CH543477A - Verfahren zur Herstellung neuer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Info

Publication number
CH543477A
CH543477A CH714169A CH714169A CH543477A CH 543477 A CH543477 A CH 543477A CH 714169 A CH714169 A CH 714169A CH 714169 A CH714169 A CH 714169A CH 543477 A CH543477 A CH 543477A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
radical
formula
alk
phenylene radicals
methyl
Prior art date
Application number
CH714169A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy Ag filed Critical Ciba Geigy Ag
Priority to CH295772A priority Critical patent/CH536269A/de
Priority to CH714169A priority patent/CH543477A/de
Priority to CH295972A priority patent/CH536274A/de
Priority to CH295672A priority patent/CH536270A/de
Priority to CH295872A priority patent/CH536273A/de
Priority to BR215007/69A priority patent/BR6915007D0/pt
Priority to ZA702956A priority patent/ZA702956B/xx
Priority to DE19702021668 priority patent/DE2021668A1/de
Priority to CA081748A priority patent/CA918677A/en
Priority to FR7016495A priority patent/FR2051514A1/fr
Priority to AT343371A priority patent/AT305270B/de
Priority to NL7006725A priority patent/NL7006725A/xx
Priority to AT343071A priority patent/AT304505B/de
Priority to AT342771A priority patent/AT304502B/de
Priority to AT343171A priority patent/AT306709B/de
Priority to BE750117D priority patent/BE750117A/xx
Priority to AT342971A priority patent/AT304504B/de
Priority to AT417370A priority patent/AT305268B/de
Priority to AT342871A priority patent/AT304503B/de
Priority to HUCI000992 priority patent/HU162376B/hu
Priority to GB2266070A priority patent/GB1263026A/en
Publication of CH543477A publication Critical patent/CH543477A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/60Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by condensation or addition reactions, e.g. Mannich reaction, addition of ammonia or amines to alkenes or to alkynes or addition of compounds containing an active hydrogen atom to Schiff's bases, quinone imines, or aziranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Amine der Formel
EMI1.1     
 worin Ph" einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest, Ph und Ph' unabhängig voneinander gegebenenfalls substituierte o-Phenylenreste bedeuten, Z für einen gegebenenfalls niederalkylierten Äthylenrest steht und alk einen zweiwertigen gesättigten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, und Verfahren zu ihrer Herstellung.



   Der Phenylrest Ph" kann durch niedere Alkylreste, niedere Alkoxyreste, Hydroxylgruppen oder vor allem Halogenatome, wie Fluor-, Brom-, oder insbesondere Chloratome substituiert sein, ist aber vor allem unsubstituiert.



   Die o-Phenylenreste Ph und Ph' können durch niedere Alkylreste, niedere Alkoxyreste, Hydroxylgruppen, Aminogruppen oder vor allem Halogenatome, z.B. die oben angegebenen, substituiert sein, sind aber vorzugsweise unsubstituiert.



   Niedere Alkylreste sind vor allem Reste mit nicht mehr als 6 C-Atomen, wie Methyl-, Äthyl-, iso- oder n Propylreste oder gerade oder verzweigte, in beliebiger Stellung verbundene Butyl-, Pentyl- oder Hexylreste.



  Niedere Alkoxyreste sind insbesondere solche Reste, die die genannten niederen Alkylreste enthalten, vor allem Methoxy- und Äthoxyreste.



   Zweiwertige gesättigte niedere aliphatische Kohlenwasserstoffreste alk sind z.B. gerade oder verzweigte niedere Alkylenreste, insbesondere Reste mit 1-4 C Atomen, wie   z.B.    Methylen-, Äthylen-, Äthyliden-, 1,3 Propylen- und   1 ,4-Butylenreste.   



