CH498015A - Wegwerfbare sanitäre Vorrichtung - Google Patents
Wegwerfbare sanitäre VorrichtungInfo
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- CH498015A CH498015A CH555468A CH555468A CH498015A CH 498015 A CH498015 A CH 498015A CH 555468 A CH555468 A CH 555468A CH 555468 A CH555468 A CH 555468A CH 498015 A CH498015 A CH 498015A
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
- A61L2/26—Accessories
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
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Description
Wegwerfbare sanitäre Vorrichtung Die Erfindung betrifft eine wegwerfbare sanitäre Vorrichtung. Sie bezweckt, eine sanitäre Vorrichtung für sanitäre Tücher, Binden oder anderen Abfall zu schaffen, durch die ein hoher Stand an Hygiene erreicht werden kann und die von örtlichen Behörden für die Aufnahme und Sammlung von Abfall angewandt werden kann. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen wasserdichten, zur Aufnahme von Abfall dienenden Behälter, mit einer Einlassöffnung und Mitteln zum Verschliessen des Behälters. Vorzugsweise können die Einlassöffnung und die Mittel zum Verschliessen des Behälters eine in den oberen Endabschnitt des Behälters hineinragende Führungshülse umfassen, in welche koaxial gleitend ein an einer Seite und an seinem unteren Ende offen ausgebildeter Schieber angeordnet ist, der in seiner unteren Stellung die Behälteröffnung mit einer Kopfplatte abschliesst. Ferner kann die Vorrichtung mit einer Einrichtung zum Einführen eines keimtötenden Produktes in den Behälter ausgerüstet sein. Vorteilhaft kann hierfür eine Flasche (vorzugsweise aus Polyäthylenmaterial) mit nach unten zeigende Flaschenhals verwendet werden, welcher die Kopfplatte des Schiebers durchdringt, wobei nahe am Flaschenhals Vorrichtungen vorgesehen sind, durch die beim Einwurf von Abfall in die Behälteröffnung eine kleine Menge einer keimtötenden Flüssigkeit in den Behälter verteilt wird. Diese Flasche kann auch, wenn es erwünscht ist, als Handgriff dienen, um ein Anheben des Schiebers zu erleichtern. Wenn die Wände der Flasche biegsam sind, so wird beim Ergreifen der Flasche zum Anheben des Schiebers ein Teil der Flüssigkeit aus der Flasche in den Behälter verteilt oder eine derartige Verteilung unterstützt. Zusätzlich kann man die Vorrichtung zum Einbringen des keimtötenden Produktes so ausgestalten, dass man einen flexiblen Beutel, der das keimtötende Produkt enthält, vorsieht, und der dazu geeignet ist, dass man ihn innerhalb des Behälters an einem Band, von dem ein Teil aus dem Behälter nach aussen reicht, aufhängen kann und die Anordnung derart gestaltet, dass durch einen Zug am Bandende das keimtötende Produkt aus diesem Beutel abgelassen wird. Der Behälter kann jede gewünschte Form haben, wie z.B. kreisförmig oder rechteckig, aber sollte wünschenswerterweise frei stehend sein. Bei einer bevorzugten Bauart hat der Behälter einen ebenen Boden und abwärts divergierende Seitenwände. Weitere vorteilhafte Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher er beispielsweise in einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht ist. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer wegwerfbaren sanitären Vorrichtung nach der Erfindung, und zwar in geschlossener Stel lung; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 eine perspektivische Sicht des oberen Abschnittes einer wegwerfbaren Vorrichtung nach Fig. 1 und 2, jedoch in geöffneter Stellung und nachdem ein keimtötendes Mittel oder ähnliches in den Behälter eingebracht wurde; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, und Fig. 5 eine Seitenansicht des oberen Abschnitts einer zweiten Ausführungsform einer wegwerfbaren sanitären Vorrichtung nach der Erfindung. Nach der Ausführungsform gemäss Fig. 1-4 enthält die wegwerfbare sanitäre Vorrichtung einen Behälter 1 in der Form eines zylindrischen Pyramidenstumpfes aus Kartonpapier, dessen Aussenfläche präpariert wurde, um ihn wasserfest zu machen. Die Vorderseite und die Rückseite 2 und 3 des Behälters sind vertikal angeordnet und die Seitenwände 4 und 5 divergieren nach unten. Eine rechteckige Buchse 6 mit einem offenen Ende ist vertikal in dem Behälter angeordnet, und zwar unterhalb einer Öffnung, und die obere Kante dieser Buchse schliesst plan mit der Oberfläche des Behälters ab. Innerhalb der Buchse 6 ist ein rechteckiger, einseitig offener Schieber 7 gleitbar und koaxial angeordnet, der am unteren Ende 8 offen ist, jedoch am oberen Ende durch die Platte 9 verschlossen ist. Die Platte 9 weist einen etwas grösseren Querschnitt als der Querschnitt des Schiebers auf, so dass sie horizontal über letzteren an allen vier Seiten hinaus ragt und eine Schulter 10 bildet, die auf der die Behälteröffnung umgebenden Oberfläche ruht, wodurch der Behälter verschlossen werden kann. Die offene Seitenwand 11 des Schiebers 7 bildet nach dem Anheben des Schiebers eine Eingangsöffnung in den Behälter. Der untere Teil des Schiebers ist mit einem Vorsprung 12 versehen, der als Halterung dient, um ein ungewolltes Herausziehen des Schiebers zu vermeiden. Die Vorrichtung zum Einbringen eines keimtötenden Mittel oder ähnlichem in den Behälter 1 bildet ein flexibler aus Polyäthylen bestehender Beutel 13, welcher ein Desinfektionsmittel 14 enthält und der innerhalb des Behälters durch ein Band 15, welches an den Hals 16 des Beutels 13 befestigt ist und zwischen dem Schieber 7 und der hinteren Wand 3 des Behälters hindurchgeführt ist; ein Bandende oder eine Schleife 17 des Bandes befindet sich ausserhalb des Behälters. Der Hals 16 des Beutels 13 ist mittels zweier Heftdrähte 18 an der hinteren Wand des Schiebers 7 befestigt. Vor der ersten Benutzung der Vorrichtung und wenn der Schieber in seiner abgesenkten Stellung ist, wird die Platte 9 nach unten gedrückt und die Schleife 17 ist fest angezogen. Hierdurch kann ein Abreissen des Halses 16 und ein Abfliessen des Desinfektionsmittels 14 aus dem Hals 16 des Beutels 13 an die Innenwände des Behälters 1 erreicht werden, wenn die Schleife 17 von Hand weggezogen wird. Der abgerissene Halsabschnitt verbleibt normalerweise zwischen dem Schieber 7 und der hinteren Wand 3 des Behälters eingeklemmt. In dieser Weise werden die inneren Wände des Behälters kurz vor dem Gebrauch imprägniert. (s. Fig. 4 und 5). Durch die Mitte der Platte 9 ragt senkrecht eine Flasche 19 heraus, die aus Polyäthylen-Material besteht, und dafür sorgt, dass man eine keimtötende Flüssigkeit 20 in den Behälter 1 einbringen kann. Der Hals dieser Flasche ragt durch die Platte abgedichtet hindurch und wird durch eine Schraubenkappe 21 festgehalten, die ein Schnabelrohr 22 aufweist, welches an den herabragenden Hals der Flasche angeschlossen ist. Das Schnabelrohr 22 steht in Strömungsverbindung zum Inhalt der Flasche 19, der innere Querschnitt der Auslassöffnung des Schnabelrohres 22 ist jedoch so bemessen, dass die Flüssigkeit aus der Flasche normalerweise nicht auslaufen kann. Die Flasche 19 wird dazu verwendet, den Schieber 7 anzuheben und abzusenken. Auf diese Weise wird der Schieber, wenn man Abfall abzulegen wünscht, angehoben, indem man die Flasche ergreift und nach oben bewegt und das Abfall-Material wird dann durch die offene Seitenwand 11 des Schiebers 7 eingegeben. Der Handdruck um die Flasche verursacht beim Abheben des Schiebers, dass einige Tropfen der keimtötenden Flüssigkeit aus der Flasche in den Behälter gelangen. Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform einer aufstellbaren sanitären Anlage, die der ersten Ausführungsform ähnlich ist, der Beutel 14 und das Band 15 fehlen hier jedoch und vor dem Abdichten bei der Herstellung werden die Innenwände des Behälters, die absorbierend sind, wenn sie aus Karton hergestellt sind, mit einem keimtötenden Mittel imprägniert. In der zweiten Ausführungsform ist das Schnabelrohr 22 weggelassen und ein kurzes Rohrstück 23 aus Poly äthylen wird durch eine Kappe 24 gehalten und dieses Rohr 23 steht in Strömungsverbindung mit dem Inhalt der Flasche 19. Der innere Querschnitt des Rohres ist so bemessen, dass Flüssigkeit aus der Flasche normalerweise nicht ausfliessen kann. Das Rohr 23 ragt zur offenen Seitenwand 11 des Schiebers 7 hin und ist so angeordnet und hat eine solche Länge, dass wenn Abfall in den Behälter gegeben wird, das Rohr zur Seite gedrückt wird. Auf diese Weise wird der Schieber 7, wenn man Abfall abzulegen wünscht, dadurch angehoben, indem man die Flasche 19 ergreift und sie nach oben bewegt, wie schon in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde. Das Eingeben von Abfall verursacht ein Wegdrücken des Rohres 23 zu einer Seite hin und diese Bewegung, in Verbindung mit dem Handdruck um die Flasche bewirkt, dass ein paar Tropfen der Flüssigkeit aus der Flasche in den Behälter gelangen können. Die oben beschriebenen Ausführungsformen nach der Erfindung sind für eine Lebensdauer von 30 Tagen und zum Wegwerfen gedacht. Man kann sie in normalen Abfallsammelstellen vernichten. Wenn erwünscht, können besondere Mittel zur Sicherung des Behälterverschlusses vorgesehen werden, wenn dieser abgeworfen wird. Für diesen Zweck kann ein Klebeband vorgesehen sein, um teilweise die Platte und teilweise den oberen Rand des Behälters miteinander zu versiegeln, wodurch ein Festhalten der Platte gewährleistet wird, wenn der Behälter weggeworfen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHWegwerfbare sanitäre Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen wasserdichten, zur Aufnahme von Abfall dienenden Behälter, mit einer Einlassöffnung und Mitteln zum Verschliessen des Behälters.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung die die Mittel zum Verschliessen des Behälters eine in den oberen Endabschnitt des Behälters hineinragende Führungshülse umfassen, in welche koaxial gleitend ein an einer Seite und an seinem unteren Ende offenen ausgebildeter Schieber angeordnet ist, der in seiner unteren Stellung die Behälteröffnung mit einer Kopfplatte abschliesst.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einrichtung zum Einführen eines keimtötenden Produktes in den Behälter ausgerüstet ist 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus einem saugfähigen Material besteht.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Gefäss zum Einfüllen des keimtötenden Produktes in den Behälter aufweist und dass dieses Gefäss in der Weise befestigt und angeordnet ist, dass beim Eingeben von Abfall in den Behälter ein Teil der Flüssigkeit in den Behälter verteilt wird.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der oberen Seite des Behälters eine Flasche montiert ist, deren Flaschenhals durch eine Platte ragt, die das obere Ende des Schiebers verschliesst, und dass am Flaschenhals eine Vorrichtung in der Weise montiert ist, dass beim Eingeben des Abfalls in den Behälter durch die Eingangsöffnung eine kleine Menge der Flüssigkeit in den Behälter verteilt wird.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss als Handgriff ausgebildet ist, um das Anheben des Schiebers zu erleichtern.7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des Gefässes flexibel sind, zum Zwecke, dass beim Erfassen des Gefässes zum Anheben des Schiebers ein Teil der Flüssigkeit in den Behälter verteilt wird.8. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Einfüllen eines keimtötenden Produktes aus einem flexiblen Beutel besteht, der innerhalb des Behälters an einem Band aufgehängt ist, von welchem sich ein Stück an der Aussenseite des Behälters befindet, und dass die Anordnung in der Weise ausgestaltet ist, dass beim Ziehen an dem Stück Band das keimtötende Produkt aus dem Beutel freigegeben wird.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter freistehend ist.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen flachen Boden aufweist und abwärts divergierende Seitenwände besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1856067A GB1180478A (en) | 1967-04-21 | 1967-04-21 | Improvements in or relating to Sanitary Disposal Units |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH498015A true CH498015A (de) | 1970-10-31 |
Family
ID=10114545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH555468A CH498015A (de) | 1967-04-21 | 1968-04-16 | Wegwerfbare sanitäre Vorrichtung |
Country Status (7)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH498015A (de) |
| FR (1) | FR1560883A (de) |
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-
1967
- 1967-04-21 GB GB1856067A patent/GB1180478A/en not_active Expired
-
1968
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- 1968-04-19 FR FR1560883D patent/FR1560883A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT293625B (de) | 1971-10-25 |
| IE32020B1 (en) | 1973-03-21 |
| FR1560883A (de) | 1969-03-21 |
| DE1756173A1 (de) | 1970-03-19 |
| NL6805341A (de) | 1968-10-22 |
| IE32020L (en) | 1968-10-21 |
| BE713817A (de) | 1968-09-16 |
| GB1180478A (en) | 1970-02-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |