dass man die Diazoverbindung eines Trifluorme- thylanilins mit einem Naphthol der Formel OH Rs CONHRa-X Ra kuppelt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Amin der Formel EMI0003.0081 worin X1 und Y, Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, Alkoxy-, Nitro-, Trifluormethyl@, Cyan-, Carb- alkoxy- oder aliphatische Acylaminogruppen bedeu ten, mit einem:
    2,3-Hydroxy-naphthoesäurearylid der Formel EMI0003.0094 kuppelt, worin X2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkylgruppe, Xa ein Wasserstoff- oder Halo genatom., eine Alkyl- oder Alkoxygruppe, Y2 und Y, Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, Alkoxy-, Phenylr- oder Carbalkoxygruppen,
    Cyan- oder aliphati- sche Acylaminogruppen und Z ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkoxygruppe bedeuten.
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