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie in Gaben von 30 - 300 mg/kg p.o. eine deutliche Hemmung der Noradrenalin- und Metaraminolaufnahme und eine Entleerung der endogenen Noradrenalinspeicher im Butylenreste.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie eine catecholaminentleerende Wirkung, wie sich im Tierversuch, z.B.



  bei oraler Gabe in Dosen von 100-3000 mg/kg an der Ratte bei der Noradrenalinbestimmung im Rattenherz (Bestimmung des   myokardialen    Catecholamingehaltes) und bei oraler Gabe in Dosen von 30- 100 mg/kg am Meerschweinchen bei der Noradrenalinbestimmung im Meerschweinchenventrikel zeigen lässt, eine Hemmung der Metaraminolaufnahme,   wie    sich im Tierversuch, z.B.



  bei oraler Gabe in Dosen von 30-100 mg/kg an der Ratte bei der Bestimmung der Aufnahme und Retention von Metaraminol im Rattenherz, zeigen lässt, eine Hemmung der Noradrenalinaufnahme in isolierten Rindermilznervengranula, wie sich bei Konzentrationen ab   10-      Mol/S    zeigen lässt, eine Coronarflusszunahme, wie sich in vitro, z.B. in Konzentrationen von   0,1 - 10      Ftg/    ml am isolierten Meerschweinchenherz nach der Methode von Langendorff zeigen lässt,   sqwie    eine Zunahme der Sauerstoffsättigung im Coronarvenenblut, wie   stich    im Tierversuch, z.B. bei Gabe in Dosen von 1-10 mg/kg i.v. am narkotisierten Hund, zeigen lässt. Die neuen Verbindungen können daher als Mittel zur Behandlung der Angina pectoris verwendet werden.

  Weiter   könnnen    die neuen Verbindungen als Ausgangs- oder Zwischenprodukte für die Herstellung anderer wertvoller Verbindungen dienen.



   Wertvoll sind insbesondere Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin n für eine ganze Zahl von 1 bis 4, vorzugsweise 1 oder 3 steht, Ph" die oben angegebene Bedeutung hat und R1 und   R    unabhängig voneinander die oben als Substituenten der o-Phenylenreste Ph und Ph' genannten Reste, vorzugsweise Methoxygruppen oder Chloratome, oder insbesondere Wasserstoffatome bedeuten.



   Hervorzuheben sind vor allem die Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin n die oben angegebene Bedeutung hat und   Ro    für ein Chloratom, eine Methoxygruppe oder insbesondere Wasserstoff steht.



   Besonders wertvoll sind Verbindungen der Formel
EMI1.4     
 worin n die oben angegebene Bedeutung hat, vor allem das   9-[(x-      Methylphenyläthyl-amino)-methy1i]-9,10.dihy-      dro-9, 1 0-äthanoanthracen    der Formel  
EMI2.1     
 und ganz besonders das   9[y-( -Methyl.phenäthylamino)-      -propyl]-9, 10-dihydro-9, 1 0-äthano-anthracen    der Formel
EMI2.2     
 das z.B. bei oraler Gabe von   30 - 300    mg/kg eine deutliche Hemmung der Noradrenalinaufnahme im Rattenherz bewirkt.



   Die neuen Verbindungen werden erhalten, indem man eine Verbindung der Formel
EMI2.3     
 reduziert, worin X ein Rest ist, der der Gruppe der Formel
EMI2.4     
 entspricht, in dem der Stickstoff mit einem der ihm benachbarten C-Atome durch eine Doppelbindung verbunden ist, wobei die Verbindung auch in ihrer hydratisierten Form vorliegen kann, d.h. ein   (-Methyl-phen-    äthyl-imino)-alkylrest oder ein   (oc-Methyl-phenäthyliden-    -amino)-alkylrest oder ein entsprechender hydroxylierter Rest.



   Die Umwandlung erfolgt in üblicher Weise durch Reduktion, z.B. der Azomethinbindung. Die Reduktion erfolgt in üblicher Weise, vorzugsweise mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators, wie eines Platin-, Palladium- oder Nickelkatalysators, mit Ameisensäure oder mittels eines Dileichtmetallhydrids, wie z.B. eines Alkalimetall-erdmetallhydrids, wie Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid. Enthält das Molekül Nitrogruppen, so verwendet man als Reduktionsmittel vorzugsweise Natriumborhydrid.



   In erhaltenen Verbindungen kann man im Rahmen der Definition der Endstoffe Substituenten einführen, abwandeln oder abspalten.



