CH456584A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

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CH456584A
CH456584A CH66567A CH66567A CH456584A CH 456584 A CH456584 A CH 456584A CH 66567 A CH66567 A CH 66567A CH 66567 A CH66567 A CH 66567A CH 456584 A CH456584 A CH 456584A
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CH
Switzerland
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acid
formula
salts
production
group
Prior art date
Application number
CH66567A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr Schmidt
Max Dr Wilhelm
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/12Preparation of carboxylic acid amides by reactions not involving the formation of carboxamide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/02Preparation of carboxylic acid amides from carboxylic acids or from esters, anhydrides, or halides thereof by reaction with ammonia or amines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin A die   Dimethylamino-oder      Diäthylaminogruppe    darstellt, oder ihrer Salze.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharma  kologische    Eigenschaften. So zeigen sie eine   ventral-    hemmende Wirkung, die durch einen Antagonismus ge  genüber      psychomotomschen    Stoffen, z. B. Mescalin, sowie durch eine Hemmung der   spinalen Reflexübertragung    gekennzeichnet ist, sowie eine   histaminolytische    Wirkung und können daher als psychotrope, beruhigende Medikamente in der Human-und   Veterinärmedizin    Verwendung finden. Sie eignen sich aber auch als Zusätze zu   Tierfutter,    da sie eine bessere   Nahrungs-    verwertung bewirken.

   Weiter können die neuen Verbindungen als Ausgangs-oder Zwischenprodukte für die Herstellung anderer wertvoller Verbindungen dienen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin X einen der oben definierten Gruppe der Formel   -CHs-A    entsprechenden Rest bedeutet, in dem mindestens eine der zum Stickstoffatom benachbarten Methylengruppen durch eine Carbonylgruppe ersetzt ist, die vorhandenen Carbonylgruppen zu   Methylen-    gruppen reduziert.



   Die Reduktion der Carbonylgruppen zu Methylengruppen kann in üblicher Weise erfolgen, zweckmässig mit Lithiumaluminiumhydrid oder einem analogen Amidreduktionsmittel.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Verfahren gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können je nach den Reak  tionsbedingungen    und Ausgangsstoffen in freier Form oder in Form ihrer Salze erhalten werden. Die Salze der neuen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in die freien Verbindungen übergeführt werden, z. B. Säureadditionssalze durch Reaktion mit einem basischen Mittel. Anderseits können gegebenenfalls erhaltene freie Basen mit anorganischen oder organischen Säuren Salze bilden. Zur Herstellung von   Säureadditions-    salzen werden insbesondere therapeutisch verwendbare Säuren verwendet, z. B.

   Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Per  chlorsäure, Salpetersäure    oder Thiocyansäure,   Schwefel-    oder Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phe  nylessigsäure, 4-Aminobenzoesäure, 4-Hydroxybenzoe-    säure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Sali  cylsäure,    4-Aminosalicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxybenzoesäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p Toluolsulfonsäure,

   Naphthalinsulfonsäure oder   Sulfanil-    säure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



  Dabei   können Mono-oder Polysalze    vorliegen.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel in Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet wer den, welche diese Verbindungen zusammen mit pharma  zeutischen,    organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale, z. B. orale, oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.



   Die neuen Verbindungen können auch in der Tiermedizin, z. B. in einer der oben genannten Formen, oder bei der Aufzucht und Ernährung von Tieren in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für Tierfutter verwendet werden.



   In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



      Beispiel I   
Zu einer Suspension von 2 g   Lithiumaluminiumhy-    drid in 50   ml    absolutem Tetrahydrofuran werden 7 g    N-Acetyl-2-chlor-9-äthylaminomethyl-   
9, 10-dihydro-9,10-äthano-(1,2)-anthracen in 50   ml    absolutem Tetrahydrofuran getropft und 4 Stunden bei 50  gerührt. Anschliessend kühlt man auf Zimmertemperatur ab und gibt vorsichtig 15 ml Wasser zu. Den ausgefallenen Niederschlag filtriert man ab und dampft das Filtrat im Vakuum zur Trockne ein.



  Es verbleibt ein Öl, das in 10 ml Äthanol gelöst wird.



  Nach Zugabe von 1, 5   ml lOn Salzsäure    in Alkohol und Äther fällt das   Hydroohlorid des   
2-Chlor-9-diäthylaminomethyl-9,10-dihydro
9, 10-äthano-(1,2)-anthracens dar Formel
EMI2.1     
 in wissen Kristallen vom F. 231  aus (Ausbeute   87 %).   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete
N-Acetyl-2-chlor-9-äthylaminomethyl
9, 10-dihydro-9,10-äthano-(1,2)-anthracen kann durch Umsetzung des
2-Chlor-9-äthylaminomethyl-9,10-dihydro
9, 10-äthano-(1,2)-anthracens mit Acetanhydrid bei 110 bis   120  während    5 Stunden erhalten werden.



   Beispiel 2
In ähnlicher Weise wie in Beispiel   1    beschrieben kann man durch Reduktion von    2-Chlor-9,    10-dihydro-9,10-äthano  (1, 2)-anthracen-9-carbonsäuredimethylamid mit Lithiumhydrid das
2-Chlor-9-dimethylaminomethyl-9, 10-dihydro
9, 10-äthano-(1,2)-anthrace der Formel,
EMI2.2     
 erhalten, dessen Hydrochlorid bei 244 bis   245     schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI2.3 worin A die Dimethylamino-oder Diäthylaminogruppe darstellt, oder ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in, einer Verbindung der Formel EMI2.4 worin X einen der oben definierten Gruppe der Formel -CH2-A entsprechender Rest bedeutet, in dem min destens eine der zum Stickstoffatom benachbarten Methylengruppen durch eine Carbonylgruppe ersetzt ist, die vorhandenen Carbonylgruppen zu Methylengruppen reduziert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, d, ass man mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert.
    2. Verfahren nach Patentans, pruch oder Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Basen m ihre Satze umwandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen umwandelt.
CH66567A 1960-11-29 1965-12-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine CH456584A (de)

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