Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridylphosphorverbindungen und Verwendung derselben Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridylphosphorverbindungen und die Verwendung derselben als Schädlingsbekämp fungsmittel.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Pyridylphosphor- verbindungen entsprechen der Formel.
EMI0001.0005
In dieser Formel und den folgenden Formeln bedeu ten R einen Halogenpyridylrest, Z ein Sauerstoff- oder ein Schwefelatom und R' einen Alkoxyrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen.
Die Verbindungen sind feste oder viskose, flüssige Materialien, die im allgemeinen in vielen üblichen orga nischen Lösungsmitteln etwas löslich und in Wasser sehr wenig löslich sind. Es wurde gefunden, dass diese Ver bindungen als Schädlingsbekämpfungsmittel wertvoll sind und sich insbesondere zur Verwendung als aktive Toxica in Mitteln zur Bekämpfung einer Reihe von Mil ben, Insekten und Bakterien- und Fungusorganismen eignen, wie beispielsweise von Käfern, Zecken, Würmern, Blattläusen, Fliegen, Küchenschaben, Rindsbiesfliegen, Cochliomyia americana und Chrysomya americana,
Schnecken, Ascariden, Nematoden, Rundwürmern, Rhiz- zoctonia solani und trash fish (Schmutzwasserfisch).
Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss hergestellt durch Umsetzung einer Verbindung der For mel:
EMI0001.0025
mit einem entsprechenden Alkalimetallalkoholat. Gute Ergebnisse können erhalten werden, wenn praktisch äquimolare Mengenanteile der Reagentien verwendet werden. Gute Ergebnisse können auch erzielt werden, wenn bei einer Temperatur von -10 bis 60 C gearbei tet ist.
Das Halogenpyridylphosphorsäuredichlorid oder -thio- phosphorsäuredichlorid der Formel:
EMI0001.0032
kann durch Umsetzung eines Salzes eines entsprechen den Halogenpyridinols mit Phosphoroxychlorid oder Phosphorthiochlorid hergestellt werden. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von -50 bis 80 C unter Bildung des gewünschten Produkts und Halogenids der Reaktion durchgeführt.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind als schädlingsvertreibende Mittel und als Schädlingsbe kämpfungsmittel für verschiedene Zwecke im Haushalt, der Industrie und der Landwirtschaft wertvoll. So sind sie zur Bekämpfung von verschiedenen im Wasser le benden Schädlingen, wie beispielsweise trash fish und Entomostraca, brauchbar. Sie sind auch für die Tierhal tung als Mittel gegen Warmblüter befallende Schädlinge, einschliesslich Helminthes, Rundwürmern und anderen Parasitenorganismen, wertvoll.
Sie können ferner zur Be kämpfung von Schädlingen im Haushalt und in der In dustrie, einschliesslich von Hausfliegen, Küchenschaben und Tribolium confusum, verwendet werden.
Es wurde ferner gefunden, dass die neuen Halogen- pyridylverbindungen ausserordentlich wirksam zur Be kämpfung von vielen Parasitenorganismen, insbesondere denjenigen, die an Wurzeln oder den der Luft ausge setzten Teilen wachsender Pflanzen gefunden werden, einschliesslich von Blattläusen, Milben, Pflanzenpathoge- nen und Insekten, sind.
Diese Verbindungen besitzen bei niedrigen Konzentrationen überragende Wirksamkeit gegen beissende und saugende Arten von Insekten, wie beispielsweise Prodenia eridania, Aonidiella aurantii und Epilachna varivestis. Sie sind auch ausserordentlich wert- voll zur Imprägnierung von Boden in nematociden Kon zentrationen zur Kontrolle von Nematoden, wie beispiels weise der Wurzelknollennematoden.