   In erhaltenen Verbindungen, die an den aromatischen Ringen Aminogruppen aufweisen, kann man diese Aminogruppen gegen Hydroxyl-, Alkoxygruppen, Halogenatome oder Wasserstoff austauschen. Der Austausch erfolgt in üblicher Weise, insbesondere durch Diazotieren, z.B. mit salpetriger Säure, und anschliessendem Einführen des gewünschten Restes nach den üblichen Methoden. Die Einführung der Hydroxylgruppe erfolgt z.B.



  durch Erwärmen einer wässrigen Lösung des Diazoniumsalzes. Die Einführung eines Alkoxyrestes erreicht man vorzugsweise durch Kochen des   Diazoniumsazzes    mit dem entsprechenden Alkohol. Die Einführung eines Halogenatoms erfolgt z.B.   durch -B°handeln    eines Diazoniumsalzes mit Kupfer-(I)-halogenid -nach Sandmeyer oder durch Behandeln des entsprechenden Diazoniumhalogenids mit Kupferpulver nach Gattermann. Zur Einführung eines   Wasserstoffatorus    reduziert man vorteilhaft das Diazoniumsalz mit Alkalistannit.



   Man kann aber auch in erhaltenen Verbindungen, die in den aromatischen Ringen Hydroxylgruppen enthalten, die Hydroxylgruppen veräthern. Die Verätherung wird in üblicher Weise durchgeführt, z.B. durch Umsetzen mit einem reaktionsfähigen Ester des   betreffen-    den Alkanols, wie einem von einer starken anorganischen oder organischen Säure wie besonders einer Halogenwasserstoffsäure, wie Chlor-, Brom- oder   Iodwasser-    stoffsäure, oder der Schwefelsäure, oder einer Arylsulfonsäure, z.B. der Toluolsulfonsäure abgeleiteten Ester, vorzugsweise in Gegenwart eines basischen Kondensationsmittel, z.B. eines Alkalihydroxyds, wie Natrium hydroxyd, oder insbesondere mit einem Diazoalkan.



   Umgekehrt kann man auch in erhaltenen Verbindung gen, die in den aromatischen Ringen Alkoxygruppen aufweisen, diese in Hydroxylgruppen überführen. Die Überführung erfolgt in üblicher Weise, z.B. mit Bromoder Jodwasserstoffsäure.

 

   Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen des Verfahrens, bei denen man einen Ausgangs stoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen erhältlichen rohen Reaktionsgemisches oder in Form eines Salzes und/oder Racemates oder optischen Antipoden verwendet.



   So kann man z.B. auch von einer Verbindung der
Formel
EMI2.5     
 ausgehen und diese unter reduzierenden Bedingungen, z.B. katalytisch, mit einem Amin der Formel
EMI2.6     
 behandeln. wobei Ph", Ph', Ph u. Z die oben angegebenen Bedeutungen haben und alk" einen dem oben definierten Alkylenreste alk entsprechenden Alkylrest bedeutet, in dem eine Methylengruppe durch eine Carbonylgruppe ersetzt ist. Man kann aber auch von einer Verbindung der Formel  
EMI3.1     
 ausgehen und diese unter reduzierenden Bedingungen, z.B. katalytisch, oder in Gegenwart von Ameisensäure, mit einem Keton der Formel CH3-CO-CH2-Ph" umsetzen. Dabei entstehen als Zwischenprodukte die oben genannten Azomethinverbindungen.



   Die genannten Reaktionen werden in üblicher Weise in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs-, Kondensations- und/oder katalytischen Mitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss durchgeführt.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Säureadditionssalze. So können beispielsweise basische, neutrale oder gemischte Salze, gegebenenfalls auch Hemi-, Mono-, Sesqui- oder Polyhydrate davon erhalten werden. Die Säureadditionssalze der neuen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in die freie Verbindung übergeführt werden, z.B. mit basischen Mitteln, wie Alkalien oder Ionenaustauschern. Anderseits können die erhaltenen freien Basen mit organischen oder anorganischen Säuren Salze bilden. Zur Herstellung von Säureadditionssalzen werden insbesondere solche Säuren verwendet, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind.

  Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische od.



  heterocyclische Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-,   Zitronen-,    Ascorbin-, Malein-, Hydroxymaleinoder Brenztraubensäure; Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Salicyl- oder p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z.B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Verbindungen sinn- und zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.



   Je nach der Zahl der asymmetrischen C-Atome und der Wahl der Ausgangsstoffe und Arbeitsweisen können die neuen Verbindungen als Racematgemische, als Racemate oder als optische Antipoden vorliegen.



   Racematgemische können aufgrund der physikalischchemischen Unterschiede der Bestandteile in bekannter Weise in die reinen Racemate aufgetrennt werden, z.B.



  durch Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation.



   Reine Racemate lassen sich nach bekannten Methoden, beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven Lösungsmittel, mit Hilfe von Mikroorganismen, oder durch Umsetzen mit einer, mit der racemischen Verbindung Salze bildenden optisch aktiven Säure und Trennung der auf diese Weise erhaltenen Salze, z.B. aufgrund ihrer verschiedenen Löslichkeiten, in die Diastereomeren, aus denen die Antipoden durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werden können, zerlegen. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säuren sind z.B. die D- und L-Formen von Weinsäure, Di-o -Toluylweinsäure, Äpfelsäure. Mandelsäure, Camphersulfonsäure oder   Chinasäure.    Vorteilhaft isoliert man den wirksameren der beiden Antipoden.



   Erfindungsgemäss kann man aber auch die Endprodukte in Form der reinen Racemate bzw. optischen Antipoden erhalten, indem man ein oder mehrere asym metrische C-Atome enthaltende Ausgangsstoffe in Form der reinen Racemate bzw. optischen Antipoden einsetzt.



   Zweckmässig verwendet man für die Durchführung der erfindungsgemässen Reaktionen solche Ausgangs   stoffe,.die    zu den eingangs besonders hervorgehobenen Endstoffen führen.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können, falls sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden erhalten werden. Neue Ausgangsstoffe bilden ebenfalls einen Gegenstand der Erfindung.



   Die neuen Verbindungen können z.B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze, besonders der therapeutisch verwendbaren Salze, in Mischung mit einem z.B. für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z.B. Wasser, Gelatine, Lactose, Stärke, Stearylalkohol, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Benzylalkohole, Gummi, Propylenglykole, Vaseline oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können z.B. als Tabletten, Dragees, Kapseln, Suppositorien oder in flüssiger Form als Lösungen (z.B. als Elixier oder Sirup), Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

  Gegebenenfalls sind sie sterilisiert   und / oder    enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Lösungsvermittler oder Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die pharmazeutischen Präparate werden nach üblichen Methoden gewonnen. Die Dosierung der neuen Verbindungen kann je nach der Verbindung und der individuellen Bedürfnisse des Patienten variieren. Normalerweise beträgt sie, z.B. bei oraler Gabe. 25 - 500 mg täglich. insbesondere zwischen 75 und 300 mg. Die tägliche Dosis kann aufgeteilt werden und auf diese Weise zwei- oder dreimal täglich verabreicht werden.

 

   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel I
32 g   9-[(a-Methyl-phenäthyl-imino)-methyl]-9,      1 Odi-       hydro-9,lO-äthano-anthracen    werden in 300 ml Dime thylformamid gelöst und in Gegenwart von 3 g Raney Nickel bei 350 hydriert. Nach beendeter Wasserstoff aufnahme wird der   Katalvsator    abfiltriert und das Lö sungsmittel im Vakuum eingedampft. Es bleibt ein Öl zurück, das man in 75 ml Äthanol löst. Man gibt 8 g   Methansulfosäure zu, versetzt mit Äther bis zur beginnenden Trübung und lässt bei Zimmertemperatur stehen.



  Nach einiger Zeit beginnt das Methansulfonat des   9-[(a--    -Methyl-phenäthyl-amino)-methyl] - 9,10 - dihydro - 9,10 -äthanoanthracen der Formel
EMI4.1     
 auszukristallisieren, F.   17 - 1890.   



   Das als Ausgangsprodukt verwendete   9-[(a-Methyl-      phenäthyl.imino).methyi].9,10.dihydro -9,10 - äthano-an-    thracen wird hergestellt durch Umsetzung von 24 g 9,10   ;Dihydro-9,10-äthano-anthracenaldehyd    mit 14 g a-Methyl-phenäthylamin in 200 ml Benzol   bei Siedetempera-      tur. Nach    dem Eindampfen des Lösungsmittels verbleibt ein fester   Rücakstand,    der nach Umkristallisation aus Alkohol bei 116-1190 schmilzt.



   Beispiel 2
In analoger Weise wie in Beispiel 1 beschrieben erhält man: a)   9-[y-a-Methyl-phenäthylamino)-propyl] -9,10-dihy-    dro-9,10-äthano-anthracen, Hydrochlorid F. 198-2000, b)   9-[ss-(α-Methyl-phenäthylamino)-äthyl]-9,10    - dihy dro-9,10-äthano-anthracen, Hydrochlorid F. 232-2340, c)   2-Chlor-9 [γ-(α-methyl-phenäthylamino)      - propyl] -       -9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen,    Maleat F. 190     1930,    d)   3-Chlor-9 -[γ-(α 

  ;-methyl-phenäthylamino)    - propyl]   -9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen, Maleat F. 183 bis
1850, e)   9.[a-Methyl -    3,4 - dimethoxyphenäthylamino) - me    thyl]-9,10-dihydro-9, l0-äthano-anthracen,    Hydrochlorid
F.   195.2000,    f) 2 oder   3-Methyl-9-y-(a-methyl-phenäthylamino)-       -propyl]-9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen,    Hydrochlo    ridF. 1951960,    g)   9-((a-Methylg-[m-chlorphenyl]    - äthylamino) - me    thyl)-9,1 O-dihydro-9, l0-äthano-anthracen,    Hydrochlorid
F. 259-2600, h)   9- -(a-Methyl-phenäthylamino)-butyl] -9,10-dihy-       dro-9, 10-äthano-anthracen,    Hydrochlorid F. 233-2350. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel I EMI4.2 worin Ph" ein gegebenenfalls substituierter iPhenylrest ist, Ph' und Ph unabhängig voneinander gegebenenfalls substituierte o.Phenylenreste sind, Z für einen gegebenenfalls niederalkylierten Äthylenrest steht und alk einen zweiwertigen gesättigten niederen aliphatischen Wohlen- wasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI4.3 worin X einen der Gruppe der Formel EMI4.4 entsprechender Rest ist, in dem der Stickstoff mit einem der ihm benachbarten C-Atome durch eine Doppelbin- dung verbunden ist, wobei die Verbindung auch in ihrer hydratisierten Form vorliegen kann, reduziert.
    IXNTERA!NSPRDE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators reduziert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit einem Dileichtmetallhydrid redu ziert.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, worin Ph" ein gegebenenfalls substituierter Phenylrest ist, Ph' und Ph unabhängig voneinander unsubstituierte onPhenylenreste oder durch Methoxygruppen oder Chlor atome substituierte oqPhenylenreste sind, Z für den Äthylenrest steht und alk für einen Alkylenrest mit 1-4 C4Atomen steht.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man V@@@@@@@@gen der Formel I herstellt, worin Ph" der Phenylrest ist, Ph' und Ph o-Phenylenreste sind, Z für den Äthylenrest steht und alk für einen Alkylenrest mit 14 CAtomen steht.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, worin IPh" der Phenylrest ist. Ph' und Ph o-Phenylenreste sind, Z für den Äthylenrest steht und alk für die Methylengruppe steht.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene freie Basen in ihre Salze überführt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Basen überführt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ausgangsstoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen erhältlichen, rohen Re aktionsgemisches oder in Form eines Salzes und/oder Racemats oder optischen Antipoden verwendet.
CH714169A 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine CH543477A (de)

Priority Applications (21)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH295772A CH536269A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH714169A CH543477A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295972A CH536274A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295672A CH536270A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295872A CH536273A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
BR215007/69A BR6915007D0 (pt) 1969-05-10 1969-12-11 Processo para a obtencao de novas aminas
ZA702956A ZA702956B (en) 1969-05-10 1970-05-01 New amines and process for their manufacture
DE19702021668 DE2021668A1 (de) 1969-05-10 1970-05-02 Neue Amine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CA081748A CA918677A (en) 1969-05-10 1970-05-04 Amines and process for their manufacture
FR7016495A FR2051514A1 (de) 1969-05-10 1970-05-06
AT343371A AT305270B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung neuer Anthracenderivate
NL7006725A NL7006725A (de) 1969-05-10 1970-05-08
AT343071A AT304505B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung neuer Anthracenverbindungen
AT342771A AT304502B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung von neuen Anthracenderivaten
AT343171A AT306709B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung von neuen Anthracenverbindungen
BE750117D BE750117A (fr) 1969-05-10 1970-05-08 Nouvelles amines et procede pour leur preparation
AT342971A AT304504B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung von neuen Anthracenverbindungen
AT417370A AT305268B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung von neuen 9,10-Dihydro-9,10-äthano-anthracenen
AT342871A AT304503B (de) 1969-05-10 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung von neuen Anthracenen
HUCI000992 HU162376B (de) 1969-05-10 1970-05-09
GB2266070A GB1263026A (en) 1969-05-10 1970-05-11 9,10-dihydro-9,10-ethano-9-anthrylalkylamine derivatives

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH714169A CH543477A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH543477A true CH543477A (de) 1973-10-31

Family

ID=4320591

Family Applications (5)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295972A CH536274A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH714169A CH543477A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295772A CH536269A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295672A CH536270A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295872A CH536273A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295972A CH536274A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Family Applications After (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295772A CH536269A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295672A CH536270A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH295872A CH536273A (de) 1969-05-10 1969-05-10 Verfahren zur Herstellung neuer Amine

Country Status (3)

Country Link
BR (1) BR6915007D0 (de)
CH (5) CH536274A (de)
ZA (1) ZA702956B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BR6915007D0 (pt) 1973-05-24
CH536273A (de) 1973-04-30
CH536269A (de) 1973-04-30
ZA702956B (en) 1971-01-27
CH536270A (de) 1973-04-30
CH536274A (de) 1973-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3128117A1 (de) Neue phenyl-aethylaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung
DE1915230A1 (de) Hydroxyphenylalkylaminderivate und Verfahren zu deren Herstellung
CH636858A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer phenylazacycloalkane.
CH543477A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
AT304506B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Anthracenverbindungen
CH649998A5 (de) Ergolinderivate, ein verfahren zu ihrer herstellung und heilmittel, enthaltend diese ergolinderivate als wirkstoff.
WO1993020814A1 (de) Immunaktivierende und damit antivirale wirking von 4-[3-(subst.-amino)-2-hydroxypropoxy]-1,2,5-thiadiazolverbindungen
DE2021668A1 (de) Neue Amine und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2530768C3 (de) PhenoxyaUcylaminpyridyläther, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende pharmazeutische Präparate
AT337677B (de) Verfahren zur herstellung neuer 9-(2-hydroxy-3-aminopropyl-9,10-dihydro-9,10-athanoanthracene
EP0462468B1 (de) 9-Amino-2-phenylbicyclo[3.3.1]nonane und 9-Amino-2-phenylbicyclo[3.3.1]-non-2-ene und diese enthaltende therapeutische Mittel
AT334341B (de) Verfahren zur herstellung von neuen alpha- (1-bis-arylalkylaminoalkyl) -aralkoxybenzylalkoholen
DE1593392C3 (de) Neue vom 9,10-Äthano-9,10-dihydroanthracen abgeleitete Aminoäther und deren Salze sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
AT334338B (de) Verfahren zur herstellung von neuen alpha- (1-bis-arylalkylaminoalkyl) -aralkoxybenzylalkoholen
AT305984B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-sek.Amino-2-oxy-3-[p-alkenyloxy- oder p-alkinyloxy)-phenoxy]-propanen und ihren Säureadditionssalzen
DE3414051A1 (de) Hydroxylgruppenhaltige diphenylazomethine, verfahren zu ihrer herstellung und ihre anwendung in der therapie
AT329551B (de) Verfahren zur herstellung neuer derivate des n-phenyl-n-alkanoyl-2-aminoindans
AT337180B (de) Verfahren zur herstellung neuer 1,3-benzo-dioxol-derivate und ihrer salze
DE1468088C (de) Triphenylalkenaminoäther und Verfahren zu deren Herstellung
DE2022790C3 (de) 10-Methyl-5-[ (4-Methylpiperazino)-acetyl J-5,10dihydro-llH-dibenzo [b,e ] [1,4 ] diazepin-11-on, ein Verfahren zu dessen Herstellung sowie dieses enthaltende Arzneimittel
CH465642A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH537361A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hydroxy-Aminen
CH513802A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen
DE3931554A1 (de) (+)-(2-hydroxy-2-adamantyl)-1-imidazolyl-3- tolyl-methan und dessen salze, verfahren zu dessen herstellung, diese verbindung enthaltende arzneimittel und dessen verwendung
CH635320A5 (en) 1-(Azacyclic aralkoxyphenyl)-2- or -3-(bis-arylalkylamino)alkanes

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased