CH470416A - Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridylphosphorverbindungen und Verwendung derselben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridylphosphorverbindungen und Verwendung derselben

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CH470416A
CH470416A CH818467A CH818467A CH470416A CH 470416 A CH470416 A CH 470416A CH 818467 A CH818467 A CH 818467A CH 818467 A CH818467 A CH 818467A CH 470416 A CH470416 A CH 470416A
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CH
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sep
pyridyl
diethyl
trichloro
compounds
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CH818467A
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Henry Rigterink Raymond
Original Assignee
Dow Chemical Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/553Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07F9/576Six-membered rings
    • C07F9/58Pyridine rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen     Pyridylphosphorverbindungen    und Verwendung derselben    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von neuen     Pyridylphosphorverbindungen     und die Verwendung derselben als Schädlingsbekämp  fungsmittel.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen     Pyridylphosphor-          verbindungen    entsprechen der Formel.  
EMI0001.0005     
    In dieser Formel und den folgenden Formeln bedeu  ten R einen     Halogenpyridylrest,    Z ein Sauerstoff- oder  ein Schwefelatom und R' einen     Alkoxyrest    mit 1 bis 8       Kohlenstoffatomen.     



  Die Verbindungen sind feste oder viskose, flüssige  Materialien, die im allgemeinen in vielen üblichen orga  nischen Lösungsmitteln etwas löslich und in Wasser sehr  wenig löslich sind. Es wurde gefunden, dass diese Ver  bindungen als Schädlingsbekämpfungsmittel wertvoll  sind und sich insbesondere     zur    Verwendung als aktive       Toxica    in Mitteln zur Bekämpfung einer Reihe von Mil  ben, Insekten und Bakterien- und     Fungusorganismen     eignen, wie beispielsweise von Käfern, Zecken, Würmern,  Blattläusen, Fliegen, Küchenschaben,     Rindsbiesfliegen,          Cochliomyia        americana    und     Chrysomya        americana,

       Schnecken,     Ascariden,        Nematoden,    Rundwürmern,     Rhiz-          zoctonia        solani    und     trash        fish        (Schmutzwasserfisch).     



  Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss  hergestellt durch Umsetzung einer Verbindung der For  mel:  
EMI0001.0025     
    mit einem entsprechenden     Alkalimetallalkoholat.    Gute  Ergebnisse können erhalten werden, wenn praktisch       äquimolare    Mengenanteile der     Reagentien    verwendet    werden. Gute Ergebnisse können auch erzielt werden,  wenn bei einer Temperatur von -10 bis 60  C gearbei  tet ist.  



  Das     Halogenpyridylphosphorsäuredichlorid    oder     -thio-          phosphorsäuredichlorid    der Formel:  
EMI0001.0032     
    kann durch Umsetzung eines Salzes eines entsprechen  den     Halogenpyridinols    mit     Phosphoroxychlorid    oder       Phosphorthiochlorid    hergestellt werden. Die Umsetzung  wird vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von  -50 bis 80  C unter Bildung des gewünschten Produkts  und     Halogenids    der Reaktion durchgeführt.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind  als schädlingsvertreibende Mittel und als Schädlingsbe  kämpfungsmittel für verschiedene Zwecke im Haushalt,  der     Industrie    und der Landwirtschaft wertvoll. So sind  sie zur Bekämpfung von verschiedenen im Wasser le  benden Schädlingen, wie beispielsweise     trash        fish    und       Entomostraca,    brauchbar. Sie sind auch für die Tierhal  tung als Mittel gegen Warmblüter befallende Schädlinge,  einschliesslich     Helminthes,    Rundwürmern und anderen  Parasitenorganismen, wertvoll.

   Sie können ferner zur Be  kämpfung von Schädlingen im Haushalt und in der In  dustrie, einschliesslich von Hausfliegen, Küchenschaben  und     Tribolium        confusum,    verwendet werden.  



