CH548388A - Verfahren zur herstellung neuer oxindole. - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer oxindole.

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CH548388A
CH548388A CH925071A CH925071A CH548388A CH 548388 A CH548388 A CH 548388A CH 925071 A CH925071 A CH 925071A CH 925071 A CH925071 A CH 925071A CH 548388 A CH548388 A CH 548388A
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Sandoz Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04—Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/30—Indoles; Hydrogenated indoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/32—Oxygen atoms
    • C07D209/34—Oxygen atoms in position 2

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Oxindole der Formel 1, worin   Rs    Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeutet und R2 für einen Alkylrest, einen Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylrest, dessen Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoffatome vom Stickstoffatom getrennt ist, Cycloalkyl oder einen Phenylalkylrest, dessen Phenylrest durch mindestens 2 Kohlenstoffatome vom Stickstoffatom getrennt ist und durch eine Alkoxy- oder Alkylgruppe monosubstituiert sein kann, steht, und ihrer Säureadditionssalze.



   Stellt   Ri    einen niederen Alkylrest dar, so steht dieser insbesondere für ein Alkylradikal mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, wie z. B. Methyl, Äthyl oder n-Propyl sein.



   Stellt R2 ein gegebenenfalls durch die Hydroxygruppe substituiertes Alkylradikal dar, so kann dieses ein Alkylradikal mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen sein. Vorzugsweise ist der Alkylrest verzweigt, insbesondere am a-Kohlenstoffatom.



  Typische Alkylreste sind z. B. Isopropyl, sec.-Butyl, tert. Butyl, 3-Pentyl und tert.-Pentyl, typische Hydroxyalkylreste sind z. B. 2-Hydroxy-1-methyl-äthyl und 2-Hydroxy-1,1dimethyläthyl.



   Steht R2 für die Alkoxyalkylgruppe, so enthält diese insbesondere bis zu 10 Kohlenstoffatome. Als Alkoxysubstituenten sind z. B. die Methoxy-, Äthoxy- und Isopropoxygruppe geeignet.



   Stellt R2 einen Phenylalkylrest dar, so enthält dieser Rest insbesondere bis zu 12 Kohlenstoffatome. Geeignete Vertreter dieser Substituentenklasse sind z. B. 3-Phenylpropyl,    1,1 -Dimethyl-3-phenylpropyl,      1-Methyl-3-phenylpropyl    usw.



  Der allfällige Alkoxy- bzw. Alkylsubstituent des Phenylrestes kann bis zu 5 Kohlenstoffatome enthalten. Geeignet sind insbesondere die Methoxygruppe als Alkoxysubstituent, wie z. B.



  in 2-(4-Methoxyphenyl)-1-methyläthyl und die Methylgruppe als Alkylsubstituent.



   Steht R2 für Cycloalkyl, so kann dieser Cycloalkylrest bis zu 8 Kohlenstoffatome enthalten. Geeignete Reste sind z. B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl usw.



   Erfindungsgemäss gelangt man zu den Verbindungen der Formel I und ihren Säureadditionssalzen, indem man Verbindungen der Formel II, worin   Rl    obige Bedeutung besitzt, mit Aminen der Formel III, worin R2 obige Bedeutung besitzt, umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen der Formel I als freie Basen oder in Form eines Säureadditionssalzes gewinnt.



   Aus den freien Basen lassen sich in bekannter Weise Säureadditionssalze herstellen und umgekehrt.



   Die Umsetzung der Verbindung der Formel II mit Aminen der Formel III kann beispielsweise in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, z. B. in einem aromatischen Kohlenwasserstoff wie Benzol, Toluol, Xylol, in einem cyclischen Äther wie Dioxan, Tetrahydrofuran, in Amylalkohol durchgeführt werden.



   Die Reaktionstemperatur kann zwischen 20 und   1500    liegen; im allgemeinen arbeitet man vorzugsweise bei Siedetemperatur des Reaktionsgemisches am Rückfluss. Die Reaktionsdauer ist von der Reaktionstemperatur abhängig.



   Die nach dem obigen Verfahren hergestellten Verbindungen der Formel I können nach bekannten Methoden aufgearbeitet und gereinigt werden.



   Die Verbindungen der Formel II sind neu.



   Sie können z. B. durch Umsetzung der entsprechenden Natriumsalze der 7-Hydroxy-oxindole mit Epibromhydrin in Dimethylsulfoxyd als Lösungsmittel erhalten werden. Nach Beendigung der Reaktion giesst man in Wasser und extrahiert mit Essigester. Die Essigesterextrakte werden bis zur Kristallisation des Epoxypropoxyoxindols eingeengt.



   7-Hydroxyoxindol und dessen N-Methyl-Derivat sind bekannt.



   Die bisher unbekannten 7-Hydroxyoxindole können analog zu 7-Hydroxy-1-methyloxindol hergestellt werden.



   Soweit die Herstellung der Ausgangsverbindungen nicht beschrieben ist, sind diese bekannt oder analog zu an sich bekannten Verfahren herstellbar.



   Die neuen Verbindungen der Formel I und ihre pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze besitzen bei geringer Toxizität interessante pharmakodynamische Eigenschaften und können daher als Heilmittel verwendet werden.



   Die neuen Substanzen zeigen am spontanschlagenden, isolierten Meerschweinchenvorhof eine Hemmung der positivinotropen Adrenalinwirkung und führen am narkotisierten Ganztier (Katze, Hund) zu einer starken Hemmung der durch Isoproterenol   [1 -(3      ,4-Dihydroxyphenyl)-24sopropylamino-    äthanols bedingten Tachycardie und Blutdrucksenkung. Die Verbindungen besitzen demnach eine Blockerwirkung auf die adrenergen ss-Rezeptoren und können aufgrund dieser Wirkung u. a. zur Prophylaxe und Therapie von Koronarerkrankungen, insbesondere zur Behandlung von Angina pectoris.



  eingesetzt werden.



   Aufgrund ihrer antiarrhythmischen Wirkungen sind die Verbindungen ausserdem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen geeignet.



   Die zu verwendenden Dosen variieren naturgemäss je nach der Art der verwendeten Substanz der Administration und des zu behandelnden Zustandes.



   In dem nachfolgenden Beispiel, welches die Erfindung näher erläutern, ihren Umfang jedoch in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind unkorrigiert.
EMI1.1     




  H2NR2 III
Beispiel
7-(2-Hydroxy-3 -isopropylaminopropoxy)oxindol
25,5 g 7-(2,3-Epoxypropoxy)oxindol werden in 30 ml Isopropylamin und 100 ml Dioxan aufgenommen und während 24 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Man verdampft unter vermindertem Druck zur Trockne, schüttelt anschliessend zwischen Essigester und in Weinsäure aus und stellt die weinsauren Extrakte unter Eiskühlung alkalisch.

 

  Man extrahiert mit Methylenchlorid, trocknet die organischen Phasen über Magnesiumsulfat und dampft unter vermindertem Druck ein. Die Titelverbindung kristallisiert aus Äthanol/ Essigester (Smp.   139-142").   



   PATENTANSPRUCH



   Verfahren zur Herstellung neuer Oxindole der Formel I, worin R1 Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeutet und R2 für einen Alkylrest, einen Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylrest, dessen Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoff 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Oxindole der Formel 1, worin Rs Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeutet und R2 für einen Alkylrest, einen Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylrest, dessen Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoffatome vom Stickstoffatom getrennt ist, Cycloalkyl oder einen Phenylalkylrest, dessen Phenylrest durch mindestens 2 Kohlenstoffatome vom Stickstoffatom getrennt ist und durch eine Alkoxy- oder Alkylgruppe monosubstituiert sein kann, steht, und ihrer Säureadditionssalze.
    Stellt Ri einen niederen Alkylrest dar, so steht dieser insbesondere für ein Alkylradikal mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, wie z. B. Methyl, Äthyl oder n-Propyl sein.
    Stellt R2 ein gegebenenfalls durch die Hydroxygruppe substituiertes Alkylradikal dar, so kann dieses ein Alkylradikal mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen sein. Vorzugsweise ist der Alkylrest verzweigt, insbesondere am a-Kohlenstoffatom.
    Typische Alkylreste sind z. B. Isopropyl, sec.-Butyl, tert. Butyl, 3-Pentyl und tert.-Pentyl, typische Hydroxyalkylreste sind z. B. 2-Hydroxy-1-methyl-äthyl und 2-Hydroxy-1,1dimethyläthyl.
    Steht R2 für die Alkoxyalkylgruppe, so enthält diese insbesondere bis zu 10 Kohlenstoffatome. Als Alkoxysubstituenten sind z. B. die Methoxy-, Äthoxy- und Isopropoxygruppe geeignet.
    Stellt R2 einen Phenylalkylrest dar, so enthält dieser Rest insbesondere bis zu 12 Kohlenstoffatome. Geeignete Vertreter dieser Substituentenklasse sind z. B. 3-Phenylpropyl, 1,1 -Dimethyl-3-phenylpropyl, 1-Methyl-3-phenylpropyl usw.
    Der allfällige Alkoxy- bzw. Alkylsubstituent des Phenylrestes kann bis zu 5 Kohlenstoffatome enthalten. Geeignet sind insbesondere die Methoxygruppe als Alkoxysubstituent, wie z. B.
    in 2-(4-Methoxyphenyl)-1-methyläthyl und die Methylgruppe als Alkylsubstituent.
    Steht R2 für Cycloalkyl, so kann dieser Cycloalkylrest bis zu 8 Kohlenstoffatome enthalten. Geeignete Reste sind z. B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl usw.
    Erfindungsgemäss gelangt man zu den Verbindungen der Formel I und ihren Säureadditionssalzen, indem man Verbindungen der Formel II, worin Rl obige Bedeutung besitzt, mit Aminen der Formel III, worin R2 obige Bedeutung besitzt, umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen der Formel I als freie Basen oder in Form eines Säureadditionssalzes gewinnt.
    Aus den freien Basen lassen sich in bekannter Weise Säureadditionssalze herstellen und umgekehrt.
    Die Umsetzung der Verbindung der Formel II mit Aminen der Formel III kann beispielsweise in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, z. B. in einem aromatischen Kohlenwasserstoff wie Benzol, Toluol, Xylol, in einem cyclischen Äther wie Dioxan, Tetrahydrofuran, in Amylalkohol durchgeführt werden.
    Die Reaktionstemperatur kann zwischen 20 und 1500 liegen; im allgemeinen arbeitet man vorzugsweise bei Siedetemperatur des Reaktionsgemisches am Rückfluss. Die Reaktionsdauer ist von der Reaktionstemperatur abhängig.
    Die nach dem obigen Verfahren hergestellten Verbindungen der Formel I können nach bekannten Methoden aufgearbeitet und gereinigt werden.
    Die Verbindungen der Formel II sind neu.
    Sie können z. B. durch Umsetzung der entsprechenden Natriumsalze der 7-Hydroxy-oxindole mit Epibromhydrin in Dimethylsulfoxyd als Lösungsmittel erhalten werden. Nach Beendigung der Reaktion giesst man in Wasser und extrahiert mit Essigester. Die Essigesterextrakte werden bis zur Kristallisation des Epoxypropoxyoxindols eingeengt.
    7-Hydroxyoxindol und dessen N-Methyl-Derivat sind bekannt.
    Die bisher unbekannten 7-Hydroxyoxindole können analog zu 7-Hydroxy-1-methyloxindol hergestellt werden.
    Soweit die Herstellung der Ausgangsverbindungen nicht beschrieben ist, sind diese bekannt oder analog zu an sich bekannten Verfahren herstellbar.
    Die neuen Verbindungen der Formel I und ihre pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze besitzen bei geringer Toxizität interessante pharmakodynamische Eigenschaften und können daher als Heilmittel verwendet werden.
    Die neuen Substanzen zeigen am spontanschlagenden, isolierten Meerschweinchenvorhof eine Hemmung der positivinotropen Adrenalinwirkung und führen am narkotisierten Ganztier (Katze, Hund) zu einer starken Hemmung der durch Isoproterenol [1 -(3 ,4-Dihydroxyphenyl)-24sopropylamino- äthanols bedingten Tachycardie und Blutdrucksenkung. Die Verbindungen besitzen demnach eine Blockerwirkung auf die adrenergen ss-Rezeptoren und können aufgrund dieser Wirkung u. a. zur Prophylaxe und Therapie von Koronarerkrankungen, insbesondere zur Behandlung von Angina pectoris.
    eingesetzt werden.
    Aufgrund ihrer antiarrhythmischen Wirkungen sind die Verbindungen ausserdem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen geeignet.
    Die zu verwendenden Dosen variieren naturgemäss je nach der Art der verwendeten Substanz der Administration und des zu behandelnden Zustandes.
    In dem nachfolgenden Beispiel, welches die Erfindung näher erläutern, ihren Umfang jedoch in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind unkorrigiert. EMI1.1
    H2NR2 III Beispiel 7-(2-Hydroxy-3 -isopropylaminopropoxy)oxindol 25,5 g 7-(2,3-Epoxypropoxy)oxindol werden in 30 ml Isopropylamin und 100 ml Dioxan aufgenommen und während 24 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Man verdampft unter vermindertem Druck zur Trockne, schüttelt anschliessend zwischen Essigester und in Weinsäure aus und stellt die weinsauren Extrakte unter Eiskühlung alkalisch.
    Man extrahiert mit Methylenchlorid, trocknet die organischen Phasen über Magnesiumsulfat und dampft unter vermindertem Druck ein. Die Titelverbindung kristallisiert aus Äthanol/ Essigester (Smp. 139-142").
    PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer Oxindole der Formel I, worin R1 Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeutet und R2 für einen Alkylrest, einen Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylrest, dessen Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoff atome vom Stickstoffatom getrennt ist, Cycloalkyl oder einen Phenylalkylrest, dessen Phenylrest durch mindestens 2 Kohlenstoffatome vom Stickstoffatom getrennt ist und durch eine Alkoxy- oder Alkylgruppe monosubstituiert sein kann, steht, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel II, worin R1 obige Bedeutung besitzt, mit Aminen der Formel III, worin R2 obige Bedeutung besitzt, umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen der Formel I als freie Basen oder in Form von Säureaddi tionssalzeh gewinnt.
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