Die neuen Verbindungen können auch in Farben, Klebstoffe, Seifen, hochwertige Kraftstoffe, polymere Ma terialien, Schneidöle oder in Öl- oder Latexfarben einge bracht werden, um den Angriff durch verschiedene Schädlinge und die Zerstörung solcher Produkte zu ver hindern, die die Folge eines Angriffs von Bakterien- und Fungusorganismen ist. So können die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen in cellulosehaltigen Materia lien oder in Getriebe verteilt werden, oder sie können zur Imprägnierung von Hölzern verwendet werden, um solche Produkte vor einem Angriff von Fäulnis-, Schim mel- und Verrottungsorganismen zu bewahren und zu schützen.
Weiterhin können sie auf Samen angewendet werden, um die Samen vor einem Befall von Schädlingen zu schützen.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Mittel, die aus einer oder mehreren der Halogenpyridylphos- phate bestehen oder eine oder mehrere hiervor als Wirk stoff zusammen mit einem Träger enthalten. Diese Mittel sind zur Bekämpfung der oben genannten unerwünsch ten Schädlinge allgemein sehr wertvoll.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfah ren zur Bekämpfung von Schädlingen, wie beispielsweise Insekten oder Parasiten, bei welchem auf diese, ihre Auf enthaltsorte und/oder ihr Futter eine gegen Schädlinge wirksame Menge einer oder mehrerer der neuen erfin- dungsgemässen Verbindungen angewendet wird. Das er- findungsgemässe Verfahren umfasst die Verwendung einer flüssigen oder staubförmigen Zusammensetzung, die das Toxicum enthält.
Bei der Herstellung der das Toxicum enthalten den Mittel kann die Halogenpyridylverbindung mit einem oder mehreren der verschiedensten Adjuvantien modifi ziert werden, einschliesslich aromatischer Lösungsmittel, Erdöldestillate, wässriger Flüssigkeitsträger, oberflächen aktiver Dispergiermittel und feinzerteilter inerter Fest stoffe.
Je nach der Konzentration des wirksamen Pro dukts in dem Mittel können solche mit Zusätzen verse hene Mittel sich zur Anwendung auf Schädlinge, ihre Aufenthaltsorte oder ihr Futter eignen oder als Konzen trate verwendet und anschliessend mit weiteren inerten Trägern verdünnt werden, um das endgültige Behand lungsmittel zu bilden. In Mitteln, die als Konzentrate verwendet werden sollen, kann das Toxicum in einer Konzentration von etwa 5 bis 98 Gew.-% vorliegen.
Die genaue Konzentration der Halogenpyridylverbin- dung, die in einem Mittel verwendet wird, kann schwan ken, vorausgesetzt, dass eine wirksame Menge Toxicum entweder dem Organismus oder seiner Umgebung oder seinem Futter zugeführt wird. Diese Dosis an Toxicum hängt hauptsächlich von der Empfindlichkeit eines be sonderen Organismus gegenüber der Halogenpyridylver- bindung ab. Im allgemeinen können gute Ergebnisse mit flüssigen Mitteln erzielt werden, die das Toxicum in einer Menge von 0,5 bis 2000 Gewichtsteilen oder mehr je Million enthalten.
Manchmal können Mittel, die bis zu 90 Gew.-% an Toxicum enthalten, mit Vorteil verwen det werden. Bei Stäubemitteln können gute Ergebnisse mit Zusammensetzungen erzielt werden, die 0,1 bis 5 Gew.-% oder mehr an Toxicum enthalten.
Beim Schützen und Konservieren von Klebstoffen, Detergentien, Schneidölen, Farben, polymeren Materia lien, Papier und anderen ähnlichen Produkten können gute Ergebnisse erzielt werden, wenn die Verbindungen in solche Produkte in einer Menge von zumindest 0,01 Gew.-7o und vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 2,0 Gew.- /o eingebracht werden. Bei der Konser vierung von Holz können ausgezeichnete Ergebnisse er zielt werden, wenn die Verbindungen durch übliche Be handlung von Holz in einer Menge von zumindest 0,8 kg/m3 Holz eingebracht werden.
