CH498802A - Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Aminen

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Walter Dr Schindler
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Geigy Ag J R
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Aminen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Aminen.



   Verbindungen der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 in welcher A eine   1-Propanyl-3-ylidengruppe,    die gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituiert ist, R1 eine niedere Alkylgruppe,   R2    Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, R3 eine niedere Alkylgruppe, oder   NR2(Rg)    unter Einschluss einer Iminogruppe, einer niederen Alkylimino-, Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyliminogruppe als Ringglied einen   l-Piperazinyl-    rest und X1 sowie X2 Wasserstoff oder zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, wobei, wenn X1 und X2 zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten,   R2    und   R3    nur dann die oben angegebene Bedeutung haben, sofern A eine methylsubstituierte   l-Propanyl-3-ylidengruppe    ist, bzw.

   wobei, wenn X1 und X2 zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, NR2(R3) nur einen   4-Alkanoyl-oxyl-      alkyl-l-piperazinylrest    bedeuten kann, sowie ihre Additionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren sind bisher nicht bekannt geworden.



   Wie nun gefunden wurde, besitzen diese Verbindungen und ihre Salze interessante pharmakologische Eigenschaften; sie antagonisieren z. B. die Wirkung von Reserpin und Histamin, potenzieren die Wirkung von Noradrenalin und hemmen die Motilität.



   Die neuen Verbindungen und ihre pharmazeutisch annehmbaren Additionssalze können beispielsweise zur Behandlung von Geisteskrankheiten, insbesondere von Depressionen, oder von Allergien oral, rektal und die wässrigen Lösungen dieser Salze auch parenteral angewendet werden. Sie lassen sich gewünschtenfalls auch mit anderen Pharmaka kombinieren.



   In den Verbindungen der Formel I können R1, R2 sowie   Ra    als niedere Alkylgruppen z. B. die Methyl-,   Athyl-,    Propyl-, Isopropyl-, Butyl-,   sel.-Butyl-    oder die Isobutylgruppe sein und NR2(R3) kann als   l-Piperazinyl-    rest beispielsweise als l-Piperazinyl-, 4-Methyl-l-piperazinyl-,   4-Äthyl- 1 -piperazinyl-,      4-(2-Hydroxy-äthyl)-l-    piperazinyl-,   4(3 -Hydroxy-propyl)- 1 -piperazinyl-,    4-(2 Acetoxy-äthyl)-l-piperazinyl- oder als   4(3 -Acetoxy-pro-      pyl)- 1 -piperazinylgruppe    vorliegen.



   Zur erfindungsgemässen Herstellung einer Verbindung der Formel I, setzt man einen reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel II,
EMI1.2     
 in welcher R1, A,   Xl    und   X2    die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einem Amin der Formel III
EMI1.3     
  in welcher   Re    und R3 die unter Formel I angegebene Bedeutung haben und, sofern in einer so erhaltenen Verbindung die Gruppe   NR.2(R    als 4-Hydroxyalkyl-lpiperazinylgruppe vorliegt, acyliert man eine solche Verbindung zur entsprechenden   Alkanoyloxyalkyl-l-piper-    azingruppe enthaltenden Verbindung und führt gegebenenfalls erhaltene Basen der Formel I mit anorganischen oder organischen Säuren in ihre Additionssalze über.



   Als reaktionsfähige Ester von Verbindungen der Formel II kommen Halogenide, insbesondere Jodide, oder Sulfonsäureester, wie z. B. ein Methan- oder p Tolylsulfonsäureester, in Betracht. Diese Ester werden mit Aminen der Formel III, vorzugsweise in einem Lösungsmittel, beispielsweise in einem Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, oder in einem Alkanon, wie Aceton oder Methyläthylketon, umgesetzt. Als säurebindendes Mittel kann ein   Überschuss    an Amin dienen.



   Bromide oder Jodide von Verbindungen der Formel II, Ausgangsstoffe, in welchen A eine Trimethylengruppe bedeutet, können beispielsweise wie folgt erhalten werden:
Man geht von einem   10-Aikyl-5H-dibenzo[a,d]cyclo-    hepten-5-on oder einem   10,1 1-Dihydroderivat    der allgemeinen Formel IV aus,
EMI2.1     
 in der R1,   XI    und X2 die für Formel I angegebene Bedeutung haben, und setzt dieses mit einem Cyclopropylmagnesiumhalogenid, insbesondere dem Bromid, in Tetrahydrofuran um, hydrolysiert die erhaltene Anlagerungsverbindung zu einem   5-Cyclopropyl- 1 0-alkyl-5H-    dibenzo[a,d]cyclohepten-5-ol bzw.

   zu einem   10,1 1Die    hydroderivat und führt diese 5-Hydroxy-5-cyclopropylverbindung mit Bromwasserstoff in Eisessig in ein 5-(3 Brom - propyliden)- 1   0-alkyl-5 H-dibenzo[a,d]cyclohepten    bzw. ein   10,1 1-Dihydroderlvat    über und wandelt gegebenenfalls das erhaltene Bromid mit Kaliumjodid in das Jodid um. Die den Bromiden und Jodiden entsprechenden Methansulfonsäure- oder p-Tolylsulfonsäureester der allgemeinen Formel III werden z. B. erhalten, indem man die oben erwähnten   5-C:yclopropyl-10-alkyl-SH-di-      benzo[a,d]cyclohepten-5 -ole    oder ihre   10,11 -Dihydro-    derivate z.

  B. mit Perchlorsäure in Dioxan in 5-(3-Hydr   oxy-propyliden)-5H-dibenzo[a,d] cycloheptene    bzw. in ihre   10,1 1-Dihydroderivate    umlagert und diese mit Methansulfonsäure- oder p-Tolylsulfonsäurechloriden umsetzt.



   Sofern in den verfahrensgemäss erhaltenen Verbindungen die Gruppe NR2(R3) als 4-Hydroxyalkyl-l-piperazinylgruppe vorliegt, acyliert man eine solche Verbindung zur entsprechenden   4Alkanoyloxyalkyl- 1 -piper-      azinylgruppe    enthaltenden Verbindung der Formel I, indem man die genannte Verbindung beispielsweise im Anhydrid einer niederen Alkansäure, wie der Essigsäure, Propionsäure oder Buttersäure, erwärmt oder z. B. mit einem entsprechenden Säurehalogenid in einer tertiären Stickstoffbase, wie Pyridin, behandelt. Ferner kann man auch die   Natriumderivate    solcher Hydroxyalkylverbindungen mit entsprechenden Säurehalogeniden umsetzen.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Verbindungen der Formel I werden anschliessend gewünschtenfalls in üblicher Weise in ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren übergeführt. Beispielsweise versetzt man eine Lösung einer Verbindung der Formel I in einem organischen   Lösung    mittel mit der als Salzkomponente gewünschten Säure oder mit einer Lösung derselben. Vorzugsweise wählt man für die Umsetzung organische Lösungsmittel, in denen das entstehende Salz schwer löslich ist, damit es durch Filtration abgetrennt werden kann. Solche Lösungsmittel sind z. B. Methanol,   Methanol-Äther    oder   Äthanol-Äther.   



   Zur Verwendung als Arzneistoffe können anstelle freier Basen der Formel I pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalze eingesetzt werden.



   Zur Salzbildung können z. B. die folgenden Säuren verwendet werden: Chlorwasserstoffsäure, Bromwasser   stoffs äure,    Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Athansulfonsäure, ss-Hydroxy-äthansulfonsäure, Essigsäure,   Äpfels äure,    Weinsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure, Mandelsäure und Embonsäure.



   Die neuen Wirkstoffe können, wie weiter vorne erwähnt, peroral, rektal oder parenteral verabreicht werden. Die täglichen Dosen der freien Basen oder von pharmazeutisch annehmbaren Salzen derselben bewegen sich z. B. zwischen 10 und 800 mg für erwachsene Patienten. Geeignete Doseneinheitsformen, wie Dragees, Tabletten, Suppositorien oder Ampullen, enthalten vorzugsweise 5-50 mg eines erfindungsgemässen Wirkstoffs oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes desselben. Ferner kommt auch die Anwendung entsprechender Mengen von nicht-einzeldosierten Applikationsformen, wie Sirups Aerosole, Salben oder Puder, in Betracht.