  Es wurde ferner gefunden, dass die neuen     Halogen-          pyridylverbindungen    ausserordentlich wirksam zur Be  kämpfung von vielen Parasitenorganismen, insbesondere  denjenigen, die an Wurzeln oder den der Luft ausge  setzten Teilen wachsender Pflanzen gefunden werden,  einschliesslich von Blattläusen, Milben,     Pflanzenpathoge-          nen    und Insekten, sind.

   Diese Verbindungen besitzen bei  niedrigen Konzentrationen überragende Wirksamkeit  gegen beissende und saugende Arten von     Insekten,    wie  beispielsweise     Prodenia        eridania,        Aonidiella        aurantii    und       Epilachna        varivestis.    Sie sind auch ausserordentlich wert-      voll zur Imprägnierung von Boden in     nematociden    Kon  zentrationen zur Kontrolle von     Nematoden,    wie beispiels  weise der     Wurzelknollennematoden.     



  Die neuen Verbindungen können auch in Farben,  Klebstoffe, Seifen, hochwertige Kraftstoffe, polymere Ma  terialien,     Schneidöle    oder in Öl- oder     Latexfarben    einge  bracht werden, um den Angriff durch verschiedene  Schädlinge und die Zerstörung solcher Produkte zu ver  hindern, die die Folge eines Angriffs von Bakterien- und       Fungusorganismen    ist. So können die erfindungsgemäss  erhältlichen Verbindungen in     cellulosehaltigen    Materia  lien oder in Getriebe verteilt werden, oder sie können  zur Imprägnierung von Hölzern verwendet werden, um  solche Produkte vor einem Angriff von Fäulnis-, Schim  mel- und     Verrottungsorganismen    zu bewahren und zu  schützen.

   Weiterhin können sie auf Samen angewendet  werden, um die Samen vor einem Befall von Schädlingen  zu schützen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Mittel,  die aus einer oder mehreren der     Halogenpyridylphos-          phate    bestehen oder eine oder mehrere hiervor als Wirk  stoff zusammen mit einem Träger enthalten. Diese Mittel  sind zur Bekämpfung der oben genannten unerwünsch  ten Schädlinge allgemein sehr wertvoll.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft auch ein Verfah  ren zur Bekämpfung von Schädlingen, wie beispielsweise  Insekten oder Parasiten, bei welchem auf diese, ihre Auf  enthaltsorte und/oder ihr Futter eine gegen Schädlinge  wirksame Menge einer oder mehrerer der neuen     erfin-          dungsgemässen    Verbindungen angewendet wird. Das     er-          findungsgemässe    Verfahren umfasst die Verwendung einer  flüssigen oder staubförmigen Zusammensetzung, die das       Toxicum    enthält.  



  Bei der Herstellung der das     Toxicum    enthalten  den Mittel kann die     Halogenpyridylverbindung    mit einem  oder mehreren der verschiedensten     Adjuvantien    modifi  ziert werden, einschliesslich aromatischer Lösungsmittel,  Erdöldestillate, wässriger Flüssigkeitsträger, oberflächen  aktiver     Dispergiermittel    und feinzerteilter     inerter    Fest  stoffe.

   Je nach der Konzentration des wirksamen Pro  dukts in dem Mittel können solche mit Zusätzen verse  hene Mittel sich zur Anwendung auf Schädlinge, ihre       Aufenthaltsorte    oder ihr Futter eignen oder als Konzen  trate verwendet und anschliessend mit weiteren     inerten     Trägern verdünnt werden, um das endgültige Behand  lungsmittel zu bilden. In Mitteln, die als Konzentrate  verwendet werden sollen, kann das     Toxicum    in einer  Konzentration von etwa 5 bis 98     Gew.-%    vorliegen.  



  Die genaue Konzentration der     Halogenpyridylverbin-          dung,    die in einem Mittel verwendet wird, kann schwan  ken, vorausgesetzt, dass eine wirksame Menge     Toxicum     entweder dem Organismus oder seiner Umgebung oder  seinem Futter     zugeführt    wird. Diese Dosis an     Toxicum     hängt hauptsächlich von der Empfindlichkeit eines be  sonderen Organismus gegenüber der     Halogenpyridylver-          bindung    ab. Im allgemeinen können gute Ergebnisse mit  flüssigen Mitteln erzielt werden, die das     Toxicum    in einer  Menge von 0,5 bis 2000 Gewichtsteilen oder mehr je  Million enthalten.

   Manchmal können Mittel, die bis zu  90     Gew.-%    an     Toxicum    enthalten, mit Vorteil verwen  det werden. Bei     Stäubemitteln    können gute Ergebnisse  mit Zusammensetzungen erzielt werden, die 0,1 bis 5       Gew.-%    oder mehr an     Toxicum    enthalten.  



  Beim Schützen und Konservieren von Klebstoffen,       Detergentien,        Schneidölen,    Farben, polymeren Materia  lien, Papier und anderen ähnlichen Produkten können  gute Ergebnisse erzielt werden, wenn die Verbindungen    in solche Produkte in einer Menge von zumindest  0,01     Gew.-7o    und vorzugsweise in einer Menge von 0,1  bis 2,0     Gew.- /o    eingebracht werden. Bei der Konser  vierung von     Holz    können ausgezeichnete Ergebnisse er  zielt werden, wenn die Verbindungen durch übliche Be  handlung von Holz in einer Menge von zumindest  0,8     kg/m3    Holz eingebracht werden.  



  Bei der Herstellung von     Stäubemitteln    kann die     Ha-          logenpyridylverbindung    mit irgendeinem feinzerteilten  Feststoff, wie beispielsweise     Pyrophyllit,        Diatomeenerde     oder Gips, zubereitet werden.

   Bei solchen Arbeitsweisen  kann der     feinzerteilte    Träger mit dem     Toxicum        vermah-          len    oder vermischt oder mit einer Lösung des     Toxicums     in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel durch  feuchtet werden.     In    ähnlicher Weise können     Stäubemittel,     die die     Halogenpyridylverbindung        enthalten,    mit verschie  denen festen oberflächenaktiven     Dispergiermitteln,    wie  beispielsweise     Fullererde,        Attapulgit    oder anderen Tonen,  zubereitet werden.

   Je nach den Mengenanteilen der Be  standteile können diese     Stäubemittel    als Konzentrate ver  wendet und anschliessend mit zusätzlichen festen, oberflä  chenaktiven     Dispergiermitteln    oder mit     Pyrophyllit,        Di-          atomeenerde,    Gips und dgl. verdünnt werden, um die ge  wünschte Menge Wirksubstanz in einer Zusammenset  zung zu erhalten, die sich zur Verwendung zur Bekämp  fung von Schädlingen eignet. Solche konzentrierten       Stäubemittel    können auch in Wasser mit oder ohne Hilfe  von     Dispergiermitteln    unter Bildung von     Spraygemischen          dispegiert    werden.  



  Weiterhin kann die     Halogenpyridylverbindung    oder  ein eine solche Verbindung enthaltendes     Stäubmittel-          konzentrat    mit oberflächenaktiven     Dispergiermitteln,    wie  beispielsweise ionischen und nichtionischen     Emulgiermit-          teln,    unter Bildung von     Spraykonzentraten    innig ver  mischt werden. Derartige Konzentrate lassen sich leicht  in flüssigen Trägern unter Bildung von Sprays, die das       Toxicum    in jeder beliebigen gewünschten Menge enthal  ten,     dispergieren.     



  In ähnlicher Weise kann die     Halogenpyridylverbin-          dung    mit einer geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren,  organischen Flüssigkeit und oberflächenaktivem     Disper-          giermittel    zubereitet werden, um     emulgierbare,    flüssige  Konzentrate zu bilden, die mit Wasser oder öl unter  Bildung von     Spraygemischen    in der Form von     Öl-in-          Wasser-Emulsionen    verdünnt werden können.

       In    derarti  gen     Mitteln    enthält der Träger eine wässrige Emulsion,       d.h.    ein Gemisch von mit Wasser nicht mischbaren Lö  sungsmittel,     Emulgiermittel    und Wasser. Zur Verwen  dung in diesen Zusammensetzungen     bevorzugte        Disper-          giermittel    sind öllöslich, und zu ihnen gehören die nicht  ionischen     Emulgiermittel,    wie beispielsweise organische  Säuren,     Polyoxyäthylenderivate    von     Sorbitanestern    oder  komplexe Ätheralkohole.

   Es können jedoch auch     öllös-          liche    ionische     Emulgiermittel,    wie beispielsweise     Maha-          goniseifen,    verwendet werden. Zu organischen     Flüssig          keiten,    die sich zur Verwendung in den     Mitteln    eignen,  gehören Erdöle und Erdöldestillate,     Toluol,    flüssige Ha  logenkohlenwasserstoffe und synthetische organische öle.  



  Beim Arbeiten nach dem     erfindungsgemässen    Ver  fahren wird die     Halogenpyridylverbindung    oder ein das       Toxicum    enthaltendes Mittel auf die zu bekämpfenden  Schädlinge oder auf ihre Aufenthaltsorte einschliesslich  dem Boden oder auf ihr Futter in jeder beliebigen ge  eigneten Weise aufgebracht, beispielsweise mit     Hilfe    von  Handzerstäubern oder     Versprühern    oder durch einfaches  Mischen mit dem Futter, das von dem Organismus auf  genommen wird.

   Die Anwendung auf das Laub bzw. die      Blätter von Pflanzen kann     zweckmässigerweise    mittels  leistungsstarken     Zerstäubern,    hochreichenden Sprays und       Sprayzerstäubern    durchgeführt werden. Bei solchen An  wendungen auf das Blattwerk sollten die verwendeten  Mittel keine merklichen Mengen an     phytotoxischen    Ma  terialien enthalten. Beim Arbeiten     in    grossem Massstab  können     Stäubemittel    oder     Niedervolumen-Sprays    von  einem Flugzeug aus angewendet werden.  



  Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne  sie zu beschränken.  



  <I>Beispiel 1</I>  <I>a)</I>     0-3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-N,N'-dimethylphosphor-          diamidat     9,9 g (0,05     Mol)        3,5,6-Trichlor-2-pyridinol,    50%ige  wässrige     Natriumhydroxydlösung    (entsprechend 0,05     Mol)     und 200 ml     Isobutylmethylketon    wurden zusammen ver  mischt und bei der Siedetemperatur erhitzt, um ein Ge  misch von etwa<B>100</B> ml Reaktionsmedium zusammen mit  Reaktionswasser im Masse seiner Bildung     abzudestillie-          ren.    Das verbleibende Gemisch wurde auf etwa 3  C ab  gekühlt, und 8,5 g (0,05     Mol)

          Phosphorthiochlorid    wur  den rasch unter Rühren zugegeben. Es wurde noch  1     V2Stunden    weiter gerührt, wobei man die Temperatur  auf etwa 8  C steigen liess, um so das Zwischenprodukt       0-3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-phosphordichloridothioat    zu er  halten. Dann wurde     Methylamin    zu dem das Zwischen  produkt enthaltenden Gemisch zugegeben. Die Zugabe  des     Methylamins    nahm     etwa    0,33 Stunden in Anspruch,  wobei die Temperatur des Reaktionsgemischs bei etwa  20  C gehalten wurde. Es wurde 1 Stunde weiter gerührt,  wobei man die Temperatur des Reaktionsgemischs auf  25  C ansteigen liess.

   Anschliessend wurde das Reak  tionsgemisch mit Wasser gewaschen und das Reaktions  medium durch fraktionierte Destillation unter vermin  dertem Druck entfernt. Man erhielt     0-3,5,6-Trichlor-2-          -pyridyl-N,N'-        dimethylphosphordiamidat    als Rückstand.  Dieses Produkt wurde aus     Petroläther    (Siedebereich: 86  bis 100  C) umkristallisiert. Es bildete eine weisse, kri  stalline Festsubstanz vom F = 86 bis 89  C.  



  <I>b)</I>     Dimethyl-3,5,6-trichlor-2-pyridylphosphat     250 ml     Isobutylmethylketon    wurden unter Rühren mit  0,1     Mol    (l9,9 g)     3,5,6-Trichlor-2-pyridinol    und 0,1     Mol          50%igem        Natriumhydroxyd        versetzt,    wobei sich ein sehr  dickes Gemisch bildete. Durch Destillation wurde Wasser  entfernt. Diese Lösung wurde auf ca. -40  C abgekühlt  und unter Rühren auf einmal mit 0,1     Mol    (15,3 g)     Phos-          phorylchlorid    versetzt.

   Es wurde während weiterer  0,5 Stunde gerührt, während man die Temperatur auf  -10  C steigen liess. Unter Rühren und Kühlen auf -10  bis 0  C wurde innerhalb von ca. 10 Minuten eine Lö  sung von 0,2     Mol    (20,2 g)     Triäthylamin    in 0,22     Mol     (7,0 g) Methanol     zugetropft.    Es wurde während weiterer  1,25 Stunden gerührt, während man die Temperatur auf  25  C steigen liess. 100 ml Wasser wurden unter Rühren  zugegeben. Die beiden Schichten wurden getrennt und  die organische Schicht mit<B>100</B> ml 2%iger     Natriumcar-          bonatlösung    und schliesslich mit<B>100</B> ml Wasser gewa  schen.

   Das Lösungsmittel wurde im Vakuum     abdestil-          liert.    Der Rückstand wurde mit 100 ml siedendem     Pe-          troläther    (Siedebereich 60 bis 70  C) und dann mit einer  Portion von 50 ml siedendem     Petroläther    extrahiert. Die  vereinigten Extrakte wurden in einem Eiswasserbad ab  gekühlt. Das kristallisierte Produkt wurde     abfiltriert,    ge-    waschen und getrocknet. Wiederholte Umkristallisation  aus     Petroläther    ergab ein Produkt vom     Schmelzpunkt     86,5 bis 88<B>0</B> C.

    
EMI0003.0053     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  Berechnet <SEP> für
<tb>  C,H,CI,NO"P: <SEP> N <SEP> 4,57; <SEP> P <SEP> 10,11; <SEP> Cl <SEP> 34,70
<tb>  Gefunden: <SEP> N <SEP> 4,55; <SEP> P <SEP> 9,77; <SEP> Cl <SEP> 35,06     
EMI0003.0054     
  
    In <SEP> entsprechender <SEP> Weise <SEP> wurden <SEP> erfindungsgemäss
<tb>  die <SEP> folgende <SEP> Produkte <SEP> hergestellt:

  
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  sek.-butylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5500
<tb>  0-Äthyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  äthylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5437
<tb>  0-Isopropyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  phosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5594
<tb>  0-Butyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 62-64  <SEP> C
<tb>  0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 86-89  <SEP> C
<tb>  0-sek,-Butyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 82-86  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-2,3,5-trichlor-4-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5351
<tb>  Diäthyl-3,5-dichlor-2-pyridyl  phosphat <SEP> n, <SEP> = <SEP> 1,4977
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,

  5-dibrom-6-chlor  2-pyridyl-phorphorothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 59-61  <SEP> C
<tb>  0-Isobutyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 76-78  <SEP> C
<tb>  0-0-Diäthyl-0-3,5,6-trichlor-2  pyridyl-phosphorthioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 41-42  <SEP> C
<tb>  0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5322
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 79-81  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-5-chlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5258
<tb>  0-Methyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 63-68  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-2-chlor-3-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5347
<tb>  0,0-Diäthyl-0-2,3,5-trichlor-4  pyridyl-phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5269
<tb>  0,

  0-Diäthyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl  phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5650
<tb>  0,0-Diäthyl-0-2-chlor-3-pyridyl  phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5145
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  phosphorthioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5336
<tb>  0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 52-56  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5672
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  äthylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5584
<tb>  0-Äthyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5507
<tb>  0-Isopropyl-0-3,4,6-trichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5401
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  propylphosphoamidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5519
<tb>  Methyl-3,5,

  6-trichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 117-118  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-2-brom-3-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5618       
EMI0004.0001     
  
    0-Isobutyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> n, <SEP> = <SEP> 1,5310
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,4,5,6-tetrachlor-2  pyridyl-phosphorthioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 47-49  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  dimethylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5740
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-4-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5210
<tb>  0,0-Diäthyl-0-2-brom-3-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5433
<tb>  0,0-Dimethyl-0-3,5,6-trichlor-2  pyridiyl-phophorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5745
<tb>  0,0-Diäthyl-0-6-chlor-2-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5277
<tb>  Methyl-3,

  5-dichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5316
<tb>  0-Methyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 93-95  <SEP> C
<tb>  0-Äthyl-0-3,5-dibrom-2-pyridyl  methyl-phosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 88-90  <SEP> C
<tb>  0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 71-73  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 84-86  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  äthylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 89-91  <SEP> C
<tb>  0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  äthylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 68-70  <SEP> C
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,5-dijod-4-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5689
<tb>  0-Isopropyl-0-3,

  5-dibrom-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 85-87  <SEP> C
<tb>  Diäthyl-2,3,5-trichlor-4-pyridyl  phosphat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5167
<tb>  0,0-Diäthyl-0-2,6-dibrom-3-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> <B>1,5599</B>
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,4-dibrom-4-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5745
<tb>  0-Propyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 52-55  <SEP> C
<tb>  3,5,6-Trichlor-2-pyridyl-N,N'  dimethylphosphorodiamidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 146-148  <SEP> C
<tb>  0-Propyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl  propylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 60-62  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-6-chlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5337
<tb>  0,0-Diäthyl-0-2,3,6-trichlor-4-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5398
<tb>  0,0-Diäthyl-0-3,4,

  6-trichlor-2-pyridyl  phosphorothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 53-55  <SEP> C
<tb>  0-Methyl-0-2,3,6-trichlor-4-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5528
<tb>  0-Methyl-0-3,4,6-trichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 80-82  <SEP> C
<tb>  0,0-Diäthyl-0-4,6-dichlor-2-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5285
<tb>  0-Methyl-0-4,6-dichlor-2-pyridyl  isopropylphosphoramidothioat <SEP> F <SEP> = <SEP> 51-54  <SEP> C
<tb>  0,0-Diäthyl-0-5,6-dichlor-2-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5276
<tb>  0-Propyl-0-5,6-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5440
<tb>  Propyl-3,5,6-trichlor-2-pyridyl  methylphosphoroamidat <SEP> F <SEP> = <SEP> 68-71  <SEP> C
<tb>  0-Propyl-0-3,6-dichlor-2-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,

  5402     
EMI0004.0002     
  
    0-Propyl-0-5-chlor-3-pyridyl  methylphosphoramidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5400
<tb>  0-Methyl-0-5-chlor-3-pyridyl  isopropylphosphoroamidothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5414
<tb>  0,0-Diäthyl-0-5-chlor-3-pyridyl  phosphorothioat <SEP> nD <SEP> = <SEP> 1,5165       Bei denjenigen Verbindungen in der vorstehenden  Tabelle, die durch einen Brechungsindex identifiziert  sind, wurde der Brechungsindex bei 25  C gemessen.  



  <I>Beispiel 2</I>       In    getrennten     Arbeitsgegängen    wurden wässrige Zu  sammensetzungen der erfindungsgemäss hergestellten     Py-          ridylphosphorverbindungen    wie folgt hergestellt:

    4 Gewichtsteile einer     Halogenpyridylphosphorverbin-          dung,    0,08 Teile     Sorbitantrioleat        (Handelsname        Span    85)  und 0,02 Teile eines     Sorbitanmonolauratpolyoxyäthylen-          derivats    (Handelsname     Tween    80) wurden in 40 ml Ace  ton     dispergiert,    um ein konzentriertes Mittel in Form einer  in Wasser     dispergierbaren    Flüssigkeit zu bilden.

   Dieses       konzentrierte    Mittel wurde in Wasser     dispergiert,    um  wässrige Zusammensetzungen, die     wechselnde    Mengen  des     Toxicums    enthielten, zu erhalten.  



  Ferner wurden die     Halogenpyridylphosphorverbin-          dungen    in Wasser mit einem     Alkylarylsulfonat        (Handels-          name        Nacconol        NR)    und einer substituierten     benzoiden          Alkylsulfonsäure        (Handelsnahme        Daxad        No.    27) unter  Bildung wässriger Mittel zubereitet.

   Bei diesen Arbeits  gängen wurden die Materialien in einer     Kugelmühle    zu  sammen vermischt, um Zusammensetzungen zu erhalten,  die     wechselnde    Mengen von einer der toxischen Verbin  dungen, 300 Gewichtsteile     Nacconol        NR    und 30 Ge  wichtsteile     Daxad        No.    27 enthielten.  



  <I>Beispiel 3</I>       Ein    wässriges     Spraymittel    mit einem Gehalt von  25 Teilen je Million an     0,0-Diäthyl-0-3,5-dichlor-2-pyri-          dyl-phosphorothioat    wurde nach den in Beispiel 2 für  die     Zubereitungsart    mit Span 85 angeführten Verfahren  hergestellt.

   Ferner wurden nach den in Beispiel 2 ange  führten Verfahren unter Verwendung einer     Kugelmühle     wässrige     Sprayzusammensetzungen    hergestellt, die 12  Teile je Million an     0,0-Diäthyl-0,3,5,6-trichlor-2-pyridyl-          -phosphorothioat,        0-Äthyl-0-3,5-dichlor-2-pyridyl-methyl-          phosphoramidothioat,        0-Isopropyl-0-3,5-dichlor-2-pyri-          dyl-methylphosphoramidothioat    und     0-Propyl-0-3,5-di-          chlor-2-pyridyl-methylphosphoramidothioat    enthielten.  



  Die Zusammensetzungen wurden getrennt auf Früchte  aufgebracht, die mit einer Anzahl     Adultes    von     Cono-          trachelus        nenuphar    infiziert waren. Nach 6 Tagen zeig  ten Beobachtungen, dass     im    Falle jeder Testzusammen  setzung eine vollständige Kontrolle der     Adultes    von       Conotrachelus        nenuphar    aufgrund der Behandlung mit  der Verbindung erzielt war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Pyridylphosphor- verbindungen mit der Formel: EMI0004.0065 worin R Halogenpyridyl, Z Sauerstoff oder Schwefel und R' Alkoxy mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeuten, da durch gekennzeichnet, dass eine Verbindung mit der Formel: EMI0005.0004 mit einem entsprechenden Alkalimetallalkoholat umge setzt wird. II. Verwendung der gemäss Patentanspruch I herge stellten Verbindungen als Schädlingsbekämpfungsmittel. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktion in einer inerten organi schen Flüssigkeit ausgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktion bei einer Temperatur im Bereich von -10 C bis 60 C ausgeführt wird. 3. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge- kennzeichet, dass die Pyridylphosphorverbindung im Ge misch mit einer fein zerteilten Festsubstanz, einem ober flächenaktiven Dispergiermittel, einem Petroleumdestillat oder einer wässrigen Emulsion vorliegt. 4.
    Verwendung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Pyridylphosphorverbindung in einer Menge von mindestens 0,05 Gew.-Teilen pro Million Gew.-Teilen des gesamten Mittels verwendet wird. 5. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine oder mehrere der Verbindungen 0,0-Diäthyl-0-3,5,6-trichlor-2-pyridyl-thiophosphat, 0,0- -Diäthyl-0- 3, 5 -dibrom-6-chlor-2-pyridyl -thiophosphat oder 0,0-Diäthyl-0-5,6-dichlor-2-pyridyl-thiophosphat ver wendet werden.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patent anspruch I gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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