Bei der Herstellung von Stäubemitteln kann die Ha- logenpyridylverbindung mit irgendeinem feinzerteilten Feststoff, wie beispielsweise Pyrophyllit, Diatomeenerde oder Gips, zubereitet werden.
Bei solchen Arbeitsweisen kann der feinzerteilte Träger mit dem Toxicum vermah- len oder vermischt oder mit einer Lösung des Toxicums in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel durch feuchtet werden. In ähnlicher Weise können Stäubemittel, die die Halogenpyridylverbindung enthalten, mit verschie denen festen oberflächenaktiven Dispergiermitteln, wie beispielsweise Fullererde, Attapulgit oder anderen Tonen, zubereitet werden.
Je nach den Mengenanteilen der Be standteile können diese Stäubemittel als Konzentrate ver wendet und anschliessend mit zusätzlichen festen, oberflä chenaktiven Dispergiermitteln oder mit Pyrophyllit, Di- atomeenerde, Gips und dgl. verdünnt werden, um die ge wünschte Menge Wirksubstanz in einer Zusammenset zung zu erhalten, die sich zur Verwendung zur Bekämp fung von Schädlingen eignet. Solche konzentrierten Stäubemittel können auch in Wasser mit oder ohne Hilfe von Dispergiermitteln unter Bildung von Spraygemischen dispegiert werden.
Weiterhin kann die Halogenpyridylverbindung oder ein eine solche Verbindung enthaltendes Stäubmittel- konzentrat mit oberflächenaktiven Dispergiermitteln, wie beispielsweise ionischen und nichtionischen Emulgiermit- teln, unter Bildung von Spraykonzentraten innig ver mischt werden. Derartige Konzentrate lassen sich leicht in flüssigen Trägern unter Bildung von Sprays, die das Toxicum in jeder beliebigen gewünschten Menge enthal ten, dispergieren.
In ähnlicher Weise kann die Halogenpyridylverbin- dung mit einer geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren, organischen Flüssigkeit und oberflächenaktivem Disper- giermittel zubereitet werden, um emulgierbare, flüssige Konzentrate zu bilden, die mit Wasser oder öl unter Bildung von Spraygemischen in der Form von Öl-in- Wasser-Emulsionen verdünnt werden können.
In derarti gen Mitteln enthält der Träger eine wässrige Emulsion, d.h. ein Gemisch von mit Wasser nicht mischbaren Lö sungsmittel, Emulgiermittel und Wasser. Zur Verwen dung in diesen Zusammensetzungen bevorzugte Disper- giermittel sind öllöslich, und zu ihnen gehören die nicht ionischen Emulgiermittel, wie beispielsweise organische Säuren, Polyoxyäthylenderivate von Sorbitanestern oder komplexe Ätheralkohole.
Es können jedoch auch öllös- liche ionische Emulgiermittel, wie beispielsweise Maha- goniseifen, verwendet werden. Zu organischen Flüssig keiten, die sich zur Verwendung in den Mitteln eignen, gehören Erdöle und Erdöldestillate, Toluol, flüssige Ha logenkohlenwasserstoffe und synthetische organische öle.
Beim Arbeiten nach dem erfindungsgemässen Ver fahren wird die Halogenpyridylverbindung oder ein das Toxicum enthaltendes Mittel auf die zu bekämpfenden Schädlinge oder auf ihre Aufenthaltsorte einschliesslich dem Boden oder auf ihr Futter in jeder beliebigen ge eigneten Weise aufgebracht, beispielsweise mit Hilfe von Handzerstäubern oder Versprühern oder durch einfaches Mischen mit dem Futter, das von dem Organismus auf genommen wird.
Die Anwendung auf das Laub bzw. die Blätter von Pflanzen kann zweckmässigerweise mittels leistungsstarken Zerstäubern, hochreichenden Sprays und Sprayzerstäubern durchgeführt werden. Bei solchen An wendungen auf das Blattwerk sollten die verwendeten Mittel keine merklichen Mengen an phytotoxischen Ma terialien enthalten. Beim Arbeiten in grossem Massstab können Stäubemittel oder Niedervolumen-Sprays von einem Flugzeug aus angewendet werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
<I>Beispiel 1</I> <I>a)</I> 0-3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-N,N'-dimethylphosphor- diamidat 9,9 g (0,05 Mol) 3,5,6-Trichlor-2-pyridinol, 50%ige wässrige Natriumhydroxydlösung (entsprechend 0,05 Mol) und 200 ml Isobutylmethylketon wurden zusammen ver mischt und bei der Siedetemperatur erhitzt, um ein Ge misch von etwa<B>100</B> ml Reaktionsmedium zusammen mit Reaktionswasser im Masse seiner Bildung abzudestillie- ren. Das verbleibende Gemisch wurde auf etwa 3 C ab gekühlt, und 8,5 g (0,05 Mol)
Phosphorthiochlorid wur den rasch unter Rühren zugegeben. Es wurde noch 1 V2Stunden weiter gerührt, wobei man die Temperatur auf etwa 8 C steigen liess, um so das Zwischenprodukt 0-3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-phosphordichloridothioat zu er halten. Dann wurde Methylamin zu dem das Zwischen produkt enthaltenden Gemisch zugegeben. Die Zugabe des Methylamins nahm etwa 0,33 Stunden in Anspruch, wobei die Temperatur des Reaktionsgemischs bei etwa 20 C gehalten wurde. Es wurde 1 Stunde weiter gerührt, wobei man die Temperatur des Reaktionsgemischs auf 25 C ansteigen liess.
Anschliessend wurde das Reak tionsgemisch mit Wasser gewaschen und das Reaktions medium durch fraktionierte Destillation unter vermin dertem Druck entfernt. Man erhielt 0-3,5,6-Trichlor-2- -pyridyl-N,N'- dimethylphosphordiamidat als Rückstand. Dieses Produkt wurde aus Petroläther (Siedebereich: 86 bis 100 C) umkristallisiert. Es bildete eine weisse, kri stalline Festsubstanz vom F = 86 bis 89 C.
<I>b)</I> Dimethyl-3,5,6-trichlor-2-pyridylphosphat 250 ml Isobutylmethylketon wurden unter Rühren mit 0,1 Mol (l9,9 g) 3,5,6-Trichlor-2-pyridinol und 0,1 Mol 50%igem Natriumhydroxyd versetzt, wobei sich ein sehr dickes Gemisch bildete. Durch Destillation wurde Wasser entfernt. Diese Lösung wurde auf ca. -40 C abgekühlt und unter Rühren auf einmal mit 0,1 Mol (15,3 g) Phos- phorylchlorid versetzt.
Es wurde während weiterer 0,5 Stunde gerührt, während man die Temperatur auf -10 C steigen liess. Unter Rühren und Kühlen auf -10 bis 0 C wurde innerhalb von ca. 10 Minuten eine Lö sung von 0,2 Mol (20,2 g) Triäthylamin in 0,22 Mol (7,0 g) Methanol zugetropft. Es wurde während weiterer 1,25 Stunden gerührt, während man die Temperatur auf 25 C steigen liess. 100 ml Wasser wurden unter Rühren zugegeben. Die beiden Schichten wurden getrennt und die organische Schicht mit<B>100</B> ml 2%iger Natriumcar- bonatlösung und schliesslich mit<B>100</B> ml Wasser gewa schen.
Das Lösungsmittel wurde im Vakuum abdestil- liert. Der Rückstand wurde mit 100 ml siedendem Pe- troläther (Siedebereich 60 bis 70 C) und dann mit einer Portion von 50 ml siedendem Petroläther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden in einem Eiswasserbad ab gekühlt. Das kristallisierte Produkt wurde abfiltriert, ge- waschen und getrocknet. Wiederholte Umkristallisation aus Petroläther ergab ein Produkt vom Schmelzpunkt 86,5 bis 88<B>0</B> C.
EMI0003.0053
<I>Analyse:</I>
<tb> Berechnet <SEP> für
<tb> C,H,CI,NO"P: <SEP> N <SEP> 4,57; <SEP> P <SEP> 10,11; <SEP> Cl <SEP> 34,70
<tb> Gefunden: <SEP> N <SEP> 4,55; <SEP> P <SEP> 9,77; <SEP> Cl <SEP> 35,06
EMI0003.0054
In <SEP> entsprechender <SEP> Weise <SEP> wurden <SEP> erfindungsgemäss
<tb> die <SEP> folgende <SEP> Produkte <SEP> hergestellt:
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl sek.-butylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5500
<tb> 0-Äthyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl äthylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5437
<tb> 0-Isopropyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl phosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5594
<tb> 0-Butyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 62-64 <SEP> C
<tb> 0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 86-89 <SEP> C
<tb> 0-sek,-Butyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 82-86 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-2,3,5-trichlor-4-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5351
<tb> Diäthyl-3,5-dichlor-2-pyridyl phosphat <SEP> n, <SEP> = <SEP> 1,4977
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,
5-dibrom-6-chlor 2-pyridyl-phorphorothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 59-61 <SEP> C
<tb> 0-Isobutyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 76-78 <SEP> C
<tb> 0-0-Diäthyl-0-3,5,6-trichlor-2 pyridyl-phosphorthioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 41-42 <SEP> C
<tb> 0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5322
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 79-81 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-5-chlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5258
<tb> 0-Methyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 63-68 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-2-chlor-3-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5347
<tb> 0,0-Diäthyl-0-2,3,5-trichlor-4 pyridyl-phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5269
<tb> 0,
0-Diäthyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5650
<tb> 0,0-Diäthyl-0-2-chlor-3-pyridyl phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5145
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5336
<tb> 0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 52-56 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5672
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl äthylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5584
<tb> 0-Äthyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5507
<tb> 0-Isopropyl-0-3,4,6-trichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5401
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl propylphosphoamidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5519
<tb> Methyl-3,5,
6-trichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 117-118 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-2-brom-3-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5618
EMI0004.0001
0-Isobutyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> n, <SEP> = <SEP> 1,5310
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,4,5,6-tetrachlor-2 pyridyl-phosphorthioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 47-49 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl dimethylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5740
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-4-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5210
<tb> 0,0-Diäthyl-0-2-brom-3-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5433
<tb> 0,0-Dimethyl-0-3,5,6-trichlor-2 pyridiyl-phophorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5745
<tb> 0,0-Diäthyl-0-6-chlor-2-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5277
<tb> Methyl-3,
5-dichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5316
<tb> 0-Methyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 93-95 <SEP> C
<tb> 0-Äthyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl methyl-phosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 88-90 <SEP> C
<tb> 0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 71-73 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 84-86 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl äthylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 89-91 <SEP> C
<tb> 0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl äthylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 68-70 <SEP> C
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,5-dijod-4-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5689
<tb> 0-Isopropyl-0-3,
5-dibrom-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 85-87 <SEP> C
<tb> Diäthyl-2,3,5-trichlor-4-pyridyl phosphat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5167
<tb> 0,0-Diäthyl-0-2,6-dibrom-3-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> <B>1,5599</B>
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,4-dibrom-4-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5745
<tb> 0-Propyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 52-55 <SEP> C
<tb> 3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-N,N' dimethylphosphorodiamidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 146-148 <SEP> C
<tb> 0-Propyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl propylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 60-62 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-6-chlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5337
<tb> 0,0-Diäthyl-0-2,3,6-trichlor-4-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5398
<tb> 0,0-Diäthyl-0-3,4,
6-trichlor-2-pyridyl phosphorothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 53-55 <SEP> C
<tb> 0-Methyl-0-2,3,6-trichlor-4-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5528
<tb> 0-Methyl-0-3,4,6-trichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 80-82 <SEP> C
<tb> 0,0-Diäthyl-0-4,6-dichlor-2-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5285
<tb> 0-Methyl-0-4,6-dichlor-2-pyridyl isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 51-54 <SEP> C
<tb> 0,0-Diäthyl-0-5,6-dichlor-2-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5276
<tb> 0-Propyl-0-5,6-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5440
<tb> Propyl-3,5,6-trichlor-2-pyridyl methylphosphoroamidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 68-71 <SEP> C
<tb> 0-Propyl-0-3,6-dichlor-2-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,
5402
EMI0004.0002
0-Propyl-0-5-chlor-3-pyridyl methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5400
<tb> 0-Methyl-0-5-chlor-3-pyridyl isopropylphosphoroamidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5414
<tb> 0,0-Diäthyl-0-5-chlor-3-pyridyl phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5165 Bei denjenigen Verbindungen in der vorstehenden Tabelle, die durch einen Brechungsindex identifiziert sind, wurde der Brechungsindex bei 25 C gemessen.
<I>Beispiel 2</I> In getrennten Arbeitsgegängen wurden wässrige Zu sammensetzungen der erfindungsgemäss hergestellten Py- ridylphosphorverbindungen wie folgt hergestellt:
4 Gewichtsteile einer Halogenpyridylphosphorverbin- dung, 0,08 Teile Sorbitantrioleat (Handelsname Span 85) und 0,02 Teile eines Sorbitanmonolauratpolyoxyäthylen- derivats (Handelsname Tween 80) wurden in 40 ml Ace ton dispergiert, um ein konzentriertes Mittel in Form einer in Wasser dispergierbaren Flüssigkeit zu bilden.
Dieses konzentrierte Mittel wurde in Wasser dispergiert, um wässrige Zusammensetzungen, die wechselnde Mengen des Toxicums enthielten, zu erhalten.
Ferner wurden die Halogenpyridylphosphorverbin- dungen in Wasser mit einem Alkylarylsulfonat (Handels- name Nacconol NR) und einer substituierten benzoiden Alkylsulfonsäure (Handelsnahme Daxad No. 27) unter Bildung wässriger Mittel zubereitet.
Bei diesen Arbeits gängen wurden die Materialien in einer Kugelmühle zu sammen vermischt, um Zusammensetzungen zu erhalten, die wechselnde Mengen von einer der toxischen Verbin dungen, 300 Gewichtsteile Nacconol NR und 30 Ge wichtsteile Daxad No. 27 enthielten.
<I>Beispiel 3</I> Ein wässriges Spraymittel mit einem Gehalt von 25 Teilen je Million an 0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-2-pyri- dyl-phosphorothioat wurde nach den in Beispiel 2 für die Zubereitungsart mit Span 85 angeführten Verfahren hergestellt.
Ferner wurden nach den in Beispiel 2 ange führten Verfahren unter Verwendung einer Kugelmühle wässrige Sprayzusammensetzungen hergestellt, die 12 Teile je Million an 0,0-Diäthyl-0,3,5,6-trichlor-2-pyridyl- -phosphorothioat, 0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl-methyl- phosphoramidothioat, 0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyri- dyl-methylphosphoramidothioat und 0-Propyl-0-3,5-di- chlor-2-pyridyl-methylphosphoramidothioat enthielten.
Die Zusammensetzungen wurden getrennt auf Früchte aufgebracht, die mit einer Anzahl Adultes von Cono- trachelus nenuphar infiziert waren. Nach 6 Tagen zeig ten Beobachtungen, dass im Falle jeder Testzusammen setzung eine vollständige Kontrolle der Adultes von Conotrachelus nenuphar aufgrund der Behandlung mit der Verbindung erzielt war.