   Doseneinheitsformen für die perorale Anwendung enthalten als Wirkstoff vorzugsweise zwischen   1-90%    einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes einer solchen. Zu ihrer Herstellung kombiniert man den Wirkstoff z. B. mit festen, pulverförmigen Trägerstoffen, wie Lactose, Saccharose, Sorbit, Mannit; Stärken, wie Kartoffelstärke, Maisstärke oder Amylopektin, ferner Laminariapulver oder Citruspulpenpulver; Cellulosederivaten oder Gelatine, gegebenenfalls unter Zusatz von Gleitmitteln, wie Magnesium- oder Calciumstearat oder Polyäthylenglykolen von geeigneten Molekulargewichten zu Tabletten oder Dragee-Kernen. Letztere überzieht man beispielsweise mit konzentrierten Zuckerlösungen, welche z. 

  B. noch arabischen Gummi, Talk und/oder Titandioxyd enthalten können, oder mit einem in leichtflüchtigen organischen Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemischen gelösten Lack. Diesen Überzügen können Farbstoffe zugefügt werden, z. B. zur Kennzeichnung verschiedener Wirkstoffdosen.



   Als Doseneinheitsformen für die rektale Anwendung kommen z. B. Suppositorien, welche aus einer Kombination eines Wirkstoffes oder eines geeigneten Salzes desselben mit einer Neutralfettgrundlage bestehen, oder auch Gelatine-Rektalkapseln, welche eine Kombination des Wirkstoffes oder eines geeigneten Salzes desselben mit Polyäthylenglykolen von geeignetem Molekulargewicht enthalten, in Betracht.  



   Ampullen zur parenteralen, insbesondere intramuskulären Verabreichung enthalten vorzugsweise ein wasserlösliches Salz eines Wirkstoffes in einer Konzentration von vorzugsweise 0,5-5 %, gegebenenfalls zusammen mit geeigneten Stabilisierungsmitteln und Puffersubstanzen, in wässriger Lösung.



   Die folgenden Vorschriften sollen die Herstellung von Tabletten und Dragees näher erläutern: a) 250 g   5 -(3 -Dimethylamino-propyliden- 10 -methyl-       10,11 -dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten-oxalat    werden mit 175,80 g Lactose und 169,70 g   Kartoffelstärke    vermischt, die Mischung mit einer alkoholischen Lösung von 10 g Stearinsäure befeuchtet und durch ein Sieb granuliert. Nach dem Trocknen mischt man 160 g Kartoffelstärke, 200 g Talk, 2,50 g Magnesiumstearat und 32 g kolloidales Siliciumdioxyd zu und presst die Mischung zu 10 000 Tabletten von je 100 mg Gewicht und 25 mg Wirkstoffgehalt, die gewünschtenfalls mit Teilkerben zur feineren Anpassung der Dosierung versehen sein können.



   b) Aus 250 g   5-(3-Methylamino-propyliden)-101-      methyl-10, 11-    dihydro - dibenzo[a,d]cyclohepten - oxalat, 175,90 g Lactose und der alkoholischen Lösung von 10 g Stearinsäure stellt man ein Granulat her, das man nach dem Trocknen mit 56,60 g kolloidalem Siliciumdioxyd, 165 g Talk, 20 g Kartoffelstärke und 2,50 g Magnesiumstearat mischt und zu 10000   Dragees-Kernen    presst.



  Diese werden anschliessend mit einem konzentrierten Sirup aus 502,28 g krist. Saccharose, 6 g Schellack, 10 g arabischem Gummi, 0,22 g Farbstoff und 1,5 g Titandioxyd überzogen und getrocknet. Die erhaltenen Dragees wiegen je 120 mg und enthalten je 25 mg Wirkstoff.



   Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Herstellung der neuen Verbindungen der Formel I und von bisher nicht beschriebenen Zwischenprodukten näher, sollen jedoch den Umfang der Erfindung in keiner Weise beschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angebeben.



   Beispiel 1 a) 13,0 g (0,06 Mol)   5-Cyclopropyl-10-methyl-10,1 1-      dihydro-5 H-dibenzo[a,d]cyclohepten-5 -ol    werden in 50 ml Eisessig gelöst. Zur erhaltenen Lösung tropft man bei 100 100 ml einer   15 %gen    Bromwasserstoff-Eisessiglösung. Nach beendigter Zugabe wird das Reaktionsgemisch eine Stunde bei   10-150    gerührt und anschliessend auf 500 ml Eiswasser gegossen. Man sättigt die wässrige Phase mit Natriumchlorid und extrahiert sie mit   Ather.    Dann wäscht man die ätherische Phase mit gesättigter, wässriger Natriumchloridlösung und mit ln.



  Natriumhydrogencarbonatlösung bis zur neutralen Reaktion, trocknet sie über Magnesiumsulfat und dampft sie ein. Das zurückbleibende   Ö1,    das rohe 5-(3-Brom-pro    pyliden)- 1 0-methyl- 10,11 -dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclo-    hepten, wird in 200 ml Methyläthylketon gelöst und die erhaltene Lösung nach Zugabe von 4,2 g Kaliumjodid und 14,8 g (0, 13 Mol) Piperazin-l-äthanol 16 Stunden unter Rückfluss gekocht. Anschliessend destilliert man das Methyl-äthylketon ab, suspendiert den Rückstand in Wasser, fügt zur   wässrigen    Lösung 10 ml konz.   Ammo    niak und extrahiert das Gemisch mit Äther. Die ätherische Phase wird mit Wasser gewaschen, anschliessend dreimal mit je 100 ml 0,5 molarer Zitronensäurelösung extrahiert und der saure, wässrige Extrakt mit konz.



  Ammoniak alkalisch gestellt. Man nimmt die ausgefallene rohe Base in Äther auf, wäscht die ätherische Phase mit Wasser, trocknet sie über Magnesiumsulfat und dampft das Lösungsmittel im Vakuum ab. Das verblei bende viskose   Ö1    wird in Aceton aufgenommen und aus der   Acetonlösung    mit Maleinsäure das Dimaleat gefällt.



  Umkristallisieren aus abs. Äthanol liefert das 4-[3-(10
Methyl - 10,11 -   dihydro-5H - dibenzo[a,d]cyclohepten-5-       yliden)-propyl] -piperazin-1 -äthanol-dimaleat    vom Smp.



      154-1560.   



   Der Ausgangsstoff, das   5 -Cyclopropyl- 1 0-methyl-   
10,11   -dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten-5-ol,    kann wie folgt erhalten werden:
2,67 g   (O,11    Mol) Magnesium werden in 50 ml abs.



  Tetrahydrofuran eingetragen und bei   60-700    12,00 g (0,10 Mol) Cyclopropylbromid, gelöst in 10 ml Tetrahydrofuran, langsam zugetropft. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch eine Stunde bis zur nahezu vollständigen Umsetzung des Magnesiums unter Rückfluss gekocht. Dann kühlt man es auf 200, tropft im Verlauf von 15 Minuten eine Lösung von 11,00 g (0,1 Mol) 10 Methyl   -10,11      -dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten-5-on    in 10 ml abs. Tetrahydrofuran zu, kocht es 2 Stunden unter Rückfluss, kühlt es auf 200 und giesst es auf ein Gemisch von 50 ml gesättigter Ammoniumchloridlösung, 200 ml konz. wässrige Natriumchloridlösung und 100 g Eis. Das erhaltene Rohprodukt wird mit Äther extrahiert, die ätherische Phase mit konz. wässrigem Natriumchlorid gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet.



  Nach Abdampfen des Lösungsmittels kristallisiert man den öligen Rückstand aus Petroläther. Das erhaltene 5    Cyclopropyl- 1 0-methyl- 10,11 -dihydro - 5H - dibenzo[a,dj      cyclohepten-5-ol    schmilzt bei   9P960.   



   b) 6,3 g (0,016 Mol) des nach a) erhaltenen rohen 4-[3-(10-Methyl - 10,11 -   dihydro-5H -      dibenzo[a,djcyclo-      hepten-5 -yliden)-propyl]-piperazin- 1 -äthanols,    hergestellt aus dessen Dimaleat durch Ausschütteln mit Äther und 2n Ammoniak, werden in 30 ml Acetanhydrid gelöst und 14 Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach erfolgter Abkühlung wird das   Realitionsgemisch    auf 200 ml Eiswasser gegossen und eine Stunde stehengelassen. Man neutralisiert das Gemisch mit in Natriumhydrogencarbonatlösung, stellt es mit wenig 2n Ammoniak alkalisch und extrahiert es eiskalt mit einer Mischung   Äther-Methylenchlorid      (2:1).    Man wäscht die organische Phase mit Wasser, trocknet sie über Magnesiumsulfat und dampft sie im Vakuum ein.

  Das verbleibende viskose Ö1, die rohe Base, wird in Aceton aufgenommen und mit Maleinsäure das Dimaleat gefällt, das man aus abs. Äthanol umkristallisiert. Das erhaltene
1   -(2Acetoxy-äthyl)-4-[3 -(1 0-methyl- 10,1      1-dihydro -    5Hdibenzo[a,d]cyclohepten-5-yliden) - propyl] - piperazin-dimaleat schmilzt bei   168-1700.   



   Beispiel 2
Analog Beispiel la) erhält man aus rohem 5-(3    Brom-propyliden)-10-methyl-10, l l-dihydro-SH-dibenzo-    [a,d]cyclohepten und   l-Methyl-piperazin    das 4-[3-(10   Methyl-10,1 1-dihydro -    5H -   dibenzo[a,d]cyclohepten    - 5   yliden)-propyl]-l-methyl-piperazindimaleat,    Smp. 178 bis 1790.

 

   In analoger Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben ist, lassen sich ferner herstellen: A)   5 -(3 -Dimethylamino-2-methyl-propyliden)- 10-       methyl-10,11-dihydro-SH-dibenzo[a,d]cyclohepten,   
Kp.   135-1400/0,01    Torr, dessen Oxalat bei 117 bis
1200 schmilzt; B)   5-(3-Dimethylamino-propyliden)-1 0-methyl-       10,11 -diliydro-5H-dibenzo [a,djcyclohepten,    dessen Oxalat bei   1611650    schmilzt;     C)    5-(3-Dimethylarninowpropyliden)-10-äthyl-10,11- dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten,
Kp.   155-1600/0,01    Torr, (Oxalat, Smp.   126-1280); 

  ;    D)   5-(3-Dimethylamino-2-methyl-propyliden)- 10-       äthyl-10, -dihydroj H-dibenzoa,d]cyclohepten,   
Kp.   150-1550/0,01    Torr, (Oxalat, Smp.   175-177 ),    und das E)   5-(3 -Methylamino-propyliden)- 1 0-methyl- 10,11 -       dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten,    dessen Oxalat bei   177-180     schmilzt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von neuen tricyclischen Aminen der allgemeinen Formel I, EMI4.1 in welcher A eine l-Propanyl-3-ylidengruppe, die gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituiert ist, R1 eine niedere Alkylgruppe, R2 Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, R8 eine niedere Alkylgruppe, oder NR2(R3) unter Einschluss einer Iminogruppe, einer niederen Alkylimino-, Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyliminogruppe als Ringglied einen l-Piperazinylrest und X1 sowie X2 Wasserstoff oder zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, wobei, wenn X1 und X2 zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, R2 und RQ nur dann die oben angegebene Bedeutung haben,
    sofern A eine methylsubstituierte 1-Propanyl-3-ylidengruppe ist bzw. wobei, wenn X1 und X2 zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, NR2(R3) nur einen 4-Alkanoyl-oxyl- alkyl-l-piperazinylrest bedeuten kann, sowie von ihren Additionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man einen reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel II, EMI4.2 in welcher R1, A, X1 und X9 die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einem Amin der Formel III EMI4.3 in welcher R2 und R3 oder NR2(R3) die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, umsetzt,
    und sofern in einer so erhaltenen Verbindung die Gruppe NR2(R3) als 4-Hydroxyalkyl-1-piperazinylgriippe vorliegt, eine solche Verbindung zur entsprechenden 4-Alkanoyloxyalkyl-1- piperazinylgruppe enthaltenden Verbindung acyliert und gegebenenfalls erhaltene Basen der Formel I mit anorganischen oder organischen Säuren in ihre Additionssalze überführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel II ein Halogenid oder einen Sulfonsäureester verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als säurebindendes Mittel überschüssiges Amin der Formel III verwendet.
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